Petition zur Neubesetzung des Ministerialdirektors Abteilung 1 im Bundesgesundheitsministerium

Ich habe eine neue Petition gestartet und ich würde mich freuen, wenn du dabei mitmachst! Kurz zusammengefasst: Der Ministerialdirektor des BMG hatte 2010 das Bfarm angewiesen, einer Anbauerlaubnis für das medizinsch notwendige Cannabis „unverzüglich“ zu Widersprechen. Nun hat das höchste Gericht geurteilt, dass dies völlig falsch war. Wir benötigen keine Ministerialdirektoren, die Scheuklappenartig Gesetze über die Patientengesundheit stellen!

An der dieser Stelle geht es weiter zur Petition bei change.org.

10 für Berlin – Cannabispflanzen für den Eigenbedarf

Die neue Kampagne der Partei die Grünen hat mich inspiriert, hier gleich mal einen Artikel zu setzen: Nachdem wir vor einigen Jahren schon fünf Pflanzen für alle gefordert haben – es war sogar ein Motto der Hanfparade „Gib mir Fünf“ , wollen wir nun 10 Hanfpflanzen für den Eigenbedarf.

Kanada: Autoversicherung muss für Marihuana zahlen

Quebec’s Autoversicherungsagentur muss 5000 Dollar an einen Man aus Quebec zahlen, so dass er bei sich Zuhause Marihuana anbauen und dann Rauchen kann.

Der Mann, dessen Namen geschützt wird, erlitt bei einem Autounfall 1986 schwere Verletzungen.

Der 40-jährige stellte zuerst den Antrag, dass die Versicherung die Kosten für Marihuana übernehmen um seine Spasmen im Rücken zu behandeln, da die traditionelle Medizin nicht funktionierte.

Aber es wurde ihm verweigert.

Nun sagte in einer unerwarteten Entscheidung ein Sonderverwaltungsgericht in Quebec, das auch Stimmen von Bürgern anhört, dass notwendige Schritte unternommen werden müssen, um den Menschen bei der Rehabilitation von Autounfällen zu helfen.
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USA: Bauerngewerkschaft unterstützt Industriehanf

Washington – Die Pro-Legalisierungs Gruppe „Vote Hemp“ applaudiert der neuen Politik der Unterstützung für industriellen Hanf durch die Deligierten der Nationalen Bauerngewerkschaft (NFU). Auf ihrer 108. jährlichen Versammlung in Rapid City, South Dakota, haben sie im letzten Jahr diesen Entschluss gefasst. Die neue Politik drängt die Obamaregierung und den Kongress, der Drogenverfolgungsbehörde den Unterschied zwischen Nicht-Drogen Industriehanf und Marihuana klarzumachen und damit den Bundesstaaten den Anbau von Hanf ohne Erlaubnis der Behörde durchführen zu können. Die Stellungnahme der NFU kann auf der folgenden Addresse gefunden werden:http://nfu.org/about/policy.
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Lange Wartezeiten für Patienten in Deutschland und Kanada

Patienten und Kritiker sagen, dass es zu lange dauert bis eine Lizenz für medizinisches Marihuana ausgestellt wurde. So mussten in Kanada einige Patienten bis zu sechs Monate warten, für eine Erlaubnis die nur ein Jahr gültig ist. In Deutschland zieht die Erlaubnisvergebezeit teilweise zwischen 4-6 Wochen, und eine Lieferzeit der Blüten bis über 4 Wochen hin. Für die Patienten und betreuenden Personen unhaltbare Zustände!

Berlin-Ottawa: Es dauert viel zu lange bis Erlaubnisse für medizinisches Marihuana ausgestellt werden. Das Gesundheitsministerium von Kanada, ähnlich dem Gesundheitsministerium bei uns bzw. dem Bfarm, vergibt Lizenzen an Menschen mit heftigen Krankheiten und einem Rezept ihres Doktors. Fast 5.000 Kanadier haben eine Erlaubnis, Cannabis mit sich zu führen um ihre chronischen Schmerzen zu lindern oder ihren Appetit anzuregen, und etwa 3500 haben eine Lizenz zum Selbstanbau, von denen die Patienten in Deutschland noch träumen.

Einige Patienten sagen, dass es zu lange Dauert bis man eine Änderung oder eine Erneuerung der Lizenz bekommt. Und sie haben Angst, dass sie Probleme wegen dem Besitz bekommen oder ihnen gar die Wohnung von der Polizei gestürmt wird während sie warten.
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Die Hanflegalisierung hilft der Umwelt

Die Wähler in Kalifornien müssen sich bei der Abstimmung im November überlegen, ob sie THC-produzierendes Cannabis legalisieren und besteuern wollen. Mitten in der Debatte um das Für- und Wider, kommt dabei ein weiteres Argument zu Tage: Die Umweltschäden, die durch die Produktion von Marihuana, also die THC-reichen Blüten der Hanfpflanze, entstehen können. Illegale Pestizide und Verschmutzung des Grundwassers bei illegalen Outdoorplantagen sind gut dokumentiert. Aber auch die Sorgen um Schäden durch den illegalisierten Indooranbau nehmen zu.

Viele Menschen verbinden Öko’s mit dem Kifferklischee. Aber ironischerweise hat der Marihuanaanbau nicht viel mit Ökologie zu tun. Einem Bericht von NPR zufolge erzeugen sowohl legale als auch illegale Grasproduzenten so einige Umweltschäden.
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Nato erlaubt Afghanistan das Opium

Die Presse schrieb am 22.3.2010: Die von der Nato geführte Internationale Schutztruppe für Afghanistan geht im Kampf gegen die Taliban neue Wege. Die für die afghanische Bevölkerung lebensnotwendige Opiumproduktion wird vom westlichen Militärbündnis geduldet. Anders als bisher üblich wurde etwa in der von den Taliban zuletzt zurückeroberten Marja-Region die dortige Mohnernte bisher nicht zerstört. Es sei sogar überlegt worden, dass die USA den Opiumrohstoff aufkaufen, berichtet die „New York Times“.

Gras-Spiritualist und Befürworter als Sachverständiger bei Gericht

Foto von Chris Conrad, Cannabissachverständiger3.3.2010, Kalifornien: Chris Conrad ist kein Arzt und hat auch keine medizinische Ausbildung. Er ist auch kein Anwalt. Aber auf jeden Fall kennt er seinen Weg durch die Gerichtssäle von Kalifornien. Und er verdient nicht schlecht als Experte und sachverständiger Zeuge um zu beurteilen, wieviel Marihuana jemand benötige für seinen persönlichen Bedarf – oder ob es Besitz zum Verkauf ist.

Er ist auch ein unbeirrbarer Befürworter der Cannabislegalisierung und ist ein Autor, der Marihuana als spirituelles Mittel und religöses Sakrament sieht.

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UNO: Opiumanbau in Afghanistan wird dieses Jahr stabil bleiben

Nachdem die Menge des Anbaus von Opium in den letzten zwei Jahren rückläufig war, wird sie dieses Jahr in der Nähe der 2009er Menge liegen, sagte das UNO Büro zu Drogen- und Kriminalitätsbekämpfung am Mittwoch. Der Bericht, eine jährliche Zusammenfassung der Winteropiumernte, basiert auf Berichten aus den Bauerndörfern, ob sie Opium im letzten Frühjahr angebaut haben.

Afghanistan stellt etwa 90% des weltweiten illegalisierten Opiums her, der Rohstoff für Heroin und einige weitere Medikamente. Die Geldsummen, die durch den Opiumhandel entstehen, belaufen sich auf etwas zwischen einem und zwei-Dritteln der Afghanischen Ökonomie. Profite daraus fliessen nicht nur den Taliban zu, sondern auch regionalen Warlords und korrupten Politikern.

Die Afghanischen Opiumproduktion hatte 2007 mit 8200 Tonnen ihren Höhepunkt erreicht und es werden 6900 Tonnen in dem letzten Jahr geschätzt. In diesem Jahr dürfte die Produktionsmenge in etwa gleich ausfallen, aber die UNODC hofft, dass sie die Produktion veringern könne, auch wenn die gleiche Fläche an Land bepflanzt wird. Der globale Bedarf an illegalisiertem Opium liegt bei etwa 5000 Tonnen pro Jahr.

„Überall wird die Kultivierung von Opium höchstwahrscheinlich gleich bleiben in 2010, aber die Anzahl der Opium-freien Provinzen könnte von 20 auf 17 Fallen“, sagt der Bericht. „Dennoch, mit frühzeitigen Ausrottungsmassnahmen könnten bis zu 25 Provinzen Opiumfrei werden.“ Die Studie fragte in 536 Afghanischen Dörfern und fand heraus, dass 35% von ihnen Opium für 2010 angepflanzt hätten. Farmer werden mit besseren Preisen für Opium als für Früchte zitiert. Während der Preis für Rauchopium um 6% gefallen ist im letzten Jahr, der Preis für Rohopium sogar um 13%, sind die Preise für andere Früchte noch viel mehr gefallen. Der Preis für Mais ist um 38% gesunken, der für Weizen um 43%.

Die südliche Helmand Provinz produziert mehr als die Hälfte von dem ganzen Opium in Afghanistan. US und NATO Truppen, unterstützt durch das Afghanische Militär, bereiten zur Zeit eine Großoffensive vor, um das Rückgrad des Opiumhandels dort zu brechen. Sie könnten, in den Minuten in denen du diese Zeilen liest, schon auf dem Weg sein.

Sie sind tatsächlich auf dem Weg, war ja auch schon in der Presse hierzulande:

Aber die Kultivierung wird weitergehen. Wenn nicht dort, dann in anderen Gegenden von Afghanistan, oder in anderen Ländern. Wenn die NATO hofft, dadurch die Profite der Taliban zu verhindern durch das Verlangern woanders hin – vielleicht können sie das schaffen; das ist eine militärische Frage. Wenn sie meinen, dass sie es schaffen, die überschüssige Anpflanzung zu verhindern, möglicherweise schaffen sie auch das. Aber sie werden es niemals schaffen, die Menge des globalen Bedarfs zu senken, mindestens solange, wie die Lager, die natürlich existieren, von den vorherigen Jahren bis oben hin gefüllt sind.

via Drug War Chronicle Issues, 12.2.2010

Update – SWP Studie zur Ökonomie von Afghanistan

Auf soldatenglück ist ein Artikel über die Wandlung von der Militär- zur Drogenökonomie in Afghanistan. Weiter von dort gehts zum PDF der Studie.

Stromversorger entdecken Hanfzüchter

Wie das Blog des Stromprinzen schreibt, entdeckte die Polizei eine Hanfplantage mit 500 fast erntereife Marihuanapflanzen. Der gute Mensch hatte unter Lebensgefahr die Starkstromleitung vor dem Haus angezapft. Mit der komplett laufenden Anlage wurden gut 250 kWh in 24 Stunden verbraucht, was tägliche Kosten von über 80 Euro bringen würde. Hochgerechnet auf über 90.000 kWh im Jahr käme das anderenorts dem Verbrauch von über 20 Familien gleich, so das Blog. Für uns Hanfliebhaber/innen ist das ja kein Geheimnis, dass viel Indoor angebaut wird und das einiges an Strom benötigt.

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