Hanfparade-Wagen bei Megaspree – Die Zeit ist reif

Die Zeit ist reif – rette deine Stadt!

Das ist der Slogan des Megaspree-Bündnisses, zu dem rund 150 verschiedenste politisch, kulturell und künstlerisch aktive Gruppen und Persönlichkeiten aus Berlin gehören. Wir – und viele andere – basteln, verschönern und vorbereiten in diesen Tagen unsere Paradewagen, mit denen wir am kommenden Samstag, dem 10.07.2010, bei der großen Megaspree-Demo auffahren. Genauer gesagt: Der Hanfparadewagen wird auf einem der 6 Demozüge aus 6 Bezirken mit auffahren, die zeitgleich um 15 Uhr als Sternmarsch starten. Wir hoffen natürlich, dass viele Kiffer mit uns dabei sind!

Unsere Route Nr. 3 startet auf dem Oranienplatz in Kreuzberg, trifft Route 1 und 2 an der Jannowitz-Brücke, und die Routen aus dem Norden auf dem Platz vor dem Roten Rathaus zur Abschlusskundgebung.

Was Megaspree will

Megaspree fordert das Recht auf eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt ein. Wir sind, vorsichtig ausgedrückt, stocksauer über die kulturell und sozial destruktive Politik des Berliner Senats. Kommunale Potenziale sollen für das Gemeinwesen genutzt und nicht an den Meistbietenden verkauft werden, die Verdrängung von Subkultur und Menschen mit geringem Einkommen (Gentrifizierung der Kieze) darf nicht länger hingenommen werden, umwelt- und klimaschädigende übergroße Neubauten und ein weiterer Ausbau von Überwachungstechnik müssen gestoppt werden. All das sind Forderungen, welche die Hanfparade aus ganzem Herzen unterschreibt und die genauer auf www.megaspree.de nachzulesen sind.

Unsere Route

Unser Paradewagen startet 15 Uhr vom Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg, dann folgen: Heinrichplatz, Skalitzer Straße, Schlesisches Tor, Köpenicker Straße, Brückenstraße, Jannowitzbrücke (Zusammentreffen mit Route 1 und 2), Alexanderstraße, Grunerstraße, Spandauer Straße, und die gemeinsame Abschlusskundgebung auf dem Platz vor dem Roten Rathaus.

Unglaubliche Vorgänge auf der Hanfplantage

Nicht nur dass die Statistik sagt, dass diese Webseite seit einiger Zeit jeden Monat etwa 30.000 Besucher hat, nein, jetzt ist da auch noch HTML5 mit drin! Auch eine Real-Life Hanfplantage für nächstes Jahr ist geplant – der Traum wird wahr: der Ex-Flughafen, das
Tempelhofer Feld wird Hanflabyrinth. Hier gibts auch noch Fotos davon. Ob das ganze Realität wird, stellt sich schon bald heraus. Stay tuned!

Zahlenspielereien zur Cannabisabhängigkeit im Tagesspiegel zur „geringen Menge“-Diskussion

In der folgenden Meldung aus der Zeitung „Der Tagesspiegel“ vom 18.5.2010 kann man gut sehen, wie die Massenmedien die Leute manipulieren. Schon die Titelzeile ist eine Manipulation: Was ist denn „abhängig sein“ von Cannabis? So sieht es aus in der Welt der Therapeuten: „Abhängig“ ist, wer mehr als 10 mal im Jahr berauschendes Cannabis konsumiert. Damit ist ein Joint pro Monat, vielleicht immer zu Vollmond, ein „abhängiger Konsum“.

Wenn der Tagesspiegel nun schreibt, das 20.000 Personen in Berlin täglich Cannabis konsumieren und in dem nächsten Satz von 14.000 Abhängigen schreibt, kann wohl jeder verstehen, dass besorgten Eltern das Herz in die Hose rutscht. Dabei, mal abgesehen von der seltsamen Definition von „Abhängig“, werden dabei zwei statistische Zahlen vermischt: Wissenschaftlich ist es nicht, einen „Tageswert“ und eine „Jahresstatistik – Abhängig“ zu vermischen, sondern Populistisch.

Kommen wir zum Artikel, weitere Hinweise zur Manipulation zu den Informationen über Drogen nehmen wir immer gerne (z.b. per E-Mail, info@hanfplantage.de) an.
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Tempelhoferöffnung: Die Hanfplantage muss her

Logo der Reclaim Tempelhof InitiativeAm 8. Mai 2010 wird das Flugfeld vom ehemaligen Flughafen Tempelhof für die interessierte Öffentlichkeit freigegeben. Neben großen Drehkreuzen soll eine eine Firma sich um den zukünftigen Park kümmern. Diese Firma ist bekannt für die Verkommerzialisierung von Parks.
Aber nun zu den guten Themen: Tempelhof wird Hanfplantage!

Auch dieses Projekt läuft noch und bekommt sehr gute Kommentare. Noch bis Mitte Juni 2010 können Bürgervorschläge eingebracht werden. Der Vorschlag der Hanfplantage – auch prima als Labyrinth und Skatepark nutzbar – wird in den nächsten Tagen dort eingereicht werden. Für weitere Mitnutzungen und tolle Ideen zur Hanfplantage sind wir immer offen!

4.5. Liberationday, der Hanftag in Potsdam – Global Marihuana March in Deutschland

Mittlerweile hat sich der Global Marihuana March, der dieses Jahr in über 300 Städten weltweit stattfindet, in Deutschland unter dem Namen Hanftag in Berlin eingebürgert, in Frankfurt am Main wird er von der Hanf-Initiative organisiert und in Potsdam ist er unter dem Namen „Liberationday“ bekannt und vom Chill Out e.V. durchgeführt. Dort findet am 5. Mai 2010 ein Infoabend über Hanf statt:
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Protest gegen Europäische Aktion Drogen Veranstaltung in Berlin

Kommunique der Zivilgesellschaft zur „Nationalen Veranstaltung der Europäischen Aktion Drogen” am 27. April in Berlin

Zu der am 27.4.2010 in Berlin stattfindenen Veranstaltung der Europäischen Aktion Drogen (EAD) in der Berliner Vertretung der Europäischen Union protestieren Vertreter der Zivilgesellschaft, die sich mit dem Drogenproblem auseinandersetzen, gegen diese ungerichtete und zwecklose Aktion. So wurde die EAD ohne Absprache mit dem Zivilgesellschaftlichen Forum zu Drogen der Europäischen Kommission und unter Protest der Versammlung ‚durchgedrückt‘ und damit Steuergelder verschwendet. [1] Darüber hinaus wurden nicht nur Gelder umgeleitet – durch die fehlenden monetären Ressourcen war es dem Zivilgesellschaftlichen Forum zu Drogen nur aufgrund eigener Initiative und eigener Ressourcen möglich, eine Veranstaltung zur Koordinierung ebenjener durchzuführen und damit den Job der eigentlichen – gewählten – Vertreter/innen in der europäischen Gemeinschaft zu erledigen. [2]

Hiermit berufen wir uns auf folgende Schlussfolgerungen der Öffentlichen Anhörung zu Drogenpolitik in der Europäischen Union am 23. Februar 2010 im Europäischen Parlament, Brüssel [3]. An der Anhörung nahmen 40 Repräsentanten der Bürgergesellschaft aus 15 EU Staaten teil. Sie kamen zusammen, um ihre Empfehlungen den Mitgliedern des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission und dem Europäische Rat, zu zukünftigen Ansätzen, welche die Europäische Union wegen kriminalisierter Drogen verfolgen soll, zu geben. Der Hauptpunkt der Agenda der öffentlichen Anhörung war der „Bericht über die globalen illegalen Drogenmärkte 1998 – 2007“, der von der Europäischen Kommission 2008 finanziert wurde. Diese Studie wurde von einer Gruppe von respektierten Drogenforschern durchgeführt unter dem Vorsitz von Prof. Peter Reuter von der RAND Corporation, USA sowie Herr Franz Trautmann von dem Trimbos Institut, Niederlande. Der Bericht kam nach vielen Jahren, in denen bürgergesellschaftliche Organisationen sich für eine unabhängige Auswertung der Auswirkungen der weltweiten Drogenverbote stark gemacht hatten. Der Bericht wurde von der Drogenkontrolleinheit der Europäischen Kommission vorgestellt.

Die Schlussfolgerungen des Berichts beweisen, dass die Theorie der Drogenverbote – als ein Werkzeug, die Produktion, Verteilung und den Konsum von „kontrollierten“ Drogen, falsch ist. Laut dem Bericht haben diese Kontrollversuche nur einen minimalen Effekt auf den globalen Markt für illegale Drogen, dessen jährlicher Umfang auf 300 Milliarden US-Dollar geschätzt wird.
Produktionskontrollen haben einige lokale Erfolge gebracht, aber waren nicht fähig, die Verfügbarkeit von Drogen global zu senken; die Bekämpfung des Drogenhandels war ebenso wenig Erfolgreich.
Behandlung reduziert Schäden, sowohl bei abhängigen Gebrauchern als auch an der Gesellschaft, aber ohne die Prävalenz des Drogenkonsums zu reduzieren.
Präventionsbemühungen werden durch den Mangel an Programmen, die sich als effektiv erwiesen haben, behindert.
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Berlin am Donnerstag: Prozessbeginn gegen Psycholyse-Arzt

Do., 11. März 10, 9:30, Saal 500, Landgericht Berlin, Turmstr. 91
Angeklagt: Versuchter Mord, gef. Körperverletzung, Körperverletzung mit Todesfolge

Der Vorwurf: Prozess gegen einen Hermsdorfer Psychotherapeuten, der im September vergangenen Jahres während einer Therapiesitzung Substanzen (angeblich Methylone + „Ecstasypulver“) an seine ihm vertrauenden Patienten vergeben und damit den Tod zweier Personen (59 und 28 Jahre alt) verursacht haben soll. Weitere Infos bei berlin.de (weiter am 15., 18., 22., 25., 29.03., 12., 15., 22., 26., 29.04., 03.05.2010)

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Über 948.000 abgehörte Telefonate 2009 in Berlin

Berlin: Die Berliner Zeitung vom 3.4.2010 schreibt, dass die Staatsanwaltschaft im letzten Jahr mehr als 948.000 Telefonate von 540 Menschen überwacht haben. Die Ermittlungen sollen vor allem organisierte Kriminelle im Bereichen Drogen- und Waffenhandel, Erpressung, Raub und Menschenhandel überführen. Nach den Angaben in der Zeitung ging zwar die Anzahl der abgehörten Telefonate um 170.000 zurück, aber die Neigung der Ermittlungsrichter zeigt eindeutig in einer häufigeren Anordnung der Überwachung. So seien es 2009 in 213 Fällen geschehen, im Vergleich, das Jahr zuvor waren es 157 Fälle.

Film über die Höhen und Tiefen des Clublebens – Berlin Calling

Am Wochenende gesehen und jetzt wiedererkannt: Berlin Calling: „Der Berliner Elektro Komponist Martin (Paul Kalkbrenner), genannt DJ Ickarus, tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt und sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung. Als Ickarus jedoch nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander Eine Tragikomödie im Berlin von heute.“

Und hier der Trailer dazu:

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