Milliardär Soros gibt 1 Million US-Dollar an Pro-Proposition 19 Kampagne

Yes On 19 Button der KampagneDie Milliardär und Finanzier George Soros hat am Dienstag eine Million US-Dollar an die Befürworter der Proposition 19 Kampagne, der kalifornischen Gesetzesinitiative zur Legalisierung, Besteuerung und Regulierung von Marihuana, gespendet.

Das Geld von Soros, einem langjährigen Unterstützer der Reformen in der Marihuanagesetzgebung, sollte noch einiges erreichen, außer einem Aufblinken in den News – das eine Woche vor dem Ende der Wahl.

Prop 19, die am Anfang etwas Probleme hatten, Geld aufzutreiben, haben gerade erst ihre erstes Fernsehwerbung in der Gegend von Los Angeles am Montag gestartet, acht Tage vor dem Ende der Wahl, berichtet Josh Richman von der Oakland Tribune.

Dennoch: Viele Wähler haben ihre Stimme schon per Post eingereicht, damit dürfte die Wirkung der letzten Bewerbung nur schwer zu fassen sein.

Dale Jones von der Yes-zu-19 Kampagne: „Wir freuen uns, dass viele Menschen in der letzten Woche noch aufstehen und ihre Unterstützung verdoppeln. Wenn die Menschen einmal die Initiative durchgelesen und verstanden haben, und dann sehen was dann passiert, sehen wir überragende Unterstützung. Jede noch so kleine Unterstützung hilft uns, mehr Menschen zu erreichen und ihnen die richtige Message auf den Weg zu geben.“

Soros meldete die $1 Million Dollar Spende an Yes on 19 am Dienstag morgen, den gleichen Tag an dem seine Note zur Unterstützung der Marihuanalegalisierung im Wall Street Journal erschien, an das kalifornische Bundesverwaltungsbüro.

„Die Regulierung und Besteuerung von Marihuana würde gleichzeitig den Steuerzahlern Milliarden an Dollarn sparen an Verfolgungs- und Inhaftierungskosten, während Milliarden an Steuereinnahmen jedes Jahr möglich werden,“ schrieb Soros in der Zeitung.

„Es würde auch die Gewalt, Verbrechen und Korruption die mit dem Drogenmarkt zusammenhängt reduzieren sowie die Verletzungen der Freiheits- und Menschenrechte, die geschehen wenn eine große Anzahl ansonsten gesetzestreuer Bürger verhaftet werden. Die Polizei könnte sich dann auf ernsthafte Verbrechen konzentrieren.“

Soros schrieb auch über die rassitischen Unterschiede bei der Cannabisstrafverfolgung. „Ich stimme Alice Huffman, Präsidentin der kalifornischen NAACP zu, wenn sie sagt, dass in die Mühlen des Strafjustizsystems zu geraten mehr Schaden bei jungen Menschen anrichtet als Marihuana es könnte. Dies gibt Millionen von jungen Amerikanern einen Stempel auf, der sie ihr ganzes Leben verfolgt.“

„Die Kriminalisierung von Marihuana hat nicht verhindert, dass Marihuana die am meisten Verbreiteste und Konsumierte illegale Substanz in den USA und vielen anderen Staaten ist“ schrieb Soros. „Aber es Resultierte in unglaublichen Kosten und negativen Konsequenzen.“

Soros spende ging nicht direkt an die Hauptgruppe Yes On 19 von dem Gründer Richard Lee aus Oakland, sondern zu dem Unterstützerkomitee von der Drug Policy Alliance. Soros ist Mitbegründer der DPA und ist im Vorstand vertreten.

Der Milliardär ist einer der bekanntesten Befürworter für Reformen der Marihuanagesetze seit den 1990er Jahren, und ist auch ein Hauptsponsor des Marijuana Policy Project.

Er investierte 1996 schon einmal 3 Millionen US-Dollar in Kaliforniens Medizinisches Marihuana Initiative Prop 215.

via tokeofthetown und tagesschau schweizer fernsehn

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