Exklusives Interview mit Marc Emery aus dem Gefängnis

Das hier war die Top-Neuigkeit der 11 Uhr Nachrichten in British Columbia (Kanada). Global TV macht einen guten Job, die Story zu verbreiten. Interessant ist der Fakt, dass die Konservativen sich weigern, Marc die Strafe in Kanada abzusitzen – was sogar die USA mittlerweile vorschlug.

Video: Das Weltdrogenproblem aus Sicht der UNESCO

In diesem Video von der Caritas Drogenkonferenz vom 21.-23. Januar 2009 in Berlin, berichtet der Sprecher Meebob Dada von der UNESCO über ihre sicht auf das Weltweite Drogenproblem. Die UNESCO ist mit über 190 Mitgliedsstaaten eine der größten, aber eine am wenigsten beachtete Einrichtung der Vereinten Nationen. Ihr Ziel soll die Förderung der Bildung, Wissenschaft und Künste sein.

Cannabis Entzugssymptome sind nur kurzzeitig und betreffen nur wenige Personen, sagt eine Studie

Halle: Symptome die mit einem sogenannten „Cannabis Entzug“ in Verbindung gebracht werden unter „Marihuanaabhängigen“ Personen sind relativ milde und nur kurzzeitig, berichtet eine neue Studie. Darüber hinaus scheint nur eine sehr kleine Gruppe von Personen davon betroffen zu sein, sagt eine neue klinische Studie aus, die im Magazin „Drugs and Alcohol Dependence“ erscheinen soll.

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Marc Emery in Haft genommen (mit Video)

Am Montag, den 28. September 2009, hat sich Marc Emery in die Verwahrung durch die Behörden von Kanada gestellt und erwartet die Auslieferung an die USA. Er wurde wegen seinem Hanfsamen Onlinehandel angeklagt. Durch einen Deal bekommt er nun eine fünfjährige Haftstrafe in den USA, versucht aber das Absitzen der Strafe in Kanada zu erreichen. Er würde in Kanada viel früher als in den USA freigelassen werden.

Es dauert jetzt bis zu zwei Monate bis der Justizminister von Kanada die Auslieferung von Marc Emery unterschreibt. Deswegen bitten wir dich, mit dem Justizminister kontakt aufzunehmen und ihn aufzufordern, die Auslieferung fallen zu lassen. Für weitere Hintergründe schau auf http://www.CannabisCulture.com (klicke auf den FREE MARC Banner).

Fotos von der Festnahme und Pressekonferenz


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Neues für die Küche: Das Bio-Hanf Kochbuch

Bild vom Bio-Hanf KochbuchUnter dem Motto „Altes Korn neu entdeckt“ ist ein neues Hanf-Kochbuch erschienen. Friedrich Pinteritsch zeigt in dem Sonderformatbuch bildlich gut veranschaulicht, wie man mit der jahrtausendalten Kulturpflanze leckeres Zubereiten kann.

„Wer noch nie mit Hanf gekocht hat, dem bietet sich hier die Möglichkeit, alles über die Verwendung der verschiedenen Hanfprodukte im täglichen Küchengebrauch zu erfahren“

Das Biohanf-Kochbuch, Altes Korn neu entdeckt. Pinteritsch, Friedrich, Heyn Verlag, 192 S. gebunden, 25 Euro

Tokio Hotel: „Hardcoremäßig getrunken, gekifft und Pillen eingeworfen“

Die Bild schreibt am 30.9.2009 über die „große Drogenbeichte“ von Tokio Hotel in der Gala:

Vorbild-Charakter hat das nicht! Die Zwillinge von Tokio Hotel gestehen: „Es kam schon mal vor, dass wir aus Langeweile hardcoremäßig getrunken, gekifft und Pillen eingeworfen haben“, so Gitarrist Tom Kaulitz im Doppelinterview mit seinem Bruder Bill.

In der Zeitschrift „Gala“ verrieten die beiden 20-Jährigen: „Auch wir haben mal experimentiert und damit relativ früh angefangen.“ Bereits im Alter von 13 Jahren sollen die beiden Magdeburger von älteren Freunden Drogen und Alkohol erhalten haben.

Sänger Bill Kaulitz betont, dass diese nebulösen Erfahrungen in der Vergangenheit liegen: „Heute ist das aber vorbei!“ Dagegen beschreibt Bruder Tom den Ist-Zustand so: „Wir gehen nur selten feiern, aber wenn, dann lassen wir es richtig krachen!“

Dass solche Aussagen kein Leitbild für ihre vielen minderjährigen Fans abgeben, beeindruckt die Zwillinge nicht sonderlich. Eine Zielgruppe gibt es laut Bill und Tom sowieso nicht: „Tokio Hotel kann eine 15-Jährige genauso gut hören wie ihre 40-jährige Mama.“

Und auch mit der Liebe nimmt es Tom nicht ganz so ernst: „Ich will mich nicht festlegen und so viel Spaß haben wie möglich.“

Protestmailer: FDP soll Cannabiskonsumenten entkriminalisieren

Der Deutsche Hanfverband hat einen neuen Protestmailer an die FDP gestartet. So soll die FDP über unsere Bedürfnisse aufgeklärt werden, nämlich der Entkriminalisierung. Faktisch ist es immer noch so, dass Kiffer in Deutschland massiv verfolgt werden. Der Protestmailer soll die FDP auffordern, in den Koalitionsverhandlungen mit der CDU eine echte Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten einzufordern und durchzusetzen!

Zum Protestmailer #16: FDP soll Cannabiskonsumenten entkriminalisieren

USA: Gefangene wegen Marihuana auf Zweit-Höchststand: 847.864

Marijuana Arrests For Year 2008: 847,864

Die Gefangenen wegen etwas Cannabis betragen jetzt die Hälfte aller Drogen-Verhaftungsfälle in den USA.

Washington, DC: Im Jahre 2008 hat die Polizei 847.864 Personen wegen Marihuanavergehen verhaftet. Dies gehe aus den Zahlen des FBI im jährlichen Kriminalitätsbericht hervor. Es zeichnet ein 3%-iges Absinken gegenüber 2007 aus, als die Rekordzahl von 872.721 Amerikanern wegen Hanf verhaftet worden sind.

Marihuanaverhaftungen sind jetzt etwa die Hälfte (49.8 Prozent) aller wegen Drogen inhaftierten in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Von den wegen Marihuana angeklaften sind etwa 89 Prozent, 754.224 Personen, nur wegen Besitz verurteilt worden. Die restlichen 93.640 Personen wurden wegen „Verkauf/Herstellung“ verhaftet. Letzteres ist die Kategorie, in dem sämtlicher Anbauvergehen aufgelistet werden, darunter fallen auch Plantagen wegen medizinischen oder privaten Verbrauchs.

Am meisten wurden Personen im mittleren Westen und den südlichen Regionen der USA wegen Cannabis verhaftet, am wenigsten im Westen des Landes.

Die 2008 Marihuanaverhaftetenzahlen sind das zweit-höchste seit der Zählung

Im Kommentar zu den 2008 Zahlen, sagte Allen St. Pierre, Vorstand von NORML: „Die förderalen Statistiken, welche gerade herausgegeben wurden, zeigen auf, dass immer mehr Amerikaner Cannabis gebrauchen – trotz dess steigen die Zahlen, welche die Polizei rausgibt, auf das zweit-höchste jemals gezählte an Verhaftungen. Die aktuelle Verhaftungspolitik kostet den amerikanischen Steuerzahler tausende Millionen von Dollars, ruiniert das Leben tausender Amerikaner und hat keine Auswirkungen auf die Verfügbarkeit oder den Gebrauch von Cannabis in unserem Land. Es ist Zeit, diese verfehlte Politik zu stoppen, und die Prohibition mit einer Regelung des Marihuanamarktes zu ersetzen.“

NORML Mitvorstand Paul Armentano fügte hinzu, „Nach der vor kurzem veröffentlichten Rasmussenumfrage glaubt die mehrheit der amerikanischen Erwachsenen, zu recht, dass Marihuana weniger gefährlich ist als Alkohol. Die Öffentlichkeit hat Recht; es ist das Gesetz was falsch ist.“

Jährliche Verhaftungen wegen Marihuana in den USA:
2008 847,864
2007 872,721
2006 829,625
2005 786,545
2004 771,608
2003 755,187
2002 697,082
2001 723,627
2000 734,498
1999 704,812
1998 682,885
1997 695,200
1996 641,642
1995 588,963
1994 499,122
1993 380,689
1992 342,314
1991 287,850
1990 326,850

Für mehr Informationen, kontaktiere bitte Allen St. Pierre, NORML Vorstand, (001) (202) 483-5500, or Paul Armentano, NORML Deputy Director, at: paul@norml.org.

Cannabis zur Traumabewältigung für die Soldaten in Afghanistan

Die Tagesschau berichtet, dass immer mehr Bundeswehrsoldaten an traumatischen Erlebnissen leiden würden. Für 4500 Soldaten gäbe es nur einen Psychiater, der sich ihrer annehmen kann. Dieses Jahr sei eine Zunahme der sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) um 30 Prozent zu verzeichnen, so die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf eine Anfrage im Verteidigungsausschuss des Parlaments. Soldaten müssen nicht mehr leiden: Mit einem ungewöhnlichen Mittel werden schon jetzt israelische Soldaten, die unter psychischen Kriegsfolgen leiden, behandelt. Cannabis soll helfen die schweren posttraumatischen Stress-Syndrome (PTSD) abzubauen, berichtete der Spiegel-Online im Jahre 2004.

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