Kriminalforum der GdP beschäftigt sich mit dem Reuter Trautmann Bericht

Die Dokumentation des Kriminalforums 2011 der Gewerkschaft der Polizei ist erschienen. Unter dem Titel „Neue Wege in der Drogenpolitik“ wurde ein ganzer Tag mit Experten organisiert. Es freut mich zu sehen, dass in der mir zugeschickten Dokumentation auch der Reuter-Trautmann Bericht („A Report on Global Illicit Drugs Markets 1998-2007, Trimbos, Autoren: Reuter P., Trautmann F.“) erwähnt bzw. die wichtigen Inhalte diskutiert wurden. Im Gegensatz zur Drogenbeauftragten bzw. dem Gesundheitsministerium scheint sich die Polizei ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen zu wollen.

Der Vortrag „Gesundheitlich-soziale Konsequenzen einer prohibitiven Drogen(kontroll)politik“ stammt von Prof. Dr. Heino Ströver vom Institut für Suchtforschung, Frankfurt. Seit 2008 ist er im Vorstand von akzept e.V. (Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik). Er ist Mitglied im Wissenschaftlichen Kuratorium der Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Er ist im Schildower Kreis, einem Netzwerk von Experten aus Wissenschaft und Praxis die auf die schädlichen Folgen der Drogenprohibition aufmerksam machen und legale Alternativen zur repressiven Drogenpolitik aufzeigen wollen, vernetzt.

Die Vortragsfolien können über die Dokumentation des Kriminalforums 2011 der GdP oder bei Prof. Dr. Ströver selbst bezogen werden.

Vortragsfolien zum Reuter-Trautmann Bericht

An dieser Stelle folgen Auszugsweise die Folien des Vortrags von Prof. Dr. Ströver die den sogenannten Reuter-Trautmann Bericht betreffen:
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Apotheken Rundschau eifert der Gewerkschaft der Polizei nach

Nach der Gewerkschaft der Polizei hat es nun auch die Apotheken-Rundschau erwischt. Mythen und Mysterien des letzten Jahrhunderts werden ausgebreitet, um Cannabis bei diesem Personen zu diskreditieren. Aber seht selbst, das Blog des Selbsthilfenetzwerks Cannabis als Medizin hat dazu einen Artikel verfasst.

Gewerkschaft der Polizei: Haschisch lässt Farben schmecken und Töne fühlen

Wer mal unreflektierte und völlig nonsense Propaganda von vor 50 Jahren lesen möchte, sollte zu dem Organ der Gewerkschaft der Polizei, Ausgabe Juni 2009, greifen.

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