DEA: Marc Emery ist ein politischer Gefangener

Update: Marc Emery soll jetzt, nach längerem Aufschub, an die USA ausgeliefert werden. Ein entsprechender Schrieb wurde letzte Woche unterschrieben. Hier gibts es auch 75 Ideen, wie du Marc helfen kannst.

Grafische Darstellung von Marc Emery, KanadaKaren Tandy, Direktor bei der DEA, gibt die Wahrheit zu:
Die US Drogenbehörde hat am Tag von Marc Emery’s Verhaftung zugegeben, dass seine Anklage und Auslieferung politisch motiviert ist, zusammengestellt um der Marihuanalegalisierungsbewegung, deren Kopf Emery seit über einer Dekade in Kanada darstellen soll, zu bekämpfen. Zur Erinnerung: Es wurde von den USA ein Auslieferungsantrag an Kanada gestellt, weil Marc Emery Hanfsamen verkauft hat und angeblich auch in die USA, und dort Tonnenweise Gras entstanden wäre (laut einer „Hochrechnung“). Hanfsamen verkaufen ist in Kanada kein Verbrechen, und Kanada liefert eigentlich nicht so einfach ihre eigenen Staatsbürger aus. Aber das nennt sich dann „bilaterale Abkommen“. Menschenrechte oder Bürgerrechte gelten ja sowieso nicht für Drogenverbrecher…

Hier ist der übersetzte Originaltext, den DEA Direktor Karen Tandy am 29. Juli 2005 abgegeben hat:
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Marc Emery Fall wiedereinmal vor der Entscheidung

Dem Justizminister wurde eine Frist bis zum 10. Mai 2010 gesetzt, um über die Auslieferung von Marc Emery, kanadischer Staatsbürger, an die USA zu entscheiden. Er könnte aber auch Aufschub beantragen. Zur Erinnerung: Marc Emery betreibt ein Hanfsamenhandel sowie einen Headshop in British Columbia, Kanada und ist Verleger der Zeitung „Cannabis Culture„. Er hat in Kanada kein Verbrechen begangen: Dort ist es erlaubt, Hanfsamen zu verkaufen. Angeklagt hat ihn die USA, da er nach USA versendet hätte und dort für mehrere hundert Tonnen Gras verantwortlich wäre. Eine unglaubliche Ungerechtigkeit, da er in seinem Land noch nicht mal gegen Gesetze verstossen hatte! Dieser Auslieferungsantrag wurde möglich durch sogenannte „Bilateralen Abkommen“.

via Jodie Emery’s Facebook

Marc Emery’s Auslieferung vielleicht schon diese Woche

Seit fast einem Monat verharren die Unterstützer von Marc Emery in einem Camp vor dem „North Fraser“ Untersuchungshaftzentrum, in dem der Aktivist aus Vancouver gefangen gehalten wird. Emery wartet auf die Auslieferung an die USA, für das „Verbrechen“, Hanfsamen per Post verschickt zu haben. Nun ist die Information von der Cannabis Culture gekommen, dass er schon diesen Mittwoch ausgeliefert werden könnte.

Marc Emery im Gefängnis, 2009

„24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche haben Menschen campiert, um ihre Unterstützung für meinen Ehemann zu zeigen“ sagte Jodie Emery. „Hunderte von Menschen haben an daran teilgenommen und das Hupen von vorbeifahrenden Fahrzeugen zur Unterstützung ist fast konstant. Wie kann der Justizminister nur diese riesige öffentliche Unterstützung für Marc ignorieren?

Tausende von Kanadiern haben beim Justizminister wegen Marc angerufen, gemailt, gefaxt oder einen Brief geschrieben. Bis jetzt hat der Minister Nicholson nicht geantwortet. Die Partei der neuen Demokratie, welches die Balance der Mächte im Unterhaus, einem Teil des dreigegliederten kanadischen Parlaments, hält, hat ihre Stellungnahme zu Emerys Fall abgegeben und sind gegen eine Auslieferung. Der Vorstand Jack Layton, sagte dazu: „Schon vor einigen Jahren, als diese Angelegenheit in die Öffentlichkeit gerückt worden ist, haben wir unsere Stimme gegen die Auslieferung von Herrn Emery erhoben. Wir glaubten damals, ebenso wie heute, dass es falsch ist, einen unserer Bürger für eine Straftat auszuliefern, die in Kanada keine Straftat ist.“

2008 haben die USA und Emery ein Abkommen gemacht, nachdem Emery seine Strafe in Kanada absitzen könnte. Die Entscheider im kanadischen Justizministerium haben den Deal abgelehnt, da es an dem Verbleib von Marc Emery in Kanada kein öffentliches Interesse gebe.

via Cannabis Culture, 27. Oktober 2009

Cannabis Culture: Lou Dog, Tommy Chong and B-Real, Cypress Hill Smokeout

Lou Dog, Tommy Chong and B-Real beim Cypress Hill Smokeout – Tommy zeigt seine Unterstützung für Marc Emery!

Exklusives Interview mit Marc Emery aus dem Gefängnis

Das hier war die Top-Neuigkeit der 11 Uhr Nachrichten in British Columbia (Kanada). Global TV macht einen guten Job, die Story zu verbreiten. Interessant ist der Fakt, dass die Konservativen sich weigern, Marc die Strafe in Kanada abzusitzen – was sogar die USA mittlerweile vorschlug.

Marc Emery in Haft genommen (mit Video)

Am Montag, den 28. September 2009, hat sich Marc Emery in die Verwahrung durch die Behörden von Kanada gestellt und erwartet die Auslieferung an die USA. Er wurde wegen seinem Hanfsamen Onlinehandel angeklagt. Durch einen Deal bekommt er nun eine fünfjährige Haftstrafe in den USA, versucht aber das Absitzen der Strafe in Kanada zu erreichen. Er würde in Kanada viel früher als in den USA freigelassen werden.

Es dauert jetzt bis zu zwei Monate bis der Justizminister von Kanada die Auslieferung von Marc Emery unterschreibt. Deswegen bitten wir dich, mit dem Justizminister kontakt aufzunehmen und ihn aufzufordern, die Auslieferung fallen zu lassen. Für weitere Hintergründe schau auf http://www.CannabisCulture.com (klicke auf den FREE MARC Banner).

Fotos von der Festnahme und Pressekonferenz


Created with flickr slideshow.

19.9.: Demo für die Freilassung von Marc Emery

Demonstration: 14 Uhr, Berlin, Botschaft von Kanada (Leipziger Platz, in unmittelbarer nähe zum Potsdamer Platz)

Marc Emery soll in den Knast. Dort soll er für etwas das, dass niemanden schadet, sitzen. Er ist für den Verkauf von 500.000kg Hanfsamen über das Internet verantwortlich sein. Ein grossteil davon soll in die USA gegangen sein, und die haben ihn angeklagt. So sollte er Anfangs pro Hanfsamen ein Jahr Knast bekommen. Für 1 Million Hanfsamen!

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Free Marc Emery Demonstration

Der kanadische Aktivist und Hanfsamenhersteller Marc Emery wurde am 29. Juli 2005 auf Ersuchen der US Drugs Enforcement Administraion (DEA) verhaftet. Die USA fordern von Kanada seine Auslieferung, weil er mit seinem Hanfsamenexport den Anbau von Hanf in den USA gefördert habe. In seinem Heimatland, wo er das Geschäft betreibt und mit den Gewinnen die Legalize-Szene unterstützt, hat er gegen kein Gesetz verstoßen. Jetzt wurde sogar bekannt, dass er in den USA die Todesstrafe erhalten könnte, wenn ihm vorgeworfen wird, in den Anbau von mehr als 60.000 Hanfpflanzen verwickelt zu sein.

Im September finden weltweit Proteste vor den kanadischen und US-Botschaften statt, um gegen diesen Prozess zu demonstrieren und die Auslieferung zu verhindern. Auch der Deutsche Hanfverband wird sich an den Demonstrationen in Berlin beteiligen.

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