Hanfparade 2011: Götz Widmann Konzert kostenlos

Ex-Joint Venture Götz Widmann auf der Hanfparade am 6.8. in Berlin! Nun ist es offiziell, es steht im Götz Widmann-Newsletter: „Am 6.8. gebe ich anlässlich der Hanfparade um 20 Uhr ein kostenloses Open-Air-Konzert vor dem Brandenburger Tor, die Hanfparade geht allerdings schon nachmittags los, mehr Infos unter hanfparade.de„.

Jede Menge weitere schöne Sommerevents mit Götz könnt ihr hier nachlesen: http://www.goetzwidmann.de/termine! Ende September wird er übrigens seine Freundin Fabia heiraten, da wünschen wir doch schonmal im Vorraus alles Gute!

Hanfparade: Poster und Flyer jetzt bestellen!

Grafik Poster der Hanfparade 2011 - BtMG adeDas Poster zur Hanfparade 2011 ist fertig! Online ist es schon verfügbar, und in der nächsten Woche wird gedruckt.

Du willst Poster und Flyer der Hanfparade 2011 verteilen und uns so helfen, Damit viele Menschen auf die Hanfparade aufmerksam werden und nach Berlin kommen? Wir sind – wie in den Jahren zuvor – auf deine Hilfe angewiesen. Werde aktiv, verteile Poster und Flyer der Hanfparade! In Berlin, Deutschland und überall – Dann Mail an info@hanfparade.de !

ENGLISH:
As in previous years, so as many people as possible will be aware of the Hanfparade and come to Berlin, we need your help. Get active, distribute posters and flyers from the Hanfparade! In Berlin, Germany, and everywhere – Mail us info@hanfparade.de !

ESPAÑOL:
La publicidad es sin duda una de tareas más importantes. Para dar a conocer la Hanfparade es necesario que se pueda ver su cartel en cualquier sitio y no tiene porque ser sólo en Berlín. Ponte en contacto con nosotros si necesitas material publicitario: info@hanfparade.de !

Video: Hanfparade 1999 – Mit Hanf in die Zukunft

Gerade frisch von der Digitalisierung zurück – ein Videoroh von der Hanfparade 1999 in Berlin: Mit Hanf in die Zukunft!

Zu sehen ist der Start am Alexanderplatz, zieht über die Strasse Unter den Linden zum Brandenburger Tor bis zum Abschlussgelände mit dem Markt der Möglichkeiten auf der Strasse des 17. Juni.

Der Kalifornische Traum – Hanfparade 2011

Der Hanfaktivist Steffen Geyer hat ein schickes Video gemacht, das auf die Hanfparade im nächsten Jahr hinweisen soll! Wir als Legalizer freuen uns wenn DU es auch weiterverbreitest und/oder deinen Freunden empfiehlst!

Die meisten Dinge, die die Menschen in den 70er Jahren ganz normal fanden, findet man heute nur noch im Museum. Nur vor der Drogenpolitik hat der Fortschritt halt gemacht.
Noch immer leisten wir uns ein Hanfverbot, dass schon bei seiner Einführung 1971 falsch war. Damit muss Schluß sein!

Es wird Zeit, dass wir Cannabis neu entdecken. 40 Jahre sind genug – BtMG ade!
Mehr Informationen zur Hanfparade gibt es auf http://www.hanfparade.de

Hanfparade am Samstag, 7. August!

Hanfparade – Demonstration für die Legalisierung von Cannabis

Die nächste Hanfparade findet am Samstag, dem 7. August 2010 statt. Sie beginnt um 13 Uhr mit einer Kundgebung zwischen Fernsehturm und S-Bahnhof Alexanderplatz.

Cannabis ist Weltkultur

Ziel der Hanfparade ist es, das Wissen um die Kulturpflanze Hanf und die Legalisierung ihrer Nutzung als Rohstoff, Medizin und Genussmittel auf die politische Tagesordnung zu setzen.

Die Hanfparade fordert, die gesamte Hanfkultur dem immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO zuzuordnen. Wir wollen Hanf als Rohstoff, Lebens-, Genussmittel und Medizin zum Wohl der Menschheit nutzen und fordern ein Ende der gegenwärtigen – ausschließlich auf Strafverfolgung ausgerichteten – Drogenpolitik.

Jede/n, der/die für ein Ende der Prohibition und des Krieges gegen Drogen ist, rufen wir dazu auf, unsere Forderungen zu unterstützen und die größte deutsche Demonstration für die Legalisierung von Cannabis mit seiner/ihrer Teilnahme zu bereichern.

Hanfparade-Wagen bei Megaspree – Die Zeit ist reif

Die Zeit ist reif – rette deine Stadt!

Das ist der Slogan des Megaspree-Bündnisses, zu dem rund 150 verschiedenste politisch, kulturell und künstlerisch aktive Gruppen und Persönlichkeiten aus Berlin gehören. Wir – und viele andere – basteln, verschönern und vorbereiten in diesen Tagen unsere Paradewagen, mit denen wir am kommenden Samstag, dem 10.07.2010, bei der großen Megaspree-Demo auffahren. Genauer gesagt: Der Hanfparadewagen wird auf einem der 6 Demozüge aus 6 Bezirken mit auffahren, die zeitgleich um 15 Uhr als Sternmarsch starten. Wir hoffen natürlich, dass viele Kiffer mit uns dabei sind!

Unsere Route Nr. 3 startet auf dem Oranienplatz in Kreuzberg, trifft Route 1 und 2 an der Jannowitz-Brücke, und die Routen aus dem Norden auf dem Platz vor dem Roten Rathaus zur Abschlusskundgebung.

Was Megaspree will

Megaspree fordert das Recht auf eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt ein. Wir sind, vorsichtig ausgedrückt, stocksauer über die kulturell und sozial destruktive Politik des Berliner Senats. Kommunale Potenziale sollen für das Gemeinwesen genutzt und nicht an den Meistbietenden verkauft werden, die Verdrängung von Subkultur und Menschen mit geringem Einkommen (Gentrifizierung der Kieze) darf nicht länger hingenommen werden, umwelt- und klimaschädigende übergroße Neubauten und ein weiterer Ausbau von Überwachungstechnik müssen gestoppt werden. All das sind Forderungen, welche die Hanfparade aus ganzem Herzen unterschreibt und die genauer auf www.megaspree.de nachzulesen sind.

Unsere Route

Unser Paradewagen startet 15 Uhr vom Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg, dann folgen: Heinrichplatz, Skalitzer Straße, Schlesisches Tor, Köpenicker Straße, Brückenstraße, Jannowitzbrücke (Zusammentreffen mit Route 1 und 2), Alexanderstraße, Grunerstraße, Spandauer Straße, und die gemeinsame Abschlusskundgebung auf dem Platz vor dem Roten Rathaus.

Hans-Christian Ströbele hat an Abgeordnetenwatch gespendet

Foto von Hans-Christian StröbeleGerade habe ich mir die Förder- und Spendenliste von Abgeordnetenwatch angesehen, und dort ganz oben den Abgeordneten Hans-Christian Ströbele entdeckt. Ströbele, bekannt durch die Musik-Produktion „Gebt das Hanf frei!“ und seit Jahren beim Reden auf der Hanfparade und Hanftag, Mitglied im Geheimdiensteuntersuchungsausschuss, ist Abgeordneter in Kreuzberg, dem Bezirk in dem ich auch Lebe. Das finde ich prima, denn ich habe ihm letztens eine E-Mail geschickt, mit der Bitte, Abgeordnetenwatch etwas zu spenden. Abgeordnetenwatch ist ein demokratie-förderndes Portal im Internet – „das digitale Bürgergedächtnis“, wie sie selbst schreiben. Es lohnt sich immer, seine/n Abgeordnete/n mal zu Fragen – ob nun eine Spende oder zur Beteiligung! Natürlich freut sich Abgeordnetenwatch auch über eine Spende von dir.

Wenn Abgeordnetenwatch mindestens 10.000 Euro für ein Bundesland zusammen hat, kann das Projekt auch für ein Jahr den Landtag „watchen“. Für Berlin ist dies leider noch nicht der Fall, aber wir haben ja auch noch ein bischen Zeit bis zur Landtagswahl.

Jürgen Hahnel: Briefe aus dem Knast

Brief von Jürgen Hahnel, 15./16. September 2009

Hallo Martin,
vielen Dank für die 8 Seiten Hanfparade-Pressetexte + 2 Seiten Spiegel-Artikel + 2 Flyer (Briefmarken lagen wohl nicht bei?) (Tatsächlich nicht, kleine Verpeilung meinerseits, Anmerkung)!

Das hat mich sehr gefreut – sind quasi die ersten Infos, die ich erhielt (außer ein wenig Presseinfos von der Grünen Hilfe). Alles kam prompt am Mo 7.9. an – und es wurde nichts entnommen, wie es scheint. Das ist hier nicht selbstverständlich.
Siehe dazu die HP www.sichtbarewelt.de der „1. Bericht“ … und der 2. Bericht kommt jetzt auch rein + der 3. folgt, bzw. vorher mein Schreiben an das Justizministerium. Dann an die Strafvollzugsbeauftragten der Parteien im Baden-Würtembergischen Landtag, den „Anstaltsbeirat“ der JVA und an die (Medien-) Öffentlichkeit einen „Offenen Brief“.

(Teilweise wird’s vielleicht auch zusätzlich per eMail weiterverbreitet von jemand der meine Mailbox bedient – das ist aber nicht ganz sicher!)

Mal schaun ob ich im August 2010 frei bin, dann sehen wir uns in Berlin. Dir/Euch alles Gute und toi,toi,toi

Liebe Grüße von Jürgen
PS: Mich wundert, daß 5 Blatt + 2 Flyer mit 55ct Porto ankamen, da mehr als 25gr! Bei Nachporto gäbe es Probleme.

Jürgen Hahnel sitzt wegen der Nicht-Anerkennung einer gerichtlichen Verurteilung wegen Cannabisbesitzes.
Er freut sich über Post von dir, an: Jürgen Hahnel, z.Zt. Schloss 1, 72108 Rottenburg/Neckar

Das Urteil war auf zwei Jahre Bewährung, plus 120 Arbeitsstunden „Bewährungsauflage“, die er aus Überzeugung verweigerte – deshalb gab es die Inhaftierung! Es waren fragwürdige Prozesse, er habe niemandem geschadet und lehne – nicht nur er – diese Drogenpolitik/-Gesetzgebung prinzipiell ab. Ginge es nur um seine Freiheit, so Jürgen, hätte er die 120 Stunden brav gemacht und könnte weiter konsumieren.

„Bezüglich des von fünf Mitbewohner/innen übergebenen! Marihuanas muss ich betonen, dass es Hanfabfallblätter waren, die kein Mensch konsumiert da viel zu geringer THC-Gehalt pro Konsumeinheit – trotzdem wurden mir diese insgesamt 3,79 Gramm berechnet. Damit wurde – mit weiteren im Wagen gefundenen Cannabis- / Haschisch-Vorräten (6,01 g THC)- aus einem „Vergehen“ (unter 7,5 Gramm THC) ein „Verbrechen“ und diese hohe Strafe durch den verärgerten Amtsgerichts-Richter und die Landgericht-Richterin erst möglich.“
(Leserbrief 23.07.2009 an das Schwäbisches Tagblatt, www.sichtbarewelt.de)

Weltdrogenbericht der UNO unterstützt Entkriminalisierung

Bild der Flagge der Vereinten NationenAm Mittwoch, den 24. Juni 2009, erschien der Drogenbericht der Vereinten Nationen (UNO, VN) welcher die Drogenentkriminalisierung hervorhebt. In den letzten Jahren hat der UN Drogenzar seinen Skeptizismus gegenüber der Entkriminalisierung von Drogen in Portugal hervortreten lassen. Portugal hatte 2001 die Strafen für Drogenbesitz wegfallen lassen und dafür Behandlung betont. Die UN schrie auf, dass diese Politik nicht mit den internationalen Verträgen vereinbar wäre und „Drogentourismus“ fördere.

Portugals Entkriminalisierung fällt positiv auf

In dem 2009er Welt Drogenbericht hatten die Vereinten Nationen wenige aber freundliche Worte gegenüber – verglichen mit US-Standards – Portugals radikaler Drogenpolitik. „Die jetzige Politik hält Drogen weg von denen, die sie nicht nehmen sollten und setzt eher auf Behandlung als auf die Verhaftung der Nutzer. Portugals Gesetze haben nicht zu einem Anstieg des Drogentourismus geführt.“ sagt der Bericht aus. „Es scheint ebenso, als hätte die Anzahl der drogenbezogenen Probleme abgenommen“

„Das Internationale Drogenkontrollgremium was bisher vorsichtig gegenüber Portugal, welches seine Gesetze 2001 änderte“, aber nach einer Studienfahrt nach Portugal im Jahre 2004 wurde notiert: „der Handel, Besitz und Missbrauch von Drogen unterliegt noch immer Verboten.“ und weiter „Die Praxis kleine Mengen von der Strafverfolgung auszunehmen ist konsistent mit den internationalen Drogenkontrollabkommen“, heisst es in einer Fußnote des Berichts.(via Huffingtonpost)

Eine Grafik dazu, die ich in dem aktuellen Hanfblatt (04/09, Ausgabe 120) gefunden habe zu diesem Thema:

Hier die Quelle als PDF: Glenn Greenwald Whitepaper: Drug DECRIMINALIZATION IN PORTUGAL – Lessons for Creating Fair
and Successful Drug Policies

Und die Legalisierung?

Zum ersten mal wird „Legalisierung“ angesprochen – aber gleichzeitig wiedersprochen: „Warum sollte man in den Entwicklungsländern eine Drogenepidemie auslösen, nur für die libertären Argumente der Pro-Drogenlobby, welche den Luxus des Zugangs zu Drogentherapien hat?

Leider existiert dieser Blickwinkel weil es ein Bericht über Drogen ist, und nicht nur Cannabis. Es ist einfach nur lachhaft, zu behaupten eine Legalisierung nur von Marihuana würde eine Drogenepidemie auslösen. Wenn man bedenkt, dass in den USA 47% der wegen Drogen verurteilenten Gefängnisinsassen wegen Cannabis sitzen. Auch ein Grossteil der Gelder die in der Drogenprohibition weltweit genutzt werden, sind für die Cannabisausrottung und -prohibition bestimmt. Mit den freiwerdenen Geldern könnten die Drogenkontrollbehörden sich viel besser auf wirklich problematische Drogen konzentrieren, welche die wahren Drogenepidemien in den Entwicklungsländern auslösen (Anmerk. d. Üb. – aktuelles Beispiel: 1 Mio. Heroinabhängige im Iran).

US Marijuana Arrests

Begriffsverwirrung, Hausgemacht

Es ist wirklich wichtig für uns als Reformer, die Begriffe „Drogen“ und „Cannabis“ voneinander zu entkoppeln. Wir müssen auch klarstellen, dass „Legalisierung“ einen ziehmlich weit gefasster – und ein in der Diskussion zu weicher – Begriff ist. Wir müssen auch klarstellen, dass auch Morphin und Aspirin „Drogen“ sind und beides „legal“ ist – aber trotzdem unterschiedlich geregelt und kontrolliert wird. Bier und Barcardi 151 sind beides „legale Drogen“, aber du kannst den einen in jedem Supermarkt bekommen, den anderen nur in speziellen Alkoholläden für Erwachsene.

Also: Wenn wir von einer „Marihuana Legalisierung“ sprechen, heisst das noch lange nicht, dass wir Heroin oder Crack in jedem Supermarkt sehen wollen. Es muss auch nicht Marihuana in jedem Supermarkt bedeuten. Es bedeutet nichtmal, dass die Regierung Marihuana erlauben muss. Wir wollen bloss den Gedanken anschieben, dass ein System der Regulation existiert, dass es offensichtlich schafft, mündigen Bürgern Zugang zu Barcardi 151 Rum zu geben – und dass es daher möglich sein muss, das gleiche für etwas viel harmloseres zu haben.

Übersetzung von NORML Stash, 24.6.2009.

Update

Und hier ein Link zu der „interaktiven Präsentation“ des Weltdrogenberichtes 2009.

Noch was: Es ist mir klar, dass es unterschiedliche Meinungen gibt, was „Legalisierung“ bedeutet oder was es beinhalten sollte. Obrigens ist auch teilweise nicht meiner Meinung. Das macht aber nichts. Das regt die Diskussion an.

Und hier etwas: Das ich super finde:
Bild des Hanfparade 2009 Flyers
Hanfparade 2009 in Berlin – am 1. August um 13 Uhr ist es soweit…!