„Shutdown“ der USA betrifft auch Büro des Drogenbeauftragten

government-shutdown-salaries_full_380Falls du es noch nicht gehört hast: Wegen dem Schuldenstreit in den USA werden mittlerweile große Teile der öffentlichen Verwaltung heruntergefahren und in den Urlaub geschickt – „Government Shutdown“. So schreibt die High Times über einen Artikel aus der New York Times, dass auch das Büro des Drogenbeauftragten Gil Kerlikowske große Personalprobleme habe, seitdem 80 von 88 Mitarbeitern beurlaubt wurden.

Man kann sich natürlich fragen, was die restlichen Mitarbeiter machen. Wie zum Beispiel neue Pläne schmieden um es den Abgabestellen für medizinisches Cannabis schwerer zu machen oder die Krawatten des Drogenzars zu bügeln.

Wäre dies eine gerechte Welt, wären 100% des Büros des Drogenbeauftragten überflüssig, da das Thema von der Lebensmittel- und Gesundheitsbehörde behandelt werden würde. Du weisst schon: Wissenschaftler und Ärzte – nicht Polizisten und Ex-Militärs.

Leider ist es noch immer so, dass wenn wir auf die Strassen gehen, egal ob die Regierung gerade herunterfährt oder nicht: Das Ausreissen von Cannabispflanzen, das Überfallen von Abgabestellen und Eigenbedarfszüchter, Verkäufer und Konsumenten wird noch immer als „essentiell“ angesehen. Noch immer arbeitet 85% des Justizministeriums, die Drogenverfolgungsbehörde DEA ist davon nicht ausgenommen, so die Sprecher.

Während die Regierung das Verfolgen von Kiffern noch immer als „essentiell“ ansieht, werden andere Aufgaben der Regierung beendet, die anscheinend nicht so wichtig sind, wie das Umweltamt, Lebensmittelinspektoren und Personal in der Verkehrsverwaltung. Offensichtlich sollen wir mehr Angst vor Cannabis haben, als vor Pestiziden in unserem Essen oder schlecht gemachte Autos.

Auszüge vom Text beim High Times Magazin von „Radical“ Russ Belville, der Sprecher der „The Russ Belville Show“ .

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