Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.


Hinweis: Aktuelle Petition im Bundestag:
Zur Webseite der aktuellen Petition fuer Cannabis als Medizin

Uni Graz: Cannabis effektiv bei der Behandlung von Morbus Crohn

Veröffentlicht am 23. Dezember 2013 von tribble

Grafik zum MedizinalhanfEine neue klinische Studie, die in dem Journal für Pharmakologie und auf Pubmed veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass Cannabis effektiv ist bei der Behandlung der Krankheit Morbus Crohn. Morbus Crohn ist eine Form chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Laut den Forschern vom Institut für experimentelle und klinische Pharmakologie an der medizinischen Universität von Graz in Österreich “[..] ist Cannabis eine uralte Medizin, die weithin als Heilmittel gegen Entzündungen des Darms eingesetzt wird. Eine neue klinische Studie zeigt, dass die Medizinalpflanze Cannabis sativa die Erwartungen erfüllt hat und höchst Effektiv bei Fällen mit entzündlichen Darmerkankungen ist.”

Schon vorher wurde Berichtet, dass Cannabis sowohl bei den Symptomen hilft, als auch den Krankheitszustand verbessert, in einer Studie um 90% auf dem Crohn-Aktivitätsindex der Patienten. Dies ist nun die erste klinische Studie mit echtem Cannabis. Es konnte gezeigt werden, dass Cannabinoide anti-entzündliche Wirkungen hat und die Symptome lindert.

“In einer vielversprechenden plazebokontrollierten Studie wurde bestätigt, was durch anekdotische Berichte bekannt war, d.h. Cannabis produziert signifikante klinische Vorteile bei Patienten mit Morbus Crohn. Die beteiligten Mechanismen sind noch nicht klar, aber sie umfassen höchstwahrscheinlich periphere Aktionen der Cannabinoidrezeptoren 1 und 2 and auch könnten auch andere zentralnervöse Aktionen beinhalten.”

Die Studie kann im Volltext hier gefunden werden (Cannabis Finds Its Way into Treatment of Crohn’s Disease. Schicho R, Storr M., Pharmacology. 2013 Dec 17;93(1-2):1-3. [im Druck]) .

via The Joint Blog

Interessant ist auch..

..die folgende Meldung bei der AG Cannabinoide als Medizin: Studie – Wissenschaft/Mensch: Viele Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen verwenden Cannabis, um ihre Symptome zu behandeln.

Der Drogenpolitische Livetalk – 13 Mal Weiß der Geyer

Veröffentlicht am 10. Dezember 2013 von tribble

13 Mal “Weiß der Geyer”
Der Drogenpolitische Talk im Google Hangout/Youtube

Länge: je Folge ca. zwei Stunden

Drogenpolitischer Jahresrückblick 2013 – Weiß der Geyer? Nr. 13
auf Youtube

Tu nix ohne Liebe… – Weiß der Geyer? Nr. 12
auf Youtube

An der schönen blauen Donau, Cannabis in Österreich – Weiß der Geyer? Nr. 11
auf Youtube

Die Partei, die Partei, die hat immer Recht… – Weiß der Geyer? Nr. 10
auf Youtube

Research Chemicals – Weiß der Geyer? Nr. 9
auf Youtube

DopePollution, Umweltschutz und Drogen – Weiß der Geyer? Nr. 8
auf Youtube

Wenn Wählen etwas ändern würde – Weiß der Geyer? Nr. 7
auf Youtube

Hopfen und Malz, Gott erhalts – Weiß der Geyer? Nr. 6
auf Youtube

Dampf machen für Cannabis als Medizin – Weiß der Geyer? Nr. 5
auf Youtube

Von Hanf ist die Rede – Weiß der Geyer? Nr.4
auf Youtube

Gedenken, Aktionen, Vorsorge – Weiß der Geyer? Nr. 3
auf Youtube

Mit Cannabis Social Clubs auf Du und Du – Weiß der Geyer? Nr. 2
auf Youtube

Drogenpolitischer Live-Videochat aus dem Hanf Museum Berlin – Weiß der Geyer Nr. 1
auf Youtube

Kanada: Datenschutzkatastrophe für 40.000 Medizinalhanf-Patienten

Veröffentlicht am 9. Dezember 2013 von tribble

Grafik Cannabis als MedizinEnde November bekamen über 40.000 Medizinalhanfpatienten Briefe von einer Abteilung von Health Canada. Health Canada ist so etwas wie das Gesundheitsministerium. Die Briefe sollten die Patienten auf die Änderungen zum nächsten 1. April vorbereiten.
Aber die Briefe wurden in Umschläge verpackt, die nicht nur mit dem Namen des Patienten bedruckt waren, sondern auch explizit auf das Medizinalhanf-Programm hinwiesen.

George Da Pont, stellvertretender Minister bei Health Canada hat sich auf der Webseite entschuldigt und nannte es einen Verwaltungsfehler.

Der Nutzer von medizinischem Cannabis Marcel Gignac sagte, die Aktion hat eine Zielscheibe auf den Rücken der Patienten in ganz Kanada gemalt – viele haben nun Angst vor Überfällen.

Gignac, der auch Sprecher für die Allianz der Medizinalhanfpatienten ist, sagte, das Outing stelle die Patienten sozial blank, als auch als Zielscheibe für Diebstähle. Er sagte, bisherige Briefe vom Programm hätten keine Hinweise darauf enthalten.

Health Canada ändert zur Zeit das Medizinalhanfprogramm, so dass einige dutzend lizensierte kommerzielle Unternehmen das Produkt für die Patienten zur Verfügung stellen und den Eigenanbau zurückdrängen sollen.

via globalnews u.a.

Buch: Hanf heilt von Wernard Bruining

Veröffentlicht am 5. Dezember 2013 von tribble

bruining-hanf-heiltMich erreichte das neue Buch “Hanf heilt”. Es stellt sich dar als das erste Buch, das ausführlich anhand von 42 Fallstudien die therapeutische Wirksamkeit von psychoaktivem Hanfblütenöl bei diversen Problemen und Krankheitsbildern dokumentiert. Leider bleibt es auch dabei.

Ähnlich wie Rick Simpson, dessen Video-Dokumentation “Run from the Cure” eine heilungsfördernde Wirkung von Hanfblütenöl bei bestimmten Krebsarten aufzeigt, dokumentiert Wernard Bruining in seiner Arbeit, dass der Einsatz von psychoaktivem Hanföl auch in vielen anderen Fällen, zum Beispiel bei chronischen Schmerzen, Autismus und “sozial unangepasstem Verhalten” zu Besserungen führen kann.

Leider ist das Werk wenig wissenschaftlich. Zum einen kommen die Patienten nicht zur Sprache, bei denen es nicht geholfen hat – zum anderen ist das Gesülze über Indigokinder völlig daneben. Klar – alle möchten sich gerne “besonders” Fühlen. Aber nicht mit solchen Allgemeinplätzchen!

Was die Seriösität des Verlags angeht – dieser Macht am Buchende Werbung für “Wundermittel” wie MMS (Chlordioxid-trinken, klar – trinken auch alle immer Klo-Chlorreiniger gegen ihre Krankheiten) – rege ich mich gerade über die weiteren Inhalte deren Verlagsprogramms auf (Verschwörungen, Quacksalberei usw.). Es fragt sich, warum das Buch nicht in einem seriösen Verlag, wie Nachtschatten o.ä. rausgegeben wurde.

Hanf heilt – erschienen im Mosquito Verlag. 24€, 250 Seiten, durchgehend farbig bebildert, ISBN: 978-3-9814098-8-8

Buch: HIGH, das positive Potential von Marihuana von Sebastián Marincolo

Veröffentlicht am 18. November 2013 von tribble

Cover Grafik vom Buch High von Sebastián Marincolo“High – das positive Potential von Marihuana” ist das erste Buch von Sebastián Marincolo und ist jüngst im Tropen Verlag erschienen und nun liegt es mir vor.

Ihm ist eine Unterhaltsame und interessante Mischung gelungen. Ohne in das esoterische Abzugleiten führt der Autor die Leserschaft durch verschiedene Aspekte des Cannabisrausches und wie dieser im positiven Sinne genutzt werden kann. Es startet mit einer Beschreibung des Rauschs, geht in den Bericht und der Erklärung bekannter Phänomene über und endet mit – leider in diesen Jahrzehnt wohl unumgänglich – der Prohibition, was sein könnte und dem Aufruf zur Legalisierung.

“Es ist höchste Zeit, aus dem Albtraum aufzuwachen, in den Menschen wie Harry Anslinger unsere Gesellschaft versetzt haben.”

Ausgezeichnete Kapitel sind dem Zusammenhang von Marihuanablütenkonsum und der Persönlichkeitsentwicklung, der Empathie, Liebe&Sex und dem kreativen Denken gewidmet.

Unnötig erscheint mir das Kapitel zur Sucht, welche sich mir als Vergleich “Meine Droge ist besser als deine Droge” darstellt und danach einen zu kurzen Schluss findet. Vielleicht wäre noch eine Seite Kapitalismuskritik angebracht gewesen, denn die angezählte Desinformation und “manipulative Werbung” findet ja nicht im luftleeren Raum statt. Wäre Cannabis legal, würde dabei im kapitalistischen System genau die gleichen Funktionalitäten und ausbeuterischen Machtverhältnisse wie bei Alkohol, Medikamenten oder Facebook zum Tragen kommen.

Das ganze Buch ist verfeinert mit vielen Zitaten, dazu Quellen und Vergleiche. Geschmückt ist das Buch mit Makroaufnahmen von Cannabisblüten, die durch eine Fototechnik, Focus stacking genannt, eine unglaubliche Detailiertheit hervorzaubern.

Auf jeden Fall ein interessanter Tipp als Weihnachtsgeschenk für den Konsumenten, der angeblich schon alle Cannabisbücher hat, sowie Nicht-Konsumenten für einen Einblick in die Erlebniswelt.

Ein positives High in unserer Bibliothek!

HIGH – Das positive Potential von Marihuana, 158 Seiten, durchgehend farbig, ISBN: 978-3608503234, Tropen Verlag bei Klett-Cotta, nur 19,95€ bei deinem Buchdealer oder für 15,95€ als E-Book.

USA: Marihuana in vier Städten legalisiert

Veröffentlicht am 13. November 2013 von tribble

Der Wahltag in diesem Jahr hat noch vier weitere US-Städte mit der Entkriminalisierung beglückt. Die Wähler und Wählerinnen in Portland, Maine und Ferndale, Jackson und Lansing, Michigan haben Gesetzesvorschlägen für die Entkriminalisierung oder Legalisierung des Eigenbedarfs von Marihuana zugestimmt. In allen vier Städten kam die Cannabisreform mit einer überwältigenden Mehrheit durch.

Portland, Maine stimmte für die Legalisierung von 2,5 Unzen (etwa 60 Gramm) Cannabisblüten. Wähler unterstützten den Vorschlag mit 67% der Stimmen. Der Vorschlag legalisiert nicht den Anbau oder Verkauf, aber erlaubt erwachsenen Personen über 21 Jahren in der Stadt Portland “in Aktivitäten verwickelt zu sein, die den Besitz von Marihuana und Konsumzubehör beinhalten”, was offensichtlich auch das Teilen unter Erwachsenen untereinander erlaubt.
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Pressemitteilung zur Razzia der Growshops in der Tschechischen Republik von Legalizace

Veröffentlicht am 12. November 2013 von tribble

Foto der Demo am Samstag, 9. November gegen die Schliessung der GrowshopsAm Montag, den 4. November hat die Polizei der Tschechischen Republik eine unerwartete Operation gestartet, die offensichtlich auf die Schliessung der Growshops zielte, also Läden, die Equipment zum Anbau von Pflanzen anbieten. Diese Läden verkaufen völlig legale Produkte, hauptsächlich Anbauprodukte, Dünger und Pflanzensamen. Die landesweiten Razzia gegen mehr als 50 solcher Läden wurde ohne Vorwarnung durchgeführt. Viele dieser Läden haben seit vielen Jahren ihre Geschäfte ordentlich geführt.

All das Basiert auf einem fragwürdigen rechtswissenschaftlichen Artikel, welcher die Ausbreitung einer “Drogenwelle” anspricht sowie einer Entscheidung des höchsten Gerichts von 2012, welche Ausgesetzt worden ist und gegen einen Gartenbauladen ging wegen dem Verbreiten der “Drogenwelle”.

Diese Vorgänge zeigen wieder einmal, wie einfach es ist, ein unfunktionales System und veraltete Gesetze zu nutzen, nicht um die Probleme mit Drogen zu lösen, sondern als effektives Werkzeug für die Polizei gegen die Bürger. Es ist absolut offensichtlich, dass die Durchsuchungen der Polizei hauptsächliuch den großen Fischen auf dem Schwarzmarkt zuspielen sowie den zukünftigen staatslizensierten Firmen für den Anbau von medizinischen Cannabis. Ausserdem gehen die Aktionen der Polizei gegen den globalen Trend, die Verbote von Cannabis zu lockern, da sich die öffentliche Meinung und das Interesse gewandelt hat.

Die Organisation Legalizace.cz wird nicht still sein und diese katastrophale Verletzung der Menschenrechte und Freiheiten hinnehmen.
Deswegen rufen wir zu einer DEMONSTRATION GEGEN DIE SCHLIESSUNG DER GROWSHOPS auf, die am Samstag, den 9. November 2013 um 20 Uhr auf dem alten Stadtplatz in Prag stattfinden wird.

Weitere Informationen und die komplette Pressemitteilung auf der Webseite der Organisation Legalizace.cz und ein Artikel Roky se nic nedělo a najednou přijde razie na growshopy, diví se právník obviněných

Petition für Cannabis Social Clubs im Abgeordnetenhaus von Berlin vorerst beendet

Veröffentlicht am 23. Oktober 2013 von tribble

Vorschau Grafik Ablehnung Petition Cannabis Social Clubs in BerlinMeine Petition für Cannabis Social Clubs in Berlin beim Abgeordnetenhaus ist beendet. Es wurde mir per Post ein Schreiben zugestellt. Um es kurz zu machen: Es ist eine Ablehnung. Darin sind einige Punkte aufgeführt, die wir für die nächste Petition dieser Art bearbeiten können.

Insbesondere eine “lustige Stelle” – in der Berliner Drogenpolitik ist Repression = Prävention. DAS ist mal ein Widerspruch!

“Die Berliner Drogenpolitik ist zudem auf Prävention und Hilfe ausgerichtet. Erfolgreiche Prä­vention beruht auf umfassender Information aber auch entsprechenden restriktiven rechtlichen Regelungen.”

Die komplette Antwort als PDF gibt es hier zum Download, zum anderen die Kurzfassung von drei Seiten ohne die mitgesendete Bundestagsdrucksache 17/10328 zur Cannabisagentur.

Unterstützungspetition für Cannabis Social Clubs in Berlin auf change.org gestartet #CSCB

Veröffentlicht am 14. Oktober 2013 von tribble

Auf change.org habe ich eine öffentliche Petition zur Unterstützung der im Abgeordnetenhaus laufenden Cannbis-Social-Club Petition gestartet: http://chn.ge/19HYKCC. Sie hat schon am Sonntag Abend über 250 UnterstützerInnen erhalten. Ich freue mich über diese und weitere Unterstützung! Am 26.9.2013 hatte ich eine postalische Bestätigung über den Eingang der Petition für Hanfanbauvereine erhalten. Die Petition hat das Geschäftszeichen 3655/17 im Abgeordnetenhaus erhalten.

Update

Am 15.10.2013 sind es schon über 1470 UnterstützerInnen!

Aus dem Text:

Diese öffentliche Petition soll eine “Unterschriftensammlung” für die Unterstützung der Petition zur Eröffnung eines Hanfanbauvereines, einem sogenannten “Cannabis Social Club”. Die Unterschriftenliste wird dem Abgeordnetenhaus übersendet.

Hier folgt der Petitionstext, welcher schon an das Abgeordnetenhaus von Berlin gesendet wurde, welcher auch auf der Webseite Berlin: Petition für Cannabis Social Clubs eingegangen. Dieser folgt der Kampagne des DHV, kommunale Petitionen einzureichen:

An das Abgeordnetenhaus von Berlin: Cannabisabgabe mit einem nicht-kommerziellen, nicht-öffentlichen Hanfanbauverein zur Eigenbedarfsversorgung Erwachsener Personen ermöglichen.

Colorado: Erste Industriehanfernte seit 56 Jahren

Veröffentlicht am 11. Oktober 2013 von tribble

colorado-in-usaDie MPP in den USA verkündet, dass in Colorado die erste Industriehanfernte seit 56 Jahren stattgefunden hat. Die Ernte wurde per Hand durchgeführt mit Hilfe von ehrenamtlichen Helfern. Die Stängel der Pflanze und die Samen sollen genutzt werden. Erstes zur Herstellung von Baumaterial und Tierstreu, die Samen sollen zu Öl gepresst werden für Seifen.

MPP: Colorado Sees First Hemp Crop in 56 Years

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