„Was hat dir Gras gebracht?“

Die allerneueste Anti-Hanf-Salve aus dem „Büro zu den nationalen Drogenkontrollgesetzen“ ONDCP der USA wirft die Frage auf: „Was hat dir Gras gegeben?“. Die Antworten – wen überrascht’s – sind eine Liste von „typischen Cannabisnebenwirkungen“: stehlen, Freunde rauswerfen oder sich auf einer Couch liegend bemalen lassen. Wer meinen sarkastischen Unterton nicht verstanden hat, sollte mal den nächst verfügbaren Kiffer fragen.

Werden diese idiotischen Kampagnen mit Obama weitergehen?

Hier ist die deutsche Übersetzung des Originaldrehbuchs: (Link unten)

What has weed done for you? ONDCP Campagin

Der Werbefilm ist in andächtiger Grundstimmung gehalten, mit einer aufbauenden, angenehmen Musik im Hintergrund. Wir eröffnen mit einem Kind in dem Raum seiner kleinen Schwester:

COUCH KIND: Ich habe meine kleine Schwester bestohlen!

Sprung zu einem Mädchen, das ihr Schulzeugnis hält.

D+ MÄDCHEN: Ich habe nur 4en!

Schnitt zu einem Typen auf seinem Bett.

MOBILTELEFON TYP: Ich habe meiner Ex-Freundin letzte Nacht 27 Nachrichten hinterlassen!

Schnitt zu einem Mädchen mit einer Frau, die weint.

MÄDCHEN: Ich habe meine Mutter zum Weinen gebracht!

Schnitt zu einem Kind, das angemalt wird.

ANGEMALTES KIND: Ich lasse mich von Leuten anmalen!

Schwenk zu einem Jugendlichen in seinem Auto.

KIND: Ich habe meine Freunde vertrieben – jetzt müssen sie allein nach Hause finden.

Schnitt: Alle sind im Bild und nicken selbstbewusst in die Kamera.

Quelle: ONDCP

Gemacht wurde die Kampagne von der ONDCP und „Drug Free America“, einer wirklichen Hardcore-Abstinenz Organisation. Leider kostet so etwas auch Steuergelder, und dass nicht zu knapp.

(via celebstoner)

Da könnte man meinen, die hätten nur von Reefer Madness geklaut. Ein archetypischer Anti-Cannabis Film von 1938. Das ist jetzt 70 Jahre her – aber neue Argumente gegen Cannabis gibt’s anscheinend nicht:

Kommentar von Hans Cousto zu den Volksabstimmungen in der Schweiz vom 30. November 2008

Zunehmende Akzeptanz der Heroinabgabe

Revision des Betäubungsmittelgesetzes

Mit der Änderung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und psychotropen Stoffe wird das seit 20 Jahren gültige nationale Konzept für den Umgang mit der Drogenproblematik (ärztliche Heroinabgabe, Fixerstuben, Drug-Checking) gesetzlich verankert. Zudem wird Cannabis als Medizin gesetzlich verankert. Dagegen wurde das Referendum von der rechtskonservativen Schweizer Volkspartei (SVP) ergriffen.

Bereits am 13. Juni 1999 wurde in der Schweiz über die ärztliche Verschreibung von Heroin abgestimmt. Der damalige Bundesbeschluss über die ärztliche Verschreibung von Heroin wurde mit 54,4% Ja-Stimmen angenommen worden und war auf zehn Jahre begrenzt (rechtsgültig bis Ende 2009). Mit der Änderung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und psychotropen Stoffe wird die Heroinverschreibung dauerhaft gesetzlich geregelt. 68,0% votierten nun für die dauerhaften Regelungen zur Schadensminderung. Das sind gut 13,5% mehr als vor neun Jahren. Bei beiden Abstimmungen war der höchste Ja-Stimmenanteil im Kanton Basel-Stadt zu verzeichnen (1999: 69,2%; 2008: 76,2%).

Hanfinitiative

Die Volksinitiative «für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz» wollte den Umgang mit Cannabis regeln. Sie forderte die Straflosigkeit des Cannabiskonsums, eine Kontrolle des Angebotes durch den Bund, eine Verstärkung des Jugendschutzes und ein Werbeverbot für Cannabis.

Am 29. November 1998 wurde in der Schweiz über die Volksinitiative für eine vernünftige Drogenpolitik (Legalisierung aller Drogen, DroLegInitiative) abgestimmt. Damals votierten 26% für die Initiative. Im Kanton Basel-Stadt waren es 33,9% (höchster Ja-Stimmen-Anteil). Auch bei der Hanfinitiative lag der Kanton Basel-Stadt mit 44,7% Ja-Stimmen vorn. In der Stadt Zürich (Hauptstadt des Kantons Zürich) votierten jedoch weit mehr Leute für die Hanfinitiative: 54,4%. In den Stadtkreisen 4 und 5 (ein Wahlkreis) – dort befinden sich die Partymeilen – stimmten sogar 71,6% für die Hanfinitiative. Schweizweit stimmte nur noch die Mehrheit im Wahlkreis Saanen im Berner Oberland mit 50,7% für die Hanfinitiative.

Waadt und Neuenburg: Hochburgen der Repression

Die Kantone Waadt und Neuenburg liegen in der welschen Schweiz. Dort spricht man Französisch. Im Kanton Neuenburg liegt das Val de Travers, die Geburtsstätte des Absinth. Im Kanton Waadt begann anfangs des 20.Jarhunderts die Repression gegen Absinth mit der Folge eines generellen Verbotes. In diesen beiden Kantonen wurden sowohl die DroLegInitiative wie auch die Hanfinitiative am stärksten abgelehnt: Waadt: DrolegInitiative: 16,5% Ja-Stimmen, Hanfinitiative: 28,8% Ja-Stimmen; Neuenburg: DrolegInitiative: 14,9% Ja-Stimmen, Hanfinitiative: 28,5% Ja-Stimmen.

Am 30. November wurde auch über die „Porno-Initiative“ abgestimmt. Die Volksinitiative «für die Unverjährbarkeit pornografischer Straftaten an Kindern» verlangt, dass sexuelle oder pornografische Straftaten, die an Kindern vor der Pubertät begangen wurden, nicht verjähren. Schweizweit wurde diese Initative mit 51,9% Ja-Stimmen angenommen. Ausgerechnet im repressiven Kanton Waadt hielten jedoch 60,1% nichts von der Verjärhrung der Kinderschändung, nur 39,9% stimmten dort mit Ja – der niedrigste Ja-Anteil in der ganzen Schweiz.

Alle Abstimmungsresultate nach Kantonen und Bezirken
mit Vergleichsdaten zu früheren Abstimmungen mit vergleichbaren Themen
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/03/blank/key/2008/04.html

„Jeder muss in seiner Art genießen können, jedoch so, dass keiner auf Unkosten eines andern genießen oder ihn in seinem eigentümlichen Genuss stören darf.“ Georg Büchner

Mehr hierzu siehe:
http://www.hanfparade.de/cannabis-legalisieren/menschenrechte-und-freiheit.html

Hans Cousto 04.12.2008 – 14:30

Quelle: Indymedia vom 4.12.2008

Hanf-Initiative: Please vote vor Switzerland Cannabis

Wer einen Klick Zeit hat: für die Schweizer Hanf-Initiative abstimmen auf digg.com! Dabei geht es um die Wahl-Party im Hanf Museum Berlin

Please vote vor swiss hemp on digg.com!

Radiotip zur HANF-VOLKSABSTIMMUNG in der Schweiz

Update: Am 30.11. findet im Hanf Museum Berlin eine Wahl-Party zur Hanf-Initiative Volksabstimmung statt. Das ganze ist auch hörbar als Webcast!

In seiner Sendung „Jan“ im Freien Radio Reutlingen/Tübingen ´Wüste Welle´ behandelt Jan Groeneveld (am Do., 20.Nov.́´08; 20-21 Uhr) das Thema :

HANF-VOLKSABSTIMMUNG AM 30. NOVEMBER 2008 IN DER SCHWEIZ

Livesendung am DONNERSTAG, den 20. Nov. von 20 – 21 Uhr

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GHB/GBL Diskussion: Take Back The Night – Sexismus bekämpfen, Vergewaltigungen verhindern! / Drink Spiking

Take Back The Night
Sexismus bekämpfen, Vergewaltigungen verhindern!

Ihr habt euch die neuen Schuhe angezogen, den coolen Glitzergürtel umgelegt und freut euch die ganze Woche schon auf die anstehende Party.

Zusammen mit anderen tollen Menschen wollt ihr das Leben genießen, euch austoben und einfach eine schöne Zeit haben. Davon wollen wir euch auch gar nicht lange abhalten, sondern wünschen euch viel Spaß.

Bitte achtet dabei aber auch darauf, dass die Party für euch oder andere nicht zur negativen oder gar grausamen Erfahrung wird:

Immer wieder gibt es Berichte vom und Diskussionen um den gezielten Einsatz der Droge GHB als Waffe zur geplanten Vergewaltigung bei Parties und Afterhours. Dabei wurde Menschen (in der Regel Frauen) die Droge versteckt verabreicht, um sie in ihrer Wahrnehmung und ihren motorischen Fähigkeiten so weit einzuschränken, dass sie sich vor Angriffen auf ihre psychische und physische Integrität, meist in Form von Vergewaltigung, nicht mehr schützen konnten.

So etwas darf nicht passieren und wir alle können und müssen etwas dafür tun, Vergewaltigungen zu verhindern.

Deshalb: Wenn Situationen komisch wirken, sprecht das an!

Wenn Leute den Eindruck machen, sie hätten keine Kontrolle mehr über sich, dann sorgt dafür, dass sie sich sicher ausruhen können, lasst sie nicht allein!

Wenn ihr sexuelle Handlungen bemerkt, bei denen eine_r der Beteiligten nicht mehr anwesend zu sein scheint, dann geht euch das was an!

Lieber einmal mehr nachfragen, als einmal zu oft nicht hingesehen zu haben!

Wir alle sind verantwortlich für das, was auf einer Party und in anderen Situationen passiert, in denen wir uns bewegen.

Was dabei jedoch auch bedacht werden muss ist, dass Vergewaltigungen die unfassbare und grausame Spitze eines Eisbergs sind. Denn auch und gerade bei Partys kommen sexistisches Verhalten und Grenzüberschreitungen vor, die ein gesellschaftliches Klima schaffen, welches Vergewaltigungen überhaupt erst möglich macht. Wenn z.B. die alltägliche Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts einfach so hingenommen wird, dann schafft diese Akzeptanz auch die gesellschaftliche Grundlage für sexualisierte Gewalt gegen sie.

In diesem Sinne muss auch dieses Problem bekämpft werden, um Vergewaltigungen zu verhindern. Die Rede ist von Sexismus.

Mit diesem haben wir auf die eine oder andere Art und Weise alle zu kämpfen. Sexismus ist freilich mehr als Blau vs. Pink, Bohrmaschine gegen Wischmob oder Spielzeugauto vs. Barbiepuppe.

Allerdings geht die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts tatsächlich mit einer allgemeinen Strukturierung und Unterteilung der Gesellschaft in unterschiedliche Bereiche , die jeweils ziemlich eindeutig Geschlechtern zugeordnet sind, einher. Diese als männlich oder weiblich gedachten Tätigkeiten, Gefühlsregungen, gesellschaftliche oder ökonomische Positionen sind ausgehend von ihrer geschlechtlichen Zuordnung hierarchisch geordnet.

Insgesamt sind die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen wir uns bewegen sehr komplex und auf die eine oder andere Art sind wir alle daran beteiligt und von ihnen geprägt, so auch vom Patriarchat. Deshalb haben auch wir alle die Verantwortung uns damit weitergehend auseinander zu setzen und diese Zustände zu bekämpfen.

Sexismus muss als gesamtgesellschaftliches Phänomen betrachtet werden und darf nicht als Einzelfall oder Privatsache eingestuft werden.

Ob wir oder andere uns sagen, wir müssten Kinder kriegen und uns für die Familie aufopfern, weil wir Frauen seien oder ob wir immer stark sein müssen, weil wir Männer seien. Das alles ist Sexismus.

Auf Partys kann das praktisch schon ein aufdringliches Antanzen oder auch ein unangenehmes Anmachen sein. Vielleicht hast du auch schon Situationen erlebt, wo du selbst die Grenzen von anderen überschritten hast oder wo du Grenzüberschreitungen erlebt hast.

All das ist bislang alltäglich und deshalb müssen wir, um Sexismus zu bekämpfen, alle gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Daher achtet auf das Einhalten von Selbstverständlichkeiten, damit sie es auch bleiben:

Wichtig ist zu respektieren, dass jede Person selbst bestimmt, ab wann es für sie unangenehm wird – und daran sollten sich andere dann auch halten.

Wenn du möchtest, dass andere eine gute Zeit haben, dann sei sensibel und sprich mit ihnen.

Achte darauf, dass sie sich nicht von dir bedrängt oder überrumpelt fühlen.

Durch sexistisches Verhalten aber insbesondere dadurch, dass Vergewaltigungen passieren, bekommen Menschen das Gefühl von Angst und Unsicherheit, entschließen sich dann besser zu Hause zu bleiben oder sich von Beschützern abhängig zu machen, obwohl sie vielleicht viel lieber alleine ausgehen würden.

Auch das dürfen wir nicht zulassen! Wir wollen nicht, dass eine_r sich einschließen muss vor lauter Angst!

Vergewaltigungen und Sexismus haben nur dann keine Chance, wenn sich alle gemeinsam dagegen wehren und aufeinander achten.

Was deine Grenzen überschreitet, entscheidest dabei ganz allein du selbst. Das kann schon bei ätzenden Anmachsprüchen oder Anstarren anfangen. Wenn du dich in deiner Situation unwohl fühlst, ist es dein gutes Recht, das deutlich zu machen und von anderen darin unterstützt zu werden.

Gleichzeitig bedeutet das auch: Achte darauf, die Grenzen von anderen Menschen wahrzunehmen und zu respektieren.

Die Verantwortung für einen guten Umgang miteinander kann nicht nur bei den Betroffenen von sexistischen Grenzüberschreitungen lieben.

Deshalb noch einmal: Schaut hin, fragt nach, wenn nötig greift ein und holt euch Unterstützung!

Wir können gemeinsam Handeln, wir alle können etwas dafür tun, dass Sexismus auf unseren Partys keinen Platz mehr hat.

Damit es für alle eine schöne Party wird.

Anmerkung von der Hanfplantage: Meiner Meinung nach ist auch die Fixierung der Medien auf bestimmte Substanzen Sexismus und lenkt vom eigentlichen Problem ab!

Veröffentlicht auf der Hanfplantage, www.hanfplantage.de
Autor_in unbekannt, Text von einem Flyer von einer Party

PS: Wenn du diesen Artikel wichtig findest, freue ich mich über deine Stimme dafür bei Yigg

Erkennt die Verantwortung

Liebe Freunde,

“Die unglückliche Situation der globalen Drogenverbote ist es, dass auch außerhalb des Rahmens denken Verboten ist”

Das trifft auf die Reformbewegung auch zu. Ich fühle, dass ein Grund in unser Versagen bei dem Erleuchten der Herzen und Geister der Prohibitionisten auch zu einem grossteil an unserer eigenen Unmöglichkeit, außerhalb des Äußeren des Äußeren der Kiste zu denken. (Anm. d. Übersetzers: siehe Schrödingers Katze )

Jeden Anhaltspunkt über die Vermutung zu eliminieren dass, als kausaler Effekt der Cannabisprohibition Nahrungsmittelknappheit und Unterernährung erzeugt wird, einer der größten Schäden der Prohibition ist. Wie ich es ebend geschrieben habe: Marihuana Prohibition muss als Verantwortlich für Krankheit, Tod und Hunger von buchstäblich Millionen von Menschen in jeden Teil der globalen Gesellschaft gesehen werden.

Der einzige, niemals wegzuargumentierende Fakt und unglaubliches Beispiel für die Kriminalität der Prohibition ist, das die UNFAO (Nahrungsmittel und Agrar Organisation der Vereinten Nationen, Food and Agriculture Organization of the United Nations) den Hanfsamen nicht als Nahrungsmittel für Menschen einstuft. Das ist eine Spitze der unglaublichen Proportionen, die Millionen von Menschen beeinflussen, dennoch wird in der “etablierten” Drogenpolitik-Reformbewegung von kaum einem die Beziehung zwischen Drogenpolitik, der globalen Nahrungsmittelkrise inklusive der Unterernährung erwähnt.

“Die höchsten Autoritäten müssen erkennen, dass es Zeit ist zu Handeln. Ihr Versagen ist ein Zeichen der Hilflosigkeit oder der Bürokratie.. Wir müssen die Verwundbarkeit in Sachen Drogen und Kriminalität durch mehr (Anm. d. Übersetzers: wissenschaftliche) Entwicklung reduzieren. Und bessere Justiz würde mehr Vertrauen in die Gesetze bringen.”

Es gibt keinen größeren Schaden durch den “Krieg gegen die Drogen” als das verkrüppeln lassen der Agrarkultur, durch eine erzeugte Knappheit einer einzigartigen und kritischen Ressource. Ohne die Cannabiskultur wird unsere Spezies niemals Nachhaltigkeit erlangen können. Wie viele in der Reformbewegung verstehen dass das Wahr ist, und riskieren, extremistisch oder fanatisch zu klingen wenn sie die ganze Wahrheit aussprechen? Nicht viele. Nicht genug.

Es ist Zeit für die Drogenreformbewegung zu erkennen, wie richtig wir liegen, und mit dem Prozess, die Mechanismen zur Anerkennung von Hanfsamen als die nährstoffreichsten Samen auf der Welt in Gang zu bringen, zu beginnen.

Neben dem Elend und der Armut die durch Prohibition erzeugt wird, werden Entwicklungsprozesse angegriffen durch das Defizit von essentiellen Nährstoffgrundlagen, welche durch die Cannabispflanze produziert werden. Der wahre Wert von Hanf entzieht sich der Verfolgung durch die Regierung.

Die Begrenzungen des Gesetzes liegen in der einzigartigen Natur von Cannabis. Bis die Menschheit erkennt das Cannabis außerhalb der Verfolgung durch die Gerichte liegt, wird die Degeneration der Umwelt, ökologische und soziale Evolution unausweichlich sein, bis zum Punkt der vorhersehbaren Auslöschung.

Cannabisanbau ist keine Straftat, es ist eine Notwendigkeit. Die Unausgeglichenheit welche durch den Prohibitionsmob erzeugt wurde, das erste Gebot zu beachten, unsere Freiheit anzubauen “jedes Kraut das Samen trägt… und jedes grüne Kraut”, wie es in der Genesis und jeder anderen menschlichen Religion geboten ist.

Den hohen moralischen Anspruch zu verstehen hilft niemanden. Es ist wie es ist, Cannabis ist die einzige agrarkulturelle Ressource seit Urzeiten, Nützlich, Nährstoffreich und potenziell im Überfluss vorhanden auf der Erde. Es produziert auch mehr Monoterpen (Anm. d. Übersetzers: Spielen bei der Wolkenbildung eine Rolle, Atmosphärenforschung, Monoterpene und Pflanzen ) als jede andere Agrikulturelle Frucht, was es zu dem adäquaten Werkzeug macht um die globale Erwärmung zu schwächen.

grüße an Alle, besonders an Andre Fürst, Sr. und Jr. Ich glaube ihr seid gesund und ich denke an euch und Chanvre-Info für die großen Verluste der Freiheit die euch aufgezwungen werden um die Wahrheit zu verteidigen.

Paul J. von Hartmann

California Cannabis Ministry

Project P.E.A.C.E.
Planet Ecology Advancing Conscious Economics

Telefon: USA (831) 588-5095

Das englische Original befindet sich auf der Webseite des California Cannabis Ministry: “Recognizing the stakes

Costa: Internationales Drogenkontrollsystem hat Zweck verfehlt

Costa: Internationales Drogenkontrollsystem hat Zweck verfehlt

Donnerstag, 27. März 2008: Direktor Antonio Costa (UN Drogenkontrollbehörde) stellt fest, dass das internationale Drogenkontrollsystem seinem Zweck nicht gerecht wird.

Hier finden Sie eine Kopie unserer letzten Pressemitteilung, welche die Aufmerksamkeit auf eines der wenigen aufhellenden Diskussionspapiere lenken soll, welche von dem Suchtkommissionstreffen der UN im März 2008 in Wien herausgegeben, aber nicht sehr verbreitet wurde. Mehr Hintergrundinformationen zu dem Suchtkommissionstreffen (Commission on Narcotic Drugs, CND) unter anderem hier, hier, hier und hier. Auch auf TNI: UNGASS zu Drogen und dem IHRA HR2 Blog.
..mehr Diskussionen, denen es zu folgen gilt.

UN Gebäude in Wien
Gebäude der Vereinten Nationen, UN Building in Vienna
Bildunterschrift: Gebäude der Vereinten Nationen in Wien, in dem das Suchtkommissionstreffen (CND) dieses Jahr stattfand.

Der leitendene Direktor des Büros zu Drogen und Kriminalität der Vereinten Nationen stellt fest, dass das internationale Drogenkontrollsystem seinem Zweck nicht gerecht wird

In einem überaus ehrlichen Bericht beschreibt der Kopf der UN Organisation, welcher für die Überwachung der Internationalen Vereinbarungen über Drogen zuständig ist, das multi-laterale Drogenkontrollsystem würde “seinem Zweck nicht gerecht werden”. Er erklärt auch, wie die internationalen Regime signifikante unvorhergesehene Konsequenzen erzeugt haben.

Der Bericht “Das Drogenkontrollsystem Fit für die Zweckbestimmung: Aufbauen auf der UNGASS Dekade” (”Making drug control ‘fit for purpose’: Building on the UNGASS decade”) wurde auf der Konferenz der Suchtkommission, welche Anfang März 2008 stattfand, veröffentlicht, aber nicht weit verbreitet.

Er sagt aus:

“Es ist tatsächlich ein Geist der Reformen in der Luft um die Vereinbarungen (Conventions) Fit für den Zweck zu machen und sie der Realität auf dem Boden anzupassen, welcher verständlicherweise völlig anders ist als zu der Zeit, in der die Vereinbarungen geschaffen wurden. Mit dem System der multi-lateralen Abkommen können diese einfach übernommen werden, alles was wir brauchen ist: Als erstes, eine erneuerte Zusage an die Prinzipien des Multi-lateralismus und der verteilten Verantwortung. Zweitens, eine Zusage dass die Basis der Reform auf empirischen Beweisen beruht und nicht Ideologie; und drittens, einen konkreten Aktionsplan der die oben geschriebenen Ziele unterstützt – über Rhetorische und Lippenbekentnisse hinaus.” (Seite 13)

“Wenn wir uns das letzte Jahrhundert anschauen, können wir sehen, dass das Kontrollsystem und dessen Anwendung einige unvorhergesehene Konsequenzen gehabt hat. Diese mögen oder auch nicht – unerwartet gewesen sein, aber sie waren sicherlich unbeabsichtigt. (Seite 10)

“Die erste unbeabsichtigte Konsequenz ist ein grosser krimineller Schwarzmarkt, welcher aufblüht um die verbotenen Substanzen vom Produzenten zum Konsumenten zu bringen, egal ob es in die Markt gedrückt wird oder die Leute es haben wollen. Die finanziellen Anreize von diesem Markt sind einfach enorm. Es gibt kein Mangel an Kriminellen, die versuchen sich einen Teil des Kuchens abzuschneiden. Das von einem Markt, auf dem es nicht selten ist, dass sich der Preis von der Produktion zum Verkauf verhundertfacht. (Seite 10)

“Die zweite unbeabsichtigte Konsequenz ist, was man “Fehlausrichtung der Gesetze” nennen könnte. Die Gesundheit der Bevölkerung, welche oberstes Prinzip der Drogenkontrolle sein sollte, wurde in den Hintergrund gedrängt. (Seite 10)

“Die dritte unbeabsichtigte Konsequenz geographische Zerstreuung. Es ist auch als “Balloneffekt” bekannt, weil das Drücken an einer Stelle (durch schärfere Kontrollen) an einer anderen Stelle zum Schwellen (beziehungsweise zu einem Anstieg) führt…” (Seite 10)

“Es scheint dass eine System erschaffen wurde, in dem die Personen, die in das Netz der Sucht geraten, sich marginalisiert und ausgeschlossen aus der Gesellschaft wiederfinden. Hinzu kommt ein moralisches Stigma, welches es ihnen unmöglich macht Hilfe zu finden, selbst wenn sie es sich wünschen.” (Seite 11)

“Das Konzept der Risikominimierung wird oft unnötig zur Kontroverse, als wär da ein Gegensatz zwischen (1) Prävention und Behandlung auf der einen Seite und (2) die gesundheitlichen und sozialen Konsequenzen des Drogengebrauchs auf der anderen Seite. Das ist eine unkorrekte Trennung. Diese Konzepte sind komplementär.” (Seite 18)

“Es steht für Vernunft, dass die Drogenkontrolle und die Ausführung der Vereinbarungen über Drogen auf der Basis von Menschen- und Gesundheitsrechte weitergeführt werden muss” (Seite 19)

Danny Kushlick, Direktor der Transform Drug Policy Foundation (Stiftung zur Transformierung der Drogenpolitik) sagte:

“Dieser Bericht ist ein willkommener Kontrast zu den politisch motiviertierte Rhetoriken welche die Suchtkommissionstreffen bisher sehr dominiert hat. Herrn Costa ist zu gratulieren für die klare Ansage, was viele die an der Reform der Drogenpolitik seit Jahrzehnten arbeiten.
Dass, auch wenn es nicht so gedacht war, das internationale Drogenkontrollsystem, in der modernen Welt, nicht wiedergutzumachende Konsequenzen erzeugt hat und die möglichen Reformen grundsätzlich erforscht werden müssen.”

“Es ist zu hoffen, dass die Themen die der Direktor aufgeworfen hat, seriös von den Mitgliedsstaaten im folgenden Jahr der Auswertung der Strategie debattiert wird. Trotz der positiven Worte des Direktors der Drogenkontrollbehörde hat diese substanzielle Debatte noch nicht begonnen.”

*ENDE*

Kontakt:

Danny Kushlick, Director +44 (0) 7970 174747
Steve Rolles, Information Officer +44 (0) 7980 213943

Hinweise für die Presse:

UN Paper: Making drug control fit for purpose: Building on the UNGASS decade (PDF, 3 MB)

Das Diskussionspapier wurde erst am 2. April 2008 veröffentlicht.

* In seiner Überprüfung der britischen Drogenstrategie im Jahre 2002 gab das auserwählte Gremium des britischen Innenministeriums 24 Empfehlungen ab, unter anderem die folgende:

“Der Regierung wird nahegelegt, innerhalb der Suchtkommission (CND) die Diskussion um alternative Wege zur Bewältigung des globalen Drogendilemmas zu initiieren, die auch die Möglichkeit der Legalisierung und Regulierung beinhaltet.” [24. Empfehlung]

2003 veröffentlichte die Regierung Großbritanniens den Prime Minister’s Strategy Unit-Report zur Drogenpolitik [der Prime Ministers Strategy Unit ist das Beraterkabinett der Regierung, dessen Aufgabe es unter anderem ist, Regierungsstrategien zu untersuchen und sie zu verbessern – Anm.d.Übersetz.]. Dieser zeigt auf, dass für viele Schäden, die mit dem Handel und Gebrauch von Heroin und Kokain in Verbindung gebracht werden, die weltweite Repression auf der Angebotsseite der Ursprung ist.
Der komplette Report ist verfügbar unter:
bei der britischen Regierung (PDF) und eine Kurzzusammenfassung von Transform.

Copyright der Fotos: Transform, 2008

Geschrieben von Steve R.
Übersetzung ins Deutsche von Martin und Koshka

Quelle:

Transform, Thursday, March 27, 2008: UNODC Director declares international drug control system is not ‘fit for purpose’

Schlüsselwörter: Antonio Costa, CND, Convention, Vereinbarungen, Drugs, Drogen, Reduction, Reduzierung, Menschenrechte, human rights, UN, Vereinte Nationen, UNODC, Suchtkommission, Wien, 2008

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Zensur unbeliebter Meinung bei der fluter.de Redaktion

Auf dem Netzangebot von Fluter.de, einem Magazin der BPB, der Bundeszentrale für politische Bildung von Deutschland, kann Mensch sich ein Blog registrieren und die eigene Meinung kundtuen – könnte man meinen.

Sobald es aber um heikele Themen geht, wie in meinem Fall “Drogen”, sieht die Meinungsfreiheit sehr mager aus. Ich habe versucht, einen Blog dort zu registrieren und folgene Diskussion muss ich mir mit der fluter Redaktion antuen:

Hallo XXX,

nach der Prüfung der von dir angegebenen Website müssen wir dich bitten den Link aus deinem Profil zu entfernen.

Eine Website, die als erste Meldung einen Link enthält zu einem Beitrag zur Herstellung von Ecstasy sehen wir als äußerst kritisch an. Ecstasy ist eine gefährliche Droge, besonders wenn sie von unerfahrenen Leuten hergestellt wird (an diese richtet sich unserer Auffassung nach dieser Beitrag).

Wir können daher eine Verlinkung von fluter.de mit dieser Website oder ähnlichen Inhalten
nicht akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen,
fluter.de-Redaktion

> Folgendes Profil wurde erstellt:
> Login:tribble
> Meine Seite:
> http://www.hanfplantage.de/

Herstellung von Ecstasy in 40 Sekunden

Der fragliche Beitrag, siehe “Wie wird Ecstasy hergestellt”, ein 40 Sekunden Clip aus dem amerikanischen Fernsehen, wird von der Redaktion als “gefährlich” angesehen, da ja unbedarfte Menschen denken könnten, so wird das hergestellt.

Jeder Mensch, der sich das Video anschaut, kann mir dabei zustimmen, dass es unmöglich ist nach dieser Anleitung Ecstasy herzustellen. Anscheinend hat das die Redaktion nicht getan, und will mit diesem “Todschlagargument” solcherlei Informationen von ihren Seiten fernlassen.

Vorrauseilender Gehorsam – Diskriminierung an allen Stellen

Als ob es in meinem Interesse läge, Ecstasyherstellungsanleitungen auf fluter.de zu veröffentlichen. So ein Blödsinn – aber es wird einen Unterstellt, und damit erscheint die Redaktion in keinem guten Licht.

Weiter in den eMails

Natürlich habe ich der Redaktion geschrieben, dass es sich in diesem Beitrag wohl kaum um eine komplette Anleitung handeln könne, da dieser Film im öffentlichen Fernsehen ausgetrahlt wurde. Als Reaktion darauf kam folgende eMail, schon mit meiner Antwort darauf:

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: XXX
Gesendet: 29.03.08 12:46:34
An: XXX
Betreff: Re: Benutzerprofil geändert

Hallo XXX

ich habe soeben die Ergänzungen in deinem Profil gecheckt und muss dich
nochmals bitten, den Link zu deiner Seite zu entfernen. Nur weil der
Artikel zur Herstellung von Ecstasy nach unten gerutscht ist, heißt das
nicht, dass das Problem nicht mehr existiert.

Wir glauben, dass so eine Anleitung gefährlich werden kann für Leute, die
keine Ahnung von den Auswirkungen von Ecstasy haben und können deswegen
eine Verlinkung von fluter mit dieser Seite, egal ob direkt oder indirekt,
nicht akzeptieren.

Mit freundlichem Gruß,
fluter.de-Redaktion

Meine Antwort darauf:

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,

ich habe den strittigen Beitrag um einen Link zu Fachinformationen über die Substanz ergänzt.

Dennoch sehe ich einige Reibungspunkte: Wie ich ihnen schonmal schrieb, sehe ich nicht ein, einen im normalen Fernsehen ausgestrahlten Fernsehbeitrag von meiner Webseite zu nehmen. Dieser Beitrag ist etwa 40 Sekunden lang. Glauben Sie wirklich, dass in 40 Sekunden Ecstasy hergestellt werden könne? Warum sollte dieser Beitrag gesendet werden, wenn er denn so gefährliche Substanzen beschreiben würde?

Glauben Sie wirklich, dass Ecstasy per se gefährlich ist?

Wenn ja, dann sind sie Opfer der 50 Jahre Drogenprohibitionspropaganda.

Keine Substanz ist per se gefährlich. Schon Paracelsius schrieb “Die Dosis macht das Gift”. Keine Substanz die auf dem Tisch liegen würde, würde sie von sich aus anfallen wie ein wildes Tier oder sie verführen das zu nehmen: Substanzen haben keinen Mund!

Wenn Sie sich meine Webseite genauer anschauen würden, würden Sie erkennen, dass sich meine Seite durchaus mit Drogenprävention und Drogenaufklärung befasst. Ich werde in dieser Arbeit sogar von der BzgA / Deutsche Aidshilfe unterstützt. Wollen Sie wirklich gegen offizielle Politik dieser Organisationen reden?

Zum Ecstasy noch mal: Meine Fachinformanten, die studierte Pharmazeuten und Ärzte sind, sind einhellig der Meinung, dass Streckstoffe oder ganz unbekannte Substanzen die “gefährlichen Pillen” machen.

Und diese Schweinerei ist NUR durch die Prohibition möglich!

Ich werde diese Maildiskussion in meinem Blog zur Ansicht stellen, und weiterhin die “Personen vom Fach” über diese Diskussion in Kenntnis setzen.

CND: China führt Bande gegen die Menschenrechtsdeklaration an: “Diskussion von politischen Themen wie den Menschenrechten sind fehl am Platz beim CND”

Nenne es die Rache der Todesstrafe-Staaten. Ein Bericht der IHRA (International Harm Reduction Association) von der 51. Sitzung der Suchtstoffkommission.


Foto vom Kommitee des Ganzen des Suchtstoffkommission, CND

Nur Tage nachdem Antonio Maria Costa, der Direktor der Drogenkontrollbehörde der Vereinten Nationen (UNODC), in seiner Eröffnungsrede zu der 51. Sitzung der Suchtstoffkommission (Commission on Narcotic Drugs, CND) das Thema Menschenrechte angeschnitten und sich für ein Ende der Todesstrafe für Drogendelikte ausgesprochen hatte, kam eine Koalition von Todesstrafe befürwortenden Staaten zusammen um eine bahnbrechende Menschenrechtsresolution zu blockieren.

Die Resolution, “Richtige Einführung des Vereinte Nationen Menschenrechtssystem in die Internationale Drogenkontrollpolitik” – wurde von Uruguay eingebracht und von Bolivien, Argentinien und der Schweiz unterstützt. Die erste Resolution in diesem Sinne bei der Suchtstoffkommission. Es erkennt das 60-jährige Bestehen der Universellen Deklaration der Menschenrechte an, eine Feierlichkeit, welche 2008 im gesamten Vereinte Nationen System gefeiert wird und bekräftigt dass “internationale Drogenkontrollaktivitäten in Konformität mit den internationalen Menschenrechten stehen muss”. Die Resolution weist die Drogenkontrollbehörde an, “diese Ziele in naher Zusammenarbeit mit dem Büro des Kommissars für Menschenrechte und den Menschenrechtsrat zu erreichen”

Am Donnerstag, dem 13. März 2008 wurde dieser Resolutionsentwurf zu dem “Kommitee des Ganzen” der CND gebracht, auf dem die Formulierung der Resolution debattiert wird, abgestimmt und (hoffentlich) einstimmig beschlossen wird, bevor sie wieder vor die ganze CND Plenarsitzung zur Bewilligung gebracht wird. Es war dort, dass eine kleine Koalition von Staaten versucht hat, diese Resolution zu blockieren, oder zumindest zu unterminieren.

Anführer der Bande war China, welches meinte, dass “Diskussionen von politischen Themen wie die Menschenrechte fehl am Platz sind beim CND”. China zweifelte weiterhin das Mandat des CND an, das 60-jährige Bestehen der Universellen Menschenrechtsdeklaration feiern zu dürfen und gab an “Es ist nicht der Mission des CND dienlich, die Menschenrechte anzusprechen und es ist nicht dienlich diese Resolution in dieser Sitzung anzusprechen.”

Zu China hinzu kamen Japan, Nigeria, Iran und Thailand, welche diese Resolution nichtmal in Betracht ziehen wollten. Kuba versicherte sich, dass eine spezifische Stellungnahme zur Todesstrafe für Drogendelikte aus dem Entwurf entfernt wurde, noch bevor dieser überhaupt die Kommissionsdebatte erreicht hatte.

Volle Unterstützung hatte die Resolution von Uruguay, Großbritannien, Italien, Bolivien, Argentinien, Rumänien, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, Belgien, der Schweiz, Finnland, Deutschland, Spanien, Slovenien, Irland und Peru.

Die Vereingten Staaten von Amerika, auch wenn sie behaupteten dass “wir alle den Menschenrechten sehr zugetan sind”, taten ihr bestes um die Formulierung der Resolution zu verwässern. Dies war ein ähnlicher Ansatz welcher von Ägypten verfolgt wurde, während sie nicht direkt gegen die Resoultion sprachen, aber viele Prozess- und Formulierungsänderungen wollten um somit den Fokus von den Menschenrechten zu nehmen. Kanada drückte Unterstützung für die Resolution aus, aber wechselte später die Seiten zu den USA, um eine Referenz zu der UN Deklaration der Rechte von Indigenen Völkern zu blockieren.

Die Zuschauer der Debatte wurden oft mit unglaublichen Statements von offiziellen Regierungsdeligierten auf diesem hochrangigen UN-Treffen konfrontiert.

China, zum Beispiel, gab das Statement ab “Es ist lächerlich uns (also das CND) zu verpflichten, entsprechend der Menschenrechte zu arbeiten.”

Nigeria erzählte den Deligationen dass “wir uns nicht von Gefühlen leiten lassen sollten” bei der Unterstützung der Resolution, und fragte “Was bedeutet das Vereinte Nationen Menschenrechtssystem für uns?”

Nicht auszulassen im “Wer weiss am wenigsten über das UN System”-Wettbewerb ist Japan, welches fragte, was der Ausdruck “Internationale Drogenkontrolle” in der Resolution bedeutet um dann in Frage zu stellen, ob die Universelle Deklaration der Menschenrechte auch internationales Recht wäre. (Ist es, und zur Information unsere speziellen japanischen Kollegen, sie können mehr darüber auf der Webseite des Menschenrechtskommissars in der Rubrik Internationales Recht herausfinden)

Thailand machte sich Gedanken darüber, dass die Menschenrechte ein Job der UN in Genf (wo die Menschenrechtsbüros beheimatet sind) wäre und nicht in Wien (wo sich die CND trifft). Die Thaidelegation blieb auf dem Standpunkt, dass “Wenn wir die Thematik der Menschenrechte in die CND einbringen, wird mit der Tradition des Konsens brechen” in der Entscheidungsfindung der Kommission.

Der zweite Punkt ist wenigstens etwas, bei dem IHRA nicht mehr als zustimmen konnte, weshalb wir auch in unserem Statement vor der CND Plenarsitzung für ein Ende des Konsensprinzips und für Mehrheitsabstimmungen gesprochen haben, wegen der Menschrenrechtsdebatte. Das hätte ein Ende dieser überflüssigen Szenarien, die wir am Donnerstag erlebten, gehabt, bei dem eine kleine Handvoll von Staaten eine Resolution blockieren konnte, über die ansonsten schnell abgestimmt wäre.

Auf der anderen Seite spielte Großbritannien eine führende Rolle in der Verteidigung der Resolution, und stellte heraus dass das Prinzip der Menschenrechte über der Drogenkontrolle stehe und dies in den internationalen Gesetzen “klar und unmissverständlich” sei. Sie sagten dass in der CND, als funktionale Kommission des Ökonomischen und Sozialen Rates der Vereinten Nationen, die Menschenrechte tief verwurzelt seien. Auch stellte Großbritannien zur Aufklärung der japanischen Delegation klar, dass die Universelle Deklaration der Menschenrechte nicht nur internationales Recht sei, sondern auch ein Gewohnheitsrecht.

Die niederländische Delegation merkte an, dass das Thema der Menschenrechte “wichtig genug wäre, dass Direktor Costa es in die Eröffnungsrede einbringt, so dass wir keinen Grund sehen warum sie hier nicht diskutiert werden sollten.” Als Antwort auf die Statements mancher Delegationen, dass sie nicht wüssten was das Wort “Menschenrechte” bedeute, sagten die Deligierten dass “Menschenrechte sehr gut definiert wären, wir wüssten deswegen nicht warum Leute fragen sollten was denn Menschenrechte sind”.

Die Schweiz, eine der Unterstützer der Resolution, argumentierte dass “Menschenrechte nicht nur etwas sind, was in Genf verteigt wird oder ein Ziel ist das wir erreichen wollen. Sie sind Glaubensgrundsätze im Herzen des Systems der Vereinten Nationen.”

Argentinien, auch ein Unterstützer, meinte dass eines der Hauptziele der internationalen Gemeinschaft wäre, die Universellen Menschenrechte zu unterstützen, und beschrieben sie als “eine der größten Errungenschaften der internationalen Gemeinschaft”. Sie stellten heraus, dass Drogenkontrolle ein sehr weites Feld wäre, welches viele Themen des Schutzes der Menschenrechte berührt, inklusive des Rechts auf Gesundheit und des Rechts auf Leben.

Bolivien argumentierte, dass die Resolution wichtig sei, damit “im Kampf gegen Drogen die fundamentalen Menschenrechte nicht aus der Sicht verloren gehen”.

Die Resolution, mit den neuen Formulierungen die auf dieser Debatte basieren, wird am Freitag wieder dem Kommitee als Ganzem vorgelegt. Das HR2 blog wird dort sein und euch informiert halten.

Danke an Steve Rolles von der Transform Drug Policy Foundation für das Foto des CND Kommites des Ganzen.

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Über die IHRA:

Die Internationale Risikominimierungsvereinigung (International Harm Reduction Association, IHRA) ist eine der führenden internationalen Nicht-Regierungsorganisationen welche Theorie und Regeln bewirbt, die das Risiko von dem Konsum aller psychoaktiver Substanzen eindämmen. Risiken, die nicht nur aus der immer höheren Verbreitung von HIV und Hepatites C Infektionen ausgehen bei Personen die Drogen konsumieren, sondern auch negative Soziale, Gesundheitliche, Ökonomische und Kriminelle Auswirkungen von illegalisierten Drogen, Alkohol und Tabak auf Individien, Gemeinschaften und der Gesellschaft.

Ein Grundprinzip von IHRA’s Ansatz ist es, das Engagement von Personen und Gemeinschaften zu unterstützen, welche von Drogen und Alkohol betroffen sind und sich einbringen wollen in der Gesetzgebung. Dazu zählt auch die Stimme und Perspektive von Personen welche illegalisierte Drogen gebrauchen.

http://www.ihra.net