Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.

Erste drogenpolitische Anfrage an Mechthild Dyckmans (FDP)

Veröffentlicht am 14. November 2009 von tribble

Anfrage bei Abgeordnetenwatch BannerOliver Becker war es, und hat am 13.11.2009 die erste drogenpolitische Abgeordnetenwatchanfrage an Mechthild Dyckamans gestellt. So stellt er die Fragen nach der einfacheren Nutzung von Cannabis als Medizin in Deutschland sowie die Erforschung von Hanf als Biomassen-Potential.

Die Antwort von Mechthild Dyckmans (FDP)

Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für Ihre Fragen und Ihre Gratulation zu meiner Ernennung zur Drogenbeauftragten der Bundesregierung.

Zu Ihrer ersten Frage möchte ich anmerken, dass schwerkranke Menschen bereits jetzt beim zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einen Antrag zur Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für den Umgang mit Cannabisprodukten stellen können.

Wenn Cannabis-Arzneimittel bei schwersten Erkrankungen für einzelne Patienten zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden führen, sollte die medizinische Anwendung geprüft werden. Dies heißt vor allem, wirkungsvolle und qualitätsgesicherte Arzneimittel für die Patienten verfügbar zu machen, die nicht die unerwünschte Rauschwirkung hervorrufen. Hier sind aber noch weitere Studien zur Wirksamkeit von Cannabis bzw. dem Wirkstoff THC notwendig.

Für wirtschaftliche Fragen fühle ich mich eigentlich weniger zuständig. Ein gewerbsmäßiger Anbau von THC-reichen Cannabissorten kommt wegen der hohen Missbrauchsgefahr von Cannabis zu Rauschzwecken nicht in Betracht. Die bestehenden Regelungen für den Anbau von Nutzhanf erlauben die wirtschaftliche Nutzung von Hanf ohne dieses Risiko.

Mit freundlichen Grüßen
Mechthild Dyckmans

Marc Emery: Anhörung abgesagt, Auslieferung ab Montag möglich

Veröffentlicht am 14. November 2009 von tribble

Marc Emery’s Lebensgefährtin, Jodie Joanna Emery, ist zur Zeit total zerbrochen. Marc’s Anhörung wurde abgesagt, nur Minuten bevor es losgehen sollte, so wie alle anderen Anhörungen in den letzten zwei Wochen aufgeschoben worden sind. Der Justizminister kann schon am Montag die Auslieferung unterschreiben.

Medizinisches Marihuana: American Medical Association will Überprüfung des Betäubungsmittelstatus

Veröffentlicht am 14. November 2009 von tribble

Die größte Organisation von Ärzten in den USA, die American Medical Association (AMA), hat ihre lange gehaltene Position dass Cannabis keinen medizinischen Wert hätte, revidiert. Die Gruppe hat anstelle dessen eine neue Position zu dem “medizinischen Marihuana” bezogen und ruft zu einer Überprüfung des Betäubungsmittelstatus (Schedule I Drug – ohne akzeptierten medizinischen Nutzen und kontrollierte Substanz) auf. Zuvor hatte die AMA den Schedule I Eintrag bevorzugt. Dies kann als historischer Schritt gesehen werden.

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Niederländer kiffen am wenigsten in Europa, sagte die Beobachtungsstelle EMCDDA

Veröffentlicht am 13. November 2009 von tribble

Vorsicht Propaganda BannerUnter den Erwachsenen in den Niederlanden sollen 5.4% schon einmal Cannabis genutzt haben, zum Vergleich der europäische Durchschnitt von 6.8 Prozent. Das sagt der jährliche Bericht der Europäischen Drogen- und Suchtbeobachtungsstelle (EMCDDA) aus.

Mehr Personen haben schonmal in Italien, Spanien, der Tscheschischen Republik und Frankreich konsumiert. So belege Italien mit der höchsten Rate von 14,6 Prozent den Spitzenplatz. Generell soll die Gesamtsituation auf eine Stabilisierung oder sogar Abnahme hinweisen.

Zu diesem Drogen- und Suchtbericht sollte man wissen, dass es natürlich reine Propaganda ist. Wenn es keine “Stabilisierung” oder “Abnahme” gäbe, könnten “die” nicht ihr Budget dafür durchdrücken.

Quelle: Hanf Journal und NRC News.

E-Petition zur Legalisierung weicher Drogen

Veröffentlicht am 13. November 2009 von tribble

Ich hab hier eine E-Mail bekommen. Bei dieser Petition sollen Coffeeshops nach dem holländischen Modell zugelassen werden. Leider scheint der Petent nicht zu wissen, dass die Coffeeshops dort ein seit 30 Jahren laufendes wissenschaftliches Versuchsprojekt ist und keine “legale” Basis hat. Der Verkauf von Gras ist auch in den Niederlanden nur “toleriert”.

Aktuell läuft eine sogenannte E-Petition zum Thema “Legalisierung weicher Drogen”, welche ab einer Mitzeichnerzahl von 50.000 im Bundestag geprüft und ggf. überarbeitet wird. Selbst die Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten könnte dabei umgesetzt werden, vorausgesetzt es sind genügend Mitzeichner auf der Liste!

Der direkte Link zur E-Petition:

Logo Grafik Zur Petition um Weiche Drogen Legalisieren
Petition Nr. 8002

Die Anmeldung im System ist kostenlos und die Mitzeichnung kann wirkungsvoll sein – immerhin ist das System bereitgestellt vom Bundestag!

Die Mitzeichnung bzw. das Animieren weiterer möglicher Mitzeichner (z.B. durch einen Hinweis auf die E-Petition auf der Startseite) muss dabei so schnell wie möglich passieren, da die Mitzeichnung nur bis zum 17.12.2009 (Ende Mitzeichnungsfrist) möglich ist!

Na, schaun wir mal…

Update

Am 23.11.2009 hat die Petition 865 Mitzeichner/innen. Am 1. Dezember: 1244

Die Petition wurde am 17.12.2009 eingereicht und befindet sich in der Prüfung!

Neue Drogenbauftragte lässt auf sich warten

Veröffentlicht am 11. November 2009 von tribble

Jetzt ist eine neue Regierung in Deutschland am Drücker, aber es gibt noch keine neue/n Drogenbeauftragte/n. Sogar unser alte Drogenzarin, Sabine Bätzing, beschwert sich schon über die langsamkeit der neuen schwarz-gelben Regierung.
Bätzing kritisierte in der “Saarbrücker Zeitung” (Samstagausgabe): “Dass es noch keine Entscheidung über einen neuen Beauftragen gibt, das ist schon verwunderlich.” Deshalb sei zu befürchten, dass in der neuen Bundesregierung “die Funktion der Drogenbeauftragten wieder in den Hintergrund tritt”.
Auf der Webseite der Drogenbeauftragten für Pressemitteilungen wurde heute folgender Satz geändert: “Informationen zu Aktivitäten und Terminen des / der neuen Drogenbeauftragten finden Sie in Kürze auf dieser Website.”

Update

Neue Drogenbeauftragte der schwarz-gelben Bundesregierung wird die Rechtspolitikerin Mechthild Dyckmans (Kassel).

Joss Stone hat gekifft: “Jeder raucht doch Gras”

Veröffentlicht am 11. November 2009 von tribble

Joss Stone kifft: “Jeder raucht doch Gras”

Los Angeles (RPO). Sängerin Joss Stone hat zugegeben, dass sie regelmäßig Haschisch raucht. Sie betrachte Cannabis nicht als Droge, sondern eher als Kraut, sagte Stone dem “Star”-Magazin, Jeder rauche doch “Gras”, und wer behaupte, dass er es nicht tue, sei ein Lügner. “‘Gras’ hat diesen bösen Stempel aufgedrückt bekommen, aber was ist daran gefährlich?”, fügte Stone hinzu. Man bekomme höchstens einen Lachanfall oder werde müde. Sie halte Alkohol für viel schlimmer – betrunkene Menschen prügelten sich.

Stones Geständnis hat inzwischen eine britische Vereinigung zur Drogenbekämpfung auf den Plan gerufen: Sie nannte das Interview “furchtbar schädlich”.

via RP Online, 11.11.2009

Das lassen wir hier mal so stehen…

Kalifornien: Gesetzesmacher halten historische Anhörung zur Cannabislegalisierung

Veröffentlicht am 3. November 2009 von tribble

Sacramento, Kalifornien: Die Gesetzgeber des Bundesstaates hatten am letzten Mittwoch eine Anhörung über die Regulierung und Besteuerung der kommerziellen Produktion und Verteilung von Marihuana für Erwachsene ab 21 Jahren.

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PSI-TV veröffentlicht “Das psychedelische Revival der neunziger Jahre”

Veröffentlicht am 31. Oktober 2009 von tribble

Ein Videotipp am Rande: Das psychedelische Revival der neunziger Jahre: Die weltweite Techno- und Party-Bewegung mit Hans Cousto, eine Aufzeichnung des Referats vom LSD Symposium Basel:

Videothumbnail zum ReferatDer bekannte Drogenexperte und Musikforscher Hans Cousto zeigt auf, wie sich verschiedene Vorlieben im Gebrauch psychoaktiver Substanzen innerhalb der Techno- und Partykultur entwickelten – und wie diese die kulturelle Gesamtentwicklung beeinflussten. Dabei geht er vor allem auf die Unterschiede zwischen entheogen wirkenden Psychedelika wie LSD und Psilocybin, empathisch wirkenden Entaktogene wie MDMA und anregend wirkenden Stimulanzien wie Amphetamin und Kokain ein, wie auch auf verschiedene Arten und Gefahren des Mischkonsums. (Aus dem Programmheft)

So ist das: Kritiker werden ‘rausgeworfen: Drogenberater in UK

Veröffentlicht am 30. Oktober 2009 von tribble

Auf den interessanten Artikel bei Hanf Journal über den obersten Drogenberater der britischen Regierung, der eine Reklassifkation der Drogen innerhalb der Gesetze wollte, sollte man nicht ausser acht lassen.

Leider musste ich grad in meinem “Neueste Nachrichten” Klicki von Firefox feststellen, dass hier schon wieder Neuigkeiten dazu existieren: Cannabis row drugs adviser sacked, das übersetzt soviel wie “Cannabis befürwortender Berater gefeuert”.

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