Leserbrief: Genmanipulierter Hanf, Cannabis-Plantagen boomen in Deutschland, Spiegel 05.März 2008

Leserbrief an den Spiegel wegen des Artikels:

“Cannabis-Plantagen boomen in Deutschland” vom 05.März 2008
URL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,539321,00.html

Sehr geehrte Damen und Herren,
in ihrem Bericht erwähnen Sie zum wiederholten mal “genmanipuliertes Cannabis” bzw “genmanipulierte Cannabissamen”.

Bitte überprüfen Sie diese Information und nennen Sie mir eine Quelle die die Existenz von genmanipuliertem Cannabis beweist. Denn es ist meines Wissens weltweit noch nie Cannabis genmanipuliert worden, weder zur Optimierung als Fasernutzpflanze oder als THC-Lieferant. Die Steigerung des THC-Gehalts ist nur auf die normale Züchtung durch Nutzung der mendelschen Regeln per gezielter Selektion natürlicher Mutation zurückzuführen. Diese Technik nutzt der Mensch seit tausenden von Jahren bei jeder Nutzpflanze und bei jedem Nutztier.

Bei Genmanipulation handelt es sich um eine vollständig andere Technik, ein aufwendiges und teures High-Tech-Verfahren das erst seit wenigen Jahrzehnten und nur an wenigen Pflanzen und Tieren erfolgreich angewandt wird. Die Pflanze Cannabis gehört -noch- nicht dazu.

Bitte beachten Sie daß gerade beim sensiblen Thema Drogen solche Falschinformation ganz besonders die Glaubwürdigkeit der Presse und Behörden untergraben.
Wer Jugendliche vom Drogenkonsum fernhalten will, braucht richtige und beweisbare Argumente, sonst geht der Schuß nach hinten los.

Ein Leserbrief, map-de

Dazu aus einem taz-Artikel eine Stellungnahme des Deutschen Hanfverbands:

Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband bezeichnet das als “absoluten Blödsinn”: Immer wieder tauchten solche Behauptungen auf, die dann einfach übernommen werden. “Dabei ist es sinnlos, die Quantität beim Cannabis-Anbau durch Genmanipulation zu erhöhen”, sagte Wurth.

Auf Nachfrage gibt Frank Scheulen (LKA),, der vom Spiegel zitiert wurde, zu: “Die Aussage über genmanipuliertes Saatgut wurde generell getroffen und von anderen Stellen wohl wissenschaftlich erhoben, nicht vom LKA.” Generell getroffen? Also nicht bestätigt? Vielleicht wird dieses Gerücht nur von offiziellen Stellen gestreut, um den Konsum in Deutschland zu senken. Denn Kiffer glauben gerne, ein ökologisches Produkt zu konsumieren.

taz – deutsche kiffen ohne biosiegel

Den Tod als Lottogewinn – Thailand will 4000 Personen zu ermorden im “Krieg gegen Drogen”

Bangkok: Die neue Thailändische Regierung will den “Krieg gegen Drogen” auf ihre Weise wiederholen. Dadurch sind schon mehr als 2500 angebliche Drogenhändler getötet worden.
Während eines dreimonatigen Amoklauf im Jahre 2003 in der Form eines komplett militärisch gerüsteten Konflikts wurden tausende auf den “Schwarzen Listen” der Polizei erschossen, mutmasslich auf Anweisung der Regierung.

Immerhin musste die thailändische Drogenkontrollbehörde zugeben, dass mehr als die hälfte der Opfer nichts mit Drogen zu tun hatten. Ein Paar auf dem Nordosten von Thailand wurde erschossen, da sie zu unerklärlichem Reichtum gekommen sind und somit zu der Schwarzen Liste hinzugefügt worden sind. Tatsächlich waren es Lotteriegewinner.

Die Kampagne war eine der Hauptstrategien von Thaksin Shinawatra, dem früheren Primierminister und Mr Samak’s politischen Patron, welcher jetzt im Exil lebt und den Manchester City Football Club führt.

“Meine Regierung wird entschieden eine Politik gegen Drogenhandel führen. Regierungsangestellte müssen diese Politik 24 Stunden am Tag durchführen, aber ich werde kein Ziel für die Anzahl der Tötungen setzen.” sagte Samak Sundaravej, der neue Primierminister.

Der Innenminister Chalerm Yubamrung, sagte: “Wenn wir eine Politik machen die 3000 bis 4000 Opfer bringt, werden wir das machen.”

Auch wenn die Militärjunta, die gegen Mr. Thaksin 2006 putschte und die Tötungen “ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit” nannten, sowohl der Primierminister als auch seine Unterstützer – welche wiedergewählt wurden im Dezember 2007, bestehen darauf dass die Toten Opfer von Bandenkriegen sind, und nicht durch die Polizei getötet wurden.

Trotzdem gibt es viele Hinweise auf Verstrickungen mit der Polizei. Viele wurden Tage nachdem sie sich auf der Polizeiwache melden sollten – um von der “Schwarzen Liste” genommen zu werden – getötet.

Die Regierung hat die Polizei angewiesen diese “Schwarzen Listen” zu erstellen, die so ausführlich wie nur möglich sein sollten, und haben diese Listen dann um bis zu 25 Prozent pro Monat gekürzt. Oft war der einzige Weg aus der Liste der Tod.

Original von Thomas Bell in Bangkok – Telegraph UK
Last Updated: 3:34am GMT 26/02/2008
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2008/02/23/wthai123.xml

Bremst die Ausbreitung Hanf gegen Krebs: Mit Haschisch gegen Krebs

Rostock, 6.2.2008: Ein Inhaltsstoff der Pflanze Cannabis hemmt einer Laborstudie der Universität Rostock zufolge die Ausbreitung von Krebszellen. Cannabinoide werden schon seit Jahrzehnten auf ihre medizinische Wirkung untersucht und unter anderem bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen während einer Chemotherapie gegen Krebs oder bei Abmagerung bei HIV/AIDS eingesetzt. Tierversuche und Experimente mit Zellkulturen weisen darauf hin, dass Cannabinoide auch in der Lage sind, Krebszellen an der Teilung zu hindern und sogar zu töten und so das Wachstum von Tumoren bremsen können, so die Hochschule.

Die Resultate sind im „Journal of the National Cancer Institute“ (Ausgabe 100, Seite 59) veröffentlicht.

dpa, via ntv und vitanet

Für die Legalisierung von Cannabis in Marokko – 2008

Eine Einladung zu einer öffentlichen Debatte über die Legalisierung von Cannabis und seiner sinnvollen Verwendungen in Marokko.

Unter der Schirmherrschaft von der Internationalen Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin und ENCOD, der Europäische Koalition für eine gerechte und effektive Drogenpolitik.

Cannabis Zucht in Marokko7. Mai 2008: Eine Gruppe von Akteuren aus der marokkanischen Zivilgesellschaft haben ein Dokument mit dem Titel „Einladung zu einer öffentlichen Debatte über die Legalisierung von Cannabis und seiner sinnvollen Verwendungen in Marokko“. Die Initiative kam nach dem Fehlschlag der Ausrottungspolitik von Cannabis im Norden von Marokko, resultierend aus dem Druck der Vereinten Nationen und der Europäischen Union. Diese Politik hat folgende zwei Ergebnisse zur folge:

  • Ein Ansteigen des Leids der Bauern und ihrer Familien, deren Kultivierungen nicht selten ohne irgendeine Art und Weise der Entschädigung zerstört wurden. Das steht im Gegensatz zu nationalen und internationalen Gesetzen gegen Armut.
  • Viele Drogentransporteure haben umgeschwenkt auf den Handel mit illegalen „harten“ Drogen und Waffen, die sie an Kriminelle und Terroristen verkaufen.

Ein echter Krieg gegen Drogentransport sollte nicht gegen die Cannabispflanze oder die Leute, die sie anbauen, gerichtet sein.

Update: Bitte beachte folgende Kampagne – wir danken für deine Aufmerksamkeit!
Einer der Initiatoren dieser Kampagne, Hanf- und Menschenrechsaktivist Chakib Al Khayari, wurde verhaftet:
Free Chakib

Die Initiative möchte mit dem Vorschlag der Legalisierung die Cannabiskultivierung für therapeutische und industrielle Zwecke voranbringen, in einem Regelwerk für eine alternative Ökonomie in den Regionen, in denen Cannabisfelder gefunden werden.

Deshalb schlagen die Autoren der Initiative anderen Aktoren und Organisationen in der marokkanischen Gesellschaft vor:
Eine wissenschaftliche und politische Konferenz und Treffen zu organisieren um die Ideen, basierend auf Respekt und Demokratie, zu entwickeln. Es solle ein Marokkanisches Forum gegründet werden um eine verbindliche Lösung für die Probleme zu finden.

Die Unterstützung von internationalen Wissenschaftlern und Organisationen, welche die therapeutischen und industriellen Nutzungen des Hanfes fördern.

Die Initiatoren planen für eine erste öffentliche Veranstaltung in Rabat am Ende diesen Monats Mai 2008.

Um die Gruppe zu kontaktieren, sende eine eMail an:

  • cannabis.maroc@yahoo.fr
  • Dr.Tahar Toufali ( Universtätsprofessor in Politikwissenschaften) Mobil : (00212)61358600
  • Dr.Benacer Hemmou Azday (Universitätsprofessor für Physik) Mobil :(00212)61295625
  • Chakib Al Khayari (Menschenrechtsaktivist) Mobil : (00212)66056373

Hier ein Link zur Einladung in der Sprache Arabisch, Englisch, Französisch

UK: Kinderpornofilter an allen Internetprovidern entfernt politische Gegner

Das Cannazine in Großbritannien berichtet, dass ihnen die politischen und publizistischen Aktivitäten behindert werden durch den landesweit zum 31. Dezember 2007 durch Home Secretary Jacqui Smith eingeführten “Cleanfeed” Internetfilter.

Dieser Internetfilter wurde in der Tagespresse als Kinderpornofilter eingeführt. Die Politiker, welche die Zulassung unterschrieben haben, haben alle schonmal Hanf gekifft. Vielleicht wollen sie deshalb das Internet von diesen Informationen “säubern”.

Die Technologie hinter Cleanfeed ist einfach und basiert auf einem System von British Telecom.
Eine Liste von IP Adresse, die auf entsprechend zu sperrende Inhalte verweist wird von einem Industrieabhängigen Wächter geführt. In dem Fall ist es die Internet Watch Foundation. Diese wird unterstützt von der Heimatschutzbehörde. Diese Liste geht dann an die Internetdienstleister mit der einfachen Anweisung, jeden Verkehr von und zu diesen Adressen zu sperren.

Die Aktionen gegen das Cannazine gehen aber noch weiter. British Telecom, welche fast überall im Land Internetverbindungen anbietet, hat den RedakteurenInnen seit einigen Tagen das Internet abgestellt. Die Erklärung dafür lässt auf sich warten – “the fault is a mystery”.

Erst kurz nach dem 27. Dezember 2007 wurde Cannazine in Google News aufgenommen. Am 20. Januar 2008 war es dem Cannazine das letzte mal möglich, dort einen Artikel zu veröffentlichen. Es wurde “der Stecker” gezogen.

Cannazine schreibt: “Ich weiss was ihr denkt. Warum sollte die Regierung eine kleine, unbedeutende Webseite wie das Canna Zine ins offline drängen? Nun, vielleicht ist es deswegen, weil ich euch erzählt habe, dass Patricia Hewitt Cannabis (Hanf) geraucht (gekifft) hat. Oder dass Vernon Coaker Gras geraucht hat. Oder Heimatschutz Sekretär Jacqui Smith, oder viele viele weitere Kabinettsminister welche Cannabis gekifft haben. Damit habe ich noch nicht mit den KONSERVATIVEN angefangen, bei denen auch viele nicht mit dem Gras rauchen aufgehört haben.

Es ist klar, dass sie wenn dann alles haben wollen. Und der Fakt dass das Canna Zine jedesmal berichtet, wenn sie eine weitere Lüge über Cannabis verbreiten, hat einige von ihnen deutlich angepisst.”

Blei im Gras: eMail an Signal-Politiker Rolf Schwanitz MdB

Gruß zuvor!

Ich nehme Bezug auf das Protokoll des Deutschen Bundestages (16.Wahlperiode, 125. Sitzung, 14.11.2007), zu finden beim Deutschen Hanf Verband, als PDF.

Es ist ein Hohn auf alle Menschen, die durch das Blei im Cannabis vergiftet werden; alle Jugendliche und Erwachsene die daran bleibende Schäden haben werden – dass SIE meinen dass die falschen Signale gesendet werden könnten.

Irgendwelche Signale, die von Politiker wie Ihnen kommen, nimmt sowieso keiner mehr Ernst.

Schon garnicht die Leute, die Cannabis oder andere Dinge, welche die Drogenpolitik prohibitioniert – konsumieren.

IHNEN geht es um Stimmenfang. Das sind Ihre Stärken!

Aber von Menschenrechten und der Unversehrtheit von Leib und Seele haben Sie anscheinend noch nie was gehört!

keine Grüße!

Diese eMail wird auf meinem Blog veröffentlicht: www.hanfplantage.de

World News: Innenansichten eines CIA-Folterkerkers

Wold.Content.News berichtet über die Aussagen und Skizzen eines Mannes, welcher für 19 Monate unschuldig im CIA-Folgerknast sass:

CIA Folterknast - Eine Zellenskizze

Eine Zellenskizze

“Wann immer ich eine Fliege in meiner Zelle sah, war ich mit Freude erfüllt”

Weiter geht es auf der Seite von World.Content.News mit dem ausführlichen Artikel zum Thema CIA Folterknast…

FOSS Codecs für Online Medien Distribution

Ich benutze meistens MPEG2, um daraus verschiedene Formate rendern zu lassen. Zur allgemeinen Weitergabe empfehle ich XVID. Archive.org macht aus einem MPEG2 ein MPEG1 und zwei MPEG4 Versionen; 64kbits und 256kbits.

Ich habe Tubemogul entdeckt, welches die Distribution, d.h. Verteilung der Videos vereinfachen und statistisch überwachen soll. Leider ist archive.org noch nicht bei der Trackingliste. Vielleicht wird es die Zukunft bringen.