Geklonte Drogenspürhunde am Start

Sechs geklonte Drogenspürhunde haben ihren Abschluss geschafft. Die Südkoreanischen Behörden sagen, etwa 30% der Hunde schaffen den Abschluss – mit der neuen Methode des Klonens soll die Rate auf 90% steigen. Die Kosten für das Projekt werden auf etwa 180.000 Euro beziffert. Via BBC

Foto von geklonten Drogenspürhunden
Diese Labrador Retriever sind genetisch identisch.

Heute ist Weltdrogentag 2009

So einige Webseiten beschäftigen sich mit dem Weltdrogentag im Jahre 2009. Bei einigen ist es auch ein Anti-Drogentag, aber wir wollen hier ja mal nicht kleinlich sein. Ich kann die Webseite www.weltdrogentag.eu empfehlen. Dort wird das Thema des diesjährigen Drogenaktionstages „Illegalisierter Transport und Handel von Drogen“ erklärt.

Frühlingsgefühle? Kommentar zur 45. Sicherheitskonferenz in München

In München wird zur Zeit die 45. NATO Sicherheitskonferenz abgefeiert. Das Heute-Journal berichtet von einem „Gefühl des Aufbruchs“ auf der Konferenz. Insbesondere herausgestellt worden ist der afghanische Staatspräsident Hamid Karsai. Dieser forderte von der NATO mehr Rücksicht auf die Bevölkerung. Auch die USA wollen ihren „Kurs korrigieren„.

Denkverbot?

Dennoch sind sich alle sehr unklar darüber, wie denn „gewonnen“ werden soll. Mehr Truppen werden gefordert, gleichzeitig werden Bilder von blühenden Opiumfeldern gezeigt. Karsai wird als „Bürgermeister von Kabul“ bezeichnet, da seine Macht von den Taliban und Warlords so eingeschränkt werde, dass sie nur noch bis an die Stadtmauern reiche.

Es wäre eine einfache Sache, der Bevölkerung von Afghanistan wirklich zuzuhören. Das ist bislang nicht passiert. Ein echtes Zuhören würde sich anders äussern. Vor allem muss sich die Weltgemeinschaft der Realität stellen: Der Opiumanbau wird nicht weniger werden. Aber wie wird er kanalisiert?

Die UN Programme der Alternativpflanzen-Substition ist auch an anderer Stelle auf der Welt gescheitert. Am 4. März 2009 wird im EU Parlament in Brüssel eine Diskussionsrunde über Coca stattfinden. Dort ist genau das gleiche Problem zu finden, aber bezogen auf die Cocabauern in Südamerika.

Die Situation der Opiumbauern in Afghanistan hat sich trotz der US-Besetzung nicht verbessert – und auch die Situation der restlichen Bevölkerung auch nicht.

Da fragt man sich, warum denn das? Ich möchte ja ungerne Verschwörungstheorien in die Welt setzen, aber am Heroin gewinnen viele. Dazu gehören sowohl Taliban als auch US-Streitkräfte und die Geheimdienste. Gäbe es den „Krieg gegen die Drogen“ nicht in dieser Form, würden sie einen Grossteil ihrer Notwendigkeit einbüssen.

Und wo wir gerade bei milirärischen Allianzen sind: Ohne Kritik seitens der Medien findet der europäische Polizeikongress in Berlin statt, die größte Fachkonferenz für Innere Sicherheit in Europa. Auf diesem mit einer Messe [für Überwachungstechnologie, Waffen und sonstigen Unterdrückungsbedarf] gepaarten Kongress plauschen Entscheidungsträger aus Politik, Polizei und Militär zum Beispiel über Optimierung der Sicherung der „Festung Europa“, die militärische Verteidugung der europäischen Aussengrenzen. An diesen Grenzen sterben Menschen, die „illegal“ nach Europa einreisen wollen, um in dem Reich, dessen historische Übermacht auf der Ausbeutung anderer Kontinente ruht, ein besseres Leben zu suchen.

Es regt sich Widerstand, eine Kundgebung und Demonstration sind geplant.

Update: Per eMail wurde mir berichtet, dass der US-Fernsehsender Fox über einen geplanten NATO Militäreinsatz gegen die „Drogenlords“ in Afghanistan berichtet. Der offensive Einsatz soll ab heute, Montag den 9.2.2009, starten. Ohne Kommentar. Ich such mal den Link raus.

Erstes Globales Forum von Produzenten illegalisierter Pflanzen vom 29-31.1.2009 in Barcelona/Spanien

Warum kultivieren Menschen in bestimmten Regionen der Welt Pflanzen, die von internationalen Verträgen als illegal deklariert wurden? Das ist die bestimmende Frage auf die das „Erste Globale Forum der Produzenten illegalisierter Pflanzen“ (FMPCDI) eine Antwort zu geben versucht. Das Globale Forum findet vom 29. bis 31. Januar 2009 in Barcelona/Spanien statt.

Logo des Globalen Forum der Produzenten illegalisierter Pflanzen
Das FMPCDI soll ein Raum für Dialoge sein in dem die Teilnehmer ihre Erfahrungen austauschen, Probleme besprechen und ihre Situation reflektieren können. Es soll um zukünftige Zusammenarbeit gehen um die Menschenrechte in den betreffenden Gemeinschaften zu schützen und Modelle für nachhaltige Entwicklungen aufzuzeigen.

An dem Forum werden mehr als 50 führende Hersteller von agrikulturellen Produkten wie Cannabis, Mohn und Coca sowie Organisationen aus dem sozialen Bereich aus Asien, Lateinamerika, Afrika und Europa teilnehmen und zum ersten Mal auf mehr als 20 internationale Experten, Nicht-Regierungsorganisationen, Regierungsorganisationen und Produzenten aus anderen Kontinenten treffen.

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Postbank wird wegen Anti-Cannabis Kampagne kritisiert

Postbank hat Konten von Personen die „Coffee Shops“ führen, geschlossen. Den Abgabestellen ist es erlaubt geringe Mengen von Cannabisprodukten zu verkaufen. Ein Sprecher der Bank sagte dass den Handel von Marijuana und Haschisch zu erleichtern nicht länger als Verantwortlich angenommen werden kann. Von jetzt an wolle die Bank neue Kunden kontrollieren so dass diese nicht in Drogengeschäfte verwickelt sind. Weiterhin in einer ähnlichen Angelegenheit ist es Bordellen und Prostituierten nur noch erlaubt ein Postbank Konto zu haben wenn sie Erlaubnisse für ihre Aktivitäten haben.

Die Gewerkschaft der Cannabisverkäufer verurteilt Postbank und spricht von einem „scheinheiligen moralistischen Kreuzzug“. Sie gaben weiterhin an, weder die Löhne noch Versicherungen der angestellten Personen im Cannabishandel anzufassen, da es ihnen (der Postbank) zuviel Geld kosten würde. Somit wird nur das Geld der Shopbesitzer abgelehnt.

Quelle: Artikel vom 13. Dezember, Radio Netherlands Worldwide
Website: Postbank Criticised For Anti-Cannabis Move

Übersetzt von: 420 Magazine.com

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