Chill out e.V. und Junge Union Potsdam diskutieren am Mittwoch, den 26.5.2010, im Waschhaus in Potsdam über eine Liberalisierung des Umgangs mit Hanfprodukten – von der landwirtschaftlichen Nutzung über den Einsatz als Heilmittel bis zur Legalisierung des Konsums als Rauschmittel. Diese Diskussion wird seit Jahrzehnten immer wieder geführt, aber es hat sich wenig bewegt in Deutschland.
Der Chill out e.V. ist der Meinung: Das Verbot ist unverhältnismäßig und erschwert nur die Präventionsarbeit von Projekten wie uns. Seit einigen Jahren organisiert der Chill out e.V. daher alljährlich den Potsdamer „Liberation Day“ (siehe www.liberationday.de).
Die Junge Union hingegen ist der Ansicht, dass Cannabis immer noch eine Einstiegsdroge ist und eine Liberalisierung im Umgang mit Hanf nur für den wirtschaftlichen Gebrauch und unter staatlicher Kontrolle erfolgen kann. Daher steht sie für einen strengen Umgang mit Cannabis und spricht sich für das Verbot von Cannabis als Rauschmittel aus, ist jedoch der Nutzung des Rohstoffs Hanf aufgeschlossen.
Als Experte ist Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband eingeladen.
Podiumsdiskussion
am Mi. 26.05.2010 – 19:00 Uhr
Ort: Waschhaus [Club] (Schiffbauergasse, Potsdam)
Gäste:
- Hans-Wilhelm Dünn (JU Landesvorsitzender & CDU Stadtverordneter)
- Rüdiger Schmolke (Chill out e.V., Geschäftsführer)
- Georg Wurth (Deutscher Hanf Verband, Geschäftsführer)
Moderation: Tino Fischer (JU Potsdam)
Weitere Hintergrundinformationen auf der Webseite des Chillout Vereins.
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