Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.

Brasilien: Richter sagt, alles müsse Legalisiert werden

Veröffentlicht am 2. April 2010 von tribble

Schau dir mal dieses kurze Video von dem brasilianischen Richter Maria Lucia Karam an, der dem Al Jazeera erzählt, warum alle Drogen weltweit legalisiert werden müssen, wenn wir die gewalttätigen Kartelle stoppen wollen. Unterstütze die Kampagne, die auf der Youtube-Seite verlinkt ist, es hilft uns, die Info weiterzutragen.

Ostern und der Schwarzmarkt bei Abgeordnetenwatch

Veröffentlicht am 2. April 2010 von tribble

Ich habe wieder eine Anfrage bei Abgeordnetenwatch an die Drogenbeauftragte Dyckmans gestellt, dieses mal wieder eine Verständnisfrage: Wie kann etwas, das eine unkontrollierbare Situation und kriminelle Organisationen erst ermöglicht, der Gesellschaft helfen? Das-Ding was ich meine ist das “Verbot” von Drogen. Ich freue mich über Mit-Interessierte! Eine ähnliche Anfrage, warum denn Verbote “so toll sind” habe ich an die Drogenpolitische Sprecherin der FDP Aschenberg-Dugnus, gestellt.

Zur Anfrage auf Abgeordnetenwatch

Hier der Volltext:

Werte Frau Dyckmans,

ich hoffe Sie, insbesondere durch ihren juristischen Hintergrund, können mir meine folgende Frage beantworten:

Am 25.1. beantworteten Sie die Frage von Herrn Fürmann mit “Das grundsätzliche Verbot des Umgangs mit Cannabisprodukten soll nicht nur den Einzelnen – und besonders Jugendliche – vor Gesundheitsgefahren und den Gefahren einer psychischen Abhängigkeit schützen, sondern auch den Einzelnen und die Bevölkerung vor kriminellen Organisationen und den Folgen der organisierten Kriminalität.”

Ich habe damit ein Verständnisproblem. Meines Erachtens kann ein Verbot keine ehrliche Aufklärung ermöglichen, ergo insbesondere keine Jugendlichen vor den potentiellen Gefahren schützen.

Wie kann ein Verbot, dass erst einen Schwarzmarkt – und die kriminellen Organisationen – ermöglicht, Einzelne und die Gesellschaft als Ganzes schützen? 30.3.2010

Insbesondere Spannend an der Frage ist ja, dass alle Welt den Drogenkrieg für Gescheitert erklärt hat, aber sich dennoch nichts tut.

Hans-Christian Ströbele hat an Abgeordnetenwatch gespendet

Veröffentlicht am 1. April 2010 von tribble

Foto von Hans-Christian StröbeleGerade habe ich mir die Förder- und Spendenliste von Abgeordnetenwatch angesehen, und dort ganz oben den Abgeordneten Hans-Christian Ströbele entdeckt. Ströbele, bekannt durch die Musik-Produktion “Gebt das Hanf frei!” und seit Jahren beim Reden auf der Hanfparade und Hanftag, Mitglied im Geheimdiensteuntersuchungsausschuss, ist Abgeordneter in Kreuzberg, dem Bezirk in dem ich auch Lebe. Das finde ich prima, denn ich habe ihm letztens eine E-Mail geschickt, mit der Bitte, Abgeordnetenwatch etwas zu spenden. Abgeordnetenwatch ist ein demokratie-förderndes Portal im Internet – “das digitale Bürgergedächtnis”, wie sie selbst schreiben. Es lohnt sich immer, seine/n Abgeordnete/n mal zu Fragen – ob nun eine Spende oder zur Beteiligung! Natürlich freut sich Abgeordnetenwatch auch über eine Spende von dir.

Wenn Abgeordnetenwatch mindestens 10.000 Euro für ein Bundesland zusammen hat, kann das Projekt auch für ein Jahr den Landtag “watchen”. Für Berlin ist dies leider noch nicht der Fall, aber wir haben ja auch noch ein bischen Zeit bis zur Landtagswahl.

Todesstrafe für Hexerei in Saudi Arabien

Veröffentlicht am 1. April 2010 von tribble

Landkarte von Saudi ArabienBBC berichtete zu einer Bevorstehenden Exekution in Saudi-Arabien von einer Person, die wegen Hexerei angeklagt ist.
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Im Westen nichts neues: Haschisch aus Afghanistan

Veröffentlicht am 31. März 2010 von tribble

Hasch aus AfghanistanDie Tagesschau berichtet heute, dass Afghanistan der größte Haschischproduzent sei. Schon lange versucht die internationale Gemeinschaft, die Hanf und Opiumproduktion in Afghanistan zu verringern. Realistisch gesehen hat das nicht funktioniert, und es ist schon lange Strategie, den Bauern ihr Opium und Hanf zu lassen. Ist schon ein bischen doof für eine Besetzungsarmee, sich mit den Einwohnern anzulegen..
Warum dieser Artikel interessant erscheint? Die Antwort darauf ist einfach:

Die Tagesschau scheint keine neuen Stories über den “Krieg gegen die Drogen” auf Lager zu haben ausser ein paar Hanfpflanzenvideos. Wie wäre es, wenn die Tagesschau jeden Tag über den Drogenkrieg in Mexiko berichten würde?

Wahrscheinlich würde es den meisten egal sein – aber vielen auch nicht. Der Krieg gegen Drogen ist kein Krieg gegen Drogen, sondern gegen Menschen. In Mexiko wird dieser Krieg militarisiert geführt und jeden Tag kommen mehrere Menschen dabei ums Laben.

“Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, daß es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.” Erich Maria Remarque, 1963
Hier noch der Film, für alle, denen der nicht im Deutsch-Untericht gezeigt worden ist:
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Schwarzmarkt und die organisierte Kriminalität – Eine Anfrage an die drogenpolitische Sprecherin der FDP,

Veröffentlicht am 31. März 2010 von tribble

Aschenberg-Dugnus ist in der letzten Woche öffentlich mit Kommentaren zu dem Kurz-Bericht zur sogenannten “Rauschgiftkriminalität” in Erscheinung getreten. Nun habe ich ihr eine interessante Frage via Abgeordnetenwatch gestellt:

Zur Anfrage auf Abgeordnetenwatch

Werte Frau Aschenberg-Dugnus,

die Drogenbeauftragte Dyckmans antwortete am 25.1.2010 auf dem Portal Abgeordnetenwatch, “Das grundsätzliche Verbot des Umgangs mit Cannabisprodukten soll nicht nur den Einzelnen – und besonders Jugendliche – vor Gesundheitsgefahren und den Gefahren einer psychischen Abhängigkeit schützen, sondern auch den Einzelnen und die Bevölkerung vor kriminellen Organisationen und den Folgen der organisierten Kriminalität.”

Damit habe ich ein Verständnisproblem, und ich würde mich freuen wenn Sie, insbesondere mit Ihrem juristischen Hintergrund, mich dazu aufklären könnten. Ich bin der Meinung, dass Verbote keine ehrliche Aufklärung ermöglichen, ergo insbesondere Jugendliche nicht vor den potentiellen Gefahren schützen können.

Wie kann ein Verbot, dass einen unkontrollierbaren Scharzmarkt, und damit kriminelle Organisationen hervorbringt, Einzelne und die Gesellschaft als Ganzes schützen?

mfg,

Ich freue mich über Mit-Interessierte! Zu der Anfrage:
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Drogenberaterin Dr. Polly Taylor zurückgetreten, hier der Rücktrittsbrief

Veröffentlicht am 30. März 2010 von tribble

Die Drogenberaterin der britischen Regierung Dr. Polly Taylor ist zurückgetreten, da sie der Regierung nicht mehr traut und hat der BBC ihre Erklärung zum Rücktritt übermittelt. Da er sehr interessant ist und auch auf die hiesigen Verhältnisse anwendbar ist, machen wir hier den Volltext auf Deutsch. Mehr dazu auch auf Google News (580 Artikel)
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Nato erlaubt Afghanistan das Opium

Veröffentlicht am 30. März 2010 von tribble

Die Presse schrieb am 22.3.2010: Die von der Nato geführte Internationale Schutztruppe für Afghanistan geht im Kampf gegen die Taliban neue Wege. Die für die afghanische Bevölkerung lebensnotwendige Opiumproduktion wird vom westlichen Militärbündnis geduldet. Anders als bisher üblich wurde etwa in der von den Taliban zuletzt zurückeroberten Marja-Region die dortige Mohnernte bisher nicht zerstört. Es sei sogar überlegt worden, dass die USA den Opiumrohstoff aufkaufen, berichtet die “New York Times”.

JES-Netzwerk Feed auf Planet Drogen eingebunden

Veröffentlicht am 29. März 2010 von tribble

Das Newsprojekt Planet Drogen hat einen weiteren Feed bekommen: Das JES-Netzwerk, erst jüngst ein eingetragener und gemeinnütziger Verein geworden, ist jetzt mit dabei!
Leider stellt die Webseite keinen eigenen Feed zur Verfügung, weswegen auf page2rss.com zurückgegriffen werden muss.

Kalifornien: Es ist nicht mehr Hippies gegen Polizei

Veröffentlicht am 26. März 2010 von tribble

San Francisco: AP berichtet am 26.3. über die Legalisierungsbewegung in Kalifornien, USA. Nun dass ein Bürgerentscheid für die Legalisierung von Cannabisbesitz zu nicht-medizinischen Zwecken in Kalifornien eingereicht ist, beginnen gut organisierte Gruppen auf beiden Seiten die Diskussionen. Und es ist nicht nur mehr Hippies gegen Anti-Drogenkrieger.

Marihuanablüte, O.G. Kush, aus der LAX Dispensary, Foto von strawberryBislang sind die meistgehörten Gruppen zu diesem Thema jene, die mit Kaliforniens legaler medizinischen Marihuanaindustrie zu tun haben – und zum anderen Polizeibeamte, die vehement gegen die Drogengesetze wettern. Aber die Kampagne bringt noch vor der Wahl im November einige seltsame Verbündete hervor: Freimarkt-Libertäre kommen zu den Polizeibeamten, weil auch sie von dem Drogenkrieg frustriert sind, und andererseits Grasproduzenten die dagegen sind, weil sie glauben, dass die Preise dadurch fallen und den Demokraten zulaufen.

Andere glauben, dass die Legalisierung und Besteuerung der Droge die angestrengte Ökonomie des Bundesstaates entspannen könne. “Wir haben soviel Zeit aufgewendet, unsere Polizei, diese nicht-gewalttätigen Drogenkonsumenten zu verfolgen, und wir haben dadurch keine Zeit mehr, unsere Leute vor Mördern und Kindsbelästiger zu schützen”, sagte Jack Cole, Vorsitzender der Organisation Polizeibeamte gegen Prohibition (LEAP), einer Gruppe, die für die Kampagne werben wird.

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