WM 2014: Brasilien zieht in den offenen Krieg gegen die Drogen

Jesus Figur bei Rio in BrasilienBrasilien: Mit einer kleinen Armee von über 17.000 Polizisten versucht die Regierung von Brasilien, genauer Rio de Janeiro, ihre Drogenprobleme vor der Fußball-WM 2014 und den Olympischen Spielen 2016 in den Griff zu bekommen. So werden große Töne gespuckt und noch viel mehr Blei. Mit Hubschraubern und Panzern versuchen die Staatskräfte, Stadtviertel von Drogenbanden zurückzuerobern. Der Einsatz wird wirkungslos bleiben, hat aber schon einige Todesopfer gefordert: Wie die Behörden mitteilten, wurden bei Straßenkämpfen am Donnerstag acht Menschen getötet, ein Polizist wurde verwundet. Damit ist die Zahl der Toten seit Beginn einer Welle von Razzien am Sonntag auf mindestens 23 gestiegen. Andere Quellen sprechen von bereits 30 Toten.

via taz

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