Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.

Kanada: Liberale Partei stimmt auf ihren Parteitag für Legalisierung; Interimsvorstand Bob Rae gibt seinen Marihuanakonsum zu

Veröffentlicht am 16. Januar 2012 von tribble

Grafik Logo der Liberalen Partei in Kanada mit HanfblattDie Liberale Partei in Kanada hat auf ihrem Parteitag an diesem Sonntag für die Aufnahme der Legalisierung von Cannabis in ihr Parteiprogramm gestimmt. Die Liberalen versuchen eine neue Richtung zu finden und eine Programmatik, die den stimmig ist für Kanadier, so die National Post. Vor der Abstimmung beantwortete der Interimsvorstand Bob Rae die Frage eines Journalisten, ob er schon einmal Marihuana probiert habe, mit der Antwort “Natürlich habe ich es getan. Ich glaube nicht, dass alle meiner Generation als Abstinente angesehen werden sollten, aber habe ich es in letzter Zeit getan? Die Antwort wäre nein.”

Samstag Nacht hatten die Deligierten für die Öffnung der Partei für Neue beschlossen und eine kostenfreie Art der Mitgliedschaft eingerichtet. Sie hoffen damit die Politik Kanadas zu revolutionieren und die Liberale Partei wieder zu kräftigen.

Die Debatten über die Cannabislegalisierung hielten weiterhin an, aber 77 Prozent der Deligierten stimmten am Ende für dafür.

Die Debatte zu der Abstimmung der liberalen Partei kommt zum Höhepunkt eine weitkommunizierten Studie, welche sagt dass das Rauchen von Marihuana die Lungen nicht so stark schädige wie Tabakkonsum es mache. Forscher fanden heraus, dass einen Purjoint pro Woche rauchen die Lunge nicht schädigt.
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Das ist das Haus aus Hanf

Veröffentlicht am 12. Januar 2012 von tribble

Es ist das erste Haus, welches in den USA aus Hanf gebaut wird. Lustigerweise wird es in Asheville in North Carolina gebaut, einem bekannten Rückzugsort für Hippies. Aber glaub nicht, dass es dort was zu rauchen geben wird.

Foto vom Hemcrete Hanf Haus in Asheville, North Carolina

Hanfschäben werden mit Leim und Wasser gemischt um “Hemcrete” herzustellen, einem ökologischen Mix, der immer weiter aushärtet und etwas sehr interessantes macht: Der Hanf versteinert und wird damit fest wie Beton. Designt wurde das Haus von Push Design, die sich schon einen Namen mit anderen ökologischen Häusern in anderen Teilen der Welt gemacht haben. In den USA ist es leider nicht so einfach, an Hanf zu kommen, deswegen wurde das Material aus Europa importiert. Das machte das ganze Haus leider etwas teurer.

Dieses Haus wurde mit Hanf aus Großbritannien errichtet und mit Papierpanelen aus 100% recycelten Material ausgebaut. Offensichtlich hat das einige Nachbarn neugierig gemacht, da Push Design kurz darauf weitere Verträge abschliessen konnte. Aber wenn auch nur einer daran denkt, es zu rauchen, so sagen die Leute von Push Design, man müsse schon 2500 Pfund von dem Hanf rauchen um High zu werden.

via Push Design via GizMag und gizmodo

Hanfsorten für den medizinischen Gebrauch und Anwendungsgebiete (Teil 1)

Veröffentlicht am 11. Januar 2012 von tribble

Eine Übersicht an medizinisch nutzbaren Cannabissorten mit den entsprechenden Anwendungsbereichen, Teil 1:

Afghanica – Übelkeit, Schmerz
Afghooie x Haze – PMS (Prämenstruelles Syndrom)
AK 47 – Übelkeit, Depression, Schlafstörung, Kopfschmerz
Alien Train Wreck – Asthma
Apollo 13 – Rückenschmerzen
Auntie Em – chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, Multiple Sklerose
Aurora Indica – Übelkeit, Arthritis, Gelenkschmerzen

Berry-Bolt – Schlafstörung, Gelenkschmerzen
Big Bang – Angst, Schlafstörungen
Big Kahuna – Arthritis, Bandscheibenschmerzen
Black x Blue Widow – HIV, Rückenschmerzen
Black Vietnamese – Übelkeit, Muskelkrampf, Schmerz
Blue Fruit – chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, Muskelkrampf
Blue Moon Rocks – Angst, Depression, Schlafstörung
Blue Satellite x Jack Herer – Depression, Übelkeit
Blue Satellite – Muskelverspannung, Schmerz, Schlafstörung
Blueberry – Übelkeit, Schlafstörung, Schmerz
Bog Sour Bubble – Schmerz, Angst
Bonzo Bud – Migräne, Schmerz
Budacolumbia – Übelkeit
Burmaberry – Migräne, Depression
Burmese pure – Angst, Depression

Cali-Orange – Übelkeit
Catalyst – Prämenstruelles Syndrom
Cinderella 99 – Übelkeit
CIT – Schmerz, Übelkeit, Schlafstörung
Citral – Schlafstörung
Cripple Creek – Nierenerkrankung, Hepatitis C, Blasenentzündung

Deep Chunk – Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit
Dynamite – Asthma, Hepatitis C

East Coast Sour Diesel – Wassersucht, Nervenwurzelerkrankung, Weichteilrheumatismus
El Nino – Schlaflosigkeit, Übelkeit

Fieldale Haze – Angst, Rückenschmerzen
Fig Widow – Rückenschmerzen, Psychose
Firecracker – Angst, Depression, Übelkeit

G-13 – Depression, Schmerz, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
Green Spirit x Timewarp x Herijuana – nächtliche Bewegungstörungen
Green Spirit – Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen

Herijuana x Trainwreck – diabetische Neuropathie

Ice Princess x Bubblegum – Migräne

Jack Herer – Angst, Weichteilrheumatismus
Jacked #14 – Übelkeit, Brechreiz
John Paul Jones – Schmerzen

Kali Mist – Übelkeit, Depression
Killer Queen – Depression, Rückenschmerzen

Lemon Haze – nächtliche Bewegungsstörung, chronische Erschöpfung
Lollipop – Krämpe, posttraumatischer Stress, Wassersucht
Lowryder – Übelkeit, Kopfschmerzen

Magic Crystal – Impotenz, prämenstruelles Syndrom
Masterkush – Übelkeit
Motarebel Oguana Kush – Nervenschmerzen, Rückenschmerzen, Krämpfe
Mountainberry – Schlaflosigkeit, Migräne, Schmerz
New York Diesel – Migräne

Northern Lights # 1 – Arthritis
Northern Lights # 2 – Schlaflosigkeit, Übelkeit
Northern Lights x Cinderella 99 – Depression
Northern Lights x Shiva – Zahnschmerzen
Northern Lights – Nervenwurzelerkrankung

Oregon 90 – Gelenkschmerzen, nächtliche Bewegungsstörung

Sensi Star – Migräne
Snow White – premenstruelles Syndrom
Super Silver Haze – Übelkeit, Depression
Sweet Blu – Knochenkrankheiten, Wirbelsäulenschmerzen, Weichteilrheumatismus
Swiss xT (KC Brains) – bei hoher Dosierung gegen Schmerzen

Trainwreck – Angst, diabetische Neuropathie, Arthritis
Trainwreck x Herijuana – Übelkeit

Ultra Green – Schlaflosigkeit

White Rhino – Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit
White Widow – Hepatitis C, Kraftlosigkeit, posttraumatischer Stress

Neu dazugekommen

Folgende Sorten enthalten mehr CBD-Wirkstoff.

Purple Thai – Krebsbehandlung/Chemotherapie
Harlequin – Krebsbehandlung
Cannatonic – Krebsbehandlung

via Cannabis als Medizin Österreich und MedicalMarijuana.com

Cannabis in roher Form; die guten Eigenschaften von CBD

Veröffentlicht am 10. Januar 2012 von tribble

Auch Cannabis in roher Form, als Salat oder Tee ist ein wunderbares Mittelchen. Die Forschung zeigt, dass auch das in dem industriell genutzten Faserhanf vorkommende Molekül Cannabidiol, CBD entzündungshemmende, antioxidative und sogar Krebstumor unterdrückende Eigenschaften aufweist. CBD ist im Gegensatz zu THC in den meisten Ländern nicht verboten. Der Wirkstoff THC ist am meisten in dem Harz der Blüten der weiblichen Hanfpflanze, gefolgt von CBD. Bei dem industriell genutzten Hanf wurde das THC fast weggezüchtet, in der EU gilt ein Maximalwert von 0,3% THC in der Pflanzenmasse. In der Pflanze liegt CBD an Wasser gekoppelt als CBD-Säure vor. CBD-Säure ist nicht psychoaktiv. Weitere Informationen zu Cannabis als Medizin findet sich z.b. in der umfassenden Sammlung der Arbeitsgemeinschaft Cannabinoide als Medizin, dem Project CBD sowie dem Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin.

Ein weiteres interessantes Video rund um die Hanfpflanze ist “Hanf – das Milliarden Dollar Kraut”, zu finden auf Youtube. Weitere Infos auf Englisch z.b. bei Naturalnews

UK: 12000 Kinder wegen Drogen verhaftet; Fragwürdige Forscher lehnen Schadensminderung ab und wollen mehr Überwachung

Veröffentlicht am 9. Januar 2012 von tribble

Der Dailymail berichtet von einer Statistik in Großbritannien, nach der etwa 12000 Kinder unter 16 Jahre wegen Drogendelikten im letzten Jahr verhaftet worden sind. Als wenn das nicht schon erschreckend genug wäre, was mit diesen Menschen passiert, wenn sie erst einmal in den Fängen der Justiz und der Psychiater gelangen, kommt es in dem darauf folgenen Artikel dazu, von Kathy Gyngell, einer Wissenschaftlerin am Zentrum für Politikstudien noch besser. Sie verteufelt international anerkannte schadensmindernde Massnahmen und wünscht sich mehr Überwachung in den Schulen. Einige der von ihr kritisierten Maßnahmen scheinen auch mir nicht so sinnvoll zu sein, aber es liegt eher in den Händen der Evaluierung, ob die Maßnahme etwas bringt, oder nicht. Das sind ziemlich fragwürdige Standpunkte für eine Forscherin, die Schadensminderung ablehnt und mehr Überwachung und Eindringen in die Privatsphäre, letztendlich dem Körper, an Schulen möchte.

Hier ein paar Auszüge:
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Video: Die Regulierung von Cannabis in Kopenhagen

Veröffentlicht am 8. Januar 2012 von tribble

Der Stadtrat von Kopenhagen stimmte für die Legalisierung von Marihuana. Schau dir das neue Video von der HCLU an, und finde heraus, warum!

Die internationale Presse berichtete im November letzten Jahres, dass der Stadtrat von Kopenhagen mit überwältigender Mehrheit für einen legalen Rahmen für Cannabis gestimmt hat. Das Videoberichterstattungsteam der HCLU ist in die dänische Hauptstadt gereist und hat einige Entscheidungsträger interviewt, dazu gehören Mitglieder des Stadtrats, um herauszufinden, warum sie die Legalisierung der Droge gewählt haben und wie sie das ganze regulieren wollen.

Es scheint, dass das System was hier entstehen soll, sich von den niederländischen Coffeeshopsystem unterscheidet, bei dem kleine private Shops durch Lokalbehörden lizensiert werden. Die dänischen Politiker zeigen auf, dass die Niederländer die Regulierung des Anbaus von Cannabis und dem Nachschub des Coffeeshops dem Schwarzmarkt überlassen haben, also diesen Teilbereich nicht reguliert haben. Der Stadtrat plant ein Netzwerk von staatskontrollierten Läden und Cafes, in denen die Regierung die ganze Prozedur unter kontrolle hat – von der Kultivierung bis zur Verteilung. Das Ziel ist es, den Konsumenten zu schützen und die Schäden des Konsums zu reduzieren. Die Frage ist, ob die neue linke Regierung dem Experiment zustimmen wird. Die Stadträte sind optimistisch: Selbst wenn der Plan jetzt fehlschlägt, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis der Cannabismarkt reguliert wird.

via Drugreporter

Deutschlandfunk Audio: Ist die bisherige Drogenpolitik gescheitert?

Veröffentlicht am 5. Januar 2012 von tribble

Audio: Ist die bisherige Drogenpolitik gescheitert? Beitrag vom 4.1.2012, 10 Uhr von Jahn Thekla in der Länderzeit auf Deutschlandfunk. Länge: 68:28 Minuten

Die 10 klügsten Cannabisraucher auf dem Planeten .. und klug genug, es Zuzugeben

Veröffentlicht am 2. Januar 2012 von tribble

Du hast bestimmt schon einen dieser seltsamen Anti-Drogenfernsehspots gesehen, in denen die schlimmsten Szenarios gezeichnet werden, in denen Menschen Gras rauchen könnten. Sie machen die Person immer zu einem Mörder, Wohnungslos, Arbeits- und Freundelos. Sie zeigen nichts positives. Aber es gibt einige sehr bekannte Personen, die auch in der Öffentlichkeit zugeben, Marihuana zu konsumieren und sehr erfolgreich geworden sind:

Steve Jobs

Es ist bekannt, dass der Apple Mitbegründer Gras geraucht und LSD genommen hat während seines ersten Semesters 1972 am Reed College in Portland, Oregon. Seit seinem Ausscheiden aus der Schule brachte er es zu einem der erfolgreichesten und reichsten Menschen der Welt. 1984 hat er die nationale Medallie für Technologie von dem US-Präsidenten Ronald Regan erhalten. 2007 wurde er als mächtigster Mann vom Fortune Magazin genannt und Forbe setzte in auf Rang 57 in der Liste der Weltmächtigsten Menschen.

Carl Sagan

Astronom, Astrophysiker, Kosmologe, Kiffer

Es ist schwer zu Argumentieren, dass einen Gras langsamer macht, wenn man sich Carl Sagan anschaut. Ein bekannter Kiffer, der unter anderem den Pulizer Preis erhalten hat, einen Emmi, einen Bestseller geschrieben hat als auch etwa 500 wissenschaftliche Artikel. Er war Gründungsmitglied der Planetaren Gesellschaft und es wird gesagt, dass er viel auf bekiffte Einfälle gibt. Es könnte glatt sein, denn Carl hat so einige Theorien über die Ursprünge des Kosmos aufgestellt, andere vielleicht eher, welcher Bäcker um 3 Uhr morgens aufmacht.

Stephen Jay Gould

Paleontologe, Biologe, Wissenschaftshistoriker

Er ist in der wissenschaftlichen Gemeinschaft für die Theorie des Punktualismus bekannt, welcher sagt, dass die meiste Zeit Evolution von langen Perioden der Stabilität gekennzeichnet seien. Wie viele von uns nach einem guten Bongkopf. Einer der meist gelesenen Autoren von Popular Science. Nach einer Diagnose von Krebs wurde er zu einem Fürsprecher von Medizinalhanf. Er sagt, es sei ein “wichtiger Effekt” für seine Genesung sein. Er sagte auch vor Gericht über die positiven Effekte von Marihuana aus. Gould nutzt Gras um seine Gesundheit seit über 20 Jahren zu schützen, eine Zeit in der er “Die Struktur der Evolutionstheorie” schrieb, nicht gerade eine kleine Arbeit.

Francis Crick

Hat einen Nobelpreis gewonnen für die Doppelhelixstruktur der DNA. Gerüchteweise hat war er zu dem Zeitpunkt auf LSD. Crick war nicht der erste, der dieses verdrehte Monster auf seinem LSD-Film gesehen hat, aber er war der erste, der es als wichtige wissenschaftliche Erkenntnis gesehen hat. Als ein Gründungsmitglied von Soma, einer Legalisierungsgruppe für Cannabis, hat er auch mit Gras experimentiert, von dem er glaubt, dass es helfe, die Filter vom abstrakten Denken zu entfernen.

Margaret Mead

Ok, es wäre nicht ganz richtig Margaret Mead als Kiffer zu bezeichnen, aber sie ist eine große Befürworterin von Marihuana, also können wir die Definition etwas erweitern.

Als sie 1978 starb, war Mead wahrscheinlich die meist bekannte Anthropologin auf diesem Planeten. Das Magazin Time hat sie 1969 “Mutter der Welt” getitelt. Sie hat etwa 40 Bücher mitautoriert, 28 Doktorentitel erhalten, und war Präsident der Amerikanischen Vereinigung der Anthropoloen sowie der Amerikanischen Vereinigung für wissenschaftlichen Fortschritt. Insbesondere sagte sie vor dem Congress für die Legalisierung von Marihuana aus. Sie hat für vieles ausgesagt, aber sie ist am bekanntesten dafür. Danach wurde sie als schmutzige alte Frau, verrückt, und mit vielen anderen Dingen diffamiert.

Andrew Weil

Ein Pilz wurde nach ihm benannt. Muss man mehr darüber wissen? Nun, ja. Auch wenn er aussieht, als würde er die ganze Nacht über feiern, hat Dr. Weil Medizin- und Biologieabschlüsse von Havard, und ist weitbekannt für seine Expertise über Kräuter, alternative Medikamente und Körper-Geist-Interaktionen. Er war auf dem Cover der Time, hat so einige Bücher als auch für die High-Times geschrieben. Er redet über die Vorteile des bekifften Denkens, als auch über die Notwendigkeit eines veränderten Bewusstseinszustandes.

Kary Mullis

Ein weiterer Nobelpreisgewinner, ein weiterer Kiffer. Mullies hat mehr Drogen als nur Gras ausprobiert. Er hat die Polymerasekettenreaktion erfunden, welche die Duplizierung von DNA-Strängen ermöglicht, falls du es noch nicht wusstest. Er sagt, dass LSD ihm geholfen habe, das zu erfinden, vielleicht mit etwas Gras zusammen, zu dem er sagt, dass er es kurz vor seinem ersten Trip geraucht habe. Auch wenn einige von uns Probleme mit harter Arbeit haben, wenn wir High sind, hat dieser Menschen es geschafft, die Natur zu imitieren.

Oliver Sacks

Wenn du “Zeit des Erwachens” mit Robin Williams gesehen hast, weisst du schon etwas über die Arbeit von Oliver Sacks. Er ist Neurologe und der Film basiert auf einem Buch von ihm unter gleichem Namen. Er schrieb auch “Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte”. Sacks ist Oxford Absolvent und Professor für Neurologie am Columbia Medical Center. Er wird als Poet der Medizinerszene angesehen und hat so einige Auszeichnungen und Doktorate im Feld der Neurologiewissenschaften erhalten. Nicht schlecht für einen Mann, der zugibt Marihuana für mehr als Entspannung nutzt, er sieht es als ein Übergang zu anderen Bewusstseinszuständen.

Richard Feynman

Ein Physiker, der geholfen hat die Atombombe zu entwickeln. Nun, niemand sagt, dass die Liste weise Menschen enthielte. Nur etwas Klüger als der Durchschnitt. Feynman nutzte Gras um seine ausserkörperlichen Erfahrungen im Schwebetank zu erweitern. Als er herauskam, hat er einen Nobelpreis für seine Theorie der Quantenelektrodynamik erhalten.

Sergey Brin

Er hat einen BS von der Universität von Maryland, ein MS von Stanford und er hat Doktorenkurse an Standford besucht bevor er eine Auszeit nahm und mit Larry Page “Google” gründete. Sein Vater ist ein Mathematikprofessor an der Universität von Maryland. Seine Mutter ist Forscherin an dem Goddard Space Flight Center der NASA. Seine Frau hat einen BS in Biologie von Yale. Sie und Brin arbeiten mit führenden Wissenschaftlern um Doktoren, Patienten und Forschern bei der Genomanalyse des Menschen zu helfen um dann “Fehler” in der DNA zu reparieren, als wäre es HTML. Er kam in die Nationalakademie für Ingeneurswissenschaften, welches die höchste Auszeichnung für das Ingeneurwesen darstellt und hat den Preis der Marconi Stiftung erhalten, die “höchste Auszeichnung für Ingeneure”. Ähnlich wie Jobs zählt er zu den reichsten Personen der Welt.

via coedmagazine und valetudocafe
Fotos: Wikipedia

Wo sind die Drogengelder und was weiss die Drogenbeauftragte Dyckmans davon?

Veröffentlicht am 28. Dezember 2011 von tribble

Vor einiger Zeit ging eine Meldung von dem Guardian ein, in dem von seinem Büro in Wien aus, der ehemalige oberste Vorsitzende des UNO Büros zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung, Antonio Maria Costa, im Jahre 2009 erklärte, er habe Beweise für das Einschleusen illegalen Geldes in das Finanzsystem. Diese habe er zum ersten Mal etwa Anfang 2008 von Geheimdiensten und Staatsanwälten erhalten.

Mit einer Anfrage an die Drogenbeauftragte stelle ich die Frage, ob das denn auch verfolgt wurde. Interessiert dich die Antwort? Schreibe dich bei der Frage bei Abgeordnetenwatch mit einer E-Mailaddresse ein. Du bekommst dann eine E-Mail, sobald die Antwort vorliegt.

Text der Anfrage:

Gruß zuvor!

Von seinem Büro in Wien aus erklärte der ehemalige oberste Vorsitzende des UNO Büros zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung, Antonio Maria Costa, im Jahre 2009 Beweise für das Einschleusen illegalen Geldes in das Finanzsystem. Diese habe er zum ersten Mal etwa Anfang 2008 von Geheimdiensten und Staatsanwälten erhalten.

“In vielen Fällen war das Geld aus Drogengeschäften das einzige flüssige Investment-Kapital. In der zweiten Hälfte des Jahres 2008 war die Liquidität das Hauptproblem des Bankensystems, und deshalb wurde flüssiges Kapital ein wichtiger Faktor,” sagte er. Seinem Büro vorliegende Beweise belegten, dass einige Banken mit Geld des organisieren Verbrechens vor dem Zusammenbruch gerettet wurden, als sie kein (legales) Geld mehr leihen konnten, fügte er hinzu. “Die Banken liehen sich gegenseitig Geld, das aus dem Drogenhandel und anderen ungesetzlichen Aktivitäten stammte. Es gibt Anzeichen dafür, dass einige Banken auf diesem Weg gerettet wurden.”

Costa lehnte es ab, Länder oder Banken zu nennen, die Drogengeld erhalten haben könnten; das sei unpassend, weil sein Büro das Problem zwar aufzeigen, die Täter aber nicht verfolgen könne. Das Drogengeld sei jetzt aber Teil des offiziellen Systems und damit effektiv gewaschen worden. (vergleiche www.archiv3.org und www.guardian.co.uk
, 13.12.2009 )

Haben Sie von diesen Aussagen Kenntnis erhalten und haben oder werden Sie Schritte unternehmen, damit diese Anschuldigungen der Geldwäsche transparent geprüft und ggf. Strafverfolgt werden können?

Haben oder werden Sie Anzeige gegen Herrn Costa stellen, da er von den Taten Kenntnis hat, aber keine Anzeige erstattet? Oder hat er – Ihres Wissens nach – die Informationen den Strafverfolgern übergeben und wo sind die Ergebnisse der Untersuchungen, jetzt 2011?

mit freundlichen Grüßen, (27.12.2011)

Drogenbeauftragte distanziert sich von Merkels Antwort zur Cannabisfrage

Veröffentlicht am 27. Dezember 2011 von tribble

Der Nutzer Wolfgang Schmitt hat am 1.12.2011 auf Abgeordnetenwatch gefragt, wie Frau Bundeskanzlerin Merkel zu ihren Antworten in dem Bundestags-Youtubeangebot zur Cannabisfrage komme. Dies insbesondere, da zum einen die Drogenbeauftragte schon auf abgeordnetenwatch geantwortet hatte, dass sie und ihre Mitarbeiter stehts bemüht seien, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeitnah in Ihre Stellungnahmen einzubeziehen, zum anderen die Antwort sich deutlich von den wissenschaftlichen Erkenntnissen unterscheidet:

Anfrage zum fachlichen Hintergrund von Merkels Cannabisantwort

Ich würde dann gerne wissen, wie Frau Bundeskanzlerin Merkel zu den Aussagen in Ihrer Youtube-Angebot kommt, welche sich Krass unterscheiden, von dem was Sie sagen, was das Gesundheitsministerium sagt, was die BzgA sagt, die Hauptstelle für Suchtfragen und alle anderen auch … (vergleich dazu hanfverband.de ) ?

Die Antwort von Mechthild Dyckmans

..kam am 19.12.2011 und wirkt deutlich Distanziert von der Antwort von Bundeskanzlerin Merkel:

Sehr geehrter Herr ..,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage.

Welche Informationsquellen Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel bei dem von Ihnen angesprochen Interview genutzt hat, ist mir nicht bekannt. Diese Frage kann Ihnen sicher das Bundeskanzleramt beantworten.

Mit freundlichen Grüßen
Mechthild Dyckmans

Da fragt man sich, wozu man den eine Drogenbeauftragte benötigt, wenn die nicht mal ihren Job – also das Informieren – macht.

Nun, ich habe eine E-Mailanfrage an das Bundeskanzleramt gesendet als diese Antwort einging. Bislang gab es keine Antwort. Vielleicht sollte man es mal mit dem Informationsfreiheitsgesetz probieren?