Am 12.11.2005 demonstriert die Fuckparade in Strasbourg!

Teknivals und Freepartys sind ein Ausdruck von freier, selbstbestimmter und alternativer Lebensweise, Kunst & Kultur.
Sie sind unkommerziell, friedlich und fördern eine vielseitige und subkulturelle Gesellschaft.

In letzter Zeit kam es allerdings vermehrt zu völlig ungerechtfertigten und zum Teil sehr gewaltätigen Polizeieinsätzen
gegen diese friedlich feiernden Menschen.

Mit Wasserwerfern, Tränengasgeschossen, Hundestaffeln, Helikoptern, gezogenen Pistolen, Maschinengewehren und
roher körperlicher Gewalt wurden Menschen auf Partys und Teknivals angegriffen. So geschehen beim Czechtek (Tschechien),
Versus 2 (Utah/USA), Teknival Bretagne 2003 (Frankreich), SouthTek 2004 und EastTek 2005 in Deutschland.

Um gegen diese nicht hinnehmbaren Mißstände verstärkt aufmerksam zu machen, wird für Samstag, den 12. November 2005
europaweit nach Strasbourg mobilisiert.Vor dem Europäischen Parlament werden wir lautstark und bestimmt aber friedlich mit
zahlreichen Soundsystemen und Redebeiträgen demonstrieren und die weitere Aufklärung der Polizeiaktionen v.a. rund um das
Czechtek fordern.

Auch die Fuckparade Berlin wird mit 1-2 Soundsystemen an der Demo teilnehmen.
Dazu werden wir einen Reisebus mit ca. 50 Plätzen anmieten und von Berlin nach Strasbourg fahren.
Diese 50 Plätze gilt es nun zu füllen! Das Busticket kostet euch für die Hin- und Rückfahrt gerade einmal 20 €!
Kommt mit uns mit und lasst uns zusammen ein deutliches Zeichen für Subkultur, Freiräume und gegen Repressionen setzen!
Kontaktiert uns dafür einfach über die E-mail-Adressen bus@fuckparade.org oder fuckparade@bembelterror.de und ihr erfahrt alle
wichtigen Details zur Demo und Busanmeldung. Bitte meldet euch bei Interesse oder einer festen Zusage so schnell wie möglich
oder bis spätestens zum 5.11.2005 !

Hinfahrt: 11.11.2005 zwischen 22:00 und 00:00 Uhr
Rückfahrt: 13.11.2005 zwischen 12:00 und 14:00 Uhr
Fahrtkosten: 20 € (einmal 10 € als Anzahlung, weitere 10 € beim Fahrtantritt)

>> Wir fordern die vollständige Aufklärung der Polizeiaktionen auf Grundlage einer real demokratischen Gesellschaft und der Charta
für Menschenrechte und Freiheit!
>> Wir werden Intoleranz, repressive Sicherheitsgesetzte und willkürliche Polizeigewalt gegen friedliche und selbstbestimmte Menschen
nicht weiter stillschweigend hinnehmen!
>> Stoppt den Einsatz von bewaffneten Einheiten gegen friedlich Versammelte!
>> Solidarität mit unterdrückten Subkulturen in allen Teilen der Welt!

Weitere Infos hier:
www.fuckparade.org

Czechtek:
http://en.policejnistat.cz (en.)
www.soundcirkle.info/europe (en.)
http://czechtek2005.elektrokanibal.org (d.)
www.freetekno.org

Versus 2 :
www.music-versus-guns.org
http://utrave.org

Hexenjagd auf Hanfbauer

Weil André Fürst, Inhaber von Hanf-Info, in einen ökologisch sinnvollen Agro- und Industriezweig investiert hatte und aktiv dazu beitrug, ein dringliches soziales Problem zu lösen, wurde er am 25. August 2005 vom Bezirksgericht Murten (FR) zu 29 Monaten Gefängnis unbedingt und 150’000 Franken Strafgeld verurteilt.

Auch André Fürst gehört jetzt zu den Opfern der unverständlichen Kehrtwende der Schweizer Drogenpolitik.

Bis vor kurzem noch Vertreter einer humanistisch und pragmatisch orientierten Drogenpolitik, sind die Behörden vieler Schweizer Kantone wieder zu uneffektiven, kontraproduktiven und veralteten Methoden nach USA-Muster zurückgekehrt. Mit der Hanf-Initiative steht dem Schweizer Volk endlich ein Modell zur Verfügung, das eine vernünftige Cannabispolitik ermöglicht. Inzwischen müssen jedoch die Vorkämpfer für eine gute Sache mit Massnahmen von Polizei und Justiz rechnen, die einer Demokratie unwürdig sind.

Wäre der Nationalrat letztes Jahr auf die Revision des Betäubungsmittel-Gesetzes eingegangen, hätte man das Hanf-Info-Dossier zu den Akten legen können. André Fürst wollte den Bauern eine Zukunft ohne Subventionen ermöglichen, junge Menschen vor der Drogenkriminalität schützen und dem internationalen Terrorismus eine seiner Finanzquellen unterbinden. Im Hanf-Info-Prozess fand keines der vorgebrachten wissenschaftlichen, politischen, soziologischen oder wirtschaftlichen Argumente Gehör. Es muss angenommen werden, dass die Freiburger Justiz lediglich den Interessen eines korrupten Establishments dient und Schattenwirtschaft und Pseudomoral begünstigt. André Fürst wird zum Kriminellen gestempelt, Hanfarbeiter werden in den Untergrund gedrängt, kranken Menschen wird eine notwendige Heilpflanze vorenthalten, die Hanfkonsumenten werden dem kriminellen Schwarzmarkt überlassen. Die sozialen und individuellen Folgekosten einer solchen Politik werden zweifelsohne hoch sein und dies alles wegen einer Pflanze, die harmloser ist als Alkohol und Tabak.

Wenn die Hell’s Angel mit ihren brutalen Methoden den Schweizer Hanfmarkt übernehmen, so wie bereits in Kanada und in Schweden, wird man sich mit Bedauern an die Produktions- und Verkaufsmethoden erinnern, für die André Fürst jetzt verurteilt wurde. Durch die Ablehnung eines separaten Hanfmarkts sind die Freiburger Justizbehörden direkt verantwortlich für die binnen kurzem zu erwartende Zunahme des Konsums weit problematischerer Substanzen wie Heroin, Kokain, Alkohol und Benzodiazepine.

Trotz der offen gezeigten Bereitschaft Hanf-Infos, die Aktivitäten entsprechend dem vorgesehenen Cannabis-Gesetzesprojekt der eidgenössischen und parlamentarischen Kommissionen zu gestalten, ist das Gericht der repressiven Argumentation der Staatsanwältin gefolgt und wollte sich auch nicht mit den umstrittenen Analysemethoden zur Feststellung des Cannabisgehalts in Hanfprodukten beschäftigen. In der gleichen Probe wird, je nach Methode, beispielsweise ein Gehalt von 0.3% delta-9-THC oder 3% Gesamt-THC gefunden. Das Gericht wollte sich ebenso wenig zur Rechtmässigkeit der 0.3% THC (”delta-9″oder “Gesamt”?)-Grenze äussern. Diese wurde von Frankreich übernommen und entbehrt jeglicher wissenschaftlichen und landwirtschaftlichen Grundlage – das Schweizer Gesetz erwähnt sie nicht einmal. Auch wurde übergangen, dass Hanf weder im wissenschaftlichen noch im Sinne der Autoren des BetmG ein Betäubungsmittel ist.

Weil das Bezirksgericht von Murten auf diese grundlegenden Fragen keine Antwort gab und aus einigen anderen Gründen, wird André Fürst das Urteil anfechten und seinen Kampf für den Hanf am Freiburger Kantonsgericht weiterführen.

Weiteres auf der Hanf-Info Webseite.

Free Marc Emery Demonstration

Der kanadische Aktivist und Hanfsamenhersteller Marc Emery wurde am 29. Juli 2005 auf Ersuchen der US Drugs Enforcement Administraion (DEA) verhaftet. Die USA fordern von Kanada seine Auslieferung, weil er mit seinem Hanfsamenexport den Anbau von Hanf in den USA gefördert habe. In seinem Heimatland, wo er das Geschäft betreibt und mit den Gewinnen die Legalize-Szene unterstützt, hat er gegen kein Gesetz verstoßen. Jetzt wurde sogar bekannt, dass er in den USA die Todesstrafe erhalten könnte, wenn ihm vorgeworfen wird, in den Anbau von mehr als 60.000 Hanfpflanzen verwickelt zu sein.

Im September finden weltweit Proteste vor den kanadischen und US-Botschaften statt, um gegen diesen Prozess zu demonstrieren und die Auslieferung zu verhindern. Auch der Deutsche Hanfverband wird sich an den Demonstrationen in Berlin beteiligen.

Wem gehört das Internet?

… natürlich dem U.S. Department of Commerce, meinen die, wie in diesem eWeek Artikel berichtet wird. Und auf Deutsch bei Heise, US-Regierung gibt Kontrolle über DNS-Rootzone nicht her.

Kann ich auch behaupten: Meins! Meins! Meins!

Alternativ gibts noch ORSN, European Open Root Server Network an das Mensch seinen DNS anhängen kann. Die Europäer, die. Früher gabs auch mal die Open Root Server Confederation, Inc., eine non-profit Organisation, welche die Rootnameserver übernehmen wollte. Allerdings wurde dann ICANN gewählt. Der Rest der Story ist bekannt.

Sonderausstellung Weisung und Umsetzung – 10 Jahre BVerfG Entscheid über die Verfassungsmässigkeit des Cannabisverbots eröffnet!

Im Hanf Museum fand gestern die Eröffnung der Sonderausstellung 10 Jahre BVerfG Endscheid über die Verfassungsmässigkeit des Cannabisverbots statt. Eine Gruppe interessierter Menschen fand sich ein, um der Eröffnung und den Reden von Hans Cousto, Klaus Poschmann und Tibor Harrach zu lauschen.

Die Sonderausstellung ist noch bis zum 30. Juli in den Räumlichkeiten des Hanf Museum Berlin zu finden.

Das Plakat der Sonderausstellung:

Plakat der Sonderausstellung 10 Jahre BVferG Urteil Recht auf Rausch - Weisung und Umsetzung

Der Blick in die Sonderausstellung:

Blick in die Sonderausstellung 10 Jahre BVerfG Urteil Recht auf Rausch

Eröffnungsrede von Hans Cousto:

Eröffnungsreden, Hans Cousto von Eve&Rave

Post an die Knast-Initiative Grüne Zelle wurde angehalten – Protestschreiben jetzt!

19. Juni 2005, Alsfeld: Die Anstaltsleitung der JVA Wittlich hat Post an die Grüne Zelle/ René Gorig unter anderem von Jo Biermanski (Grüne Hilfe Hessen) mit kopierten GZ-Selbstdarstellungen und abgetippten GZ-Rundschreiben, wohl mit der Begründung „Gefährdung des Vollzugsziels“, angehalten.

Rechtsanwalt Stefan Kristen ( Schillerplatz 8, 71638 Ludwigsburg, Fon: 07141- 6431641, der in engem Kontakt mit GH-Pressesprecher Jo Biermanski steht, hat Akteneinsicht beantragt, um einen Antrag auf gerichtliche Entscheidung nach § 109 StrVollzG zu stellen.

In diesem Zusammenhang bittet René Gorig um Protestschreiben an das Justizministerium in Mainz ( Ministerium der Justiz, Ernst-Ludwig-Str.3, 55116 Mainz) und an die JVA-Anstaltsleitung (Trierer Landstr. 32, 54516 Wittlich): „Die ganze Arbeit hier „drinnen“, mit all ihren repressiven Auswirkungen, macht nur Sinn, wenn die Solidarität auch „draussen“ auf einem festen Fundament steht – ansonsten wird es zu nicht mehr als einer Lachnummer.“

Auf der Kampagnenwebseite finden sich Vorlagen zum Selbstausdrucken:

Wir, die Grüne Hilfe, freuen uns natürlich auch immer über Feedback zu der Kampagne: schickt uns eine eMail an info@gruene-hilfe.de .

== Über die Grüne Hilfe ==

Der Grüne Hilfe Netzwerk e.V. ist ein Organ bundesweiter Pro-Hanf Gruppen, welcher 1994 auf Initiative der Cannabis-Bundeskonferenz entstanden ist. Wir verstehen uns als Kontakt- und Informationsbörse sowie Hilfe zur Selbsthilfe zu den Themen Cannabis und Recht, Cannabis als Medizin und Gefangenenbetreuung.

Webseite: http://www.gruene-hilfe.de/
Allgemeiner Kontakt: info@gruene-hilfe.de

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