Summerjam 2010: Let the spirit rise!

Veröffentlicht am 16. Juni 2010 von tribble
Diesen Artikel drucken

Mit der Ankunft des Sommers freuen wir uns nicht nur auf die hohen Temperaturen und die längeren Tage, sondern endlich können wir auch planen, was für Musikfestivals im Freien wir besuchen wollen. Don Marijuano, inspiriert durch seine letzte Reise nach Jamaika, möchte Euch die folgende Veranstaltung ans Herz legen: Summerjam 2010.

Update: Man beachte die Kommentare zu diesem Artikel!


Es ist das größte Reggae-Festival Europas und es findet auf einer Insel im Fühlinger See nördlich von der Stadt Köln statt. Dieses Jahr ist es ganz besonders, da das Summerjam seinen 25. Geburtstag feiert und dafür haben sich die Veranstalter beim ‚Billing‘ was dabei gedacht. Von Freitag bis Sonntag, 2. bis 4. Juli, werden eine Vielzahl von international renommierten Künstlern auf den beiden Hauptbühnen auftreten und dem Publikum die Good Vibrations ‘rüberbringen. Kein Zufall, denn das Motto dieses Jahr lautet „Let the Spirit rise!“ (=”Lasst den Geist erheben!”).

Die Highlights sind Namen wie Damian Marley und Julian Marley, beide Söhne des großen Bob. Der erste wird sein neues Projekt ‚HipHop meets Reggae‘ präsentieren, das er mit dem amerikanischen Rapper Nas gestartet hat. Das vor kurzem veröffentlichtes Album mit dem Titel “Distant Relatives“ ist bislang in der Szene ganz gut angekommen. Nicht viel hat man von Jr. Gong seit dem erfolgreichen “Welcome to Jamrock” (2005) gehört. Jetzt ist er wieder da!

Aber natürlich ist das nicht alles… von der Karibik-Insel werden andere Musiker anwesend sein wie etwa der umstrittene Capleton, oder auch der ursprüngliche Sänger von Black Uhuru Don Carlos. Die Tochter von Derrick Morgan, Pioniere des Ska und Rocksteady, mit ihrem Spitznamen Queen Ifrica ist auch am Start, so wie legendäre Bands wie Inner Circle und Toots and the Maytals.

Die fruchtbare europäische Szene wird perfekt durch eine der aktuellen Sensationen vertreten sein: Tilmann Otto, besser bekannt unter seinem Spitznamen Gentleman. Die spanische Fraktion wird sich am Samstag über den Madrider Morodo auf der “Green Stage” freuen. Der Spanier präsentiert gerade sein letztes Album “Rebel Action”. Andere namhaften Künstler wären Uwe Banton, Ganjaman, die italiener Sinsemilia, oder Smoke aus Frankreich.

Wie Ihr seht ist die Sache recht rund und hoffentlich spielt das Wetter auch mit, die Gelegenheit hat es ja nun mal verdient. Und falls die Hitze unerträglich wird – was gibt es besser als eine Runde Entspannung auf der “Chill-Out-Area”? Oder einfach einen kurzen Spaziergang durch den Basar des Geländes, wo neben interessanten Produkten und Merchandise auch Tanz- und Percussion-Workshops angeboten werden.

Die Organisatoren haben bis aufs kleinste Detail geachtet. Die Fußballfans werden auf ihre Kosten kommen und werden so das Viertelfinale der WM in Südafrika auf dem Festivalgelände nicht verpassen. Auf großen Leinwänden werden die Spiele gezeigt!

Zum Schluß wollen wir auch die Zusammenarbeit des Festivals mit der Hilfsorganisation “HELP Jamaica!” erwähnen. Diese NGO mit Sitz in Berlin unterstützt und baut Bildungseinrichtungen für Kinder in den ärmsten Gegenden der Karibikinsel. Eine Initiative, die Al rico Cannabis! 100% unterstützt. Wir bedanken uns bei den Machern des Summerjam, dass sie diesen Verein seine Präsentation auf dem Festival ermöglicht und das Spendensammeln so unterstützt.

Alle Informationen zu Tickets und Karten vom malerischen Gelände, sowie die “Running Order” könnt ihr im Internet unter www.summerjam.de finden.

Let the spirit rise!

via al rico cannabis (das leckere cannabis)

Ähnliche Artikel:

Klick es! - Deine Stimme für mehr Zuschauende

Mit diesem Link kannst du den Artikel bookmarken bei einem Dienst deiner Wahl. Wenn dir die Infos gefallen, kannst du auch den RSS-Feed abonnieren.

Share

Auf Yigg können die Benutzer selber Nachrichten einstellen, bewerten und kommentieren. Mit einem Yigg oder öffentlichen Lesezeichen (Bookmarks) kannst Du dafür sorgen, dass mehr Menschen diesen Artikel lesen. Du musst Dich dafür noch nicht einmal registrieren. Dafür bitte oben in der Grafik auf "Yigg It" klicken!

7 Kommentare to “Summerjam 2010: Let the spirit rise!”

  1. AvatarSteffen Geyer
    1

    Ola Tribble!

    Ich finde es merkwürdig, dass du so voll des Lobes über ein Festival bist, dessen Veranstalter seit Jahren intensiv mit der Polizei zusammenarbeiten, um das Event “drogenfrei” zu kriegen.

    Dass der Summer Jam war, merke ich immer daran, dass mich hinterher dutzende Leute anrufen oder -emailen, die wegen ein paar Gramm gefickt wurden oder nach einer Kontrolle auf dem Festivalgelände um ihren Führerschein bangen müssen.

    Die harte Linie der Cops solltest du als Legalizer zumindest erwähnen, oder nicht?

    Mit hanfigen Grüßen
    Steffen

    Reply to this comment.
  2. Avatarmicha
    2

    Na, will da einer nach Köln ;-) ?:
    Einige Veranstalter von Festivals sind mittlerweile dazu übergegangen, Kiffer aktiv bei der Polizei anzuschwärzen oder die Security in Durchungsmaßnahmen mit einzubinden.
    Festivals, die die Kifferjagd untestützen, haben unser Geld und unseren Applaus nicht verdient, Kiffer sollten diese meiden.

    Durch besondere Intoleranz gegenüber Kiffern zeichnen sich folgende Festivals und Veranstaltungen aus:

    Chiemsee Reggae Summer (Chiemsee)

    Summer Jam (Köln)

    CSD (Köln)

    Schade, dass gerade das mit der Kifferei in Köln hier fehlt, so wirds event. ein Lauf ins offene Messer….

    Reply to this comment.
  3. Avatarmikoo
    3

    ich war jetzt 8x aufm summerjam und wurde noch nie gefickt ! NEIN ich bin an den cops vorbeigegangen mit nen joint und die haben nur blöd geschaut

    Reply to this comment.
  4. Avatarmikoo
    4

    ich finde man sollte jetzt nicht so ein aufstand machen
    klar muss man aufpassen man sollte es nicht provozieren wie ich :D aber ich bin sicher wenn die cops gute laune haben und es gibt keine ausschreitungen bin ich mir sicher das die ein paar joints nicht intressieren wird.
    ausserdem was wollen die den mit 1g oder 2 ? die wollen die großen Fische haben ;)
    ich wohne in köln und muss sagen es gibt freundliche cops aber es ist mit Vorsicht zu geniessen!

    Reply to this comment.
  5. AvatarDon Marijuano
    5

    der Artikel ist von mir geschrieben und freundlicherweise von Tribble ins Deutsche übersetzt und hier gepostet worden. Ich werde ab morgen vor Ort aufm Summerjam sein und Werbung für die Hanfparade machen. Natürlich werde ich auch beobachten, was sich da so mit den Ordnungshüttern tut.
    Hoffe es wird alles ein schönes und friedliches Fest!

    Reply to this comment.
  6. Avatarsmokalot
    6

    Also ich muss auch ganz ehrlich sagen das die Polizei sehr massiv aufgetreten sind. Selbst bei kleinen Mengen oder gerauchten Tüten wurde dieses Jahr eingeschritten. Die Einlasskontrollen waren teilweise sehr heftig! Man wurde explizit nach Drogen gefragt und gemustert. Und überall abgetastet.

    Man sieht an beispielen kleinerer Festivals, von anständigen Veranstaltern die nicht nur auf Geld aus sind, dass es auch anders gehen kann. Vor allem ohne dieses massive Polizeiaufgebot!

    Die Acts sind natürlich beim Summerjam immer der Grund das man hinmöchte. Aber ein Festival das unter anderem von Smoking Papers gesponsort wird, kann sich in meinen Augen dieses Verhalten nicht erlauben und sollte schleunigst umdenken!

    Reply to this comment.
  7. AvatarUmbi
    7

    Ich war vor 20 Minuten am Fühlinger See.Es sieht dort aus wie nach einem nuclearen Angriff.Es ist eine Schande dass sich angebliche Reggae-Fans so aufführen.Wahre Idealisten und Überzeugungstäter führen sich nicht so würdelos und schädlich auf.Selbstverständlich sollte die Summerjam verboten werden.Die Verantwortlichen für den Schaden am Naherholungsgebiet,Idyll und Biotop Fühlinger See solten inhaftiert werden oder wenigstens eine öffentliche Prügelstrafe bekommen.So in der Größenordnung von 1000 Peitschenhieben oder Stockschlägen.Das was sich da versammelt sind nur schädliche,würdelose Tiere die ohne Ideale und Überzeugungen einfach nur “Party machen” wollen.Von allen existierenden Musikrichtungen sollte gerade Reggae vorbildlich sein.Aber für die intelligenzlose,schädliche Brut die sich da getroffen hat ist “Big Mother Nature” nur ein Wort ohne Tefgang.
    Ich schäme mich wegen dem Anblick den ich eben am See hatte und verfluche jedes der Tiere die ein einziges Stückchen Müll auf einer Wiese hinterlassen haben und hoffe dass ihre Seelen dafür mindestens 10000 Jahre brennen sollen.

    Reply to this comment.