UK: Kinderpornofilter an allen Internetprovidern entfernt politische Gegner

Das Cannazine in Großbritannien berichtet, dass ihnen die politischen und publizistischen Aktivitäten behindert werden durch den landesweit zum 31. Dezember 2007 durch Home Secretary Jacqui Smith eingeführten “Cleanfeed” Internetfilter.

Dieser Internetfilter wurde in der Tagespresse als Kinderpornofilter eingeführt. Die Politiker, welche die Zulassung unterschrieben haben, haben alle schonmal Hanf gekifft. Vielleicht wollen sie deshalb das Internet von diesen Informationen “säubern”.

Die Technologie hinter Cleanfeed ist einfach und basiert auf einem System von British Telecom.
Eine Liste von IP Adresse, die auf entsprechend zu sperrende Inhalte verweist wird von einem Industrieabhängigen Wächter geführt. In dem Fall ist es die Internet Watch Foundation. Diese wird unterstützt von der Heimatschutzbehörde. Diese Liste geht dann an die Internetdienstleister mit der einfachen Anweisung, jeden Verkehr von und zu diesen Adressen zu sperren.

Die Aktionen gegen das Cannazine gehen aber noch weiter. British Telecom, welche fast überall im Land Internetverbindungen anbietet, hat den RedakteurenInnen seit einigen Tagen das Internet abgestellt. Die Erklärung dafür lässt auf sich warten – “the fault is a mystery”.

Erst kurz nach dem 27. Dezember 2007 wurde Cannazine in Google News aufgenommen. Am 20. Januar 2008 war es dem Cannazine das letzte mal möglich, dort einen Artikel zu veröffentlichen. Es wurde “der Stecker” gezogen.

Cannazine schreibt: “Ich weiss was ihr denkt. Warum sollte die Regierung eine kleine, unbedeutende Webseite wie das Canna Zine ins offline drängen? Nun, vielleicht ist es deswegen, weil ich euch erzählt habe, dass Patricia Hewitt Cannabis (Hanf) geraucht (gekifft) hat. Oder dass Vernon Coaker Gras geraucht hat. Oder Heimatschutz Sekretär Jacqui Smith, oder viele viele weitere Kabinettsminister welche Cannabis gekifft haben. Damit habe ich noch nicht mit den KONSERVATIVEN angefangen, bei denen auch viele nicht mit dem Gras rauchen aufgehört haben.

Es ist klar, dass sie wenn dann alles haben wollen. Und der Fakt dass das Canna Zine jedesmal berichtet, wenn sie eine weitere Lüge über Cannabis verbreiten, hat einige von ihnen deutlich angepisst.”

Blei im Gras: eMail an Signal-Politiker Rolf Schwanitz MdB

Gruß zuvor!

Ich nehme Bezug auf das Protokoll des Deutschen Bundestages (16.Wahlperiode, 125. Sitzung, 14.11.2007), zu finden beim Deutschen Hanf Verband, als PDF.

Es ist ein Hohn auf alle Menschen, die durch das Blei im Cannabis vergiftet werden; alle Jugendliche und Erwachsene die daran bleibende Schäden haben werden – dass SIE meinen dass die falschen Signale gesendet werden könnten.

Irgendwelche Signale, die von Politiker wie Ihnen kommen, nimmt sowieso keiner mehr Ernst.

Schon garnicht die Leute, die Cannabis oder andere Dinge, welche die Drogenpolitik prohibitioniert – konsumieren.

IHNEN geht es um Stimmenfang. Das sind Ihre Stärken!

Aber von Menschenrechten und der Unversehrtheit von Leib und Seele haben Sie anscheinend noch nie was gehört!

keine Grüße!

Diese eMail wird auf meinem Blog veröffentlicht: www.hanfplantage.de

Suchtmittel bei radioeins

Zuhörermeinung für radioeins:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe radioeins für relativ seriös gehalten. Allerdings haben Sie mich in den aktuellen Nachrichten, welche vor einigen Sekunden (27.11.2007, 15 Uhr) lief, sehr enttäuscht.

Der Sprecher sprach zum Thema “Drogen- und Suchtbericht” über “Suchtmittel”.

Dieses Wort ist ein Unwort!

KEINER auf dieser Welt benutzt ein Mittel um Süchtig zu werden!

Korrekt – wenn auch sehr altertümlich – würde es “Rauschmittel” heissen! Oder noch besser: “illegalisierte Substanz”. Denn es sind Menschen dafür verantwortlich, dass Cannabis, Coca und andere illegal sind!

Weiterhin will ich Anmerken, dass viele der Organisationen die im Zusammenhang mit dem “Drogen und Suchtbericht” zuarbeiten – und diesen erwähnten Rückgang beim Cannabiskonsum erzielt haben – ehrenamtlich und ohne staatsunterstützung Arbeiten. Das lässt der Radiosprecher nicht durchschauen – als ob es alles nur Regierungsangelegenheit wäre.

Im Gegenteil: Die Regierung verhindert echte Aufklärung!

Polnische Regierung will Hanfblatt Symbol verbieten

In den News der größten Polnischen Tageszeitung “Dziennik” (”Täglich”) findet sich ein Artikel, dass die Koalition, welche die Regierung stellt, Liga Polskich Rodzin (LPR, www.lpr.org, übersetzt ‘Liga polnischer Familien’) eine rechts-aussen Partei, die Benutzung des Marihuana Symbols (das Hanfblatt) auf T-Shirts, Stifen, Pfeifen, Hüten usw verbieten möchte.

Nicht, dass dies alleine schon unglaublich wäre, als eine Form von Zensur und kulturellem Aufräumen mit Symbolen die sie nicht mögen, es ist auch direkt gegen die Hanflegalisierungskampagnen in Polen; wie wäre es möglich, eine landesweite Kampagne zum Informieren über, oder dem Legalisieren oder Entkriminalisieren von Hanf ohne das Hanfblatt Symbol zu machen?

Somit würde die Prohibition den politischen Fortschritt durch Zensur der politischen Debatte über die Drogengesetzgebung zerstören.
Möchtest du dich Engagieren, dass dies nicht passiert? Kontaktiere das polnische Parlament (Sejm, http://www.sejm.gov.pl ), den Senat ( http://www.senat.gov.pl ) und den Präsidenten ( http://prezydent.pl ) ??
Hier ist der Link zu dem Artikel, auf polnisch: http://www.dziennik.pl/Default.aspx?TabId=95&ShowArticleId=29033

Update:
Folgt man einem Gerichtsurteil und der zuständigen EU-Kommission ist ein solches Verbot wegen der EU-Werberichtlinie und Freihandel gemäß Artikel 226 EG-Vertrag nicht zu halten: Hier der Link dazu!

Betrügerischer Drogenverkauf

Wie DrugBlog schreibt, und die Polizei Südhessen auch, hat ein Mensch 200g Haschisch zur Polizei gebracht, um einen Betrug – das Hasch wäre “von absolut minderwertiger Qualität und überhaupt nicht genießbar” – anzuzeigen. Jetzt hat der gute Mensch eine Anzeige am Hals und der Dealer wird wohl nur wegen des Dealens rankommen.

In der Schweiz gibt es auch den Tatbestand des “betrügerischen Drogenhandels”, zum Beispiel wenn jemensch, wie auch in diesem Fall, schlechtes Hasch an die Person bringt. Das ist wenigstens ehrlich – es zeugt von wenigstens etwas Konsumentenschutz.

Hierzulande gibt es das ja überhaupt nicht. Der Schwarzmarkt kann in Deutschland und anderswo tun und lassen was er will, wie letztens das Gras mit dem Talkum (oderwasauchimmer dieses weisse Zeug war). Anzeige deswegen erstatten fällt hierzulande ganz schnell auf einen selbst zurückt.

Der über alles hochgehaltene, besonders von den Grünen (Künast), Verbraucherschutz hört bei illegalen Substanzen ganz schnell auf. Dabei wäre es dort vor allem wichtig, etwas zu machen.

Die Niederländer machen es zum Beispiel führt seit den späten 80er Jahren ein flächendeckendes Drugchecking Programm durch.Federführend werden alle Programme im Zusammenhang mit Drug-Checking vom Trimbos Institut (Netherlands Institute of Mental Health and Addiction) koordiniert und geleitet (eve&rave).

Hexenjagd auf Hanfbauer

Weil André Fürst, Inhaber von Hanf-Info, in einen ökologisch sinnvollen Agro- und Industriezweig investiert hatte und aktiv dazu beitrug, ein dringliches soziales Problem zu lösen, wurde er am 25. August 2005 vom Bezirksgericht Murten (FR) zu 29 Monaten Gefängnis unbedingt und 150’000 Franken Strafgeld verurteilt.

Auch André Fürst gehört jetzt zu den Opfern der unverständlichen Kehrtwende der Schweizer Drogenpolitik.

Bis vor kurzem noch Vertreter einer humanistisch und pragmatisch orientierten Drogenpolitik, sind die Behörden vieler Schweizer Kantone wieder zu uneffektiven, kontraproduktiven und veralteten Methoden nach USA-Muster zurückgekehrt. Mit der Hanf-Initiative steht dem Schweizer Volk endlich ein Modell zur Verfügung, das eine vernünftige Cannabispolitik ermöglicht. Inzwischen müssen jedoch die Vorkämpfer für eine gute Sache mit Massnahmen von Polizei und Justiz rechnen, die einer Demokratie unwürdig sind.

Wäre der Nationalrat letztes Jahr auf die Revision des Betäubungsmittel-Gesetzes eingegangen, hätte man das Hanf-Info-Dossier zu den Akten legen können. André Fürst wollte den Bauern eine Zukunft ohne Subventionen ermöglichen, junge Menschen vor der Drogenkriminalität schützen und dem internationalen Terrorismus eine seiner Finanzquellen unterbinden. Im Hanf-Info-Prozess fand keines der vorgebrachten wissenschaftlichen, politischen, soziologischen oder wirtschaftlichen Argumente Gehör. Es muss angenommen werden, dass die Freiburger Justiz lediglich den Interessen eines korrupten Establishments dient und Schattenwirtschaft und Pseudomoral begünstigt. André Fürst wird zum Kriminellen gestempelt, Hanfarbeiter werden in den Untergrund gedrängt, kranken Menschen wird eine notwendige Heilpflanze vorenthalten, die Hanfkonsumenten werden dem kriminellen Schwarzmarkt überlassen. Die sozialen und individuellen Folgekosten einer solchen Politik werden zweifelsohne hoch sein und dies alles wegen einer Pflanze, die harmloser ist als Alkohol und Tabak.

Wenn die Hell’s Angel mit ihren brutalen Methoden den Schweizer Hanfmarkt übernehmen, so wie bereits in Kanada und in Schweden, wird man sich mit Bedauern an die Produktions- und Verkaufsmethoden erinnern, für die André Fürst jetzt verurteilt wurde. Durch die Ablehnung eines separaten Hanfmarkts sind die Freiburger Justizbehörden direkt verantwortlich für die binnen kurzem zu erwartende Zunahme des Konsums weit problematischerer Substanzen wie Heroin, Kokain, Alkohol und Benzodiazepine.

Trotz der offen gezeigten Bereitschaft Hanf-Infos, die Aktivitäten entsprechend dem vorgesehenen Cannabis-Gesetzesprojekt der eidgenössischen und parlamentarischen Kommissionen zu gestalten, ist das Gericht der repressiven Argumentation der Staatsanwältin gefolgt und wollte sich auch nicht mit den umstrittenen Analysemethoden zur Feststellung des Cannabisgehalts in Hanfprodukten beschäftigen. In der gleichen Probe wird, je nach Methode, beispielsweise ein Gehalt von 0.3% delta-9-THC oder 3% Gesamt-THC gefunden. Das Gericht wollte sich ebenso wenig zur Rechtmässigkeit der 0.3% THC (”delta-9″oder “Gesamt”?)-Grenze äussern. Diese wurde von Frankreich übernommen und entbehrt jeglicher wissenschaftlichen und landwirtschaftlichen Grundlage – das Schweizer Gesetz erwähnt sie nicht einmal. Auch wurde übergangen, dass Hanf weder im wissenschaftlichen noch im Sinne der Autoren des BetmG ein Betäubungsmittel ist.

Weil das Bezirksgericht von Murten auf diese grundlegenden Fragen keine Antwort gab und aus einigen anderen Gründen, wird André Fürst das Urteil anfechten und seinen Kampf für den Hanf am Freiburger Kantonsgericht weiterführen.

Weiteres auf der Hanf-Info Webseite.

Sonderausstellung Weisung und Umsetzung – 10 Jahre BVerfG Entscheid über die Verfassungsmässigkeit des Cannabisverbots eröffnet!

Im Hanf Museum fand gestern die Eröffnung der Sonderausstellung 10 Jahre BVerfG Endscheid über die Verfassungsmässigkeit des Cannabisverbots statt. Eine Gruppe interessierter Menschen fand sich ein, um der Eröffnung und den Reden von Hans Cousto, Klaus Poschmann und Tibor Harrach zu lauschen.

Die Sonderausstellung ist noch bis zum 30. Juli in den Räumlichkeiten des Hanf Museum Berlin zu finden.

Das Plakat der Sonderausstellung:

Plakat der Sonderausstellung 10 Jahre BVferG Urteil Recht auf Rausch - Weisung und Umsetzung

Der Blick in die Sonderausstellung:

Blick in die Sonderausstellung 10 Jahre BVerfG Urteil Recht auf Rausch

Eröffnungsrede von Hans Cousto:

Eröffnungsreden, Hans Cousto von Eve&Rave

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