Tübingen: Mahnwache für die Opfer der Drogenpolitik

MAHNWACHE für die Opfer der DROGENPOLITIK im Rahmen des internationalen „Global Marihuana March

Am Samstag, den 9. Mai´09 von 14 bis 17 Uhr gibt es dazu auch in Tübingen einen Infostand an der Ecke Neckargasse / Holzmarkt !

Schwerpunkt sind Infos und Mitmachaktionen für die Legalisierung von Canna-bis als Medizin und Genußmittel für erwachsene Personen !

[ Siehe dazu auch den „Newsletter des Deutschen Hanf Verbandes vom 22.4.´09“ bei
www.hanfverband.de und http://www.globalmarijuanamarch.org ! Das zentrale Infoblatt „Armut und Ausgrenzung durch die Drogenpolitik“ zur Mahnwache, zum Infostand und mehr kann per Email (Adr. siehe unten) bezogen werden ! ]

Weitere GMM-Events finden in Frankfurt am Main, Potsdam und Berlin statt!

Bezüglich der Opfer der Drogenpolitik hierzu drei Beispiele :

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Wie ist das mit dem Cannabis in Polen?

Direkt neben Deutschland liegt ein weites, interessantes Land: Polen. Steffen hat im Tagesrausch Video vom 13.4.2009 mit dem Chefredakteur der Hanfzeitung Spliff gesprochen. Berichtet wird wie das Kifferklima in Polen so ist und was beim Global Marijuana March-Event in Warschau geplant ist. Ausserdem sprachen sie über Wolne Konopie, die kostenlos Hanfsamen in Polen verteilen. Das komplette Interview als Text gibt es auf Steffen Blog – Nun aber nicht mehr lang lesen, hier ist das Video:
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Auf Abgeordnetenwatch: Cannabis Social Clubs

Ich habe auf Abgeordnetenwatch eine Anfrage an Sabine Bätzing zum Thema Cannabis Social Clubs gestellt.
Abgeordnetenwatch Banner. Es ist schön zu sehen, dass sich auch weitere Personen sich für diese Fragen interessieren. Wenn dich das Thema der Cannabisanbau Vereine interessiert – setze dich mit auf die Interessiertenliste bei Abgeordnetenwatch. Um so mehr dabei mitmachen, um so eher zeigen wir den Politikern was wir von ihnen wollen!

Was ist denn ein Cannabis Social Club?

..werden da einige Fragen. Die Antwort ist:
CSC Logo in klein
Erwachsene Patienten und Konsumenten der Cannabispflanze haben die Möglichkeit, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, einen gemeinnützigen Verein zu schaffen. Dieser Verein ermöglicht und unterstützt den Anbau der Cannabispflanze für den Eigenbedarf. Damit werden die Mitglieder aus dem Schwarzmarkt geholt und dort eine Nachfragereduzierung erwirkt. Mehr dazu auf der Webseite zu „Was ist ein Cannabis Social Club?

Hier nun die Anfrage:

Sehr geehrte Frau Bätzing,

sie haben am 24.2.2009 Herrn Rehan geantwortet, dass Sie zustimmen, dass dem illegalen Drogenhandel die Existenzgrundlage entzogen werden muss, um gesundheitliche und soziale Schäden zu vermeiden.

Dieser Meinung bin ich auch. Ein illegaler Handel findet per Definition nur in einem Schwarzmarkt statt.

Bitte berichtigen Sie mich, es müsste in Ihrem Interesse liegen, möglichst viele Menschen von dem Schwarzmarkt fern zu bekommen?

Während der UN-Suchtstoffkommission Sitzung diesen Jahres hat u.a. Deutschland die sog. Schadensminderung („Harm Reduction“) in die Anhänge zu den internationalen Vereinbarungen gefordert.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Thema Cannabis kommen.

Wenn Sie mir zu den oberen Punkten zustimmen können, wäre es nicht in Ihrem Interesse, ein Modell zu finden, um die Menschen zu erreichen, die bislang nur schwer zu erreichen sind?

Ich möchte an dieser Stelle das Modell des Cannabis Social Clubs empfehlen.

„Ein Cannabis Social Club ermöglicht erwachsenen Patienten und Konsumenten der Cannabispflanze, die Möglichkeit, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, einen gemeinnützigen Verein zu schaffen.

Dieser Verein ermöglicht und unterstützt den Anbau der Cannabispflanze für den Eigenbedarf. Damit werden die Mitglieder aus dem Schwarzmarkt geholt und dort eine Nachfragereduzierung erwirkt.

Der Verein berät die Mitglieder über Wirkungen, Nebenwirkungen, die medizinische Wirkung und er ermöglicht und unterstützt den eigenen Anbau zur Selbstversorgung.“

In diesem Zusammenhang, weitere Fragen:

1) Ist ein solches Modell für Sie denkbar?

2) Welche Modifikationen und/oder Vorraussetzungen müssen gegeben sein?

3a) Müsste ein solcher Verein per juristischer Definition eine Ausnahmegenehmigung für dem Umgang mit BTM benötigen?

3b) Liegt das Problem auch bei einer sog. „geringen Menge“ vor?

3c) Liegt das Problem auch bei einer sog. „geringen Menge“ zum unmittelbaren Konsum vor?

Vielen Dank für Ihre Antworten!

Werden diese Fragen beantwortet werden? Was werden wir daraus lernen? Wir dürfen gespannt sein…

Update

Es interessieren sich deutlich viele Menschen für diese Fragen – Maß der Dinge ist jeweils das letzte mal an einem Tag ’nachschauen:

  • 9.6.: 5705 Personen
  • 8.6.: 5692 Personen
  • 4.6.: 5673 Personen
  • 3.6.: 5660 Personen
  • 2.6.: 5634 Personen
  • 19.5.: 5300 Personen
  • 16.5.: 4367 Personen
  • 14.5.: 4338 Personen
  • 6.5.: 3816 Personen
  • 5.5.: 3800 Personen
  • 4.5.: 3733 Personen
  • 3.5.: 3389 Personen
  • 2.5.: 1006 Personen (!!) um 21:10
  • 1.5.: 112 Personen
  • 30.4.: 47 Personen
  • 29.4.: 12 Personen
  • 28.4.: 6 Personen

Als kleinen Anschub möchte ich dich bitten, diese Kampagne auch an fünf deiner Freunde weiterzuempfehlen!

Die 1000er Marke ist geknackt und wir streben auf 4500 (!) Mitzeichnungen zu! Anscheinend würden so einige Menschen gerne ihr „Gras“ von einem Verein mit qualifizierten Gärtner und Qualitätskontrolle beziehen wollen.

Sei Teil einer Bewegung!

Ich muss betonen, dass ich mir keine Rechtsberatung von Sabine Bätzing erwarte. Dennoch ist es mal an der Zeit, eine solche Anfrage zu stellen und eine Öffentlichkeit für Cannabis Social Clubs herzustellen.

Das Hanffeld wird Realität

Unermüdlich wird an dem Hanffeld und dem Gelände gearbeitet.
Aussaat auf dem Hanffeld des Hanflabyrinth Berlins Und die Hanfplantage nimmt langsam Formen an. Gestern wurden die Cannabissamen ausgebracht. Ein kurzes Filmchen folgt :-)
Ich werde weiter berichten – bis dahin folgt dem Link zur Hanflabyrinth Berlin Webseite für weitere Fotos und Informationen. Auch ein „Camp in Hemp“ soll es geben…

Cannabis in Studien

Auf diese interessante Liste von Studien zum Thema Cannabis, oder auch Hanf als Medizin, bin ich durch eine eMail gestossen. Eine sehr lange Liste… Was Mensch als Nicht-Insider nicht wissen kann ist, dass fast jeden Tag eine neue Studie zu Cannabis ‚rausgegeben wird. Da wird sehr viel geforscht. An dieser Stelle möchte ich noch ein Ärzte-Portal verlinken, denn soetwas gibt es auch. Da kann man sich jeden Tag per Newsletter die neuesten Studien zu Hanf/Cannabis zukommen lassen. Muss ich mal ebend raussuchen….

Erster Coffeeshop in Hamburg eröffnet

Der erste Coffeeshop in HamburgHamburg: Am heutigen 1. April wurde in Hamburg der erste Coffeeshop „Arabica Lounge“ eröffnet. Er liegt mitten im Schanzenviertel und ist jeden Tag von 10 Uhr an geöffnet. Besitzer Thomas dazu: „Wir freuen uns, das wir Lizensiert worden sind“. Die Lizensierung war keine leichte Sache. „Wir mussten ganz schön kämpfen – nicht in der nähe von Schulen, Kindergärten und Bibliotheken. Aber seitdem auch Hamburg spart wurde es einfacher.“

Spacekekse und Super Skunk
Das Restaurant bietet nicht nur neben seinen eigenen Flair der sehr gemütlichen Raucherlounge auch einen Nicht-Raucherbereich. Dort sind Vaporizer zu finden, die jedem frei zur Nutzung stehen. Die Speisekarte bietet alles was das Hanflieberhaberherz begehrt: Von Spacekeksen über Super Skund und viele andere Gras-Varianten auch jede Menge Hanfspeisen für den hungrigen Magen.

10 Jahre danach
Der Besitzer freut sich schon jetzt über die rege Kundschaft. Seiner Meinung nach wäre es das falsche Signal, etwas was sowieso existiert (der Schwarzmarkt, Anm.d.Red.) nicht offen zu regeln. „10 Jahre nachdem Politiker auf der Hanfparade in Berlin gesagt haben, sie wollen einen Coffeeshop mit uns in Berlin aufmachen – ist Hamburg jetzt schneller.“ so Thomas.

In diesem Jahr findet die Hanfparade am 1. August 2009 in Berlin statt. Weitere Infos dazu auf der Webseite der Hanfparade!

Obama und das Medical Marihuana Kraut

Vor kurzem ging es im Stadthaus im Internetlivechat mit Obama um die Frage nach der Cannabislegalisierung. Aber auch der Justizminister der USA hatte sich geäussert, dass es keine weiteren Überfälle auf Cannabisabgabestellen geben werde, wo es das lokale Gesetz zulasse. Aber wie auch das Hanfjournal berichtet, gab es eine weitere Razzia der DEA in San Francisco.

Und wieder: Obama wird nach der Hanflegalisierung gefragt

Am 27.3.2009 wurde ein Liveinternetchat mit Obama im Stadthaus geführt. Bei diesem sollte er wieder die dringensten Fragen beantworten. Die Fragen konnten vorher per Internet eingebracht und abgestimmt werden. Es haben über 100.000 Personen in den USA Fragen gestellt, und nach 3.6 Millionen Abstimmungen kam wieder ein Thema hoch: Die Frage nach der Cannabislegalisierung. Der Frageneinsender ist der Meinung, damit die Wirtschaft wieder ankurbeln zu können. Obama verneinte die Frage.

Quelle: Seattletimes via shortnews