Kanada: Autoversicherung muss für Marihuana zahlen

Quebec’s Autoversicherungsagentur muss 5000 Dollar an einen Man aus Quebec zahlen, so dass er bei sich Zuhause Marihuana anbauen und dann Rauchen kann.

Der Mann, dessen Namen geschützt wird, erlitt bei einem Autounfall 1986 schwere Verletzungen.

Der 40-jährige stellte zuerst den Antrag, dass die Versicherung die Kosten für Marihuana übernehmen um seine Spasmen im Rücken zu behandeln, da die traditionelle Medizin nicht funktionierte.

Aber es wurde ihm verweigert.

Nun sagte in einer unerwarteten Entscheidung ein Sonderverwaltungsgericht in Quebec, das auch Stimmen von Bürgern anhört, dass notwendige Schritte unternommen werden müssen, um den Menschen bei der Rehabilitation von Autounfällen zu helfen.
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USA: Bauerngewerkschaft unterstützt Industriehanf

Washington – Die Pro-Legalisierungs Gruppe „Vote Hemp“ applaudiert der neuen Politik der Unterstützung für industriellen Hanf durch die Deligierten der Nationalen Bauerngewerkschaft (NFU). Auf ihrer 108. jährlichen Versammlung in Rapid City, South Dakota, haben sie im letzten Jahr diesen Entschluss gefasst. Die neue Politik drängt die Obamaregierung und den Kongress, der Drogenverfolgungsbehörde den Unterschied zwischen Nicht-Drogen Industriehanf und Marihuana klarzumachen und damit den Bundesstaaten den Anbau von Hanf ohne Erlaubnis der Behörde durchführen zu können. Die Stellungnahme der NFU kann auf der folgenden Addresse gefunden werden:http://nfu.org/about/policy.
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USA: Marihuanaärzte auf dem Land im umgebauten Trailer

USA: Sie sind Silbern und sie fahren durch die kleinen Dörfer von Colorado. Dort ist medizinisches Marihuana legal. Aber ausserhalb der größeren Städte wie Denver oder Boulder gibt es nur wenige Doktoren, die sich bei der Verschreibung von Cannabis als Medizin wohl fühlen. Nun gibt es für die Einwohner in kleineren Städten von Colorado wie Salida einen Doktor, der ihnen auch medizinisches Marihuana verschreiben kann. Dieser sitzt in einem Vintage-Alutrailer Airstream Anhänger, der in eine Arztpraxis umgebaut worden ist. Dieser Anhänger fährt durch den Bundesstaat und untersucht Patienten, und gibt denen die in Frage kommen, den Zugang zur Medizin.

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Umfragen: „Große Mehrheit“ in den USA für die Legalisierung


Eine neue Umfrage vom Economist und YouGov enthält einige tolle Neuigkeiten für Marihuanabeführworterinnen: „Eine große Mehrheit von US-Amerikanern, mehr als zwei zu einem – wenn man die „keine Ahnung“ ausschliesst, Unterstützen die Legalisierung und Besteuerung von Marihuana“, schrieb das Magazin.

Auch wenn man die „Keine Ahnung“-Personen drin lässt, zeigt sich eine klare Mehrheit von 58 Prozent, die dafür sind, Cannabis wie Alkohol oder Tabak zu behandeln. So die Ergebnisse der Umfrage.

Die Daten zeigen einige interessante Muster, so das Magazin. In jeder Alterklasse sind mehr Personen für die Legalisierung als dagegen.

Nicht wirklich überraschen ist, dass viele junge Personen für die Legalisierung sind. Aber auch die sogenannten Babyboomer wollen Gras genauso legalisiert haben, wie die 20-jährigen. Auch die über 65-jährigen sind nahezu mehrheitlich für die Legalisierung.

Sogar Republikaner unterstützen die Legalisierung von Marihuana, auch wenn sie weniger sind als bei den Demokraten, welche viel ethusiastischer in der Sache und Anzählig mehr sind.
„Wenn unsere Umfragen richtig sind, dann kann es nur noch eine Sache der Zeit sind, bevor sich die Gesetze ändern, zumindest in den etwas liberaleren Bundesstaaten“, sagt der Economist. Leute, schaut mal genauer hin – es hat schon Angefangen!

Die Umfrage, die sich auch noch mit anderen Themen neben Marihuana beschäftigt, ist hier online verfügbar.

Grafik der Economist Umfrage zu Marihuana

via TokeoftheTown

Tschechische Polizei möchte beschlagnahmtes Cannabis für medizinische Zwecke nutzen

Cannabispflanze und Marihuana aus den NiederlandenPrag: Die Polizei in Tschechischen haben vorgeschlagen, das beschlagnahmte Marihuana zu medizinischen Zwecken einzusetzen. Dies solle zum Beispiel bei der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose oder Parkinson genutzt werden, so berichtet die Zeitung Lidove noviny (LN) am letzten Freitag. Das Justizministerium stehe der Idee nicht im Weg, fügte LN hinzu.

„Es ist ziemlich logisch“ sagte Justizminister Jiri Pospisil (ODS) der Zeitung.

Dennoch sagte er, dass in diesem Fall die Polizei die gesetzestreue Verteilung der Droge sicherstellen müsse.
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New Orleans: Neues Marihuanagesetz tritt in Kraft

New Orleans: Personen, die sich im Besitz von Marihuana befinden, müssen in Zukunft nicht mehr durch die Polizei verhaftet und ins Gefängnis gesteckt werden.

Ein Stadtgesetz welches am Sonntag um 7 Uhr morgens in Kraft getreten ist, gibt der Polizei nun die Möglichkeit, Verwarnungen an die „Übeltäter“ auszustellen. Bezirksstaatsanwalt Leon Cannizzaro sagte, der springende Punkt an dem neuen Gesetz sei, die lokalen Richter zu entlasten damit sie wichtige Fälle bearbeiten können.

Das neue Gesetz steht auch in krassem Widerspruch zu den letzten Gesetzesvorhaben auf Bundesstaatenebene. MPP zeigt auf ihrer Webseite auf, dass sich die Situation in dem Bundesstaat Luisiana im Jahr 2010 eher verschlechtert hat. So wurden Gesetzesvorhaben für Zwangsdrogentests eingebracht. Diese sollten sogar deutliche Markierungen „Drogenstraftäter“ im Führerschein enthalten. Zum Glück sind diese Gesetzesvorhaben abgeprallt.

Hierzulande müssen wir noch immer auf so eine Regelung warten, wahrscheinlich wird sie nie kommen. Auch in den Niederlanden gilt das sogenannte Opportunitätsprinzip. Das bedeutet, dass die „Staatsmacht“ sich von Fall zu Fall direkt entscheiden (entschliessen, ermessen) kann, ob eine so schwerwiegende Straftat vorliegt, als dass das „interesse der Öffentlichkeit“ groß genug wäre sie zu verfolgen. Bei uns gilt somit das Legalitätsprinzip, bei der jeder Straftat von der Kentniss erlangt wird, nachgegangen werden muss.

New Orleans ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Louisiana in den USA. Sie ist ein Industriezentrum und hat einen großen Hafen am Mississippi River.

Lies den gesamten Artikel, englisch-sprachig, hier: wdsu

via Jackherer.com

Kanada: Cannabis und die psychischen Probleme

Der Autor Carl Anderson stellt in der kanadischen Zeitung Kamloops die These in den Raum, dass Cannabis keine Schizophrenien und ähnliches auslöst. Die Fachwelt meint zur Zeit dazu, dass es bei Personen, die vorbelastet sind, solche Probleme zum Ausbruch kommen können – was auch durch Stress vorkommen kann. Das nennt sich dann „Trigger“.

Kamloops schreibt, er wäre schon auf dem ganzen Planeten unterwegs gewesen, um die potentesten Cannabissorten zu finden und er hatte noch nie eine einzige Halluzination davon – und er kenne auch niemanden, der dies hätte.

Warum sei das so?

Wenn Kanada mit den „höchsten pro-Kopf Verbrauch von Marihuana in der Welt“ hat, warum spiegeln dies die Psychose-Raten dann nicht wieder?

Wenn es Wahr sei, dass Cannabis psychische Probleme auslösen könne, müsste Kanada eine viel höhere Schizophrenie oder Psychosenrate haben als jeds andere Land – aber das ist nicht der Fall.

Tatsächlich ist Kanada eines der Länder mit den wenigsten Psychosefällen der Welt.

So kenne Kamloops diverse Personen, die Cannabis legal und regulär als Behandlung für Depression und andere mental-gesundheitliche Probleme nutzen.

Wenn Cannabis Psychosen auslösen würde, warum verschreiben es dann Doktoren gegen Depressionen, Ängst und bei andere neuropathische Fällen?

Unsere Elterngenerator wird nicht davon Ablassen wegen dem „Reefer Madness“, meine wird nicht an der „Einstiegsdrogentheorie“ halt machen und die Generation unserer Kinder wird nicht vor dem „Cannabis macht dich Verrückt“ zurückschrecken – hauptsächlich weil es nicht Wahr ist.

BBC: Cannabis – Wo ist die Schädlichkeit?

Es gibt eine neue Serie auf BBC UK: James Alexandrou, Ex-Filmstar aus EastEnders, erforscht die Wahrheit über Großbritanniens liebste illegale Droge – von Cannabis, das auf der Strasse verkauft wird bis in die versteckte Welt des organisierten Verbrechens. Die erste Folge ist leider nicht bei uns auf BBC verfügbar, aber auf den üblichen BitTorrent Trackern ist es schon zu finden! Dafür gibt es wenigstens noch ein Interview mit Alexandrou über die Herstellung dieser Serie. So wurde Alexandrou wohl auf einem Foto mit Cannabis gesehen, dieses wurde in der Klatschpresse verbreitet – und nun fragt man sich, ob diese Serie soetwas wie eine Flucht nach vorne aussieht .. Ich bin gespannt, was dabei ‚rauskommt.

Hier das Preview:

Israel: Warte 6 Stunden nach dem Marihuanakonsum mit dem Autofahren

Patienten, welche Marihuana zu medizinischen Zwecken nutzen dürfen, sollen sechs Stunden warten nach dem Rauchen, bevor sie wieder ein Auto führen, so das Israelische Gesundheitsministerium. Die Verlautbarung soll demnächst veröffentlicht werden.

Bis jetzt ist das Problem mit dem Auto fahren und dem medizinischen Marihuana in Israel noch nicht formal geklärt, was schon einige Vorfälle mit der Polizei hervorgerufen hat, berichten Dan Even von Haaretz.com.

In einem Fall im November 2010, wurde gegen Ran Sarig, Drehbuchschreiber und Patient für medizinisches Marihuana, ermittelt, nach dem er während einer Fernsehsendung mit einem Joint in seinem Mund autofahrend gesehen wurde.

Fahrer von öffentlichen oder kommerziellen Fahrzeugen werden komplett von der neuen Regelung zu medizinischen Marihuana ausgeschlossen.

Die Nutzung von medizinischen Marihuana ist in den letzten Monaten in Israel weiter am Steigen, so die Zahlen des Gesundheitsministeriums. Etwa 4.000 Genehmigungen wurden für medizinisches Marihuana vergeben.

Dem Gesundheitsministerum zufolge werden etwa 40.000 Patienten in Israel Cannabis nutzen, sobald die finalen Regularien für die medizinische Nutzung ausgearbeitet sind.

Israelische Patienten, die medizinisches Marihuana bekommen, dürfen bis zu 200 Gramm Cannabis auf einmal besitzen. Das Marihuana zu medizinischen Zwecken wird gezüchtet und geliefert von staatlich lizensierten Landwirten.

via tokeofthetown und hanf journal

Abgebrannt? Versuchs mal mit Drogen verkaufen

Ein Bericht über die Arbeit, medizinisches Marihuana an die Abgabestellen zu verkaufen. Junge Amerikaner wurden schwer getroffen von der Wirtschaftskrise. In Kalifornien ist das Bereitstellen von Gras an medizinische Abgabestellen eine lukrative Quelle für Geld.

21.1.2011: Tony schlägt den Kofferraum zu und klettert auf den Fahrersitz. Er legt sein Telefon auf die Konsole und lässt den Motor an. Ich sitze auf dem Mitfahrersitz. Tony ist wie einer von vielen kalifornischen 20-odersoetwas-jährigen Typen. Er arbeitet an seinem Collegeabschluss. Er hat eine Freundin. Er hat sogar sein eigene Business gestartet.

Aber ich frage ihn, als er das Auto aus dem Parkplatz fährt, wieviel Marihuana wir wohl herumfahren?

„Vierundvierzig Pflanzen,“ sagt er lachend „Nicht so viele.“
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