Hintergründe zu dem Fehlen von Studien zu medzinischen Marihuana: Behörden verbieten Initiativen

Paul Armentano von NORML schreibt für die Huffingtonpost über das Fehlen von Studien zu medzinischen Marihuana.

Es ist das bürokratische Problem, dass Befürworter von medizinischen Marihuana seit Dekaden plagt. Gesetzesmacher und Gesundheitsämter verlangen klinische Studien über die Sicherheit und Effektivität von medizinischem Cannabis, aber die Bundesbehörden, die dafür zuständig sind, verwehren sich der Forschung.

Unter den Bundesgesetzen muss die National Behörde zu Drogenmissbrauch NIDA (zusammen mit der US Drogenkontrollbehörde DEA) allen klinischen und vorklinischen Studien, die Marihuana behandeln, zustimmen. NIDA kontrolliert sehr streng, wer von den Forschern zugang zu den Regierungsmitteln an Marihuana. Richtig, die US Behörden haben Verträge für die Kultivierung und Verwahrung von „Gras“ an der Universität von Mississippi.

In einem Artikel in der „New York Times“ vom 19. Januar 2010 mit dem Titel „Researchers Find Medical Study of Marijuana Discouraged“, sagte NIDA Sprecherin Shirley Simson „Als Nationales Institut zu Drogenmissbrauch sind die negativen Konsequenzen von Marihuanakonsum unser primärer Focus. Wir finanzieren generell keine Forschung, die sich mit den möglichen positiven medizinischen Effekten von Marihuana auseinandersetzen.“

Da NIDA zur Zeit etwa 85 Prozent der weltweiten Forschungen zu kontrollierten Substanzen durchführt, endet ihr negativer Einfluss auf das medizinische Marihuana nicht an den Grenzen der Vereinigten Staaten von Amerika. Er streckt sich über den ganzen Planeten.

Vorherige Versuche, NIDA’s bürokratischen Stau durch Gerichtsverfahren zu schwächen, schlugen bisher fehl. 2007 entschied DEA Verwaltungsrichter Mary Ellen Bittner, dass NIDA’s Monopolstellung in der Forschung von medizinischen Marihuanas nicht im „Interesse der Öffentlichkeit“ sei, und forderte die Bundesregierung auf, privaten Herstellern die Produktion der Droge zu Forschungszwecken zu erlauben. Aber im Januar des letzten Jahres, bezog sich DEA Verwalter Michele Leonhart auf das Urteil, und sagte, dass die NIDA „genug“ Menge an Cannabis hätte, um klinische Studien durchzuführen. Weiterhin führte Sie aus, dass das Monopol der Agentur auf die Verteilung von Marihuana aus den internationalen Verträgen hervorgehe. (Übrigens hat Barack Obama am 26. Januar 2010 Leonhart für den Posten des Lebenszeitdirektors der DEA ausgewählt)

Vor kurzem, im November 2009 hat die wissenschaftliche Abteilung der Amerikanische Ärztegesellschaft (AMA) festgehalten, dass „die Ergebnisse von kurzen kontrollierten Versuchen zeigen, dass gerauchtes Cannabis neuropathische Schmerzen mindert, den Appetit anregt und die Kalorienzunahme steigert. Das insbesondere bei Patienten mit reduzierter Muskelmasse. Weiterhin sei eine Verminderungen von Spastizitäten und Schmerzen bei Patienten mit Multipler Sklerose möglich.“

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