Präsident Obama kann der Cannabis Frage nicht entkommen

Der gewählte Präsident der USA, Barack Obama, kann der Hanffrage – im englischen Hemp, als Slangwort: Marijuana oder Marihuana – nicht entkommen. Barack Obama ist bekannt dafür, dass er Grenzen überschreitet um den Puls der Nation zu spüren.
Obama, Objekt der Hoffnungen und Träume Seine Webseite, Change.gov ermöglicht es allen ihre Hoffnungen, Träume, Ängste und Bedürfnisse zu kommunizieren. Das ist Regieren von unten, und so sollte es sein. Ein neues Programm auf der Webseite ermöglicht es Bürgern, ganz spezielle Fragen zu stellen. Diese werden von anderen nach Wichtigkeit gewählt, sodass die Frage in der Liste nach oben wandert. Es gab bisher zwei Durchläufe des Change.gov Fragen Programmes. Hier ein Bericht zu beiden Durchläufen sowie die Antwort der zukünftigen US-Regierung.

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Ulmen TV setzt Interviewte unter Druck

Wie man mit provozierter Aggressivität Geld und Zuschauerquote macht, zeigt Ulmen TV. Das Konzept der Sendung u.a. mit Maurice Horstmann, zeichnet sich dadurch aus, dass ein Termin vereinbart wird, und zu diesem das Filmteam auftaucht – natürlich ohne den „Störfaktor“, der kommt erst später.

ulmen tv - die flash experten, rolf ebbinghaus Die Rechte an sämtlichen Bildmaterial werden einem dann geradezu abgerungen: Wir sind ja schonmal da, da können sie das auch unterschreiben. Sonst gehen wir wieder.. Sie wollen doch Werbung, oder?

Hier am Beispiel des Hanf Museums:

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Der Spice Test – Kräutermischung im Labor

Ein Nachtrag zu der Behauptung meinerseits, in Spice hätten nur die Lösungsmittel geknallt. Das Drogenreferat Frankfurt hat nun auch eine Analyse gemacht. Das ganze wurde an THCPharm abgegeben und die haben die Substanz JWH-018 gefunden. THCPharm macht eine Menge mit synthetischen Stoffen, somit kann der Analyse vertraut werden.

Die gefundene Substanz wirkt wie ein Cannabinoid an den CB1 und CB2 Rezeptoren, genau wie THC. Aber die Bindung an den Rezeptor soll um einiges stärker sein, womit wohl auch eine Menge der unangenehmen Effekte erklärbar sind.

The Psyche Deli sollte mal eine Klarstellung darüber abgeben, was es nun ist – die Zeit für Geheimniskrämerei ist vorbei. Österreich hat den Handel von Spice erstmal für 14 Tage ausgesetzt.

Das Hanf Journal hat dazu ein Informationsvideo gemacht: Exzessiv 121 – Gewürztuning?.

Postbank wird wegen Anti-Cannabis Kampagne kritisiert

Postbank hat Konten von Personen die „Coffee Shops“ führen, geschlossen. Den Abgabestellen ist es erlaubt geringe Mengen von Cannabisprodukten zu verkaufen. Ein Sprecher der Bank sagte dass den Handel von Marijuana und Haschisch zu erleichtern nicht länger als Verantwortlich angenommen werden kann. Von jetzt an wolle die Bank neue Kunden kontrollieren so dass diese nicht in Drogengeschäfte verwickelt sind. Weiterhin in einer ähnlichen Angelegenheit ist es Bordellen und Prostituierten nur noch erlaubt ein Postbank Konto zu haben wenn sie Erlaubnisse für ihre Aktivitäten haben.

Die Gewerkschaft der Cannabisverkäufer verurteilt Postbank und spricht von einem „scheinheiligen moralistischen Kreuzzug“. Sie gaben weiterhin an, weder die Löhne noch Versicherungen der angestellten Personen im Cannabishandel anzufassen, da es ihnen (der Postbank) zuviel Geld kosten würde. Somit wird nur das Geld der Shopbesitzer abgelehnt.

Quelle: Artikel vom 13. Dezember, Radio Netherlands Worldwide
Website: Postbank Criticised For Anti-Cannabis Move

Übersetzt von: 420 Magazine.com

Das Hanf-Spiel Online – Dealer werden leicht gemacht

Durch Bekannte bin ich auf so einige Hanfige Onlinespiele gestossen: Das Hanf-Spiel. Das Ziel des Browsergames ist es so viel Geld wie möglich durch Hanf verkauf zu erwirtschaften! Wenn du deinen Dealer-Link, bei mir ist das http://www.hanf-spiel.de/162896, versendest und jemand drauf klickt verkaufst du an ihn 5g Hanf.

Hanf Spiel Onlinegame spielen

Je nach dem wie hoch dein Kurspreis ist, wird dir das Geld auf dein virtuelles Konto übertragen! Du kannst jedoch nur so lange Hanf verkaufen, bis du kein Hanf mehr auf Lager hast!

Von deinem virtuellen Geld kaufst du dann Hanffarmen, Gras-Lager und kannst deine Dealerausbildung machen. Um so mehr Hanffarmen du hast, um so mehr Lagerraum, und je nachdem wie gut du als Dealer Ausgebildet bist, machst du unterschiedliche Gewinne.

Das ganze ist ein browserbasiertes Onlinespiel. Es ist eher einfach gehalten. Nach dem Zähler des Spieles spielen zur Zeit 166.322 Personen dieses Spiel.

Kommentar von Hans Cousto zu den Volksabstimmungen in der Schweiz vom 30. November 2008

Zunehmende Akzeptanz der Heroinabgabe

Revision des Betäubungsmittelgesetzes

Mit der Änderung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und psychotropen Stoffe wird das seit 20 Jahren gültige nationale Konzept für den Umgang mit der Drogenproblematik (ärztliche Heroinabgabe, Fixerstuben, Drug-Checking) gesetzlich verankert. Zudem wird Cannabis als Medizin gesetzlich verankert. Dagegen wurde das Referendum von der rechtskonservativen Schweizer Volkspartei (SVP) ergriffen.

Bereits am 13. Juni 1999 wurde in der Schweiz über die ärztliche Verschreibung von Heroin abgestimmt. Der damalige Bundesbeschluss über die ärztliche Verschreibung von Heroin wurde mit 54,4% Ja-Stimmen angenommen worden und war auf zehn Jahre begrenzt (rechtsgültig bis Ende 2009). Mit der Änderung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und psychotropen Stoffe wird die Heroinverschreibung dauerhaft gesetzlich geregelt. 68,0% votierten nun für die dauerhaften Regelungen zur Schadensminderung. Das sind gut 13,5% mehr als vor neun Jahren. Bei beiden Abstimmungen war der höchste Ja-Stimmenanteil im Kanton Basel-Stadt zu verzeichnen (1999: 69,2%; 2008: 76,2%).

Hanfinitiative

Die Volksinitiative «für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz» wollte den Umgang mit Cannabis regeln. Sie forderte die Straflosigkeit des Cannabiskonsums, eine Kontrolle des Angebotes durch den Bund, eine Verstärkung des Jugendschutzes und ein Werbeverbot für Cannabis.

Am 29. November 1998 wurde in der Schweiz über die Volksinitiative für eine vernünftige Drogenpolitik (Legalisierung aller Drogen, DroLegInitiative) abgestimmt. Damals votierten 26% für die Initiative. Im Kanton Basel-Stadt waren es 33,9% (höchster Ja-Stimmen-Anteil). Auch bei der Hanfinitiative lag der Kanton Basel-Stadt mit 44,7% Ja-Stimmen vorn. In der Stadt Zürich (Hauptstadt des Kantons Zürich) votierten jedoch weit mehr Leute für die Hanfinitiative: 54,4%. In den Stadtkreisen 4 und 5 (ein Wahlkreis) – dort befinden sich die Partymeilen – stimmten sogar 71,6% für die Hanfinitiative. Schweizweit stimmte nur noch die Mehrheit im Wahlkreis Saanen im Berner Oberland mit 50,7% für die Hanfinitiative.

Waadt und Neuenburg: Hochburgen der Repression

Die Kantone Waadt und Neuenburg liegen in der welschen Schweiz. Dort spricht man Französisch. Im Kanton Neuenburg liegt das Val de Travers, die Geburtsstätte des Absinth. Im Kanton Waadt begann anfangs des 20.Jarhunderts die Repression gegen Absinth mit der Folge eines generellen Verbotes. In diesen beiden Kantonen wurden sowohl die DroLegInitiative wie auch die Hanfinitiative am stärksten abgelehnt: Waadt: DrolegInitiative: 16,5% Ja-Stimmen, Hanfinitiative: 28,8% Ja-Stimmen; Neuenburg: DrolegInitiative: 14,9% Ja-Stimmen, Hanfinitiative: 28,5% Ja-Stimmen.

Am 30. November wurde auch über die „Porno-Initiative“ abgestimmt. Die Volksinitiative «für die Unverjährbarkeit pornografischer Straftaten an Kindern» verlangt, dass sexuelle oder pornografische Straftaten, die an Kindern vor der Pubertät begangen wurden, nicht verjähren. Schweizweit wurde diese Initative mit 51,9% Ja-Stimmen angenommen. Ausgerechnet im repressiven Kanton Waadt hielten jedoch 60,1% nichts von der Verjärhrung der Kinderschändung, nur 39,9% stimmten dort mit Ja – der niedrigste Ja-Anteil in der ganzen Schweiz.

Alle Abstimmungsresultate nach Kantonen und Bezirken
mit Vergleichsdaten zu früheren Abstimmungen mit vergleichbaren Themen
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/03/blank/key/2008/04.html

„Jeder muss in seiner Art genießen können, jedoch so, dass keiner auf Unkosten eines andern genießen oder ihn in seinem eigentümlichen Genuss stören darf.“ Georg Büchner

Mehr hierzu siehe:
http://www.hanfparade.de/cannabis-legalisieren/menschenrechte-und-freiheit.html

Hans Cousto 04.12.2008 – 14:30

Quelle: Indymedia vom 4.12.2008

Hanf als Medizin bei AIDS und HIV zum Welt-Aids-Tag

Die Rote Schleife
Hier zum Welt-Aids-Tag eine kurze Information zu Hanf als Medikament bei AIDS/HIV:
Aids-Patienten verlieren wegen Appetitlosigkeit und Unwohlsein oft in kurzer Zeit stark an Gewicht. Patienten berichten, daß sie nach Cannabiseinnahme zum ersten mal wieder richtig Appetit verspüren. Ein appetitanregender Effekt bei Aids und Krebs wird bereits bei Tagesdosen von 5 mg THC beobachtet. Die Dosierung kann bei Bedarf bis auf täglich 20 Milligramm gesteigert werden. In einer Studie mit Magersüchtigen brachte THC keinen Erfolg. Jüngst wurde über eine positive Beeinflussung des Gewichts bei Patienten mit Morbus Alzheimer, die die Nahrungsaufnahme verweigerten, berichtet (Volicer 1997). Überraschenderweise nahm unter THC im Vergleich zum Plazebo auch das verwirrte Verhalten ab. Erfahrungsbericht

Noch immer werden schwerstkranke Personen gejagt und Menschenunwürdig behandelt! Bloss weil die jetzige Cannabispolitik hochpolitisiert und moralistisch ist, heisst das nicht das sie nicht zu etwas gesundheitlich Sinnvolleren änderbar ist.

Quelle: Cannabislegal.de: Cannabis als Medizin

Das älteste Marijuana der Welt in China gefunden

Ottawa: Forscher sagen, sie hätten das älteste Gras der Welt gefunden. Dies soll sich in einem Grab in einem abgelegenen Teil von China befinden.

Der Cannabisfund ist etwa 2700 Jahre alt und wurde klar „vorsätzlich für berauschende Zwecke kultiviert“, sagt das Forschungspapier in dem Journal für Experimentelle Botanik.

Die 789 gramm getrockneten Hanf wurde zusammen mit einem blonden, blauäugigen kaukasischen Mann vergraben, anscheinend ein Schamane der Gushikultur in der Nähe von Turpan im Nordwesten von China.

Die extrem trockenen Konditionen konservierten den Fund, sodass dem Team von Wissenschaftlern eine vorsichtige Analyse vornehmen konnten. Der Fund habe noch „Grün“ ausgesehen, aber seinen charakteristischen Geruch verloren.

Quelle: TheStar.com: 2,700-year-old marijuana found in Chinese tomb