Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.

Kanada: Polizei will weniger Strafen für Cannabiskonsumenten

Veröffentlicht am 23. August 2013 von tribble

Foto von Jim Chu, Wikipedia, Polizeipräsident von VancouverDie Polizeipräsidenten von Kanada veröffentlichten ein gemeinsames Papier, das aussagt, dass Strafen für Personen mit “geringen Mengen” Cannabis eine Verschwendung von Zeit und Geld sind, so Hightimes mit Verweis auf CTV. Die Delegierten der Vereinigung der Polizeipräsidenten von Kanada zeichneten auf ihrem jährlichen Treffen diese Erklärung, die auch mehr Optionen in dem Umgang mit Eigenbedarfskonsumenten forderte.

Vorsitzender und Polizeipräsident der Vancouver Polizei Jim Chu sagte, nur noch Bussgelder bei Cannabiskonsumenten, die mit weniger als 30 Gramm der Droge gefasst werden, zu schreiben würde Verwaltungs- und Gerichtskosten sparen.

Die Organisation zitierte Statistiken von 2007, die zeigen, dass bei den mehr als 100.000 Drogenstraftaten die der Polizei in Kanada bekannt werden, 47101 wegen Cannabisbesitzes seien.

Der Justizminister Peter MacKay antwortete auf diese Erklärung in einer eMail an die The Canadian Press, dass die Regierung keine Absichten habe, Cannabis zu legalisieren oder zu entkriminalisieren: “Diese Drogen sind illegal, da sie schlechte Einflüsse auf ihre Konsumenten haben – und auf die Gesellschaft. Als Regierung haben wir die Verantwortung die Interessen der Familien in diesem Land zu schützen.”

Colorado: Ärger mit der Datenbank der Medizinalhanfpatienten

Veröffentlicht am 23. August 2013 von tribble

colorado-in-usaAm 21. August versammelten sich Patienten des Medizinalhanfprogrammes im US-Bundesstaat Colorado um gegen die Sicherheitsprobleme der Patientendatenbank zu demonstrieren. Die Demonstraten zogen dazu Papiertüten über ihre Gesichter, um das Problem darzustellen: Der Einbruch der Polizei in ihre Privatsphäre. Die Datenbank der Patienten im Programm wurde, nicht wie man erwarten könnte im Gesundheitsministerium angesiedelt, sondern bei der Polizei, der Strafverfolgung. Etwa 107000 Personen sind betroffen.

Die Liste der Medinzinalhanfpatienten sollte eigentlich nur unter ganz bestimmten Umständen für die Strafverfolgung zugänglich sein. Aber bei einer Überprüfung im Juni zeigte sich, dass bei dem Gesundheitsministerium nur laxe Sicherheitsvorkehrungen für die Datenbank angelegt hatte. Eine Petition, diese Datenbank zu zerstören, wurde abgelehnt. Die Beamten, die diese Datenbank führen, sagten, die Sicherheitsprobleme würden angegangen..

Das Gesundheitsministerium entschuldigte sich am letzten Mittwoch bei den Patienten, welche die Zerstörung der etwa 107.000 Personen umfassenden Datenbank forderten. Die Patienten sind über die Sicherheitsprobleme verärgert. Neben der fehlenden Trennung könnten die Förderalbehörden die Daten nutzen, um die Patienten wegen ihrem Marihuanabesitzes zu verfolgen.

The Denver Channel und WestWord.

Marokko spricht über den Export von Marihuana

Veröffentlicht am 17. August 2013 von tribble

Flagge von Marokko GrafikDie Welt und andere Quellen berichten, dass Teile der islamistischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) des Ministerpräsidenten Abdelilah Benkirane eine Legalisierung des Cannabis-Anbaus befürworten würden, ebenso dabei seien viele Abgeordnete der oppositionellen “Partei für Authentizität und Moderne”. Die Vorlage kam von einer Lobbygruppe um Chakib Khayari. Mohamed Boudra, Gouverneur der besonders stark vom Hanfanbau abhängigen Region Hoceima-Taounate und Mitglied der Oppositionspartei, wolle die Legalisierung innerhalb von drei Jahren erreichen.

Über 800.000 Bürger von Marokko leben vom noch illegalisierten Anbau von Marihuana und generieren nicht unbeträchtlichen Jahresumsatz von rund acht Milliarden Euro oder nahezu zehn Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes. Das zumindest schätzt eine lokale Lobbygruppe mit dem Namen “Netzwerk zur industriellen und medizinischen Nutzung von Marihuana”.

Die Legalisierung und der Verkauf durch staatliche Stellen zu medizinischen Zwecken würde dem illegalisierten Drogenhandel schaden und so den offiziellen Export ankurbeln. Marokko hätte es wirtschaftlich nötig, um die Aussenhandelsdefizite abzubauen.

“Wir müssen die medizinischen Wirkungen der Pflanze herausstellen und an Exporte und den Verkauf an die Pharmaindustrie denken. Damit lassen sich auch ausländische Investitionen ins Land holen”, sagt der PJD-Abgeordnete Abdelahim Allaoui. Es handele sich um einen vielversprechenden Wirtschaftssektor.
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“Wir wollen den Bauern eine Alternative bieten, von der sie leben können und sie zugleich aus der Falle des Drogenhandels befreien”, sagt Chakib Khayari von der Lobbygruppe mit dem Ziel der Legalisierung. Die Polizeikräfte könnten dann überdies gezielt gegen den Drogenhandel vorgehen, sagte er.

via Die Welt

BMW i3 Elektroauto nutzt Hanf

Veröffentlicht am 17. August 2013 von tribble

Das neue Elektroauto von BMW, der i3, wird deutlich weniger wiegen als seine Konkurrenzmodelle wie der Nissan Leaf und der Chevy Volt. BMW hat dies mit der Nutzung diverser leichter Materialien erreicht – inklusive jeder Menge Hanf für die Innenteile. So konnte die Reichweite und der Kraftstoffverbrauch optimiert werden.

Gewicht ist der springende Punkt, da der i3 eine 22 kW Lithium-Ionen Batterie nutzt und diese so schwer ist, dass sie gute 20 Prozent der Gesamtmasse ausmacht. Wie einige 5er Modelle nutzt der i3 Türpanele aus mit Plastik gemixten Hanf, um so 10% Gewicht bei jedem Panel einzusparen.

Hanffasern sind auch ein Designelement in der Innenausstattung des Autos, so Bloomberg. Der Designer sagt, die Nutzung der Naturmaterialien wie Hanf und Kenaf lässt den i3 wie ein “Loft auf Rädern” wirken.

BMW hat seit den 1990er Jahren Hanf getestet und genutzt. Hanfpanele wurden schon in den 5er Serien 2006 genutzt. Weitere Luxusautohersteller wie Mercedes Benz und Audi nutzen Hanf ebenso in der einen oder anderen Form.

Das neue Elektrohybridfahrzeug von BMW, der i8, der im nächsten Jahr kommen soll, soll auch Hanfkomponenten beinhalten.

Weitere Hersteller von Autos mit Cannabis sind Kestrel (Kanada) und Lotus (Großbritannien).

via Truthonpot

Studie: THC verstärkt Aktivität bei positiven emotionalen Inhalten

Veröffentlicht am 15. August 2013 von tribble

Cannabis als Medizin GrafikEine neu veröffentlichte Studie zeigt, dass THC aus der Cannabispflanze die Gehirnaktivität für positive emotionale Inhalte verstärkt. Marihuana verbessert die Glücklichkeit, so dass auch der gewaltige Sprung nach unten in den Selbstmordraten erklärbar wäre, in den Staaten, in denen Medizinalhanf verfügbar ist. Cannabinoide werden manchmal auch Anandanamide genannt, nach Ananda, dem Sanskritwort für die Abwesenheit von Unglück.

Eur Neuropsychopharmacol. 2013 Aug 5. pii: S0924-977X(13)00195-8. doi: 10.1016/j.euroneuro.2013.06.009.

Das Endocannabinoidsystem und emotionale Verarbeitung: Eine pharmakologische fMRI Studie mit ∆9-tetrahydrocannabinol.

Bossong MG, van Hell HH, Jager G, Kahn RS, Ramsey NF, Jansma JM.

Aus dem Abstrakt


Verschiedene psychiatrische Störungen wie starke Depressionen werden mit Abnormalitäten in der emotionalen Verarbeitung assoziiert. Die Evidenz zeigt einen Anteil des Endocannabinoidsystems in der Verarbeitung von Emotionen und somit in damit verbundenen Abnormalitäten. Die Anzeichen dafür häufen sich. In der vorgestellten Studie haben wir die Rolle des Endocannabinoidsystems in der Verarbeitung von positiven und negativen emotionalen Inhalten bei gesunden Probanden untersucht. Eine pharmakologische Studie mit funktionaler Magnetresonanzbildgebung wurde Plazebokontrolliert und Cross-Over Design erstellt um die Effekt des Endocannabinoidagonisten ∆9-tetrahydrocannabinol (THC) auf Gehirnfunktionen, die der emotionalen Verarbeitung zugeschrieben werden zu beobachten. Performanz und Gehirnaktivität wurden während der Stimuligabe mit negativen (“angstvollem Gesicht”) oder positiven Inhalten (“glückliches Gesicht”) nach Plazebo und THC-Gabe bewertet . Nach der THC Gabe war die Performanzgenauigkeit für Stimuli mit negativen Inhalten vermindert, aber nicht für die Stimuli mit positiven emotionalen Inhalten.

Unsere Aufgabe aktivierte ein Netzwerk der Gehirnregionen in der Amygdala, dem orbitofrontalen Gyrus, dem Hippocampus, dem Scheitellappen, dem Prefrontalen Cortex und Regionen im Okzipitallappen. THC interagierte mit dem emotionalen Inhalten, da die Aktivität in diesen Netzwerk reduziert war für negative Inhalte, während die Aktivität für positive Inhalte erhöht war. Diese Ergebnisse zeigen dass THC-Gabe die negative Einstellung in der emotionalen Verarbeitung reduziert. Dies fügt Evidenz am Menschen zu der These hinzu, dass das Endocannabinoidsystem in der Modulation der Gefühlsverarbeitung beteiligt ist. Unsere Ergebnisse zeigen auch eine mögliche Rolle für das Endocannabinoidsystem in der abnormalen Verarbeitung von Emotionen und dies könnte Relevant für die Behandlung von psychiatrischen Störungen wie starker Depressionen sein.

via The endocannabinoid system and emot… [Eur Neuropsychopharmacol. 2013] – PubMed – NCBI, marijuanagatewaytohealth.com

Dieser Samstag: Hanfparade in Berlin!

Veröffentlicht am 7. August 2013 von tribble

Dieses Wochenende, genauer gesagt am Samstag, den 10.8. ab 13 Uhr – Treffpunkt: Bahnhof Zoo – die Hanfparade statt, dieses Mal mit dem Motto „Meine Wahl – Hanf legal!“.
Es wird für die Legalisierung von Cannabis als Medizin, Rohstoff und Genussmittel demonstriert.

Hanfparade 2013 in Berlin - Meine Wahl - Hanf legal!

Viele tolle Videoaufrufe zur Hanfparade:

Uruguay: Legales Cannabis könnte nur 1,90€ pro Gramm kosten

Veröffentlicht am 6. August 2013 von tribble

Die Pflanze Cannabis ist in Uruguay auf dem Weg, legalisiert zu werden. Das Parlament lies kürzlich die regierungsgeführte Gesetzesinitiative passieren und nun muss sie noch durch den Senat. Sobald das neue Cannabisgesetz in Kraft tritt, wird der Besitz und der Eigenbedarfsanbau für erwachsene Personen ab 18 Jahren legal sein. Auch wird es einen regierungslizensierten Verkauf durch Cannabis Clubs und ausgewählte Apotheken geben.

Mit dem neuen Regulierungssystem soll der Cannabispreis bei nur 2,50 US$ liegen, etwa 1,90€, so Univision mit Verweis auf eine Information vom Generalsekretär des nationalen Drogenkontrollgremiums in Uruguay, Julio Calzada.

Den Unterstützern des Gesetzes zufolge ist es wichtig, einen sinnvollen Preis zu setzen, damit die Menschen weg vom Schwarzmarkt kommen.

Die gesamte Welt schaut zu, wie Uruguay seinen Plan, die Legalisierung und Regulierung von Cannabis umsetzt. Im September wird der Präsident eine Rede vor den Vereinten Nationen halten, um die neue Regelung zu verteidigen.

via TheJointBlog

Live 21.7.: Weiß der Geyer? Nr. 3 – Gedenken, Aktionen, Vorsorge

Veröffentlicht am 22. Juli 2013 von tribble

Wie immer Live aus dem Hanf Museum auf Youtube/Google Hangout. Wer einen Facebookzugang besitzt, kann hier schon vorher Fragen stellen oder Gäste vorschlagen.

Im Anschluss an den “Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen” will ich im Gespräch mit euch, Dirk Schäffer (Referent für Drogen und Strafvollzug der Deutschen AIDS-Hilfe, JES Bundesverband e.V. sowie Dat Muddi über die gesundheitlichen Auswirkungen der Substanzverbotspolitik sprechen und die dezentralen Aktionen des 21. Juli Revue passieren lassen.

Das ganze gibt es auf dem Livestreamkanal von Steffen: Youtube: Usualredant

8.7.: Livestream zum Thema Cannabis Social Clubs

Veröffentlicht am 5. Juli 2013 von tribble

Am 8.7. wird die zweite Ausgabe von Steffen Geyers Livetalkshow “Weiß der Geyer?” stattfinden und Thema dieses Mal werden die Cannabis Social Clubs sein. Mit im Studio wird Jens als weiterer fachkundiger Gast sein. Jens Sander nahm an der CSC-Informations- und Diskussionsveranstaltung teil, kümmert sich beim DHV (als Praktikant) derzeit um die CSC-Aspekte und betreibt seit Anfang Mai einen “virtuellen CSC in Potsdam”. Was das ist, was es nützt und viele Fragen mehr werden wir am Montag Abend beantworten.

Weitere Hintergrundinfos usw auf Steffen Geyers Seite: Weiß der Geyer? Drogenpolitischer Talk zum Mitmachen

Mit dem Chillhousebus zur Hanfparade

Veröffentlicht am 26. Juni 2013 von tribble

In allen Chillhouse Filialen gibt es die Möglichkeit für euch Bustickets zur Hanfparade am 10. August in Berlin zu kaufen. 19,95€ kostet euch die Karte. Im Preis enthalten ist die Hin- und Rückfahrt zur Parade + Chillhouse Partypackage für jeden Teilnehmer und jeder Menge Spass… Jetzt noch schnell zugreifen!!! Wir freuen uns auf euch!

Fotomontage der Bustickets zur Hanfparade

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