Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.

“Was hat dir Gras gebracht?”

Veröffentlicht am 18. Januar 2009 von tribble

Die allerneueste Anti-Hanf-Salve aus dem “Büro zu den nationalen Drogenkontrollgesetzen” ONDCP der USA wirft die Frage auf: “Was hat dir Gras gegeben?”. Die Antworten – wen überrascht’s – sind eine Liste von “typischen Cannabisnebenwirkungen”: stehlen, Freunde rauswerfen oder sich auf einer Couch liegend bemalen lassen. Wer meinen sarkastischen Unterton nicht verstanden hat, sollte mal den nächst verfügbaren Kiffer fragen.

Werden diese idiotischen Kampagnen mit Obama weitergehen?

Hier ist die deutsche Übersetzung des Originaldrehbuchs: (Link unten)

What has weed done for you? ONDCP Campagin

Der Werbefilm ist in andächtiger Grundstimmung gehalten, mit einer aufbauenden, angenehmen Musik im Hintergrund. Wir eröffnen mit einem Kind in dem Raum seiner kleinen Schwester:

COUCH KIND: Ich habe meine kleine Schwester bestohlen!

Sprung zu einem Mädchen, das ihr Schulzeugnis hält.

D+ MÄDCHEN: Ich habe nur 4en!

Schnitt zu einem Typen auf seinem Bett.

MOBILTELEFON TYP: Ich habe meiner Ex-Freundin letzte Nacht 27 Nachrichten hinterlassen!

Schnitt zu einem Mädchen mit einer Frau, die weint.

MÄDCHEN: Ich habe meine Mutter zum Weinen gebracht!

Schnitt zu einem Kind, das angemalt wird.

ANGEMALTES KIND: Ich lasse mich von Leuten anmalen!

Schwenk zu einem Jugendlichen in seinem Auto.

KIND: Ich habe meine Freunde vertrieben – jetzt müssen sie allein nach Hause finden.

Schnitt: Alle sind im Bild und nicken selbstbewusst in die Kamera.

Quelle: ONDCP

Gemacht wurde die Kampagne von der ONDCP und “Drug Free America”, einer wirklichen Hardcore-Abstinenz Organisation. Leider kostet so etwas auch Steuergelder, und dass nicht zu knapp.

(via celebstoner)

Da könnte man meinen, die hätten nur von Reefer Madness geklaut. Ein archetypischer Anti-Cannabis Film von 1938. Das ist jetzt 70 Jahre her – aber neue Argumente gegen Cannabis gibt’s anscheinend nicht:

Luke Perry ist ein Grasdealer

Veröffentlicht am 17. Januar 2009 von tribble

Quellen in Hollywood erzählten CelebStoner, dass Luke Perry, der Star aus der Serie “Beverly Hills 90210″, seinen Lebensunterhalt jetzt mit dem Handel von Cannabis bestreitet.

Es ist wahr, dass der 40 jahre alte Schauspieler nicht mehr wirklich beschäftigt war nachdem 90210 im Jahre 2000 eingestellt wurde. 10 Jahre lief die Serie auf Fox und auch in Deutschland. Er tauchte noch in der Fernsehserie Jeremia auf und hatte Rollen in B-Movie Streifen wie “Attention Shoppers”, “Fogbound” and “Dish Dogz”.

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Neues ENCOD Bulletin 47: Ein harter Kampf

Veröffentlicht am 15. Januar 2009 von tribble

Ein neues ENCOD Bulletin wurde veröffentlicht und ist jetzt deutschsprachig auf Chanvre-Info verfügbar. Themen sind die Wirtschaftskriese, das UNO-Drogenpolitikstheater, Cannabis Social Clubs und der Lissabonner Vertrag.

Eine neue “grüne Suchmaschine”, über Forestle

Veröffentlicht am 14. Januar 2009 von tribble

In der Besucherstatistik der Hanfplantage ist gerade eine neue Addresse aufgetaucht: Die “grüne Suchmaschine” Forestle hat dieses Blog gefunden und verlinkt. Hier eine kleine Vorstellung dieser neuen Suchmaschine:
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Die Niederlande sind von NORML für den Nobel Friedenspreis vorgeschlagen

Veröffentlicht am 14. Januar 2009 von tribble

Am 11. Januar 2009 hat die amerikanische Cannabis-Legalisierungs-Organisation NORML einen Aufruf veröffentlicht, um Professor Louk Hulsman von der Universität Rotterdam und das holländische Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport für den Friedensnobelpreis zu nominieren.

Niederländischer Nobelpreis - Vorgeschlagen von NORMLDies sei die Anerkennung der bahnbrechenden Leistung der Holländer, mit ihrer Drogenpolitik seit 30 Jahren Menschenleben zu retten. Durch die Drogenpolitik werde die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern und die Gesellschaft sicherer gestaltet. Ganz im Gegensatz zur amerikanischen Drogenpolitik, die mit ihrer sektiererischen Ausrichtung auf Repression seit Jahrzehnten Hunderttausende von Opfern fordert.

Es würde NORML freuen, wenn auch du darüber schreibst, z.b. in deinem Blog. Auch ein Brief an das Nobelkomittee, Adresse siehe weiter unten, ist sinnvoll, um die Kampagne zu unterstützen!
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Die Politik hat ein Drogenproblem von Günter Amendt

Veröffentlicht am 9. Januar 2009 von tribble

Günter Amend schreibt im aktuellen Freitag: Im “War on Drugs” sterben seit Jahren immer mehr Menschen, während der Drogenkonsum unvermindert steigt. Eine Realität, der mit Prohibition und Waffen nicht beizukommen ist Er schreibt, wie die UNO über die Situation lügt, wie immer mehr Krieg entsteht und die Versuche der UNO das Drogenproblem zu lösen, scheiterte. Aber er schreibt auch über einen längst nötigen Paradigmenwechsel:

Nachdem die Bilanz von 2008 einmal mehr bestätigt, was die Verfasser eines Offenen Briefes an Kofi Annan schon vor zehn Jahren festgestellt haben, dass nämlich die Folgen der herrschenden Prohibitionspolitik schwerer wiegen als die des Drogenmissbrauchs selbst, ist es an der Zeit, das Scheitern dieser Politik einzugestehen und nach neuen Strategien und Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Es geht um die politischen, ökonomischen und finanzwirtschaftlichen Sekundärschäden dieser Politik. Es geht um Kriminalität, Korruption und das Vordringen des Organisierten Verbrechens in gesellschaftliche Institutionen. Der legitime Anspruch einer Gesellschaft, die Verbreitung von Suchtmitteln so niedrig wie möglich zu halten, ist Ausgangspunkt aller Überlegungen. Auf der Suche nach einer Strategie, die diesem Anspruch genügt, muss die Aufhebung der Prohibition eine Option sein.

Ein derart radikaler Paradigmenwechsel ist politisch nur dann durchsetzbar, wenn die Risiken der neuen Strategie analysiert, erkannt und öffentlich benannt werden. Nach Jahrzehnten einer phasenweise ideologisch hoch aufgeladenen Auseinandersetzung gilt es, sich vom Kulturkampf der sechziger und siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zu lösen und von der “Politic of Fears”, die aus dem Drogenproblem lange politisches Kapital schlug. Es ist der Tatsache Rechnung zu tragen, dass Menschen Drogen nehmen und nichts und niemand sie davon abhalten kann. Das ist eine anthropologische Konstante. Auch sollte Einigkeit darin bestehen, dass Abstinenz als subjektive Leitlinie der Lebensführung im Ermessen eines jeden steht, dass Abstinenz als gesamtgesellschaftliche Forderung jedoch weder durchsetzbar noch akzeptabel ist. Sie ist Ausdruck eines totalitären Denkens und mit Artikel 2 GG unvereinbar.

Die Tafeln sind sauer: “Staat macht auf billig statt auf sozial”

Veröffentlicht am 23. Dezember 2008 von tribble

Der Bundesverband der Tafeln hat die Politik aufgefordert, in der Krise mehr zum Schutz armer Kinder zu unternehmen. Der Zusammenhang sei so einfach wie verhängnisvoll, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Gerd Häuser, der “Berliner Zeitung”. Armut bedeute schlechte Ernährung und wenig Bildung.

Häuser warf dem Staat vor, immer weiter von seiner Aufgabe der Daseinsfürsorge abzurücken und auf Bürgerengagement zu setzen. Das sei billiger für ihn. So würden die gemeinnützigen Tafeln zu einem Teil der Sozialpolitik. Wie es weitergehen soll, kommt im Tagesschau Artikel leider nicht vor..

Schön, dass “die Tafeln” den Mund aufbekommen, und die schwächsten Teilnehmer der Gesellschaft in Schutz nehmen.

Quelle: Tagesschau.de, 23.12.2008

Ulmen TV setzt Interviewte unter Druck

Veröffentlicht am 23. Dezember 2008 von tribble

Wie man mit provozierter Aggressivität Geld und Zuschauerquote macht, zeigt Ulmen TV. Das Konzept der Sendung u.a. mit Maurice Horstmann, zeichnet sich dadurch aus, dass ein Termin vereinbart wird, und zu diesem das Filmteam auftaucht – natürlich ohne den “Störfaktor”, der kommt erst später.

ulmen tv - die flash experten, rolf ebbinghaus Die Rechte an sämtlichen Bildmaterial werden einem dann geradezu abgerungen: Wir sind ja schonmal da, da können sie das auch unterschreiben. Sonst gehen wir wieder.. Sie wollen doch Werbung, oder?

Hier am Beispiel des Hanf Museums:

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Der Spice Test – Kräutermischung im Labor

Veröffentlicht am 21. Dezember 2008 von tribble

Ein Nachtrag zu der Behauptung meinerseits, in Spice hätten nur die Lösungsmittel geknallt. Das Drogenreferat Frankfurt hat nun auch eine Analyse gemacht. Das ganze wurde an THCPharm abgegeben und die haben die Substanz JWH-018 gefunden. THCPharm macht eine Menge mit synthetischen Stoffen, somit kann der Analyse vertraut werden.

Die gefundene Substanz wirkt wie ein Cannabinoid an den CB1 und CB2 Rezeptoren, genau wie THC. Aber die Bindung an den Rezeptor soll um einiges stärker sein, womit wohl auch eine Menge der unangenehmen Effekte erklärbar sind.

The Psyche Deli sollte mal eine Klarstellung darüber abgeben, was es nun ist – die Zeit für Geheimniskrämerei ist vorbei. Österreich hat den Handel von Spice erstmal für 14 Tage ausgesetzt.

Das Hanf Journal hat dazu ein Informationsvideo gemacht: Exzessiv 121 – Gewürztuning?.

Postbank wird wegen Anti-Cannabis Kampagne kritisiert

Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 von tribble

Postbank hat Konten von Personen die “Coffee Shops” führen, geschlossen. Den Abgabestellen ist es erlaubt geringe Mengen von Cannabisprodukten zu verkaufen. Ein Sprecher der Bank sagte dass den Handel von Marijuana und Haschisch zu erleichtern nicht länger als Verantwortlich angenommen werden kann. Von jetzt an wolle die Bank neue Kunden kontrollieren so dass diese nicht in Drogengeschäfte verwickelt sind. Weiterhin in einer ähnlichen Angelegenheit ist es Bordellen und Prostituierten nur noch erlaubt ein Postbank Konto zu haben wenn sie Erlaubnisse für ihre Aktivitäten haben.

Die Gewerkschaft der Cannabisverkäufer verurteilt Postbank und spricht von einem “scheinheiligen moralistischen Kreuzzug”. Sie gaben weiterhin an, weder die Löhne noch Versicherungen der angestellten Personen im Cannabishandel anzufassen, da es ihnen (der Postbank) zuviel Geld kosten würde. Somit wird nur das Geld der Shopbesitzer abgelehnt.

Quelle: Artikel vom 13. Dezember, Radio Netherlands Worldwide
Website: Postbank Criticised For Anti-Cannabis Move

Übersetzt von: 420 Magazine.com

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