Pflegepersonal vs. Menschenwürde: Cannabispatient gefoltert

Empörungsemails können an: feedback@interiorhealth.ca gesendet werden.

Im kanadischen Brook Haven Care Centre in Kelowna/ British Columbia wurde ein Patient physisch gequält, weil er seine staatlich verordnete Medizin einnehmen wollte: Neil Nagy leidet an MS und nimmt am staatlichen Cannabisprogramm der kanadischen Regierung teil. Zu diesem Zwecke erhält er regelmäßig medizinisches Marihuana vom Staat. Um Dritte nicht zu belästigen, verlässt er zu Applikation im Regelfall das Hospitalgelände in seinem elektrischen Rollstuhl.

Das Pflegeheim, in dem er lebt, hat das nun zum Anlass genommen, ihn zu bestrafen, weil die Pfleger und Ärzte „nicht an den Nutzen glaubten“. Herr Nagys Rollstuhl wurde konfesziert und er so der Möglichkeit beraubt, sein Bett zu verlassen oder gar seine Medizin einzunehmen. (hajo)

Update

Es wurde mir zurückgeschrieben: „Thank you for your concern about our patient. His allegations are being reviewed and the results will be provided to him and his family. I can assure you that he is being provided with appropriate care.“

Quelle: Handicapped Man’s Wheelchair Seized Over Medical Marijuana

Video zum Thema mit Interview:

Andre Fürst, schweizer Hanfbauer und sein Projekt, der Hanf-Info Showhof

Das folgende Video zeigt Andre Fürst, seines Zeichens Hanfbauer in der Schweiz, im Interview und in der Vorstellung von seinem Show-Bauernhof zur Expo 2002. Auf dem Hof hat zeigte er Anbau, Verarbeitung und Produktion von diversen Hanfprodukten:

Stefan Raab stellt die Legalisierungsfrage (an die FDP)

Mir wurde folgende eMail zugesendet. So hat Stefan Raab in TV-Total Daniel Bahr von der FDP unter anderem zur Legalisierung von Marihuana befragt.

hello,
ab 8min.30sek. gucken…da hat Raab tatsächlich die legalisierungsfrage gestellt…

Video von TV-Total bei Prosieben, vom 07.09.2009 (Sendung 1357)

die sendung lief gestern.

gute n8!

Apotheken Rundschau eifert der Gewerkschaft der Polizei nach

Nach der Gewerkschaft der Polizei hat es nun auch die Apotheken-Rundschau erwischt. Mythen und Mysterien des letzten Jahrhunderts werden ausgebreitet, um Cannabis bei diesem Personen zu diskreditieren. Aber seht selbst, das Blog des Selbsthilfenetzwerks Cannabis als Medizin hat dazu einen Artikel verfasst.

Cousto’s Abgesang von der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing

In dem Artikel „Abschiedsfeuer auf Sabine Bätzing“ bringt Hans Cousto einen zusammenfassenden Überblick auf die vergangene Amtszeit der deutschen Drogenbeauftragten. So schloss sie schon zu Anfang ihrer Zeit jegliche Diskussionen über eine Legalisierung von Cannabis aus. Sie nahm niemals das Gespräch mit Nicht-Regierungsorganisationen auf, die andere Ansichten hatten, als Abstinenz. Und auch bei dem Blei-im-Gras Skandal blieb sie roboterhaft und Eiskalt.

„Obwohl dutzendfach Cannabiskonsumenten mit Bleivergiftungen in Krankenhäuser behandelt werden mussten, weil sie mit Blei verseuchtes Cannabis geraucht hatten, rückte Sabine Bätzing nicht von ihrer fundamentalistischen Haltung ab. Für sie war die Durchsetzung des Cannabisverbotes wichtiger als die Unversehrtheit von Leib und Leben der Cannabiskonsumenten. Maßnahmen zur Schadensminderung für Cannabiskonsumenten waren für Sabine Bätzing indiskutabel und auf Fragen zu dieser Thematik reagierte sie stets eiskalt wie ein seelenloser Roboter. Leitmotiv für ihre Arbeit waren nicht Sachverstand und Menschlichkeit sondern purer Fundamentalismus.“

(hajo)

…und das sehe ich ebendso!

Argentinien: Besitz kleiner Mengen Marihuana wird erlaubt

Weitere Staaten erkennen Grundsätzliches an, nämlich das Selbstbestimmungsrecht. Wird ja auch mal Zeit: Der Oberste Gerichtshof von Argentinien in Buenos Aires erkläre die Praxis jeglichen Drogenbesitzes unter Strafe zu stellen, am Dienstag für Verfassungswidrig. Dies gelte jedoch nur für Erwachsene und Dritte dürften nicht in ihrer Gesundheit gefährdet werden, so die sieben Richter.

Besitz und Konsum kleiner Mengen Marihuana im privaten Bereich seien durch das in der Verfassung verankerte Selbstbestimmungsrecht gedeckt, begründeten die Richter in ihrer Entscheidung.

Quelle: derStandard, und bei spiegel.