Kelloggs lässt Michael Phelps wegen Cannabiskonsum fallen

6.2.2009: Es wurde vielleicht nicht erwartet, aber das macht es richtig. Am späten Donnerstag veröffentlichte der Kelloggs Konzern dass er den Sponsorvertrag mit dem 14-fachen Olympiagold Champion Michael Phelps auflösen werden.
Marijuana boycotts Kelloggs
Die Firma sagte, dass Phelp’s nicht konsistent genug für das Firmenimage wäre. Phelps hatte vor kurzem Hanfkonsum zugegeben und sich danach entschuldigt.

Wir widersprechen!

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Gerichtsurteil Trekt Uw Plant: Verein bleibt bestehen

Auf der Webseite von ENCOD und dem Cannabis Social Clubs Berlin kann man es nachlesen: Der Verein „Zieh deine Pflanze“ wird weitermachen. Das Gericht verurteilte den Präsidenten des Clubs zu einer Geldstrafe sowie Arbeitsstunden. Der Verein selbst bleibt bestehen – und wird in Revision gehen. Auch eine weitere – kollektive – Pflanzung soll es geben. Diese wird dann allerdings nicht mehr der Öffentlichkeit präsentiert.

Obama ernennt Hanf-Gegner zum Drogenzar

Wie das Hanf Journal vermeldet wurde Ed Jurith zum Vorsitzenden der ONDCP von Barack Obama ernannt.
Der erklärte Gegner des Einsatzes von Marihuana zur medizinischen Verwendung hatte bereits 1994 unter Clinton das Amt des im Volksmund genannten „Drug Czar“ inne. Er gilt, trotz seiner ablehnenden Haltung gegenüber „Med-Pot“, als moderater und dialogbereiter als sein Vorgänger. Nichtsdestotrotz hätten sich die Betroffenen wohl eher eine/n Verantwortliche/n mit einer etwas anderen Vorgeschichte gewünscht.

Die Aufgabe des ONDCP-Chefs ist ungefähr mit der des/der Bundesdrogenbeauftragten vergleichbar.

Quelle: Join together

Kommentar zum Weblog von Sabine Bätzing – Rückschau auf 100 Jahre Drogenprohibition

Ich habe das Weblog der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing gefunden. Es ist nicht wirklich ein Blog, da ihm die Zeitlinie und der RSS Feed fehlt, aber der Eintrag vom 23. Januar 2009 ist ganz interessant. Den Originaltext habe ich unten angehangen. Eigentlich ist auch nur der Anfang interessant. Ich gehe nicht davon aus, dass Sabine Bätzing diesen Weblog selber schreibt.

In Bezug auf Drogen – sie ist schliesslich Drogenbeauftragte des Bundes – können wir an dieser Stelle „100 Jahre Drogenprohibition“ Reflektieren. Endlich wird auf den Drogenstrategiesitzungen der Vereinten Nationen zum ersten mal über Menschenrechte gesprochen. Der „Krieg gegen die Drogen“, ausgehend von den USA, ist unerträglich. Vielleicht nicht unbedingt hier in Deutschland, aber in anderen Staaten wie z.b. Mexiko eskaliert die Gewalt. Schwerkranken Menschen wird ihre Medizn verweigert.

Wenn Sabine Bätzing wirklich nach einem solchen Zitat lebte, würde sie die Entwicklungen des „War on Drugs“ erkennen und dafür die Verantwortung übernehmen. Und es ändern.

Blogauszug:

Liebe Genossinnen und Genossen,
„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts“. Mit diesem Zitat des dänischen Philosophen Sören Kiekergaard eröffne ich in dieser Zeit meine Neujahrsreden. Es ist absolut treffend. Denn oftmals wird uns erst bei der Rückschau so richtig klar, wie die Lebenswege verlaufen sind. Manchmal bleibt uns dies aber selbst dabei verborgen. Oder versteht ihr alles, was im Jahr 2008 passiert ist? Wahrscheinlich nicht. Sondern wir verspüren nur die Auswirkungen. Das „beste“ Beispiel dafür haben wir bei der Hessenwahl erlebt: Aus einem Sieg imJahr 2008 wurde eine bittere Niederlage am letzten Sonntag. Krempeln wir also die Ärmel hoch und leben Vorwärts! Mit Mut, mit Kraft und Zuversicht. Denkt dabei an Obama – wir können es schaffen. Yes we can! (Weblog von Sabine Bätzing vom 23. Januar 2009)

Ach, was ich da noch gefunden habe:

Sabine Bätzing unterstützt den Krieg gegen Afghanistan in besonderem Maße. So hat sie am 16.10.2008 für die Verlängerung des Krieges unter dem Mandat ISAF gestimmt und am 13.11.2008 für die Beteilung am US-Krieg gegen die dritte Welt in Gestalt der Operation Enduring Freedom. Ausserdem stimmte sie der Stasi 2.0 zu in Form der Vorratsdatenspeicherung zu und ist für die Diktatur des Lissabonner Vertrages.

Wahrscheinlich wird Sabine Bätzing bei der Bundestagswahl 2009 sowieso abgesägt. In Kriesenzeiten wählt man konservativ, leider.

Hanf und Drogen-Film Projekte im Internet: Medienprojekt PSI-TV

Wer kennt Internet Filmprojekte zu Drogen ? Dazu zähle ich lustiges, dokumentatives und und und.. All solche Videos. Ich kenne ein paar, und werde sie hier posten….

Anfangen werde ich mit dem Medienprojekt PSI-TV:

Webseite des Projekts: http://www.psi-tv.de

PSI-TV ist ein freies Video–Projekt zur Dokumentation und Berichterstattung von Veranstaltungen zum Themenkreis Drogen: Vorträge, Forschung, Ausstellungen, Kunst, Konferenzen, Partys, Demonstrationen etc. + Eigenproduktionen wie Interviews und Themenspecials.

Highlights sind Video mit Christian Rätsch, Claudia Müller-Ebeling, Hans Cousto, Joachim Eul, Jonathan Ott, Tibor Harrach und Torsten Passie. Specials sind Dokus zu Partypolitik auf dem Gathering of the Tribes, Dokumentationen vom Entheovision Kongress sowie die Drugchecking Fachtagung im Roten Rathaus/Berlin.

Drei Kriterien sind uns besonders wichtig:
1. unkommerziell
Alle Produktionen werden unter dieser License veröffentlicht: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/
2. unabhängig
Wir wollen bei der Umsetzung allein unserem Gewissen verantwortlich sein! Strafrechtlich relevante Inhalte wie Konsumaufforderungen etc werden wir jedoch nicht verbreiten.
3. psychedelisch
Wir widmen uns ausschliesslich diesem riesigen Themenkreis.

Die Filme werden mit CC Lizenz ins Netz gestellt, sodass die Nutzung kein Problem darstellt. Das Projekt ist auch im Miro-Internet TV Guide vertreten. Ein RSS Feed steht für Infos zu Neuveröffentlichungen zur Verfügung.

Erstes Globales Forum von Produzenten illegalisierter Pflanzen vom 29-31.1.2009 in Barcelona/Spanien

Warum kultivieren Menschen in bestimmten Regionen der Welt Pflanzen, die von internationalen Verträgen als illegal deklariert wurden? Das ist die bestimmende Frage auf die das „Erste Globale Forum der Produzenten illegalisierter Pflanzen“ (FMPCDI) eine Antwort zu geben versucht. Das Globale Forum findet vom 29. bis 31. Januar 2009 in Barcelona/Spanien statt.

Logo des Globalen Forum der Produzenten illegalisierter Pflanzen
Das FMPCDI soll ein Raum für Dialoge sein in dem die Teilnehmer ihre Erfahrungen austauschen, Probleme besprechen und ihre Situation reflektieren können. Es soll um zukünftige Zusammenarbeit gehen um die Menschenrechte in den betreffenden Gemeinschaften zu schützen und Modelle für nachhaltige Entwicklungen aufzuzeigen.

An dem Forum werden mehr als 50 führende Hersteller von agrikulturellen Produkten wie Cannabis, Mohn und Coca sowie Organisationen aus dem sozialen Bereich aus Asien, Lateinamerika, Afrika und Europa teilnehmen und zum ersten Mal auf mehr als 20 internationale Experten, Nicht-Regierungsorganisationen, Regierungsorganisationen und Produzenten aus anderen Kontinenten treffen.

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Präsident Obama kann der Cannabis Frage nicht entkommen

Der gewählte Präsident der USA, Barack Obama, kann der Hanffrage – im englischen Hemp, als Slangwort: Marijuana oder Marihuana – nicht entkommen. Barack Obama ist bekannt dafür, dass er Grenzen überschreitet um den Puls der Nation zu spüren.
Obama, Objekt der Hoffnungen und Träume Seine Webseite, Change.gov ermöglicht es allen ihre Hoffnungen, Träume, Ängste und Bedürfnisse zu kommunizieren. Das ist Regieren von unten, und so sollte es sein. Ein neues Programm auf der Webseite ermöglicht es Bürgern, ganz spezielle Fragen zu stellen. Diese werden von anderen nach Wichtigkeit gewählt, sodass die Frage in der Liste nach oben wandert. Es gab bisher zwei Durchläufe des Change.gov Fragen Programmes. Hier ein Bericht zu beiden Durchläufen sowie die Antwort der zukünftigen US-Regierung.

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„Was hat dir Gras gebracht?“

Die allerneueste Anti-Hanf-Salve aus dem „Büro zu den nationalen Drogenkontrollgesetzen“ ONDCP der USA wirft die Frage auf: „Was hat dir Gras gegeben?“. Die Antworten – wen überrascht’s – sind eine Liste von „typischen Cannabisnebenwirkungen“: stehlen, Freunde rauswerfen oder sich auf einer Couch liegend bemalen lassen. Wer meinen sarkastischen Unterton nicht verstanden hat, sollte mal den nächst verfügbaren Kiffer fragen.

Werden diese idiotischen Kampagnen mit Obama weitergehen?

Hier ist die deutsche Übersetzung des Originaldrehbuchs: (Link unten)

What has weed done for you? ONDCP Campagin

Der Werbefilm ist in andächtiger Grundstimmung gehalten, mit einer aufbauenden, angenehmen Musik im Hintergrund. Wir eröffnen mit einem Kind in dem Raum seiner kleinen Schwester:

COUCH KIND: Ich habe meine kleine Schwester bestohlen!

Sprung zu einem Mädchen, das ihr Schulzeugnis hält.

D+ MÄDCHEN: Ich habe nur 4en!

Schnitt zu einem Typen auf seinem Bett.

MOBILTELEFON TYP: Ich habe meiner Ex-Freundin letzte Nacht 27 Nachrichten hinterlassen!

Schnitt zu einem Mädchen mit einer Frau, die weint.

MÄDCHEN: Ich habe meine Mutter zum Weinen gebracht!

Schnitt zu einem Kind, das angemalt wird.

ANGEMALTES KIND: Ich lasse mich von Leuten anmalen!

Schwenk zu einem Jugendlichen in seinem Auto.

KIND: Ich habe meine Freunde vertrieben – jetzt müssen sie allein nach Hause finden.

Schnitt: Alle sind im Bild und nicken selbstbewusst in die Kamera.

Quelle: ONDCP

Gemacht wurde die Kampagne von der ONDCP und „Drug Free America“, einer wirklichen Hardcore-Abstinenz Organisation. Leider kostet so etwas auch Steuergelder, und dass nicht zu knapp.

(via celebstoner)

Da könnte man meinen, die hätten nur von Reefer Madness geklaut. Ein archetypischer Anti-Cannabis Film von 1938. Das ist jetzt 70 Jahre her – aber neue Argumente gegen Cannabis gibt’s anscheinend nicht:

Ulmen TV setzt Interviewte unter Druck

Wie man mit provozierter Aggressivität Geld und Zuschauerquote macht, zeigt Ulmen TV. Das Konzept der Sendung u.a. mit Maurice Horstmann, zeichnet sich dadurch aus, dass ein Termin vereinbart wird, und zu diesem das Filmteam auftaucht – natürlich ohne den „Störfaktor“, der kommt erst später.

ulmen tv - die flash experten, rolf ebbinghaus Die Rechte an sämtlichen Bildmaterial werden einem dann geradezu abgerungen: Wir sind ja schonmal da, da können sie das auch unterschreiben. Sonst gehen wir wieder.. Sie wollen doch Werbung, oder?

Hier am Beispiel des Hanf Museums:

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Der Spice Test – Kräutermischung im Labor

Ein Nachtrag zu der Behauptung meinerseits, in Spice hätten nur die Lösungsmittel geknallt. Das Drogenreferat Frankfurt hat nun auch eine Analyse gemacht. Das ganze wurde an THCPharm abgegeben und die haben die Substanz JWH-018 gefunden. THCPharm macht eine Menge mit synthetischen Stoffen, somit kann der Analyse vertraut werden.

Die gefundene Substanz wirkt wie ein Cannabinoid an den CB1 und CB2 Rezeptoren, genau wie THC. Aber die Bindung an den Rezeptor soll um einiges stärker sein, womit wohl auch eine Menge der unangenehmen Effekte erklärbar sind.

The Psyche Deli sollte mal eine Klarstellung darüber abgeben, was es nun ist – die Zeit für Geheimniskrämerei ist vorbei. Österreich hat den Handel von Spice erstmal für 14 Tage ausgesetzt.

Das Hanf Journal hat dazu ein Informationsvideo gemacht: Exzessiv 121 – Gewürztuning?.