Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.

Unterstützt Russlands Legalize und den GMM-Organisator Serzh Konstantinov

Veröffentlicht am 16. Juni 2009 von tribble

Konstantinov Serzh macht mit bei der Orga der Cannabis Legalize League in Russland, ist ebendso Mitglied der TRP, und Organisator von so einigen Marijuana Marches in Moskow. 2007 verbrachte er 15 Tage im Arrest wegen dem Global Marijuana March, und alle 15 Tage lang hat er einen Hungerstreik durchgezogen. Informationen zu diesem Vorfall: http://hvoya.blogspot.com/2007/05/global-marijuana-march-in-moscow-total.html

Nun nimmt er an einer “virtuellen Wahl” zum “Politiker von Russland” teil. Neben ihm sind mehr oder weniger seltsame Personen auf der Liste. Anführer von nationalisitischen und prohibitionistischen Bewegungen.

Bitte unterstütze Serzh Konstantinov mit deinem Klick auf die Wahl:

Weitere Informationen zum Global Marijuana March in Russland im Cannabis-Wikia.

Bitte sendet diese Nachricht an Cannabis-interessierte weiter!

London: Waterboarding für Marihuanahändler

Veröffentlicht am 13. Juni 2009 von tribble

Über Fefe’s Blog bin ich auf diesen Artikel gestossen. In der Times Online UK wird von Anklagen gegen Polizeibeamte wegen Folter an mutmaßlichen Grasdealern geschrieben. Einfach nur krass, die haben sich wohl bei den US-Beamten was abgeschaut. Zum Einsatz kam das Folterinstrument “Waterboarding”. Dabei wird das Ertrinken der Person simuliert.

Dieser Teil der gesamten Untersuchung zu den Folter- Polizeigewaltsvorwürfen wird von einer unabhängigen Kommission für Beschwerden an die Polizei untersucht. Sie untersuchen den Fall, beidem 6 Polizeibeamte im November 2008 eine Drogenrazzia durchgeführt haben. Bei dieser wurden vier Männer und eine Frau verhaftet. Die Polizei sagt, sie hätten eine grosse Menge Cannabis gefunden und sie werden wegen dem Imports einer “Class C Droge” angeklagt.

Der Fall wurde vier Monate später mangels öffentlichen Interesses fallengelassen. Es wurde vom Gericht gesagt, dass eine Untersuchung der Foltervorwürfe die Ermittlungen der Polizeibeamten verhindern würde.

Die gesamte Folterdebatte rollt auch noch einmal die Vorwürfe von Polizeigewalt zu dem Anti-G20-Protesten im April 2009 auf. Bei der Times gibt es ein Video zum Bericht.

Wer jetzt annimmt, in Deutschland wäre sowas nicht drin, sei an Oury Jalloh erinnert, der im Dessauer Polizeigewahrsam, festgebunden an eine feuerfesten Matratze, verbrannt ist. Oder an den Menschen in Bremen, der mit Brechmittel zu Tode gefoltert wurde.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2008 des BKA – erste Informationen sickern durch

Veröffentlicht am 13. Juni 2009 von tribble

Und was macht die Presse daraus? Das Blogeintrag von Prof. Dr. Henning Ernst Müller hat mich dahin geführt: Insgesamt scheint die registrierte Zahl der Delikte zurückgegangen zu sein, ebenso die Zahl der Diebstähle und sogar die Zahl der Gewaltdelikte. Was tut der Journalist, der nun unbedingt seine und die Vorurteile des Publikums bestätigen will?
Den Artikel weiterlesen »

Abgeordnetenwatch: Soviel Interesse wie noch nie an einer Anfrage

Veröffentlicht am 11. Juni 2009 von tribble

Abgeordnetenwatch BannerDie Anfrage zu Abgeordnetenwatch zu den Cannabisanbauvereinen birgt einige Fragen in sich. Nicht nur die nach dem Cannabisanbau für den Eigenbedarf. Auch für Abgeordnetenwatch selbst scheint es eine ungewöhnliche Situation zu sein.

Eine eMailanfrage meinerseite brachte die Antwort, dass für gewöhnlich die Interessenszahlen im ein- oder niedrigstelligen Zweierbereich bewegen. Auf eine andere Anfrage an Innenminister Schäubele zum Beispiel warten etwa 300 Personen. Es werde keine generelle Statistik bei Abgeordnetenwatch gemacht. Schade eigentlich :)

Jugendlicher (17) akzeptiert Strafen für seine Cannabisfürsprache

Veröffentlicht am 11. Juni 2009 von tribble

Ian Barry sagt er wollte kein Märtyerer werden, als sich sich einen Marihuanajoint in der Peninsula High School in Gig Harbor anzündete, noch wollte er einen Stunt hinlegen.

Einfach gesagt wollte der 17-jähige Schüler die Botschaft seines Schulreferats rüberbringen: Marihuana gehöre legalisiert und nicht stigmatisiert.

Den Artikel weiterlesen »

Abgeordnetenwatch und Cannabisanbauvereine: BMG war erreichbar

Veröffentlicht am 8. Juni 2009 von tribble

Abgeordnetenwatch BannerDas Büro der Drogenbeauftragten, bzw. die Mitarbeiter des BMG, konnten mir heute weiterhelfen! Es geht um meine Anfrage an die Drogenbeauftragte auf Abgeordnetenwatch, bei der es um nicht-kommerzielle Vereine zum regulierten Cannabisanbau geht. Ich berichtete davon hier und hier. Bis zum heutigen Tag warten 5692 interessierte Personen auf eine Antwort.

Ich habe heute wieder im BMG angerufen. Der Mitarbeiter, der im Urlaub war, ging an das Telefon. Er war amüsiert, dass ich weitergereicht wurde, denn Anfragen würden von der Drogenbeauftragten selbst beantwortet werden. Wenn ich etwas über Cannabis erfahren möchte, könne er mich mit dem Referent zu illegalen Drogen verbinden. Dieser Mitarbeiter war nicht erreichbar. Nun wurde meine Anfrage zusammen mit meiner eMailaddresse an den Referent für illegale Drogen weitergeleitet. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Da das natürlich für Entscheidungen zu einem Modellprojekt nicht reicht, werde ich dem BMG ein paar Ausdrucke mit Hintergrundinformationen zusenden. Ist ja alles in der Stadt Berlin!

Ernte der Cannabispflanzung des Cannabis Anbauvereins Pannagh in Spanien
Ernte der Cannabispflanzung des Cannabis Anbauvereins Pannagh in Spanien

Mitglieder des Cannabisanbauvereins Pannagh in Spanien
Mitglieder des Cannabisanbauvereins Pannagh, nach der Gerichtsverhandlung im Februar 2009

Parteien zur Europawahl: Hanfpartei

Veröffentlicht am 6. Juni 2009 von tribble

Hier habe ich ja grad was auf Youtube entdeckt – ein Video zur Hanfpartei. Gibts die jetzt doch?

Love Cannabis Hate Fascism

Veröffentlicht am 6. Juni 2009 von tribble

Love Hemp Hate FashismIn den Niederlanden ist bei den Europawahlen 2009 die Rechtspopulistische Partei zweitstärkste Kraft geworden.
Der Vorsitzenden Geert Wilders hatte in der Vergangenheit mit Anti-Islam-Parolen und einem islamkritischen Film Aufsehen erregt.

Das geht so nicht! Auch wenn das alles ein menschenfeindliches System ist, den Faschisten darf es nicht vorgeworfen werden! Gehe wählen! Du kannst auch hingehen und deine Stimme ungültig machen. Wenn du nicht hingehst, wird sie “den Bösen” zugerechnet. Pest oder Cholera.

Das Blog von Freestyleyourmind: Der gefühlte Linksruck in der Rechtskurve hat eine Aktion gegen Verhetzung von Menschen wegen ihrer Herkunft, Religion oder sontigen Kriterien im Netz gestartet.

Kein Green New Deal ohne Hanf

Veröffentlicht am 5. Juni 2009 von tribble

Ansichten zu Hanf aus einem nicht-parteiischen Blickwinkel, als Brief an das Berlin21 Fachforum “Klimawandel und Energie”. Insbesondere interessant im Zusammenhang, das alle Welt von einem “Neuen Grünen Deal” redet, aber die beste aller Pflanzen wird ausgelassen:

Leserbrief zum Cannabis in Berlin

Sehr geehrter Herr soundso,
ich wende mich an Sie, da sie mit der eMailaddresse bei Berlin21 Fachforum Klimawandel und Energie gelistet sind.

In der Infozeitung von Berlin 21 rufen Sie zu Ideen für nachhaltige Entwicklungen und Stadterneuerung. Sie suchen Denkanstösse und Anregungen für neue Projekte. Es wird aufgerufen, Phantasie und Kenntnisse einzubringen.

Hanf ist das wichtigste Agrarprodukt in den USA [1]. Hanf ist eine der besten, billigsten und am leichtesten zu kultivierende Nutzpflanzen der Welt. 1916 veröffentlichte das amerkanische Landwirtschaftsministerium im Bulletin 404 [2] einen Bericht der nahelegte, dass Hanf vier mal mehr Faserertrag bring als Holz und gleichzeitig nur ein Viertel bis ein Siebtel an Sulfur zum Bleichen der Faser benötigt. Ein 1938 veröffentlichter Artikel in der Popular Mechanics: „Billion-Dollar-Crop“ [3] stellte erstmals eine Maschine zur industriellen Verwertung (Zerfaserung) von Hanf vor und versprach dadurch Arbeit, Wohlstand und bis zu 25.000 verschiedene Produkte aus Hanf [4], von Dynamit bis Cellophan.
Die Kriminalisierung von Hanf lies diese Visionen allerdings nie wahr werden. Abgesehen vom 2. Weltkrieg spielte der Hanf nie wieder eine entscheidende Rolle.

Heute wird Nutzhanf (THC freie Sorten) wieder zunehmend als Bau- und Rohstoff eingesetzt. Eine Vielzahl von Produkten, wie Papier, Plastik, Kosmetika, Textilien oder Lebensmittel können aus Hanf hergestellt werden. Allerdings ist der Rohstoff nach 60 Jahren des generellen Verbots relativ teuer. Forschung und Entwicklung konzentrierten sich ausschließlich auf petro-chemische Produkte. Unsere Wirtschaft ist vom Öl in hohem Maße abhängig, die Kriege ums Öl eine Konstante in der internationalen Politik, die ökologischen Schäden bedrohen zunehmend unsere Lebensgrundlagen.

Flughafen Tempelhof wird HanfplantageDer Anbau von Cannabis, Hanf, ist – auch in Berlin – eine nachhaltige Entwicklung und Stadterneuerung. Neben Einstätzen als Bodenrekultivierer, zum Beispiel auf dem Rollfeld des ehem. Flughafen Tempelhofes [5], aber auch als Rohstoff zur weiteren Verarbeitung zu Endprodukten. Nicht zuletzt wird durch die Pflanze CO2 dauerhaft gebunden.

Sie möchten neue Modelle und Entwürfe für Klimaschutz, Mobilität und regionale Wirtschaftskreisläufe? Hier ist es: 400 ha Hanf in Berlin.

Die ersten 2 ha Hanffeld [6] sind schon da. Wo stehen Sie, wo steht Berlin21?

Ich freue mich auf eine Antwort und eine mögliche Zusammenarbeit, und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

[1] http://www.welt.de/wirtschaft/article703703/Marihuana_ist_das_wichtigste_US_Agrarprodukt.html
[2] http://www.jackherer.com/chapter04.html
[3] http://www.jackherer.com/popmech.html
[4] http://www.jackherer.com/chapter03.html
[5] http://www.hanfplantage.de/das-paradies-geoeffnet-der-flughafen-ein-hanf-museum-30-10-2008
[6] http://www.hanflabyrinth-berlin.de/

Video zur Entspannung

Nach diesem Brief, jetzt ein Video zur Entspannung:
Den Artikel weiterlesen »

Kroatien legalisiert Cannabis

Veröffentlicht am 5. Juni 2009 von tribble

Nach Portugal hat jetzt auch ein weiteres europäisches Land legalisiert: Der Oberste Gerichtshof von Kroatien hat entschieden: Kroatische Kriegsveteranen dürfen jetzt ungestraft Marihuana, die Blüten von Cannabis, rauchen und die Pflanze selbst anbauen. Das geht aus einem Urteil des Obersten Gerichtshofes des Balkanstaates hervor, wie die Zeitungen in Zagreb am Donnerstag berichteten. Das Gericht reagierte auf die Berufung eines Veteranen, der in seinem Hinterhof Cannabis für den eigenen Gebrauch gezüchtet und dafür ein Jahr Gefängnis bekommen hatte. Der Mann ist nun frei.

Marihuana ist ein wirksames Medikament gegen Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS). Viele Ex-Soldaten aus dem Krieg gegen Jugoslawien (1991 bis 1995) leiden daran, heißt es in dem Urteil.

Experten gehen davon aus, dass etwa 18.000 kroatische Veteranen Symptome von PTBS, darunter Depressionen, Persönlichkeitsstörungen und Selbstverletzungsneigungen aufweisen. Auf Deutschland hochgerechnet wären das etwa 328.000 Personen. Die sozialen Verwürfnisse bei dieser Störung sind noch vehemmenter: Fast 1.700 Veteranen hätten seit dem Kriegsende Selbstmord begangen, viele wären kriminell geworden. Auch Israel nutzt Cannabis für seine Soldaten gegen PTBS.

Seiten: Vorherige Seite 1 2 3 ... 78 79 80 ... 97 98 99 Nächste Seite