5300 Interessierte: Bätzing versus Cannabis Social Clubs

Mittlerweile sind es über 5300 Personen, die sich auf Abgeordnetenwatch für Cannabis Anbauvereine interessieren. Da man ja keine Drogenpolitik mit Drogen machen kann, genausowenig wie Politik mit Stühlen oder Tischen geht, sondern mit Menschen gemacht wird und es auch die Aufgabe dieser „Drogenbeauftragten“ ist eine Aussendarstellung abzugeben, ist Sabine Bätzing völlig an den Sorgen und Nöten der Hanfkonsumierenden und Anpflanzenden Menschen vorbei.

Auf Abgeordnetenwatch: Cannabis Social Clubs

Ich habe auf Abgeordnetenwatch eine Anfrage an Sabine Bätzing zum Thema Cannabis Social Clubs gestellt.
Abgeordnetenwatch Banner. Es ist schön zu sehen, dass sich auch weitere Personen sich für diese Fragen interessieren. Wenn dich das Thema der Cannabisanbau Vereine interessiert – setze dich mit auf die Interessiertenliste bei Abgeordnetenwatch. Um so mehr dabei mitmachen, um so eher zeigen wir den Politikern was wir von ihnen wollen!

Was ist denn ein Cannabis Social Club?

..werden da einige Fragen. Die Antwort ist:
CSC Logo in klein
Erwachsene Patienten und Konsumenten der Cannabispflanze haben die Möglichkeit, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, einen gemeinnützigen Verein zu schaffen. Dieser Verein ermöglicht und unterstützt den Anbau der Cannabispflanze für den Eigenbedarf. Damit werden die Mitglieder aus dem Schwarzmarkt geholt und dort eine Nachfragereduzierung erwirkt. Mehr dazu auf der Webseite zu „Was ist ein Cannabis Social Club?

Hier nun die Anfrage:

Sehr geehrte Frau Bätzing,

sie haben am 24.2.2009 Herrn Rehan geantwortet, dass Sie zustimmen, dass dem illegalen Drogenhandel die Existenzgrundlage entzogen werden muss, um gesundheitliche und soziale Schäden zu vermeiden.

Dieser Meinung bin ich auch. Ein illegaler Handel findet per Definition nur in einem Schwarzmarkt statt.

Bitte berichtigen Sie mich, es müsste in Ihrem Interesse liegen, möglichst viele Menschen von dem Schwarzmarkt fern zu bekommen?

Während der UN-Suchtstoffkommission Sitzung diesen Jahres hat u.a. Deutschland die sog. Schadensminderung („Harm Reduction“) in die Anhänge zu den internationalen Vereinbarungen gefordert.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Thema Cannabis kommen.

Wenn Sie mir zu den oberen Punkten zustimmen können, wäre es nicht in Ihrem Interesse, ein Modell zu finden, um die Menschen zu erreichen, die bislang nur schwer zu erreichen sind?

Ich möchte an dieser Stelle das Modell des Cannabis Social Clubs empfehlen.

„Ein Cannabis Social Club ermöglicht erwachsenen Patienten und Konsumenten der Cannabispflanze, die Möglichkeit, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, einen gemeinnützigen Verein zu schaffen.

Dieser Verein ermöglicht und unterstützt den Anbau der Cannabispflanze für den Eigenbedarf. Damit werden die Mitglieder aus dem Schwarzmarkt geholt und dort eine Nachfragereduzierung erwirkt.

Der Verein berät die Mitglieder über Wirkungen, Nebenwirkungen, die medizinische Wirkung und er ermöglicht und unterstützt den eigenen Anbau zur Selbstversorgung.“

In diesem Zusammenhang, weitere Fragen:

1) Ist ein solches Modell für Sie denkbar?

2) Welche Modifikationen und/oder Vorraussetzungen müssen gegeben sein?

3a) Müsste ein solcher Verein per juristischer Definition eine Ausnahmegenehmigung für dem Umgang mit BTM benötigen?

3b) Liegt das Problem auch bei einer sog. „geringen Menge“ vor?

3c) Liegt das Problem auch bei einer sog. „geringen Menge“ zum unmittelbaren Konsum vor?

Vielen Dank für Ihre Antworten!

Werden diese Fragen beantwortet werden? Was werden wir daraus lernen? Wir dürfen gespannt sein…

Update

Es interessieren sich deutlich viele Menschen für diese Fragen – Maß der Dinge ist jeweils das letzte mal an einem Tag ’nachschauen:

  • 9.6.: 5705 Personen
  • 8.6.: 5692 Personen
  • 4.6.: 5673 Personen
  • 3.6.: 5660 Personen
  • 2.6.: 5634 Personen
  • 19.5.: 5300 Personen
  • 16.5.: 4367 Personen
  • 14.5.: 4338 Personen
  • 6.5.: 3816 Personen
  • 5.5.: 3800 Personen
  • 4.5.: 3733 Personen
  • 3.5.: 3389 Personen
  • 2.5.: 1006 Personen (!!) um 21:10
  • 1.5.: 112 Personen
  • 30.4.: 47 Personen
  • 29.4.: 12 Personen
  • 28.4.: 6 Personen

Als kleinen Anschub möchte ich dich bitten, diese Kampagne auch an fünf deiner Freunde weiterzuempfehlen!

Die 1000er Marke ist geknackt und wir streben auf 4500 (!) Mitzeichnungen zu! Anscheinend würden so einige Menschen gerne ihr „Gras“ von einem Verein mit qualifizierten Gärtner und Qualitätskontrolle beziehen wollen.

Sei Teil einer Bewegung!

Ich muss betonen, dass ich mir keine Rechtsberatung von Sabine Bätzing erwarte. Dennoch ist es mal an der Zeit, eine solche Anfrage zu stellen und eine Öffentlichkeit für Cannabis Social Clubs herzustellen.

Drogenkonsum am Kottbusser Tor

Was ist nur los am Kottbusser Tor? Diese Frage muss man sich stellen, wenn mensch aufmerksam Indymedia liest. Da ist von Yuppiesierung die Rede, von einer „Bürgerinitiative Kottbusser Tor“, von zwielichtigen Gruppierungen rund um rechtsextreme Strömungen und Securityfirmen.

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Münchener: Augen auf beim Graseinkauf: Blei im Gras gefunden

Wie der Deutschen Hanf Verband berichtet, kam es zu weiteren Bleivergiftungen durch verseuchtes Marihuana. Gemeldet wurde aus München, jedoch dürfte die Verteilung weitaus breiter sein.
München: Blei im GrasIm Blut betroffener Cannabiskonsumenten, die unter Vergiftungserscheinungen leiden, wurden hohe Bleiwerte gemessen. Das von ihnen konsumierte Marihuana wies eindeutige Spuren von Blei auf.

Damit wird ein neues Kapitel einer dramatischen Entwicklung aufgeschlagen.

Hier der Link zu der Sammlung häufiger Fragen zu dem Blei-im-Gras Komplex von den Drugscouts in Leipzig

Ende 2007 war es zu einer Massenbleivergiftung durch Marihuana im Raum Leipzig gekommen. Seit dem 2. Weltkrieg hatte es in Deutschland keine derartige Serie von Bleivergiftungen mit über 100 Betroffenen mehr gegeben.

Einige Symptome einer Bleivergiftung

Magen-Darm-Beschwerden, schwere Bauchkrämpfe, langsamer Puls, hoher Blutdruck, Hirnschädigung („Bleidemenz“), Nervenschädigung, Zittern/Tremor, Muskelschwäche, Bleisaum am Zahnfleischrand, Nierenschädigung. Im Extremfall besteht sogar Todesgefahr. In Leipzig mussten einige Patienten auf die Intensivstation.

Da sich das Phänomen bisher auf den Raum Leipzig beschränkt hatte und auch dort seit einem Jahr keine neuen Fälle mehr bekannt geworden sind, ist das Thema in Vergessenheit geraten.

Mit den neuen Fällen aus Bayern ist nun klar: es handelt sich weder um ein räumlich, noch zeitlich begrenztes Problem. Die Betroffenen gehen davon aus, dass viele weitere Konsumenten betroffen sind, die noch nicht beim Arzt waren. Eine öffentliche Warnung ist also dringend erforderlich.

Georg Wurth, Sprecher des Deutschen Hanf Verbandes betont: „Nur der Verkauf von Cannabis in Fachgeschäften kann dafür sorgen, dass Vier Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland vor skrupellosen Geschäftemachern und gefährlichen Streckmitteln geschützt werden. Der legale Anbau einiger Pflanzen wären ein sinnvoller erster Schritt. Bleibt zu hoffen, dass die Bundesregierung ihre Blockadehaltung im Interesse der Gesundheit der Konsumenten endlich aufgibt.“

Mehr zum Thema:

Quelle: PM des DHV

Für Nachfragen und Vermittlung von Kontakten zu Betroffenen steht Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband zur Verfügung: Dunckerstr. 70 10437 Berlin Tel: 030-44716653 Fax: 030-44716654 email: Georg.Wurth@hanfverband.de Homepage: www.hanfverband.de

Kommentar vom Hanf Journal zu Blei im Gras

Kelloggs lässt Michael Phelps wegen Cannabiskonsum fallen

6.2.2009: Es wurde vielleicht nicht erwartet, aber das macht es richtig. Am späten Donnerstag veröffentlichte der Kelloggs Konzern dass er den Sponsorvertrag mit dem 14-fachen Olympiagold Champion Michael Phelps auflösen werden.
Marijuana boycotts Kelloggs
Die Firma sagte, dass Phelp’s nicht konsistent genug für das Firmenimage wäre. Phelps hatte vor kurzem Hanfkonsum zugegeben und sich danach entschuldigt.

Wir widersprechen!

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Gerichtsurteil Trekt Uw Plant: Verein bleibt bestehen

Auf der Webseite von ENCOD und dem Cannabis Social Clubs Berlin kann man es nachlesen: Der Verein „Zieh deine Pflanze“ wird weitermachen. Das Gericht verurteilte den Präsidenten des Clubs zu einer Geldstrafe sowie Arbeitsstunden. Der Verein selbst bleibt bestehen – und wird in Revision gehen. Auch eine weitere – kollektive – Pflanzung soll es geben. Diese wird dann allerdings nicht mehr der Öffentlichkeit präsentiert.

„Was hat dir Gras gebracht?“

Die allerneueste Anti-Hanf-Salve aus dem „Büro zu den nationalen Drogenkontrollgesetzen“ ONDCP der USA wirft die Frage auf: „Was hat dir Gras gegeben?“. Die Antworten – wen überrascht’s – sind eine Liste von „typischen Cannabisnebenwirkungen“: stehlen, Freunde rauswerfen oder sich auf einer Couch liegend bemalen lassen. Wer meinen sarkastischen Unterton nicht verstanden hat, sollte mal den nächst verfügbaren Kiffer fragen.

Werden diese idiotischen Kampagnen mit Obama weitergehen?

Hier ist die deutsche Übersetzung des Originaldrehbuchs: (Link unten)

What has weed done for you? ONDCP Campagin

Der Werbefilm ist in andächtiger Grundstimmung gehalten, mit einer aufbauenden, angenehmen Musik im Hintergrund. Wir eröffnen mit einem Kind in dem Raum seiner kleinen Schwester:

COUCH KIND: Ich habe meine kleine Schwester bestohlen!

Sprung zu einem Mädchen, das ihr Schulzeugnis hält.

D+ MÄDCHEN: Ich habe nur 4en!

Schnitt zu einem Typen auf seinem Bett.

MOBILTELEFON TYP: Ich habe meiner Ex-Freundin letzte Nacht 27 Nachrichten hinterlassen!

Schnitt zu einem Mädchen mit einer Frau, die weint.

MÄDCHEN: Ich habe meine Mutter zum Weinen gebracht!

Schnitt zu einem Kind, das angemalt wird.

ANGEMALTES KIND: Ich lasse mich von Leuten anmalen!

Schwenk zu einem Jugendlichen in seinem Auto.

KIND: Ich habe meine Freunde vertrieben – jetzt müssen sie allein nach Hause finden.

Schnitt: Alle sind im Bild und nicken selbstbewusst in die Kamera.

Quelle: ONDCP

Gemacht wurde die Kampagne von der ONDCP und „Drug Free America“, einer wirklichen Hardcore-Abstinenz Organisation. Leider kostet so etwas auch Steuergelder, und dass nicht zu knapp.

(via celebstoner)

Da könnte man meinen, die hätten nur von Reefer Madness geklaut. Ein archetypischer Anti-Cannabis Film von 1938. Das ist jetzt 70 Jahre her – aber neue Argumente gegen Cannabis gibt’s anscheinend nicht:

Das älteste Marijuana der Welt in China gefunden

Ottawa: Forscher sagen, sie hätten das älteste Gras der Welt gefunden. Dies soll sich in einem Grab in einem abgelegenen Teil von China befinden.

Der Cannabisfund ist etwa 2700 Jahre alt und wurde klar „vorsätzlich für berauschende Zwecke kultiviert“, sagt das Forschungspapier in dem Journal für Experimentelle Botanik.

Die 789 gramm getrockneten Hanf wurde zusammen mit einem blonden, blauäugigen kaukasischen Mann vergraben, anscheinend ein Schamane der Gushikultur in der Nähe von Turpan im Nordwesten von China.

Die extrem trockenen Konditionen konservierten den Fund, sodass dem Team von Wissenschaftlern eine vorsichtige Analyse vornehmen konnten. Der Fund habe noch „Grün“ ausgesehen, aber seinen charakteristischen Geruch verloren.

Quelle: TheStar.com: 2,700-year-old marijuana found in Chinese tomb

Hanf-Initiative: Please vote vor Switzerland Cannabis

Wer einen Klick Zeit hat: für die Schweizer Hanf-Initiative abstimmen auf digg.com! Dabei geht es um die Wahl-Party im Hanf Museum Berlin

Please vote vor swiss hemp on digg.com!