Wie man Geld mit Drogen verdient – Würdest du das machen, wenns Legal wäre?

„How To Make Money Selling Drugs“ dokumentiert den Drogenkrieg und spielt mit den Schauspielern Woody Harrelson, Adrian Grenier, 50 Cent und Eminem. Die Dokumentation, von Matthew Cooke geschrieben und produziert, spricht über den zerbrochenen Traum in Amerika und wie das Verkaufen von Drogen ein „werd schnell Reich“-Schema für viele geworden ist.

In der Serie „Breaking Bad“ von AMC geht es um einen Chemielehrer, der sich dem Verkauf von illegalen Drogen (Methamphetamin) verschreibt um seine Familie zu unterstützen, nachdem er einen tödlichen Krebs diagnostiziert bekam. Der Charakter Walter White begegnet in der Serie vielen Problemen mit dem Gesetz und dem organisierten Verbrechen. Wenn es aber Legal wäre, könnte Mr. White sehr viel Geld als Elitechemiker machen ohne die Gefahren des illegalen Transportes.

Hier der Trailer von der neuen Dokumentation „How To Make Money Selling Drugs.“ Denkst du, du würdest Drogen verkaufen wenn es legal wäre?

via sodahead

Drogenrazzia in Boeing Militärwerk

Nachdem wir nun wissen, dass die NATO und einige andere Länder, darunter Australien, in der Opium- und Heroinproduktion und Handel verstrickt sind, berichtet BCC, das 37 Personen bei einer Razzia in einer Militärfabrik von dem Flugzeughersteller Boeing verhaftet worden sind. Die Anklage lautet auf Handel mit verschreibungspflichtigen Substanzen, darunter Schmerzstiller und angstlösende Stoffe. Die Anklage läuft nicht nur gegen die Händler, sondern auch die Kunden, da diese in einem „kritischen Bereich“ arbeiteten.

US Staatsanwalt Zane David Memeger sagte dazu, dass 23 Personen wegen dem Handel mit dem Schmerzstiller Oxycontin und anderen Medikamenten angeklagt werden sowie 14 Personen wegen dem Besitz diverser Substanzen. Die Verdächtigen sind Männer und Frauen im Alter von 40 bis 50.

In einer Stellungnahme preist Boeing die „rigorose und durchdringende Untersuchung“ der Behörden an. In der Fabrik in Ridley Park, Pennsylvania, arbeiten etwa 5500 Personen.

Indisches Gericht verwirft Zwangstodesstrafe für Drogendelikte

Mumbay, Indien: Das Internationale Zentrum für Menschenrechte in der Drogenpolitik berichtete am 16. Juni 2011 dass in einer überraschenden Entscheidung das höchste Gericht von Bombay die Zwangstodesstrafe für Drogendelikte niedergeschlagen hat und wird damit das erste Gericht der Welt, dass so entscheidet. In einer Nachricht über Videokonferenz deklarierte eine Abordnung der Justiziare A.M Khanwilkar und A.P Bhangale den sogenannten Narcotic Drugs and Psychotropic Substances Act von 1985 (NDPS Act), der eine zwangsläufige Todesstrafe für Drogenhandel vorsieht, als „unkonstitutionell“.

Das Gericht verzichtete allerdings das Gesetz komplett abzulehnen und zog es vor, als weniger wichtig anzusehen. Konsequenz davon sei, dass ein Strafgericht die Möglichkeit – und nicht mehr den Zwang – die höchste Strafe für eine Person, die zum zweiten Mal mit Drogen aufgefallen sind, anzuwenden unter dem Paragraphen 31A.

Diese Entscheidung bringt entwas Entspannung für Ghulam Mohammed Malik, einem Mann aus Kashmir, der wegen dem wiederholten Schmuggel von Haschisch (Cannabisharz) durch den Special NDPS Gerichtshof in Mumbai im Februar 2008 verurteilt wurde. Mit der zwangsläufigen Anwendung der Todesstrafe unter Paragraph 31A war Malik zum Tode verurteilt wurden, ohne die Auswertung von individuellen Umständen oder mildernden Faktoren. Die Entscheidung des Gerichtes kam als Antwort auf eine Petition durch das Indische Netzwerk für Schadensminderung (IHRN), einem Verbund von Nicht-Regierungsorganisationen die zu humaner Drogenpolitik arbeiten. Ihre Petiton bezichtigt die Zwangstodesstrafe als Unnütz, Exzessiv und Unverhältnismäßig für das Verbrechen, mit Drogen umzugehen.

Als Reaktion auf den Spruch sagte der Vorstand des Antwaltskollektivs, Anand Grover, der den Fall für die IHRN vertreten hatte: „dieses Urteil marktiert einen wichtigen Schritt in der Drogenpolitik und der Kampagne gegen die Todesstrafe.“
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Ägypten: Todesstrafe für Hanf-Speiseöl für US-Amerikaner?

Foto von Mostafa Solimann, US-Bürger und Hanfspeiseöl-HändlerEin US-Bürger hatte Hanf-Speiseöl nach Ägypten importiert und wurde als Drogenhändler im letzten Dezember eingesperrt worden. Im letzten Monat wurde er freigelassen, nach dem ein Mob aus Demonstranten die Gefängnisse von Kairo überrannte. Allerdings befindet er sich noch immer in einem strafgesetzlichen Tanz. Mostafa Solimann, der eine Firma namens Health Harvest unterhält, wurde bislang ein neuer Pass von der US-Botschaft in Kairo verweigert, was bedeutet, dass er das Land nicht verlassen kann. Nun sieht er sich Möglicherweise der Todesstrafe für Drogenhandel gegenüber.

Dem „Todesstrafen“ Projekt der Internationalen Harm Reduction Asssociation zufolge, ist Ägypten eines von 32 Ländern, welche noch die Todesstrafe für einige Drogenstraftaten vorsehen. Während Ägypten nicht die Vorreiterrolle bei der Exekution von Drogenhändlern spielt, anders als der Iran, China, Saudi Arabien, der Vietnam, Signapur, Malaysien, wurden tatsächlich welche getötet, der erste 1989.
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Banden und Korruption in Deutschland

Wer noch Denkt, dass Drogenbanden und Korruption bei Behörden nur in anderen Staaten vorkomme, kann sich mal den Artikel „Bandidos und Kokain kosten Polizisten die Karriere“ im derWesten anschauen.

Es geht um verratene Dienstgeheimnisse, kriminellen Drogen-Besitz, „Bandidos“-Kontakte und damit für einen Essener Polizisten mittlerweile um Alles: Ein paar Gramm Rauschgift, ein paar illegal weitergegebene Informationen aus dem behördeninternen Datennetz könnten dem 39-Jährigen Beamten aus der Inspektion Nord am Ende den Job kosten. Der Mann steht womöglich vor dem Ende seiner beruflichen Karriere – für acht Portionen Kokain.

Jamaika: Dudus gefangen

Info: ‚Dudus‘ wurde gefangen. Pfarrer Miller wollte ihn zur US-Botschaft bringen

Chrisopher Dudus Coke aus Tivoli Gardens, Jamaika. Von den USA wegen Waffen- und Drogenhandel gesucht.Der bisherige Tivoli Gardens Bewohner Christopher ‚Dudus‘ Coke wird jetzt von der Spanischen Stadtpolizei Station in St. Catherine festgehalten. Der Gesuchte wurde der Polizei von dem Pfarrer Al Miller ausgeliefert. Coke wollte sich selbst ausliefern um in dem Prozess sein Recht auf ein Auslieferungsanhörung wahrzunehmen.

Miller bestätigte im Radioprogramm vor wenigen Minuten, dass während des Transpors von Dudus zu der US-Botschaft das Auto von einer Polizeistreife gestoppt wurde. Die Polizei erkannte den Gesuchten und brachte ihn nach Kingston.

Um strategische Positionen zu überwachen wurde zwischenzeitlich die Polizeistation von Soldaten umstellt. Neugierige Nachbarn haben begonnen, sich vor der Polizeistation zu versammeln.

Coke wird von den Vereinigten Staaten von Amerika gesucht wegen Waffen- und Drogenhandel. Vor kurzem wurden 5-Millionen Dollar auf Informationen, die zu seiner Verhaftung führen, ausgesetzt.

Der JamaicaObserver (Quelle) bietet ab 18:15 Uhr (Ortszeit) Live-Infos von der Polizeipressekonferenz. Dies auch auf dem JamaicaObserver twitter.

Kosten der „kriegsähnlichen Zustände“ auf 100 Millionen Dollar geschätzt

Die Unruhen über die Vorhaben zur Verhaftung von Dudus und die Konfrontation der Sicherheitskräfte mit den bewaffneten Freunden von Dudus haben in einen geschätzten Gesamtverlust von 100 Millionen Dollar bei Geschäften in Kingston geführt, so teilte die Jamaica Manufacturers‘ Association (JMA) mit ihrem Vorsitzenden Omar Azan vorgestern mit.

„Wir haben eine Umfrage getätigt und kamen auf etwa 98 Millionen Dollar von einigen Mitgliedern – und das ist nicht alles“ sagte Azan den Journalisten.

via JamaicaObserver

So ein Massaker auch in Deutschland möglich? Anfrage auf Abgeordnetenwatch

Zur Erinnerung: In diesem – auf Druck der USA militaristisch geführten – Drogenkrieg auf Jamaika sind über 70 Menschen getötet sowie über 700 Festgenommen worden. Auf die Zivilbevölkerung wurde keine Rücksicht genommen: Auch unter ihnen sind einige gestorben, weil sie einfach nicht mehr auf die Strasse konnten ohne das Risiko, von irgendeiner Seite erschossen zu werden.

Ist so ein Drogenkrieg ohne Rücksicht auf Menschenrechte auch in Deutschland möglich? Dies Frage ich die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) auf Abgeordnetenwatch. Wie immer freue ich mich über Mit-Interessierte auf Abgeordnetenwatch! Zur Zeit interessieren sich 35 weitere Personen für eine Antwort!

Mit-Interessieren für die Antwort der Drogenbeauftragen bei Abgeordnetenwatch

Warum Crackdealer noch bei ihrer Mutter wohnen

Übernommen von SeattlePI: Ich habe gerade ein Video mit Steven Leavitt gesehen, dem Autor von Freakonomics, der Daten auf der 2007er TED Konferenz präsentiert hat über die Finanzierung des Drogenhandels. Der Titel seiner Präsentation lautet „Warum Crackdealer immer noch bei ihrer Mutter wohnen?„.

Er arbeitete mit jemanden zusammen, der einen Einblick nicht nur in die Beziehungen zwischen Gang-Mitgliedern hatte, sondern auch in ihre Finanzbuchhaltung. Die Leute auf der Strasse – die Fußsoldaten – machen etwa 3,50 Dollar die Stunde. Dazu kommt, dass diese Gang eine jährliche Sterberate von 7% hatte. Das bedeutet, dass wenn du vier Jahre in der Bande bist, eine Chance von 25% hast, getötet zu werden.

Zum Vergleich zieht er – scherzensweise – die jährliche Todesrate für Menschen auf der Todesliste heran, die nur 2% beträgt.

Zwischendrin das Video, auf das er sich bezieht, zum selberschauen:
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Über 948.000 abgehörte Telefonate 2009 in Berlin

Berlin: Die Berliner Zeitung vom 3.4.2010 schreibt, dass die Staatsanwaltschaft im letzten Jahr mehr als 948.000 Telefonate von 540 Menschen überwacht haben. Die Ermittlungen sollen vor allem organisierte Kriminelle im Bereichen Drogen- und Waffenhandel, Erpressung, Raub und Menschenhandel überführen. Nach den Angaben in der Zeitung ging zwar die Anzahl der abgehörten Telefonate um 170.000 zurück, aber die Neigung der Ermittlungsrichter zeigt eindeutig in einer häufigeren Anordnung der Überwachung. So seien es 2009 in 213 Fällen geschehen, im Vergleich, das Jahr zuvor waren es 157 Fälle.

Mumbai-Terror: Verbindungen zu Drogenhandel und DEA?

Der Amerikaner, den sie wegen des Mumbai-Terroranschlags verdächtigen, hat Verbindungen zu Drogenhandel und der DEA und die Indischen Behörden glauben, er habe auch für die CIA gearbeitet.

via fefe

und noch was von da: Mexiko kriegt ihr Drogen-Warlord-Problem nicht in den Griff. Die haben kürzlich ihre Marines losgeschickt, um einen Drogenbaron zu verhaften, und das war die erfolgreichste Razzia seit Jahren. Dabei ist einer der Soldaten ums Leben gekommen, und die haben ihn als Nationalhelden beerdigt mit großem Tamtam. Am nächsten Tag, nur Stunden nach seinem Begräbnis, haben die Drogenbarone seine Familie niedermetzeln lassen.

Coffeeshops oder Bandenkrieg?

Werden wir auch bald Coffeeshops haben, wie in Kopenhagen geplant ist, um die Bandengewalt einzudämmen?

Die Bild titelt so schön: „In Berlin eskaliert der Krieg zwischen Hells Angels und Bandidos. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die Schüsse im Ortsteil Hohenschönhausen aus einem Auto heraus abgefeuert worden sein, wie die Polizei berichtete.

Das Mitglied der Hells Angels war auf dem Heimweg mit Bier, Cola und Dosensuppe unterm Arm, als er angeschossen wurde, wohl aus einem Lieferwagen. Die Kugel durchbohrte sein Herz. Ein Angreifer stach in B.s Oberschenkel, durchtrennte eine Arterie. Er konnte sich trotzdem noch 200 Meter weit schleppen, bevor er zusammenbrach und verblutete.
Seit Jahren streiten Hells Angels und Bandidos um die Macht in der Hauptstadt und somit ums Geschäft mit Prostitution, Drogen- und Waffenhandel. Vor zwei Wochen kam es in Potsdam zu einer Schießerei mit drei Verletzten. Am Rande einer Prügelei im Berliner Umland hackten im Juni mehrere Rocker einem verfeindeten Hells Angel ein Bein ab. Auch in anderen deutschen Regionen häufen sich die Überfälle

So die Bild weiter. Haupteinnahmequelle der beiden Organisationen sollen der Drogen- und Waffenhandel sein, sowie Prostitution. Werden es die Stadtoberen von Berlin aussitzen und das Problem an die Sicherheitskräfte verschieben? Oder werden sie den einfacheren Weg wählen: Coffeeshops oder Drogenfachgeschäfte eröffnen. Ich bin gespannt, ich wohn ja hier ;-)

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