Chemiker beschreiben die „Cannabinoidfabrik“ der Hanfpflanze

Cannabinoide werden auf Strukturen, die Trichome genannt werden, auf den Bluten der weiblichen Cannabispflanze gebildet, der „chemischen Fabrik“ der Pflanze. Forscher der Universität von Saskatchewan haben den chemischen Weg aufgezeigt, den die Cannabispflanze nutzt um die bioaktiven Komponenten namens Cannabinoide zu bilden und legen damit die Grundlagen für die Entwicklung von Marihuanavariationen, die medizinisch genutzt werden können oder cannabinoidfreien Industriehanf. Die Ergebnisse der Forschung erschienen am 16. Juli in der Vorausgabe der Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS).

Jon Page, Professor der Biologie, beschreibt den Pfad als einen ungewöhnlichen, bei dem eine spezialisierte Version eines Enzyms namens Hexanoyl-CoA Synthetase, als auch ein weiteres Enzym, Olivetolisch Saure Cyclase (OAC), und dies wurde noch nie zuvor in einer Pflanze beobachtet. „Was Cannabis macht, ist eine seltene Fettsäure mit einem 6-fach Kohlenstoff und benutzt als Bauklotz um etwas chemisch komplexes und pharmakologisch aktives zu bauen“, so Page. Page führte die Forschungen mit PhD Studenten Steve Gagne an, der OAC entdeckte, sowie dem postdoktoralen Forscher Jake Stout, der hexanoyl-CoA synthetase entdeckte.

Cannabis wird seit tausenden von Jahren als Lebensmittel, Faserlieferant, Medizin und psychoaktive Substanz genutzt. Cannabinoide wie delta-9-Tetrahydrocannabinol, THC, werden auf der Blüte auf winzigen haar-ähnlichen Strukturen gebildet, den Trichomen. Die Forscher nutzten Genomanalyse von isolierten Trichomen um einen Katalog der Gene anzulegen, die in der Cannabinoidproduktion beteiligt sind. Page und seine Kollegen haben schon das neue Enzym genutzt, um aus Hefe Olivetol herzustellen, einer Schlüsselkomponente, mit der auf diesem Wege Cannabinoide hergestellt werden. „Jetzt wo wir den Weg kennen, könnten wir neue Wege entwickeln um aus Hefe und anderen Mikroorganismen Cannabinoide herzustellen, was eine wertvolle Alternative zur chemischen Synthese für die pharmazeutische Industrie sein könnte“ so Page.
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Sparen in Deutschland: Drogenverfolgung stoppen!

Laut dem DeutschlandTrend vom 27.5. haben 54% der befragten angegeben, daß sie denken, dass ihr Lebensstandard in den nächsten Jahren sinken wird. Die „Kriesenangst“ greift um sich. Spaniens Parlament erstellte einen „Rekord-Sparplan„. Aber wann ist Deutschland dran, mit dem Einsparen? Gleich vorab ein Vorschlag: Fangen wir doch mal mit der unsinnigen und menschenverachtenden Verfolgung von Drogenstraftaten an. Für die Drogenrepression gehen in Deutschland jedes Jahr, laut einem Kurzbericht der Bundesregierung, zwischen Drei und 4,5 Milliarden Euro ‚drauf. Alle zahlen, damit ich keine n Joint rauche – wobei der Konsum noch nicht mal illegal ist! Mit der „Zaubersteuer“ kommt sogar noch etwas Geld ‚rein.

Update

Laut ARD-DeutschlandTrend misstrauen wir unserer Regierung. Wer hätte das gedacht?