Archive for 2012

Colorados erste Hashbar und Coffeeshop eröffnet am 1. Januar 2013

Dienstag, Dezember 25th, 2012

Grafik Logo der Hashbar und Coffeeshop Whitehorse Inn in ColoradoGenau am 1. Januar 2013 auf Schlag Mitternacht wird etwas sehr magisches Passieren. Wir reden hier nicht von irgendwelchen Treffen zu Neujahr oder ‘reinfeiern, sondern die von der Eröffnung von Colorados erster Haschbar nd Coffeeshop, dem Whitehorse Inn. Von Paul Lovato, dem Besitzer des White Horse Inn.

Das Whitehorse Inn ist in Del Norte, Colorado beheimatet und wird der erste bundesstaatlich legale Coffeeshop seiner Art in den USA sein. Wenn du nur ein bischen wie ich bist, hast du immer geträumt, wie es ist, in einem Coffeeshopsetting wie in Amsterdam und British Columbia (Kanada) einen zu rauchen, aber wie wäre es in Amerika? Man muss sich es jetzt nicht länger nur Vorstellen, liebe Rauchergemeinde, da der Traum Realität geworden ist und nicht nur für ambitionierte Raucher wie mich.
(mehr…)

Fünf Tipps wie man mit seiner Familie über die Legalisierung sprechen kann

Mittwoch, Dezember 5th, 2012

Der Text ist original Erschienen im Blog der DPA. Meiner ganzen Familie ist bekannt, dass ich für die Drug Policy Alliance arbeitete und dieser Job bedeutet, dass ich mich für den Wegfall von Strafen für Drogenkonsum einsetze. [Anmerkung der Übersetzung: Meine Familie weiss auch, dass ich für das Hanf Museum und die Hanfparade ehrenamtlich arbeite!] Cannabis ist oft ein Thema bei Familienessen und seit dem die Wähler in Colorado und Washington der Cannabislegalisierung am Wahltag zugestimmt haben, weis ich, dass ich mich auf weitere Gespräche bei Thanksgiving [Anmerkung d. Ü.: oder bei uns: Adventsessen] einstellen kann.

Wenn die Diskussionen bei eurem Familienessen langweilig werden, sollte es für dich kein Problem sein, die Marihuanalegalisierung anzusprechen. Es war überall in den [Anmerkung: auch deutsch-sprachigen] News seit den Wahltag. Die öffentliche Meinung [in den USA] zur Marihuanalegalisierung ändert sich schnell: Von 36% dafür und 60% dagegen in 2006, sind es 2011 50% dafür und 46% dagegen. Das ist ein kompletter 28-Punkte Umschwung in nur fünf Jahren. Deine Familie könnte offener dafür sein, als du denkst. [Auch in Deutschland ist laut einer EMNID-Umfrage des Deutschen Hanf Verbands die Mehrheit für eine liberalere Drogenpolitik.]

Hier sind ein paar gute Punkte zu Marihuana zum Besprechen am Essenstisch:

  • Wie unser Vorstand Ethan Nadelmann aufzeigt, wäre es “ein Fehler, den Erfolg der Initiativen nur auf die Fraktion “Pro-Kiffen” zu schieben.” Die meisten, die dafür Gestimmt haben, nutzen kein Marihuana. Was sie bewegt hat, war das Wissen darüber, dass es mehr Sinn macht, Cannabis zu Regulieren, zu Besteuern und zu Kontrollieren, so dass keine Gelder und Mittel mehr für das Durchsetzen von undurchsetzbaren Verboten verschwendet werden.”
  • Die Annahme dieser Initiativen ist nur der Anfang eines langen Kampfes vor uns. Wir werden irgendeine Antwort der Förderalregierung sehen. Zum Beispiel der mittlerweile leiser gewordene Krieg der Feds gegen die Abgabestellen von medizinischen Marihuana um so den Patienten den Zugang zu versperren. Es wird ein langer Kampf, die Initiativen umzusetzen und zu verteidigen.
  • Die Verhaftungen wegen Marihuana sind die treibende Kraft im Drogenkrieg, die bei uns mehr als Hälfte der 1,5 Millionen jährlichen Verhaftungen wegen Drogen ausmachen. Die Legalisierung von Marihuana befreit Mittel der Strafverfolgung, so dass diese gegen echte Verbrechen und Gewalt eingesetzt werden können.
  • Schüler und Studenten berichten immer wieder, dass es für sie einfacher sei, an Marihuana zu kommen als an Alkohol. Warum? Personen, die Bier verkaufen, müssen sich einen gültigen Ausweis zeigen lassen. Der Schwarzmarkt setzt keine Alterkontrolle der Käufer bei seinen Verkäufern um. Die Regulierung von Marihuana hilft, dass nur noch erwachsenen Personen legal Cannabis verkauft werden kann. So wird es schwerer, dass diese Cannabisprodukte in die Hände von jungen Menschen fallen.
  • Es passiert auf die gleiche Weise, wie die Alkoholverbote zu ihrem Ende kamen. Nachdem die Bundesstaaten gesehen haben, dass durch die Verbote von Alkohol die Gewalt und Korruption zunahmen, experimentierten sie mit neuen Gesetzen welche die Totalverbote nach und nach beendeten und so zu der Aufhebung der förderalen Prohibition führten.

Thanksgiving ist eine Zeit um über das Vergangene zu reflektieren, aber es ist auch ein wichtiger Zeitpunkt um die Zukunft zu diskutieren. Nutze dieses Thanksgiving [oder Weihnachten...?] um von deiner Familie zu hören, wie sie über den Krieg gegen die Drogen denken.

Anmerkungen von der Hanfplantage.

via alternet

Breaking The Taboo: Neue Doku über den “Krieg gegen Drogen”

Montag, Dezember 3rd, 2012

Die neueste Dokumentation über den sogenannten “Krieg gegen die Drogen” wird am Donnerstag New York vorgestellt. “Breaking The Taboo” wird erzählt von Morgan Freeman!

Teile den Filmtrailer von diesen Film und halte Ausschau nach den Legalizern. Falls die deutschsprachigen Untertitel nicht angezeigt werden: Du findest die Auswahl bei dem “CC”-Knopf im Player.

31-Dollar Frau Spottedcrow wieder frei!

Samstag, Dezember 1st, 2012

Patricia Spottedcrow, eine Frau aus Oklahoma ohne Vorstrafen, die zu 12 Jahren Haft verurteilt wurde wegen dem Verkauf von Cannabisblüten im Wert von 31 US-Dollar, ist seit Donnerstag, den 29. November 2012 wieder frei. Sie hat über zwei Jahre ihrer 12-jährigen Gefängnisstrafe abgesessen.

Ihr Fall hatte vor kurzem wieder Schlagzeilen gemacht, als die Story 2011 in der Tulsa World Serie kam zu der Frage, warum Oklahoma Nummer Eins ist im Verwahren von Frauen im Knast pro Einwohner, als jeder andere Bundesstaat. Bürgerbewegungen wie die NORML Frauenallianz haben zusammen Kampagnen durchgeführt um auf diese Beispiele von überzogener Bestrafung von cannabisbezogenen Straftaten hinzuweisen. Es funktionierte, die Empörung war weit gestreut und groß.
(mehr…)

Live: Exzessive 200 Folgen das Videomagazin

Mittwoch, November 14th, 2012

Exzessiv das Magazin feiert heute seine 200. Sendung – los geht es direkt um 20 Uhr:

Die 200ste wird live aufgezeichnet und ihr könnt dabei sein. Auf YT wird später der Zusammenschnitt gezeigt. Wenn du also alles , aber auch ALLES sehen willst, schalte LIVE ein auf www.exzessiv.tv, am 14 November, um 20Uhr (so in etwa…) Mit speziellen Gästen (Johann!), ungesehenen Clips und sicher auch was zu gewinnen. Exzessive Grüße!

Es gibt einen Telefon- und Skype Callin:
Skype-ID: exzessivteam
Telefonnr: +49-30-447 932 84

Uruguays Pläne für die Legalisierung: Verkauf an die Bürger

Montag, November 12th, 2012

Flagge von UruguayDie Pläne für die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel in Uruguay konkretisieren sich. Cannabiskonsumenten soll es bald erlaubt sein, bis zu 20 Cannabiszigaretten von der Regierung zu kaufen. Dieser Schritt wird getan, um den Schwarzmarkt zu bekämpfen. Konsumenten können dann bis zu 40 Gramm pro Monat einkaufen – genug für 20 Cannabisjoints.

Das Genussmittel soll dann staatlich Reguliert und Verkauft werden zu einem Marktpreis von etwa 27 Euro. Käufern werden mit Barcode-Karten ausgestattet, um dieses Limit zu kontrollieren.
(mehr…)

Das BKA und das Gras – die Analysedaten von beschlagnahmten Betäubungmitteln

Mittwoch, Oktober 31st, 2012

Ich bin immer sehr an Datenbanken interessiert und seit langer Zeit schon gibt es das Problem, dass die Strafverfolgungsbehörden in Deutschland zwar Analysen ihrer beschlagnahmten Betäubungsmittel macht, aber die Daten nicht veröffentlicht. Nun gibt seit wenigen Jahren das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) und warum sollten Daten, die von unseren Steuergeldern erhoben werden, nicht der Allgemeinheit zugänglich sein?

Also, eine Anfrage an das BKA gestellt, welches diese Daten auch für das europäische Monitoring zur Verfügung stellt. Um die Anfrage einfacher und nachvollziehbar zu stellen, nutze ich die Plattform “Frag den Staat”. Als weitere Hintergrundinfo empfehle ich Hanf Journal: November 2011 – Gras als Sondermüll.

Frag den Staat Portal: Analyseergebnisse beschlagnahmter Betäubungsmittel:

Antrag nach dem IFG/UIG/VIG

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte senden Sie mir Folgendes zu:

- Analyseergebnisse beschlagnahmter Betäubungsmittel der Jahre 2000 bis – soweit vorliegend – 2012, insbesondere Aussehen und Abmasse, Gewicht, Wirkstoff, Wirkstoffgehalt, Sekundärstoffe, etwaige (produktionsbedingte) Verunreinigungen, Ort der Beschlagnahme; insbesondere Analyseergebnisse sogenannter synthetischen “Drogen”. Bevorzugt bitte in einem elektronischen Format.

Die Antwort des BKA:

POSTANSCHRIFT Bundeskriminalamt – 65173 Wiesbaden
HAUSANSCHRIFT Timerstraße 11. 65193 Wiesbaden
TEL +49(0)611 55-16866
FAX +49(0)611 55-45641
BEARBEITET VON Herrn Größel
E-MAIL <>
AZ 2012/IFG/Steldinger
DATUM 18.10.2012

Ihr Antrag auf Informationszugang zu Analyseergebnisse beschlagnahmter Betäu­bungsmittel (BtM)

Sehr geehrter Herr Steldinger.

mit Email vom 06.10.2012 bitten Sie um die Analysenergebnisse beschlagnahmter BtM. Konkret bezieht sich Ihr Antrag auf
Analysenergebnisse beschlagnahmter Betäubungsmittel der Jahre 2000 bis – soweit vorliegend – 2012.insbesondere Aussehen und Abmasse. Gewicht, Wirkstoff, Wirkstoffgehalt, Sekundarstoffe. etwaige(produktionsbedingte) Verunreinigungen. Ort der Beschlagnahme; insbesondere Analyseergebnisse sogenannter synthetischen “Drogen. Bevorzugt bitte in einem elektronischen Format.—

Die von Ihnen erbetenen Detailinformationen liegen dem Bundeskriminalamt (BKA) in dieser Form nur im Rahmen von Strafermittlungsverfahren vor.

Ihrem Antrag auf Informationszugang auf Grundlage des IFG kann deshalb leider nicht statt­gegeben werden.

Begründung:

Ein Anspruch auf Informationszugang nach § 1 Abs. 1 IFG besteht nicht, da die spezialge­setzlichen Regelungen der Strafprozessordnung (StPO) dem IFG vorgehen
Ihr Antrag auf Informationszugang richtet sich auf beschlagnahmte BtM. Solche BtM und die von Ihnen angefragten Detailinformationen gelangen dem Bundeskriminalamt (BKA) ausschließlich im Rahmen von polizeilichen/staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren zur Kenntnis. Die diesbezügliche Einsichtnahme richtet sich aber nach den Vorschriften der StPO.

Diese Regelungen gehen gem. § 1 Abs. 3 LFG dem LFG vor (so auch BGH. Beschluss vom 05.04.06, Az.: 5 StR 589/05).
Für die Entscheidung über die Auskunftserteilung und das Akteneinsichtsrecht in Ermitt­lungsverfahren und nach rechtmäßigem Abschluss desselben ist die Staatsanwaltschaft, im Übrigen der Vorsitzende des mit der Sache befassten Gerichts (§§ 147 Abs. 5 Satz 1, 478 Abs. 1 Satz 1 StPO i.V.m. § 1 Abs. 3 IFG) zuständig.
Ich bedauere, Ihren Antrag vor dem Hintergrund der geltenden Rechtslage ablehnen zu müs­sen, möchte Sie aber auf öffentlich zugängliche Quellen hinweisen, in welchen Informationen im Sinne Ihrer Anfrage z. Teil erschließbar sind.

1. Sicherstellungsorte und —Mengen: Rauschgiftjahresberichte des BKA (www.bka.de )

2. Wirkstoffgehalte sichergestellter Drogen: im Internet einsehbar im Jahresbericht des REITOX-Knotenpunkts an die europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD)

Kosten:

Dieser Bescheid ist gemäß § 10 Abs. 1 Satz 2 IFG kostenfrei.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Bundeskriminal­amt, Thaerstr. I I, 65193 Wiesbaden, einzulegen.

Mit freundlichenen Grüßen Im Auftrag Größel

Das ist aber seltsam: Weitere Nachricht an das BKA – 31. Oktober 2012, 15:49 Uhr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für schnelle Antwort auf meine Anfrage.

Das Problem, Informationen aus noch offene Verfahren zu erhalten, ist mir bekannt. Deswegen hatte ich ein – soweit verfügbar – in meine Anfrage eingegeben.

Laut der Zeitung Hanf Journal vom November 2011 liegen dem LKA in Nordrhein-Westfalen jedoch wenigstens seit 2009 Hinweise über Verunreinigungen in Cannabisprodukten vor (Hanf Journal 02 & 10/2010).

Dies hatte auch Frau Rita Salgmann, zuständig für Kriminalprävention und Op-ferschutz beim Landeskriminalamt Niedersachsen, auf einer Anhörung im Bundestag am 28. September 2011 den Fund von Blei, Haarspray und Glas, in von ihrer Behörde getesteten Proben bestätigt.

Sie Verweisen in Ihrer Antwort auf den deutschen Reitox Knoten, DBDD. Dieser Verweist als einzige (!) Quelle in seinen Publikationen auf Sie, die Behörde BKA.

Aus der oben beschriebenen Faktenlage heraus bitte Ich Sie um die nochmalige Bearbeitung meiner Anfrage mit den Ihnen anscheinend doch vorliegenden Daten.

Sofern für 2012 keine Daten vorliegen, bitte ich um Bearbeitung von 2000-2011; sofern dies Kosten verursacht, bitte Ich um eine Benachrichtung.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Steldinger

Video: Hanf – Pflanze der Götter

Dienstag, Oktober 30th, 2012

Mit dem Hanf, auch unter seiner lateinischen Bezeichnung Cannabis bekannt, muss vor circa 10.000 Jahren die Geschichte des Ackerbaus begonnen haben. Diese Vermutung schlussfolgern Wissenschaftler aus Funden, die auf dem Gebiet des heutigen China gemacht wurden. Der Hanf hat in gewisser Hinsicht auch die Geschichte der Menschheit mitgeschrieben, in Religionen, Kriegen und Revolutionen hat die Pflanze nie gefehlt. Auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=LpcvUmKynyQ

Drogenpolitik bei der Grünen Urwahl

Samstag, Oktober 27th, 2012

Derzeit läuft bei der Grünen Partei die Wahl des grünen Spitzenduos für die Bundestagswahl 2013 und alle Mitglieder der Grünen Partei sind aufgerufen dabei abzustimmen. Online konnte man den Kandidaten Fragen stellen, und auch etwas zur Drogenpolitik ist dabei: FRAGE 24: RAUSCHMITTELGESETZ von Anonym:

Was halten sie vom derzeitigen Rauschmittelgesetz, ist es richtig Cannabis zu kriminalisieren und das obwohl es wahnsinige ökonomische Vorteile aufweissen würde und gegen über Ethanol keine körperliche Abhänigkeit aufweisst?
Ebenfall würde damit der Schwarzmarkt, welcher in Deutschland schon mehrer Menschen, auf dem Gewissen hat seine wichtigsten Wurzel verlieren?

USA 6 November: Wahlen auch zur Cannabislegalisierung

Freitag, Oktober 26th, 2012

Am 6. November 2012 wird in den USA der Präsident gewählt. In den Bundesstaaten Colorado, Washington und Oregon haben die Wähler darüber hinaus die möglichkeit, Marihuana in ihrem Bundesstaat zu legalisieren. Dies ist unzweifelhaft ein weiterer Meilenstein in diesem Jahr, der schon lange schwelt und die Drogenpolitikreform weiterbringen wird. Die USA sind eine treibende Kraft hinter dem “Krieg gegen die Drogen” und den internationalen Drogenabkommen. Eine Veränderung innerhalb der USA bringt auch eine Veränderung der Aussenpolitik, und somit können diese Abstimmungen die globale Debatte um die Drogenpolitik anheizen und die US-Strategie schwächen.

Deine Unterstützung ist für diese Initiativen wichtig an diesem Punkt. Die Chancen sind gut und wir können sie nicht verstreichen lassen. Es gibt viele Möglichkeiten, zu helfen. Du kannst zum Beispiel direkt etwas Geld an eine der lokalen Kampagnen geben: Colorado http://www.regulatemarijuana.org/ (Facebook), Oregon www.octa2012.com (Facebook) und Washington http://www.newapproachwa.org (Facebook). Schreibe dich auf ihren Info-Listen ein. Werde ihr Freund auf Facebook, Like und Teile ihre Inhalte!

Du kannst auch die Personen unterstützen, die in den Gräben sitzen um die Legalisierung voran zubringen und die auch diese Kampagnen unterstützen: wie zb. die LEAP, DPA, SSDP, NORML oder die MPP. In Deutschland wären das die Hanfparade in Berlin, die Grüne Hilfe Netzwerk e.V., das Hanf Museum oder der Deutsche Hanf Verband.

Hilf mit, diese Kampagnen und Vereine in den sozialen Netzwerken und per E-Mail bekannt zu machen!

Update

Auch der Hanfverband berichtet auf seiner Homepage:

Unsere Kollegen von der National Organization for the Reform of Marijuana Laws (NORML) berichten in ihrem aktuellen Newsletter vom 20.9.2012 von sechs Abstimmungen in den USA am 6.11.:

In den sechs US-Staaten – Arkansas, Colorado, Massachusetts, Montana, Oregon, und Washington – können die Wähler parallel zur Wahl des Präsidenten über Cannabis-Initiativen abstimmen. In Massachusetts und Arkansas soll der Besitz und Erwerb von Cannabis mit einer medizinischen Verschreibung erlaubt werden. Die Wähler in Montana sind aufgerufen, über eine Einschränkung des medizinischen Einsatzes von Cannabis zu entscheiden.

Um Cannabis zu Genusszwecken geht es in Colorado, Oregon und Washington. Alle drei Initiativen beschränken sich nicht auf eine Entkriminalisierung, sondern fordern eine Legalisierung von Besitz, Handel und Anbau von Cannabis. In Colorado soll der Besitz von bis zu einer Unze sowie der Anbau von bis zu 6 Pflanzen legalisiert werden und in Oregon werden staatlich lizenzierte Herstellung und Verkauf gefordert. Im US-Staat Washington (nicht zu verwechseln mit der Hauptstadt) soll sowohl die Herstellung und der Verkauf an Erwachsene reguliert als auch der Besitz von bis zu einer Unze entkriminalisiert werden.

Die aktuellsten Umfragen sehen eine Zustimmung von 51% für die Initiative in Colorado. In Washington unterstützen 6 von 10 Befragten die Initiative. Für Oregon steht es derzeit mit 37% pro und 41% contra noch recht unentschieden.

Update Zwei

Sicherlich haben die Initiativen ihre Fehler, aber wenn man sich die Umfragen anschaut, kann man gut sehen, dass sie schon alles Probieren, was die Wähler akzeptieren würden. Dennoch wären sie ein riesiger Fortschritt zu dem, was das Prohibitionistenregime jetzt ausmacht.