Es ist eine Petition gegen den “Wietpass” in den Niederlanden gestartet! Man kann anonym mitmachen, benötigt nur eine E-Mailaddresse zum Bestätigen. Mitunterzeichnen kann man bei dem Knopf “Onderteken deze petite”:
Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.
Petition gegen den Wietpass in den Niederlanden
Veröffentlicht am 27. Dezember 2011 von tribbleDGS Info-Newsletter für Januar erschienen
Veröffentlicht am 27. Dezember 2011 von tribbleDer sehr umfangreiche und immer wieder interessante Newsletter der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V. ist für Januar 2012 erschienen. Empfehlenswert!
Hanfparade veröffentlicht PM zu 2012
Veröffentlicht am 21. Dezember 2011 von tribble
Am Dienstag, den 20.12. meldete sich die Hanfparade mit einer Pressemitteilung zur 16. Hanfparade am 11. August 2012 wieder. An diesen Samstag, wird in Berlin die Hanfparade unter dem Motto »Freiheit, Gesundheit, Gerechtigkeit« stattfinden. Die traditionsreiche Demonstration will das Wissen um die Kulturpflanze Cannabis und ihre Nutzung als Rohstoff, Genussmittel und Medizin in den Mittelpunkt der politischen Diskussion stellen. Auch unser Infoflyer und Poster ist deswegen angelehnt an „Die Freiheit führt das Volk“ (französisch: „La Liberté guidant le peuple“), einem Gemälde des französischen Malers Eugène Delacroix.
Die gesamte Pressemitteilung mit der (Kurzfassung) Erklärung des Motto befindet sich auf der Webseite der Hanfparade.
Schwedens Legalisierung ein Scherz
Veröffentlicht am 20. Dezember 2011 von tribble
Leider ist grad nicht April, aber dennoch konnte es sich wohl jemand nicht verkneifen, das Wunschdenken vieler zu reflektieren und diese Meldung herauszuhaun: “Schweden Legalisiert Cannabisanbau und -konsum”. Interessant ist, dass jede Menge Leute diese Meldung unhinterfragt übernehmen. Man konnte gerade zu auf Facebook zuschauen, wie sich die Meldung verteilte. Anscheinend wünschen sich jede Menge Leute, dass es in der Legalisierung weitergeht..
Dennoch konnte die Story nicht überprüft werden. Es wurden keine Quellen angegeben – nur ein “420 Dagbladet, Stockholm, December 19, 2011,” welches nirgends zu finden war, keine Webseite, keine Printausgaben.
Nach und Nach gab es aber auch einige Gegenstimmen: “Sorry but what the fuck? I live in central Stockholm and I haven’t heard shit about this?” kommentierte ein Nutzer auf Reddit. “I haven’t even heard if there’s a discussion about legalizing it. Looking at the top 5 Swedish newspapers’ websites I see nothing but Saab and Kim Jong-Il. I’d be happy if someone proved me wrong but there’s no doubt in my mind that these facts are wrong.”
Lateinamerikanische Regierungen beschuldigen US-Drogenkonsumenten
Veröffentlicht am 19. Dezember 2011 von tribbleMexiko Stadt, 19. Dezember 2011: Die Staatsoberhäupter von Latein Amerika haben sich zusammengeschlossen um die US-Regierung für ihre steigende Drogengewalt in ihrem Land zu verdammen und beschuldigen die Vereinigten Staaten, dass durch sie die transnationalen Kartelle reich geworden sind und jede Menge Drogen in den Norden sowie Waffen in den Süden schmuggeln können.
Neben der offiziellen Erklärung haben die Regierungen Lateinamerikas ihre steigende ablehnung gegenüber den US-Drogenkonsumenten – sowohl Abhängige als auch Wochenendnutzer, die rücksichtslos gegenüber der Misere und der Zerstörung für ihren Genuss bezahlen.
“Unsere Region wird ernsthaft angegriffen durch die organisierte Kriminalität, aber es gibt wenig Verantwortung auf der Seite der drogenkonsumierenden Länder”, so Guatemalas Präsident Alvaro Colom auf dem Dezembertreffen der Regierungen von Lateinamerika in Caracas. Colom sagte, ihre Hemispähre würde den Preis für den Drogenkonsum in den Vereinigten Staaten mit “unserem Blut, unserer Angst und unseren Toten” zahlen.
Einige der Transitländer sehen sich den höchsten Mordraten in der Welt gegenüber, so ist es kein Wunder, dass die große Frustration der Regierungen so groß ist, dass die USA und Europa weitere Schritte zur Legalisierung durchführen sollen, wenn sie schon nicht den Appetit nach Drogen verringern.
Auf einem regionalen Treffen in Mexiko kamen Führungspersönlichkeiten aus 11 Lateinamerikanischen sowie Karibischen Ländern zusammen und sagten offiziell, dass “die Regierungen in den Konsumentenstaaten sollten alle möglichen Alternativen untersuchen um die exorbitanten Profite der Kriminellen zu stoppen, inklusive weitere Optionen der Regulierung oder Märkte”
“Optionen der Märkte” ist der diplomatische Code für Entkriminalisierung.
Die Beschwerden sind nicht wirklich neu, aber bemerkenswert für die starke Linie. Kritik kommt von allen Präsidenten, von links nach rechts, von US-feindlichen wie Hugo Chavez aus Venezuela, und von US-freundlichen wie Juan Manuel Santos aus Kolumbien, welcher schon fast neun Milliarden US-Dollar erhalten hatte, um die Kartelle zu bekämpfen.
Den Krieg gegen Drogen “neu überlegen”
Die Kritiker sind durch Meinungsführer in der Region unterstützt, inklusive der ehemaligen Präsidenten von Brasilien, Kolumbien und Mexiko, welche sich für die Legalisierung von Marihuana einsetzen und dass die USA ihren 40-Jahre alten Drogenkrieg, welcher Billionen von Dollar kostet aber wenig getan hat um Nachfrage und Angebot zu senken – überdenken.
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Einer der größten Kritiker des US-Drogenkonsums ist Mexikos Präsident Felipe Calderon, ein US-alliierter im Drogenkrieg der etwa 45.000 Tote in Mexiko bislang hinterlassen hat.
“Wir sind als nächstes neben dem größten Markt für illegale Drogen in der Welt” so Calderon auf einem Dinner im September. “Wir leben im selben Gebäude, und unser Nachbar ist der größte Drogenkonsument in der Welt und jeder möchte ihm Drogen durch unsere Türen und Fenster verkaufen.”
Die USA haben Mexiko mit fast 700 Millionen von 2 Milliarden versprochenen Dollars zukommen lassen, inklusive Black Hawk Hubschrauber, Polizeitrainer, modernste Überwachungstechnologie sowie ein Berg von Drogenexperten, Spitzel und Drohnen.
Präsidenten von Bolivien und Mexiko sagen, dass die US-Regierung versagt habe dabei, den Hunger der Nation nach Drogen zu kontrollieren, auch wenn die US-Politiker den Ländern von Lateinamerika immer Nachhilfe geben wollen über ihre Probleme mit der Kriminalität, Korruption und fehlgeschlagenen Institutionen.
“All das Geld, egal wie oft es multipliziert wird, all das Blut, egal wie viel davon vergossen wird” wird den Drogenhandel nicht stoppen “solange der Norden weiterhin Drogen konsumieren wird.” so Nicaraguas Präsident Daniel Ortega.
Weiter und via Washington Post
NL: Polizisten sagen, Marihuanarauchen in der Freizeit sei ihr gutes Recht
Veröffentlicht am 11. Dezember 2011 von tribbleDie Polizei in Amsterdam beschwert sich über neue Regelungen, welche das Cannabisrauchen in der Freizeit verbiete. Den Beamten in der niederländischen Hauptstadt, bekannt für seine liberalen Drogengesetze, wurde gesagt, dass sie “ein gutes moralisches Vorbild” für die Öffentlichkeit sein sollen. Die neue Regelung soll am 1. Januar 2012 in Kraft treten und damit die erste Regelung sein, die Beamte von der Drogennutzung abhalten soll.
Frank Gittay, Sprecher der Polizei sagte dazu, dass bislang den Polizeibeamten nur untersagt sei, Stoned oder Betrunken zur Arbeit zu kommen. “Aber nun sagen wir unseren Beamten, dass sie immer wie die Polizei auftreten sollen.” Aber der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Hans van Duijn sagte: “Viele unserer Mitglieder sehen das kritisch. Sie werden nicht 24 Stunden am Tag bezahlt. Was sie in ihrer Freizeit machen, ist ihre Sache.”
via dailymail
USA: Schusswaffenkontrollbehörde schleuste tausende von Waffen in den Schwarzmarkt
Veröffentlicht am 9. Dezember 2011 von tribbleFefe berichtet über einen Artikel von CBS News, der aufzeigt dass die ATF, also die US-Amerikanische Schusswaffenkontrollbehörde in einem “Sonderprogramm” jede Menge Waffen in den Schwarzmarkt gepumpt habe, um “an die großen Fische” zu kommen. Eine gefährliche Gradwanderung, die auch noch “Gunwalking” genannt wird.
Es ist das Gegenteil passiert, es wurden keine großen Fische gefangen, der Konflikt ist keineswegs unter Kontrolle, auch wenn gerne der Anschein erweckt wird. Leider passiert das auf dem Rücken der bislang über 47.000 Toten. Die Behörde hat also den “fetten” Drogenkrieg in Mexiko billigend in Kauf genommen und ihre Pflichten verletzt, um danach mehr Ermächtigungen für sich in Anspruch nehmen zu können. Die ganze Sache kam nicht durch eine behördliche Untersuchung ans Licht der ÖFfentlichkeit, sondern durch einen Whistleblower.
Unter anderem auch bei financial times deutschland.
Weed Wars Dokusoap gestartet, jetzt auf Youtube
Veröffentlicht am 9. Dezember 2011 von tribble
Nun ist schon die zweite Folge der neuen Dokumentationsreihe “Weed Wars” über den amerikanischen Dispensary-Marihuana-Markt bei Discovery Channel gelaufen und sie ist sehr informativ gemacht.
Ein nüchterner Einblick in die Widersprüchlichkeit des “War on Drugs”, der wachrüttelt. (Hanf Journal)
Jetzt im Internet, unter anderem bei Youtube: Weed Wars bei YT.
Drogenkrieg: Mexikanischer Präsident sagt, Kartelle bedrohen die Demokratie
Veröffentlicht am 8. Dezember 2011 von tribbleDer mexikanische Präsident Felipe Calderon hat am Samstag gesagt, dass trotz des seit fünf Jahren andauernden Kriegs gegen die Drogenkartelle in seinem Land diese Organisationen noch immer eine “offene Gefahr” gegenüber der Demokratie in Mexiko seien. Er muss den Teil seiner Rede verloren haben, in denen er detailiert Beschreibt, wie es sein eigener Drogenkrieg genau das selbe verursacht.
In einer Ansprache zu seinem sechsten und letzten Jahr in Präsidentschaft, sagte dass Störungen der Wahlen durch die Drogengangs “ein neuer, besorgniserregender Fakt” sei, so Tracy Wilkinson in der Los Angeles Times. “Es ist eine Bedrohung für jeden”, so Calerdon.
Es spielt damit wohl auf die Wahlen in Michoacan, seinem Heimatbundesstaat, an, in dem Drogenhändler Wähler bedroht haben und ihnen geraten hätten, nicht Wählen zu gehen.
via toke of the town: Drug War Ho: Mexico’s Prez Says Cartels Threaten Democracy
Überwachungstechnologie aus Deutschland für die Massenüberwachung
Veröffentlicht am 8. Dezember 2011 von tribbleÜber Fefes Blog kommt die Meldung, dass auf Wikiliaks dieses neu veröffentlichte Verkaufsprospekt der Firma Elaman (“German Security Solution”, ansässig in München) bestätigt, vor dem viele Aktivisten gegen die Vorratsdatenspeicherung schon jahrelang warnen: Das man mit diesen Technologien die Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen ausforschen kann, um so z.B. Oppositionelle zu unterdrücken:
Geht mal zu Seite 17 und lest den Absatz “Data Retention”. Ich zitiere mal:
The primary objective in data retention is traffic analysis and mass surveillance. By analyzing the retained data governments can identify an individual’s location, their associates and members of a group, such as political opponents.
Mit anderen Worten: das ist nicht nur genau so, wie wir gesagt haben, sondern das wird für den Verkauf an Unterdrückungsregimes aktiv so beworben. Und wenn ich Unterdrückungsregime sage, meine ich damit ausdrücklich so Länder wie Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, und die USA natürlich. Länder halt, die Vorratsdatenspeicherung gesetzlich verankert haben. Und ihre Bürger mit Lügen wie “das ist für die Strafverfolgung” zu bescheißen versuchen. Solche Länder, wissenschon.












