Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.


Hinweis: Aktuelle Petition im Bundestag:
Zur Webseite der aktuellen Petition fuer Cannabis als Medizin

Geburtstagsfeier und Tagung zu 20 Jahren JES Netzwerk

Veröffentlicht am 25. Juni 2009 von tribble

Wir von der Hanfplantage gratulieren dem JES Netzwerk für das 20-jährige Bestehen. Was wird nun gemacht? Nach dem mehr-oder weniger Erfüllen der Forderung nach Heroinabgabe muss es weitergehen. Die heute und morgen stattfindende Tagung in Berlin wird sich diesen Fragen stellen. Weiteres im Bericht zur Tagung von JES.

Fotos der Veranstaltung

Wir waren vor Ort und haben ein paar Fotos gemacht:
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Austreten aus der SPD

Veröffentlicht am 25. Juni 2009 von tribble

Internetfilter: Die SPD macht gemeinsame Sache mit der CDU. Spätestens jetzt solltest du dort austreten.
Einen formlosen Austritt kannst du per Post an folgende Adresse richten: SPD Parteivorstand, Willy-Brandt-Haus,
Referat Parteiorganisation, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin. Ein gutes Beispiel für eine gute Begründung hat der CCC Mainz veröffentlicht.

Abgeordnetenwatch: WHO-Kokainreport

Veröffentlicht am 24. Juni 2009 von tribble

Banner von der Webseite AbgeordnetenwatchMeine aktuelle Anfrage vom 22.6.2009 an Sabine Bätzing zu dem WHO-Kokainreport von 1995. Dieser wurde ist erst jetzt auf Wikileaks veröffentlicht worden, da er konträre Fakten zur aktuellen repressiven Drogenpolitik enthält. Lass uns gemeinsam bei Abgeordnetenwatch auf eine Antwort warten! Du kannst dich auf der Webseite als interessierte Person eingetragen. Ich freue mich über eine Teilnahme von dir! Sag Freunden bescheid, schreibs’ auf deine MySpace-Seite, usw…

Sehr geehrte Frau Bätzing,
vielen Dank für die Beantwortung meiner letzten Anfrage.

Ich möchte dieses Mal auf den am 13. Juni 2009 auf Wikileaks veröffentlichten WHO Bericht zu Kokain, mit dem Namen WHO/UNICRI Cocaine Project, zu sprechen kommen.

Dieser Bericht wurde 13 Jahre lang von der UN auf Druck der USA zurückgehalten. Es wurde angedroht die WHO-Gelder zu kürzen.

Ich möchte gerne wissen, ob Sie als Drogenbeauftragte der Bundesregierung über diesen Bericht vor der Veröffentlichung bescheid wussten, und wenn ja, warum auch Sie bzw. Ihr Ressort diesen Bericht nicht veröffentlichten?

Diese, die auf diesem Planeten umfangreichste Studie zu Kokain, schreibt, dass gelegentlicher Kokainkonsum nicht typischerweise zu größeren oder kleineren physischen oder sozialen Problemen führe und nur eine Minderheit der Personen, die es gewohnheitsmässig für eine kürzere oder längere Periode nutzten, bestände, die dann auch nur an geringen oder garkeinen negativen Folgen litten.

Werden die Aussagen des Berichtes in die Drogenpolitik von Deutschland einfliessen?

Wie können Sie die neu vorliegenden – umfangreichen – Ergebnisse mit der Informationspolitik der Bundesregierung bzw. des Bundesgesundheitsministeriums vereinbaren?

Inwieweit müssen sich Präventionsbemühungen des Bundes an diesen jüngst bekannt gewordenen Erkenntnisse anpassen?

Natürlich werde ich darüber in meinem Blog berichten,

vielen Dank im Vorraus und mit gras-grünen Grüßen,

Und hier geht es zur Anfrage auf Abgeordnetenwatch.

Auch Telepolis berichtete am 24.6.2009 über den WHO-Kokainreport

Und so ganz nebenbei: Was bedeutet das für die Hanfpolitik? Auch wir sitzen auf einem solchen Fall: Das BVerfG hat schon 1994 eine einheitliche Regelung von Cannabis, ähnlich dem Alkohol, gefordert – bis heute ist nichts dergleichen passiert.

Update

Es warten schon weitere interessierte Personen auf eine Antwort. Ich werde wieder einige Zahlen hier nennen:

  • 5.7.2009: 48 Personen
  • 29.6.2009: 44 Personen
  • 26.6.2009: 42 Personen (Weltdrogentag)

Update – Beantwortung der Anfrage

Leider hat mir die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing nur ausweichend auf meine Fragen geantwortet. Es wurde nur auf ein emotional besetztes Thema, nämlich die gesundheitlichen Auswirkungen des Kokainkonsums, eingegangen. Alle anderen Fragen sind unter den Tisch gefallen. Deswegen habe ich eine weitere Anfrage gestellt, diesmal ohne diesen Punkt. Aber seht selbst:

Sehr geehrter Herr so-und-so

man muss bei den Auswirkungen des Kokainkonsums zwischen Gelegenheitskonsum und Dauergebrauch und köperlichen und psychischen Wirkungen unterscheiden. Bei Gelegenheitskonsum stellen sich keine körperlichen Veränderungen ein. Die psychischen Wirkungen auch beim Gelegenheitskonsum, nämlich die sich nach dem Konsum häufig einstellende Depression sollte man nicht vergessen. Der sich auch beim Gelegenheitskonsum einstellende Wunsch, die Kokaineuphorie erneut erleben zu wollen, ist ein deutliches Indiz für ein erhebliches psychisches Suchtpotenzial des Kokains. Bei Dauerkonsum kommt es zu körperlichem Verfall: Entzündungen, Geschwüren, Perforation der Nasenscheidewand, Leberschäden, Schwitzen, Schüttelfrost. Die Euphorie wird schnell durch Sinnestäuschung, Angstgefühle, Rastlosigkeit, Verfolgungsideen und Aggressionen abgelöst. Das psychische Abhängigkeitspotenzial und die starke Tendenz zur Dosissteigerung machen Kokain zu einer für den Konsumenten und die Gesellschaft gefährlichen Droge. Ich halte es für bedenklich und unverantwortlich, diese objektiven Gesundheitsrisiken durch die Heraushebung des geringen körperlichen Abhängigkeitsrisikos bei Gelegenheitskonsum zu verharmlosen.

Mit freundlichen Grüßen Sabine Bätzing (27.7.2009, abgeordnetenwatch.de

Schon 15 Meldungen auf dem Cannabis Streckmittelmelder

Veröffentlicht am 23. Juni 2009 von tribble

Der Deutsche Hanf Verband hat Ende Mai einen Streckmittelmelder für Marihuana gestartet. Und in der kurzen Zeit des Online-seins von weniger als einem Monat sind schon 15 Meldungen eingegangen!

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Diese Woche Legalisierung des Eigenbedarfs in den USA?

Veröffentlicht am 22. Juni 2009 von tribble

Foto von Abgeordneten Ron Paul, USAWashington, DC: Demokrat Barney Frank, mit dem co-sponsor Ron Paul (R-TX); Maurice Hinchey (D-NY); Dana Rohrabacher (R-CA); und Tammy Baldwin (D-WI), haben am 18. Juni 2009 ein neues Gesetz in den US-Kongress eingebracht um die Bundesbehörden in ihren Befugnissen, kleinere Marihuanabesitzer zu verhaften und einzusperren, zu beschneiden. (Es ist noch nicht aktiv!)

Das Vorhaben, dass sich “Gesetz um die Föderalen Strafen für den persönlichen Besitz von Marihuana von verantwortlichen Erwachsenen zu nehmen” (House Bill 2943), würde die Bundesverpflichtung, jedes Marihuanadelikt zu verfolgen, entfallen lassen.
In diesem Fall liegt die erlaubte Grenze bei 100 Gramm für den Eigenbedarf an Cannabis sowie eine Unze (etwa 28 Gramm) für den nicht-kommerziellen Transport. Damit wird das Strafmass für Auffälligkeiten nur noch von den einzelnen Bundesstaaten bestimmt.

Eine weitere Gesetzesvorlage, “Gesetz zum Schutz von medizinisches Marihuana Patienten” (House Bill 2835), würde die Verfolgung von Patienten, die sich mit medizinischem Marihuana heilen, nehmen.

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Bundesopiumstelle erleichtert Antragstellung für Ausnahmegenehmigungen zur medizinischen Verwendung von Cannabis

Veröffentlicht am 22. Juni 2009 von tribble

Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin hat in ihrem ACMED Newsletter vom 20. Juni 2009 folgendes zu der Antragstellung für natürliches Cannabis als Medizin geschrieben:

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Der WHO-Kokain Report den DU nicht sehen sollst

Veröffentlicht am 22. Juni 2009 von tribble

Coca Strauch IllustrationDie Publikation der größte Studie zu Kokain, die auf diesem Planeten erstellt wurde – und das schon in den frühen 90er Jahren von der UN Weltgesundheitsorganisation (WHO) und von dem UN Inter-Regionalen Kriminalitäts- und Justiz Forschungsinstitut (UNICRI) bezahlt, wurde auf Druck der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) unterdrückt. Dies passierte, als klar wurde, dass in dem Bericht Fakten genannt werden, die direkt konträr sind zu den Mythen, Stereotypen und Propaganda die der “Krieg gegen die Drogen” gebracht hatte. (Link zu Wikileak-Seite mit dem Bericht, Mirror 1, Mirror 2)

Quelle und Weiter bei Drugsense, The WHO cocaine report the US didn’t want you to see. Hat es bis in den Guardian geschafft.

Kurze Fassung

Zwei hervorragende Aussagen des WHO-Reports sind:

  • “Gelegentlicher Kokainkonsum führt nicht typischerweise zu großen oder kleineren physischen oder sozialen Problemen. [..] eine Minderheit der Personen [..] nutzen es gewohnheitsmässig für eine kürzere oder längere Periode, und litten nur an geringen oder garkeinen negativen Konsequenzen.”
  • Und: “Die Nutzung des Kokablattes hat anscheinend keine negativen Effekte auf die Gesundheit und hat positive Therapeutische, Sakrale und soziale Funktionen für die indigenen Menschen in den Anden.
  • (Update, um was negatives Einzubauen:) Die Kokainkonsumenten berichteten sehr oft Menschenrechtsverletzungen durch Polizeibeamte und die hohe Korruption in dem Justizapperat.Die Nutzer hätten klargemacht, dass ein solches Verhalten nicht gerade zu Änderungen ihres Verhaltens beitragen würde.

Update

Und hier ist der Link zu Wikileaks mit dem WHO-Kokainreport Dokument. 1995 wurde von der Regierung der USA gedroht, die Finanzierung für die WHO einzustellen, wenn der Report veröffentlicht werde.

Senat in Oregon entscheidet sich für das Hanfgeschäft

Veröffentlicht am 21. Juni 2009 von tribble

Wenn die Geschichte der Rechtssprechung für 2009 geschrieben wird, wird dort stehen, dass es das Jahr war, in dem die Gesetzgeber für Oregon das Hanfgeschäft wieder aufnahmen. Dies und ein kurzer Abriss über die deutsche Nutz-Hanfindustrie.

Der Senate stimmte am Freitag mit 27 zu 2 Stimmen einem Gesetz zu, dass Hanf angebaut und verarbeitet werden kann wenn die föderale Regierung den Produzenten “grünes Licht” gibt. Das Gesetz mit der Nummer 676 muss noch das Abgeordnetenhaus passieren, aber Senator Floyd Prozanski ist optimistisch.

Das Gesetz würde die Produktion, Besitz und Kommerzialisierung von Industriehanf und seinen Produkten erlauben. Es würde das Landwirtschaftsministerium dazu verpflichten, die Produzenten zu regulieren.

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Wo ist meine Stimme? Wahlen im Iran

Veröffentlicht am 17. Juni 2009 von tribble

Wir berichten heute aus dem Iran. In dem Land tobt noch immer ein Machtkampf um die Regierung. Vieles spricht für Wahlbetrug. Was im Fernsehen zu hören war: Es hätte zuwenig Stimmzettel gegeben und einigen Anhängern des Reformers Mousavi wäre der Eintritt zu den Wahllokalen verwehrt geworden. Die freie Berichterstattung wurde verhindert. Sämtlichen Journalisten ist es verboten, sich frei zu Bewegen. Auch das Internet wird zensiert.

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Unterstützt Russlands Legalize und den GMM-Organisator Serzh Konstantinov

Veröffentlicht am 16. Juni 2009 von tribble

Konstantinov Serzh macht mit bei der Orga der Cannabis Legalize League in Russland, ist ebendso Mitglied der TRP, und Organisator von so einigen Marijuana Marches in Moskow. 2007 verbrachte er 15 Tage im Arrest wegen dem Global Marijuana March, und alle 15 Tage lang hat er einen Hungerstreik durchgezogen. Informationen zu diesem Vorfall: http://hvoya.blogspot.com/2007/05/global-marijuana-march-in-moscow-total.html

Nun nimmt er an einer “virtuellen Wahl” zum “Politiker von Russland” teil. Neben ihm sind mehr oder weniger seltsame Personen auf der Liste. Anführer von nationalisitischen und prohibitionistischen Bewegungen.

Bitte unterstütze Serzh Konstantinov mit deinem Klick auf die Wahl:

Weitere Informationen zum Global Marijuana March in Russland im Cannabis-Wikia.

Bitte sendet diese Nachricht an Cannabis-interessierte weiter!

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