Komasaufen mit Mechthild Dyckmans (FDP)

Endlich stellt mal jemand die essentiellen Fragen. Bei der Veranstaltung „Hip Hop gegen Komasaufen“, einem von den Privaten Krankenversicherern mit 10 Millionen Euro unterstützen Kampagne für Jugendliche, war auch das Hanfparaden Aktionsteam. Aber seht selbst, was es für eine Antwort auf eine unerwartete Frage gibt. Ein schönes Stück Standardtext, der insbesondere gut kommt, wenn man der Alkoholindustrie die Regulierung selbst überlässt:

Chatten mit der Drogenbeauftragten Mechthild Dyckmans

Wie immer, wenn es um Öffentlichkeit geht, ist davon nichts in der Terminecke der Drogenbeauftragten zu finden. Dennoch hat Google Alerts einen interessanten Termin gefunden: Ein Chat mit der Drogenbeauftragten Dyckmans.
Im Chat will sie am Mittwoch, den 20. Januar 2010, von 17:30 bis 18:30 Uhr live Fragen rund um das Online-Debattenthema: „Sollen in der Schule regelmäßig Drogenkontrollen stattfinden?“ beantworten.

Das kann man sich ja nicht entgehen lassen – und deswegen kann schon Fragen vorher stellen. Ich werd versuchen in dem Chat zu sein, mal sehn was da so abläuft.

Zwei interessante Fragen habe ich schon gestellt. Die werden aber erst verraten, wenn sie online gestellt worden sind.

Update

Heute, am 17. Januar sind es bereits 23 Fragen, die von interessierten Personen gestellt worden sind. Die Top-Frage gefällt mir sehr gut, „Wäre es nicht sinnvoller, anstatt Drogenkontrollen einzuführen und Drogenkonsum damit unreflektiert zu verurteilen, auf einen bewussten Umgang mit Rauschmitteln, sprich auf Aufklärung, zu setzen?“ und auch „Wer soll die Kontrollen durchführen und wie würden diese finanziert? Wäre es denn sinnvoller, Geld in Drogenkontrollen anstatt in eine allgemeine Verbesserung der Lehrbedingungen an Schulen zu stecken?“. Bedenklich finden einige Personen auch, dass der Staat immer mehr Kontrolle ausüben will. Eine spannende Frage ist ja auch, warum Mechthild Dyckmans unbedingt meinen Urin haben will. Ich find das ja eher ekelig, dass sie mir bis in die Blase guggen will. Die Antwort wäre wahrscheinlich, dass es bei Schülern und Schülerinnen gesetztlich möglich ist. Was bei Erwachsenen nicht so einfach der Fall ist.

13.8.09: on3 SüdWild diskutiert über die Legalisierung von Drogen

Am 13. August 2009 um 16:30 wird im Bayrischen Rundfunk, in der Sendung on3 SüdWild über die Legalisierung von Drogen diskutiert. Die Sendung forder einen auf,sich einzumischen. Das kann per SMS, Skype, oder per Blogeintrag geschehen. Mal schaun ob der Pingback funktioniert :)

Es kann auch ein Video eingesendet werden. Ich habe dies getan und hier ist mein Kommentar zu dem Standpunkt der JU-Vorsitzenden Irene Daiber, die der Meinung ist, Zitat: „Ich bin gegen die Legalisierung von Drogen, weil ich glaube, dass man Jugendliche davor schützen muss!“

Meiner Meinung nach ist das völliger Nonsense: Durch die mittlerweile 100jährige Drogenprohibition wurde mehr Schaden verursacht, als die Drogen vor denen sie schützen soll, jemals hätten verursachen können. Zum einen ist durch die Prohibition ein unkontrollierbarer Schwarzmarkt entstanden, auf dem alles zu haben ist und der sich der Gesetzgebung entzieht, zum anderen ist in der Prohibition keine ehrliche Aufklärung möglich: Verbot fördert Missbrauch!

Link zum Video auf Youtube: on3 SüdWild diskutiert über die Legalisierung von Drogen. Kommentar von Martin und zur Sendungsankündigung SüdWild.

Weiter gehts mit dem Video dazu

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