Flaggenverbrennung in Deutschland

Wer hätte das gedacht? Es gibt Tatsächlich auch in Deutschland Flaggenverbrennungen. Anlass war die BVV Friedrichshain-Kreuzberg, die über eine Räumung der Laster&Hänger Wagenburg zu entscheiden hatte. Anstelle der Wagenburg soll an den Platz eine Sportanlage, nur 500m von einer weiteren Entfernt. Die BVV, bestehend aus B90/Die Grünen und „Die Linke“ argumentieren, dass die alte Sportanlage ausgelastet wäre. Das kann aber garnicht stimmen, denn am Wochenende ist die Anlage geschlossen – und auch sonst gibt es nur wenige Schlüssel. Typischer Fall von „Wir versenken noch ein paar Konjunkturpaket II Gelder, sonst bekommen wir nix ab“… Hier das Video:

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Münchener: Augen auf beim Graseinkauf: Blei im Gras gefunden

Wie der Deutschen Hanf Verband berichtet, kam es zu weiteren Bleivergiftungen durch verseuchtes Marihuana. Gemeldet wurde aus München, jedoch dürfte die Verteilung weitaus breiter sein.
München: Blei im GrasIm Blut betroffener Cannabiskonsumenten, die unter Vergiftungserscheinungen leiden, wurden hohe Bleiwerte gemessen. Das von ihnen konsumierte Marihuana wies eindeutige Spuren von Blei auf.

Damit wird ein neues Kapitel einer dramatischen Entwicklung aufgeschlagen.

Hier der Link zu der Sammlung häufiger Fragen zu dem Blei-im-Gras Komplex von den Drugscouts in Leipzig

Ende 2007 war es zu einer Massenbleivergiftung durch Marihuana im Raum Leipzig gekommen. Seit dem 2. Weltkrieg hatte es in Deutschland keine derartige Serie von Bleivergiftungen mit über 100 Betroffenen mehr gegeben.

Einige Symptome einer Bleivergiftung

Magen-Darm-Beschwerden, schwere Bauchkrämpfe, langsamer Puls, hoher Blutdruck, Hirnschädigung („Bleidemenz“), Nervenschädigung, Zittern/Tremor, Muskelschwäche, Bleisaum am Zahnfleischrand, Nierenschädigung. Im Extremfall besteht sogar Todesgefahr. In Leipzig mussten einige Patienten auf die Intensivstation.

Da sich das Phänomen bisher auf den Raum Leipzig beschränkt hatte und auch dort seit einem Jahr keine neuen Fälle mehr bekannt geworden sind, ist das Thema in Vergessenheit geraten.

Mit den neuen Fällen aus Bayern ist nun klar: es handelt sich weder um ein räumlich, noch zeitlich begrenztes Problem. Die Betroffenen gehen davon aus, dass viele weitere Konsumenten betroffen sind, die noch nicht beim Arzt waren. Eine öffentliche Warnung ist also dringend erforderlich.

Georg Wurth, Sprecher des Deutschen Hanf Verbandes betont: „Nur der Verkauf von Cannabis in Fachgeschäften kann dafür sorgen, dass Vier Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland vor skrupellosen Geschäftemachern und gefährlichen Streckmitteln geschützt werden. Der legale Anbau einiger Pflanzen wären ein sinnvoller erster Schritt. Bleibt zu hoffen, dass die Bundesregierung ihre Blockadehaltung im Interesse der Gesundheit der Konsumenten endlich aufgibt.“

Mehr zum Thema:

Quelle: PM des DHV

Für Nachfragen und Vermittlung von Kontakten zu Betroffenen steht Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband zur Verfügung: Dunckerstr. 70 10437 Berlin Tel: 030-44716653 Fax: 030-44716654 email: Georg.Wurth@hanfverband.de Homepage: www.hanfverband.de

Kommentar vom Hanf Journal zu Blei im Gras

Kurzbericht von der Drugchecking Fachtagung im Roten Rathaus

Heute am 13.11.2008 hat eine Fachtagung zu Drugchecking, auch Pill testing genannt, stattgefunden. Die Tagung war gut Besucht und es konnte viel Wissensvermittelung stattfinden.

Foto von der Drugchecking Fachtagung am 13.11.2008 im Roten Rathaus, Berlin

Eine Videodokumentation wurde gemacht und wird im Internet mit Creative Commons Lizenz verfügbar gemacht.

Weiteres auf der Webseite zur Tagung: Fachtagung zu Drugchecking, sowie bei Eve&Rave.

Mehr als 60 Millionen Dollar von Deutschland im Krieg gegen die Drogen

Hier eine schnelle Zusammenfassung, was die BRD im Krieg gegen Drogen an Geld vernichtet hat. Die Quelle ist die Deutsche VN Vertretung der UNODC:

“..1990 bis 2006 mit insgesamt etwa 60 Mio. US-$ beteiligt. Im Jahr 2007 wurden über 2,4 Mio. US-$ zur Verfügung gestellt..” Dazu kommt ein Sonderetat von 5 Millionen Euro für den Polizeiaufbau in Afghanistan.

Jena lässt Kiffer sterben – Bleiwarnungen ein halbes Jahr zu spät

Über ein halbes Jahr nachdem bei dem ersten Patienten eine Bleivergiftung, durch den Konsum von bleikontaminierten Marihuana (Blüten der Cannabispflanze) verursacht, diagnositiziert wurde, warnt die Stadt Jena vor diesem bleivergifteten Marihuana. Im Oktober sei der erste Fall in Jena aufgetreten.

Eine nicht behandelte Bleivergiftung hat schwerste körperliche Schädigungen zur Folge und kann tödlich enden. Das Gesundheitsamt Jena bietet nun endlich Dienstags zwischen 8 und 11.30 Uhr anonyme und kostenlose Blutentnahmen an. Dafür ist eine Terminabsprache unter Telefon 49 31 44 oder 49 32 01 notwendig. Die nachfolgende toxikologische Blutuntersuchung durch das Institut für Arbeitsmedizin des Uni-Klinikums ist kostenpflichtig. Der Betrag muss bereits zum Zeitpunkt der Blutentnahme in Vorkasse entrichtet werden, berichtet JenaTV.

Bis zum 20. März 2008 ist die Anzahl der bundesweit registrierten behandlungspflichtigen Cannabiskonsumenten auf 148 gestiegen, die Dunkelziffer wird auf mehr als 5000 Vergiftungen geschätzt. Weitere Fälle sind aus Leipzig, München, Stuttgart und Wien (Österreich) bekannt.

Mehr dazu auf Jena Kompakt: Stadt Jena warnt vor vergiftetem Marihuana

Leserbrief: Genmanipulierter Hanf, Cannabis-Plantagen boomen in Deutschland, Spiegel 05.März 2008

Leserbrief an den Spiegel wegen des Artikels:

“Cannabis-Plantagen boomen in Deutschland” vom 05.März 2008
URL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,539321,00.html

Sehr geehrte Damen und Herren,
in ihrem Bericht erwähnen Sie zum wiederholten mal “genmanipuliertes Cannabis” bzw “genmanipulierte Cannabissamen”.

Bitte überprüfen Sie diese Information und nennen Sie mir eine Quelle die die Existenz von genmanipuliertem Cannabis beweist. Denn es ist meines Wissens weltweit noch nie Cannabis genmanipuliert worden, weder zur Optimierung als Fasernutzpflanze oder als THC-Lieferant. Die Steigerung des THC-Gehalts ist nur auf die normale Züchtung durch Nutzung der mendelschen Regeln per gezielter Selektion natürlicher Mutation zurückzuführen. Diese Technik nutzt der Mensch seit tausenden von Jahren bei jeder Nutzpflanze und bei jedem Nutztier.

Bei Genmanipulation handelt es sich um eine vollständig andere Technik, ein aufwendiges und teures High-Tech-Verfahren das erst seit wenigen Jahrzehnten und nur an wenigen Pflanzen und Tieren erfolgreich angewandt wird. Die Pflanze Cannabis gehört -noch- nicht dazu.

Bitte beachten Sie daß gerade beim sensiblen Thema Drogen solche Falschinformation ganz besonders die Glaubwürdigkeit der Presse und Behörden untergraben.
Wer Jugendliche vom Drogenkonsum fernhalten will, braucht richtige und beweisbare Argumente, sonst geht der Schuß nach hinten los.

Ein Leserbrief, map-de

Dazu aus einem taz-Artikel eine Stellungnahme des Deutschen Hanfverbands:

Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband bezeichnet das als “absoluten Blödsinn”: Immer wieder tauchten solche Behauptungen auf, die dann einfach übernommen werden. “Dabei ist es sinnlos, die Quantität beim Cannabis-Anbau durch Genmanipulation zu erhöhen”, sagte Wurth.

Auf Nachfrage gibt Frank Scheulen (LKA),, der vom Spiegel zitiert wurde, zu: “Die Aussage über genmanipuliertes Saatgut wurde generell getroffen und von anderen Stellen wohl wissenschaftlich erhoben, nicht vom LKA.” Generell getroffen? Also nicht bestätigt? Vielleicht wird dieses Gerücht nur von offiziellen Stellen gestreut, um den Konsum in Deutschland zu senken. Denn Kiffer glauben gerne, ein ökologisches Produkt zu konsumieren.

taz – deutsche kiffen ohne biosiegel

26.10.07: Seminar zur Drogenthematik: Statement zum Workshop “Drogenerkennung im Strassenverkehr”

Am 26. Oktober 2007 hat das Seminar zur Drogenthematik einen Workshop zum Thema “Drogenerkennung im Strassenverkehr” durchgeführt. Es fand sich eine interessierte Gruppe zusammen und es wurden angeregt Gespräche geführt. Die Teilnehmer kritisierten scharf die dahinterstehende Politik, insbesondere die für die willkürliche Handhabung zur Indizienfeststellung. Auch die Hilfestellungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) leite eher zu Willkür an – immer getreu dem Motto: Irgendwas werden wir schon finden.

Dies leite auch über zur aktuellen Diskussion über einen Cannabis-Grenzwertes im Straßenverkehr. Die Grenze, bis zu der das Führen eines Fahrzeuges sanktionsfrei bleiben soll, muss sich laut DHV an aktuellen Forschungsergebnissen orientieren und zwischen sieben und zehn Nanogramm THC pro Milliliter Blutplasma (7-10 ng/ml) liegen. Die Leistungsbeeinträchtigung sei bei dieser THC-Menge mit der einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 0,5 Promille vergleichbar.

Da aber auf dem Weg vor dem Vorliegen einer Blutprobe die körperverletzende Blutentnahme steht, sind damit die Personen wiederum der Willkür ausgesetzt.

Weitere Informationen zum Seminar zur Drogenthematik befinden sich auf http://kuerzer.de/drogenthematik .

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