EIHA meldet Rekordanbaufläche bei Hanf in Europa

Mehr Hanfanbaufläche - Rekord in 2015: 22000 Hektar Hanf

Die Europäische Industriehanfvereinigung EIHA berichtet in ihrem aktuellen Newsletter, sowie in einer Pressemitteilung Rekordanbau von Hanf in 2015, dass 2015 ein Rekordanbaujahr wird: Etwa 22000 Hektar Land werden in Europa mit Hanf bestellt! Laut PM gibt es eine steigende Nachfrage nach Fasern, Samen und Cannabinoiden in der Medizin.

Auch die Mitte Mai stattgefundene internationale Konferenz der EIHA hatte einen Teilnehmerrekord: 260 Personen aus 38 Ländern nahmen an diesem Fachkongress teil, so der Veranstalter.

Der Verein EIHA ist ein Fachverein für die Industriehanfbranche. Weitere Informationen gibt es auf ihrer Webseite, www.eiha.org sowie beim Ansprechpartner Dominik Vogt, Telefon +49 (0)2233-48 14 49.

Neue Hanfsamen-Sortenliste für 2015 erschienen

Der Anbau von Nutzhanf in in Deutschland und Europa noch immer Anzeigepflichtig. Darüber hinaus sind nur bestimmte Hanfsorten zugelassen. Die Liste für 2015 wurde nun veröffentlicht. Sie kann hier bezogen werden: Hanf Museum: Informationen zum Anbau von Nutzhanf.

Der durchschnittliche THC-Gehalt aller Proben hat im zweiten aufeinander folgenden Jahr bei den Sorten Bialobrzeskie und Carmagnola den zulässigen Höchstgehalt überschritten. Sie dürfen daher nicht angebaut werden.

ENCOD Bulletin 74 erschienen

Das ENCOD Bulletin zu Drogenpolitik in Europa für April ist erschienen. Themen dieses mal: Bericht von der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen in Wien im März, die ENCOD Pressekonferenz dazu.

Die Geschehnisse in der arabischen Welt zeigen uns, dass wenn sich die Leute zusammenschliessen, sie die machtvollsten und repressivsten Regimes stürzen können, sogar in einer friedlichen Art und Weise. Gibt es eine Chance, dass der „Ägyptische Ansatz“ auch auf das globale Drogenverbotsregime angewendet werden kann? Wird die Arbeit von ENCOD und anderen Nicht-Regierungsakteuren, welche die jetzige Drogenkontrollpolitik auf die Probe stellen wollen, jemals erfolgreich sein?

DRUID-Studie um ein Jahr verlängert

Logo der DRUID StudieEs kursierte das Gerücht, dass die DRUID Studie zu Drogen und Verhalten im Strassenverkehr um ein Jahr verlängert werden würde. Somit habe ich mal eine E-Mail geschrieben, und folgende Antwort erhalten:

Sehr geehrter Herr …,
das Projekt wurde um ein Jahr verlängert.

Die bisher veröffentlichte Berichte (Deliverables) können Sie von unserer Webseite www.druid-project.eu herunterladen.

Es gibt noch keine Grenzwertempfehlung bezüglich Cannabis.

Mit freundlichen Grüßen,
R. Urmeew
DRUID Management

Petition gegen Heilkräuter-Richtline (THMPD) erreicht 110000!

Es geht an vielen Stellen ‚rum, die Aufforderung zur Teilnahme an der Petition gegen die Europäische Heilkräuter-Richtlinie. Diese hat am 11.10.2010 schon 112945 MitzeichnerInnen erreicht. Mal schauen, wie es weitergeht..
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Ti Leo: Drogenkontrolle in Europa: Modelle und ihre Auswirkungen

Ti Leo ist auf einen spannenden Artikel von Glen Greenwald zur Drogenpolitik Portugals gestoßen, und fasst dem/r geneigten Leser/in die verschiedenen ihm bekannte Modelle der Drogenprohibition zusammen, um einen (evtl. unvollständigen) Überblick zu ermöglichen. Es umfasst die Situation in Deutschland, Niederlande, Tschechien, Dänemark und Portugal. Leider kommt er nicht auf das Modell des Cannabis Social Clubs zu sprechen.. Man kann ja nicht alles wissen – dafür mehren sich die Kommentare in seinem Blog zum Artikel mit interessanten Hinweisen.

Karte der rechtlichen Situation von Cannabis in Europa

ENCOD hat sich die Mühe gemacht und viele Personen aus den verschiedenen EU-Ländern nach der aktuellen Cannabis-Politik befragt. Die Ergebnisse davon sind in voller Länge auf der Seite von ENCOD zu sehen. Hier gibt es eine Karte von Wikipedia als Vorgeschmack (Stand 2007):
Karte als Übersicht über die rechtliche Situation von Cannabis in Europa, Stand 2007

Live-Video zur öffentlichen Anhörung zu Drogenpolitik in der Europäischen Union

23.2.2010: Öffentliche Anhörung zu Drogenpolitik in der Europäischen Union, Brüssel

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Wer liest die E-Mails der Europa-Abgeordneten?

Wenn man sich das folgende Bildschirmschnappschuss mal anschaut, erkennt man, dass eine große Anzahl von deutschen Abgeordneten im Europaparlament anscheinend ihre E-Mails nicht lesen, bzw. von dritten bearbeiten lassen. Und zwar in einer unglaublichen Menge. Schön, dass sich mit unseren Anliegen auseinandergesetzt wird.

Wofür werden die überhaupt bezahlt? Wohl kaum um E-Mails von besorgten Bürgern im Dutzend zu löschen…

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Tabakfirmen machen Politik in Europa

New Scientist schrieb am 12. Januar 2010, dass ein bislang geheimgehaltener Bericht aussagt, dass Tabakfirmen vorgegeben haben, wie europäische Politik gemacht werden soll. Dies sagen Katherine Smith und ihre Kollegen von der Bath Universität in Großbritannien. Sie haben sich durch 700 kürzlich veröffentlichte E-Mails, Berichte und Präsentationen von British American Tobacco (BAT) gewühlt.

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