Schikane gegen die deutsche Hanfindustrie

steuerpruefung-hanffaser-uckermarkVor einigen Tagen war ich noch auf dem Hof der Hanffaserfabrik Uckermark zur genossenschaftlichen Vollversammlung, denn das Hanf Museum ist dort Mitgenossenschafter, und nur wenige Tage später stand schon die Steuerprüfung im Haus. Auffällig ist, dass das Unternehmen sehr oft geprüft wird. Nach Aussage der Hanffaser war die Prüfung auf zwei Tage angesetzt, aber schon nach zwei Stunden abgeschlossen. Das lässt auf eine akkurat und saubere Buchführung schliessen.

Auch wurde auf dem Treffen berichtet, dass die zuständigen Lokalbehörden immer wieder Anträge verschleppen bis die Aussaat unmöglich ist.

Mich würde interessieren, ob auch andere Hanfbauern und Verarbeiter so oft geprüft und hingehalten werden.

Hanffabrik wurde schon wieder mit einer Prüfung schikaniert.
Seit 18 Jahren werden wir permanent geprüft und kontrolliert.
Die heutige Umsatzsteuer-Prüfung war für 2 Tage angemeldet, nach 2 Stunden war alles fertig. Ergebnis: i.W. alles in Ordnung („iO“)
Hier eine Übersicht der letzten Prüfungen:
21.05.14 Finanzamt UmSt-Prüfung / alles iO
29.04.14 Kontrolle Hygiene / alles iO
11.02.14 Finanzamt UmSt-Prüfung / alles iO
20.01.14 Polizeivernehmung zum Hanfbesitz / alles iO
13.01.14 BLE-Prüfung für Hanfverarbeiter / alles iO
17.12.13 BLE-Prüfung für Hanfverarbeiter / alles iO
26.-27.11.13 BLE-Prüfung für Hanfverarbeiter / alles iO
27.11.13 Kontrolle zur Biozertifizierung / alles iO
28.09.13 Futtermittelüberwachung / alles iO
20.08.13 THC-Kontrolle der Hanfplanzen / alles iO
17.04.13 Saatgutverkehrskontrolle (Hanf) / alles iO
01.-18.04.13 Prüfung Genossenschaftsverband / alles iO
19.03.13 Hanf-Inhaltskontrolle BLE / alles iO
28.-31.01.13 BLE-Prüfung für Hanfverarbeiter / alles iO
05.-23.11.12 Finanzamt Bilanzprüfung (3 Wochen) / alles iO

Nutzhanf-Petition für den freien Anbau und Handel, §24a BtMG

Folgende Bitte erreichte unsere Mailbox, der wir doch gerne nachgehen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bitte um Unterstützung für die Online-Petition ID: 16782 des deutschen Bundestages zum Anbau und Handel von/mit Nutzhanf. Ziel der Petition ist, dass der Anbau und Handel mit Nutzhanf für die Landwirte in Deutschland ohne Beschränkungen und Bürokratie möglich ist. Dazu muss der §24a des Betäubungsmittelgesetzes (Anzeige des Anbaus von Nutzhanf) komplett gestrichen werden.

Mitzeichnungsmöglichkeiten

Es gibt mehrere Wege, um an der Petition teilzunehmen:

Hinweis: Zum Mitzeichnen einer Onlinepetition ist eine Registrierung notwendig. Bei der ausgedruckten Unterschriftenliste entfällt dies. Ab 50.000 Mitzeichnern wird es eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des deutschen Bundestages geben. Mitmachen kann jede Person, egal welchen Alters oder Nationalität.

Begründung der Petition

Das Erdöl wird immer knapper. Demnächst braucht die Menschheit Ersatz für die fossilen Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle. Vermehrt werden Heizungen auf Holzfeuerung umgestellt. Viele Dinge müssen zukünftig wieder aus Holz oder Hanf hergestellt werden. Der nachwachsende Rohstoff Hanf kann mit seinen Fasern z. B. die Kunststofffasern vor allem bei der Kleidung/ Stoffe ersetzen. Wird der Rohstoff Holz knapp, kann auch Papier wieder aus Hanf produziert werden. Die Vielzahl der weiteren Hanfprodukte wie Hanföl, Seile usw. brauche ich wohl nicht erwähnen. Hanf wächst außerdem ohne jeglichen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Das macht den Anbau kostengünstig und zudem ökologisch unbedenklich. Übrigens wird die Hälfte der jährlichen Pflanzenschutzmittelproduktion nur für den Anbau der Baumwolle gebraucht! Hanf würde uns diesen immensen Einsatz von Giftmitteln ersparen.

Bitte leiten Sie diese Info an alle Interessierten weiter.
Mit freundlichen Grüßen Johannes Hofmann