Endlich was Sinnvolles: DHV verschickt Leselektüre an deutsche Polizeipräsidenten

Der Deutsche Hanfverband hat eine super direkte Aktion gemacht, und jedem Polizeipräsidenten in Deutschland und dem BKA ein „Rauschzeichen“ geschickt. „Alles was man über Cannabis wissen muss“ ist Thema von diesem Buch:

Georg Wurth schickt Rauschzeichen an die Polizeipräsidenten

Hoffen wir, dass es Hilft. Und nicht wieder solche Artikel wie dieser dabei ‚raus.


Aus dem Klappentext des „Rauschzeichens“:

Doch ein wirklich umfassendes Werk – eines, das sich nicht nur auf Teilaspekte der Cannabisproblematik beschränkt – suchte man auf dem deutschen Buchmarkt bisher vergebens. „Rauschzeichen- Cannabis: Alles was man darüber wissen muss“ will dies nun ändern!

Informationen über altes Rauschmittel
Rauschzeichen ist dabei ausdrücklich nicht nur für Cannabiskonsumenten gedacht: Die Autoren wenden sich auch an jene, die selbst nicht kiffen, aber dennoch etwas über eines der ältesten Rauschmittel des Menschen erfahren möchten. Sie erklären, warum auch Jahrzehnte nach dem Verbot der Pflanze Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig zu Joint und Wasserpfeife greifen, informieren über die Nebenwirkungen des Cannabiskonsums und beschäftigen sich mit potentiellen Langzeitschäden.

Ohne den erhobenen Zeigefinger zu bemühen oder in hanfseelige Kiffereuphorie zu verfallen beschreibt „Rauschzeichen“ die bewegte gemeinsame Geschichte von Mensch und Hanf, die Verwendung von Cannabis in der Medizin und seine industrielle Nutzung.

Lebenshilfe statt Lehrbuchwissen

„Rauschzeichen“ bietet über reines Lehrbuchwissen hinaus auch praktische Lebenshilfe. So widmet sich ein ganzes Kapitel den besonderen Problemen jugendlicher Cannabiskonsumenten und ihrer Angehörigen. Die Autoren erklären nicht nur, woran Eltern gefährlichen Konsum erkennen können oder welche Konsumententypen es gibt, sie bieten auch ein gestaffeltes Instrumentarium an, um etwas gegen erkannte und vermutete Cannabisprobleme zu unternehmen.

Dank zusammen rund 20 Jahren tagtäglicher drogenpolitischer Arbeit wissen Geyer und Wurth um die Ängste und Probleme der Menschen. Rauschzeichen holt Kiffer und Nichtkonsumenten so stets da ab, wo sie sind. Egal wie viel man schon über Cannabis weiß, die Autoren erklären so, dass jeder mitkommt. Der Neueinsteiger wird nicht mit Fachchinesisch überfordert, auf elfenbeintürmene Wissenschaftssprache wird ebenso verzichtet wie auf Kifferslang.

Immer bleibt „Rauschzeichen“ streng bei den Fakten. Selten fand sich so viel Wissen über Cannabis zwischen zwei Buchdeckeln. Ob es um die Wahrnehmung von Cannabis in der Öffentlichkeit oder die cannabispolitische Situation in anderen Ländern geht, Seite für Seite können selbst Cannabisexperten noch etwas lernen, ohne dass der Laie auf der Strecke bleibt.

Ein Kommentar zu “Endlich was Sinnvolles: DHV verschickt Leselektüre an deutsche Polizeipräsidenten

Kommentarfunktion geschlossen. Keine Kommentare sind möglich.