Die Tagesschau berichtet, dass immer mehr Bundeswehrsoldaten an traumatischen Erlebnissen leiden würden. Für 4500 Soldaten gäbe es nur einen Psychiater, der sich ihrer annehmen kann. Dieses Jahr sei eine Zunahme der sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) um 30 Prozent zu verzeichnen, so die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf eine Anfrage im Verteidigungsausschuss des Parlaments. Soldaten müssen nicht mehr leiden: Mit einem ungewöhnlichen Mittel werden schon jetzt israelische Soldaten, die unter psychischen Kriegsfolgen leiden, behandelt. Cannabis soll helfen die schweren posttraumatischen Stress-Syndrome (PTSD) abzubauen, berichtete der Spiegel-Online im Jahre 2004.

Der israelische Forscher und Entdecker des THC, Rafael Meshulam, hatte damals mit Cannabis im Tierversuch gute Erfolge erzielt und wollte dies auch an freiwilligen Soldaten testen. Bislang sind keine Forschungsergebnisse veröffentlicht worden, allerdings gelten bei dem Gesundheitsministerium Israels “Joints” schon länger als Sinnvoll für Schmerzlinderung bei bestimmten chronischen Erkrankungen.
Hintergründe dazu: Hanf-Info Schweiz: Israel: Joints gegen Kriegstraumata, 5.8.2004 und Hanf Journal: Cannabinoide bei posttraumatischer Stressstörung, 3.4.2009.
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