Italien: Nicht-psychotropes Cannabinoid CBD hemmt Darmkrebs

Cannabis als Medizin: CBD, CannabidiolDie Gabe eines nicht psychotropen Wirkstoffes aus der Cannabispflanze, dem Cannabidiol (CBD), ist schützend in einem Experimentalmodell von Darmkrebs, so die vorklinischen Studiendaten, welche im Journal der Molekularmedizin veröffentlicht wurden.

Forscher an der Universtität Neapel haben den Effekt von CBD auf die Ausbreitung von Darmkrebs in Mäusen untersucht. Die Forscher berichten, dass die Gabe von CBD mit der Reduktion von krebsartigem Tumor und verminderter Tumorausbreitung zusammenfällt.

Die Autoren schreiben „Auch wenn Cannabidiol schon zeigte, dass es Gliome tötet, die Krebszellenausbreitung und Wuchs bei Brustkrebs und Lungenmatastasen in Nagern hindert, wurde sein Effekt bei der Verbreitung von Darmkrebs bislang noch nicht evaluiert. Es ist eine wichtige Entdeckung, denn Darmkrebs geht Millionen von Menschen in den westlichen Ländern an. In der vorgelegten Studie haben wir gezeigt, dass Cannabidiol (1) schützende Effekte in einem Experimentalmodell von Darmkrebs zeigt und (2) Selbsttötend (antiproliferativ) auf kolorektale Karzinomzellen wirkt.“

Die Autoren stimmen darüber ein, dass CBD „ein extrem sicheres Profil in Menschen“ besässe. Sie folgern, „unsere Untersuchungen zeigen, dass Cannabidiol es wert sei, klinische Überlegungen damit anzustellen in der Darmkrebsprävention.“

Klinische Daten, welche in dem wissenschaftlichen Journal „Current Drug Safty“ im Dezember letzten Jahres veröffentlicht wurden, zeigen dass CBD „nicht giftig“ für gesunde Zellen und „gut Toleriert“ im Menschen sei. In den USA ist CBD leider eine verbotene Substanz, auf Liste 1. Solche Substanzen haben für das Gesetz „ein hohes Missbrauchspotential“, „ein Fehlen von anerkannter Sicherheit unter medizinischer Aufsicht“ und „keine derzeit anerkannte medizinische Nutzen“. In Deutschland ist Cannabidiol nicht in den Anlagen des BtMG aufgeführt.

Davon unabhängige Studien zeigen die Anti-Krebs Eigenschaften der Cannabinoide und Endocannabinoide, die wenn sie angewendet werden die Verbreitung diverser Krebsarten verhindern kann. Darunter Brustkrebs, Prostatakrebs, Magenkrebs, Hautkrebs, Leukämiezellen, Lungenkrebs, Uteruskrebs, Neuroblastom, veränderungen der Epithel, Pankreastumoren, Mundkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Gallengangskarzinom und Lymphdrüsenkrebs.

Der komplette Text der Studie „Chemopreventive effect of the non-psychotropic phytocannabinoid cannabidiol on experimental colon cancer,“ werden im Journal of Molecular Medicine veröffentlicht. Eine weitere Zusammenfassung der Anti-Krebs Eigenschaften von Cannabioniden ist bei NORML erhältlich: an dieser Stelle.

via NORML

Mehr Infos zu der medizinschen Anwendung von CBD auch beim Project CBD, einer Wissensammlung zum Thema.

USA: Nationales Krebsforschungsinstitut frischt Info zur erfolgreichen Anwendung von Cannabis als Medizin auf

Grafik zu Cannabis als MedizinÜber Businesswire schreibt die US-Biotechfirma Cannabis Science, Inc. dass sie sich freue verkünden zu dürfen, dass das Nationale Krebsforschungsinstitut der USA seine Informationen zu Cannabis als Medizin in der Krebsbehandlung überarbeitet hat: Die Seiten zu Cannabis und Cannabioide als Medizin und Seite 2, cancer.gov, wurden am 17. März 2011 überarbeitet und fassen nun die Behandlung von Krebs mit Cannabinoiden zusammen und geht weit über die einfache Behandlung von Symptomen und Nebeneffekte hinaus indem auf mögliche direkte Antitumorwirkung hingewiesen wird.

„In der Praxis der integrativen Onkologie könnten die Gesundheitsfürsorger Medizinalhanf empfehlen – nicht nur für das Symptommanagement, sondern auch wegen seiner möglichen direkten Antitumorwirkung.“

Die Zusammenfassung enthält folgende Schlüsselinformationen:

  • Cannabis wurde zu medizinischen Zwecken schon jahrtausende Lang genutzt bis zum derzeitigen Status als illegale Substanz.
  • Chemische Komponenten im Cannabis, die sogenannten Cannabinoide, aktivieren spezifische Rezeptoren, die überall im Körper zu finden sind, um einen pharmakologischen Effekt herbeizuführen; insbesondere im zentralen Nervensystem und dem Immunsystem.
  • Cannabinoide könnten Erfolgreich in der Behandlung von krebsbezogenen Nebeneffekten haben. Die möglichen positiven Eigenschaften bei der Therapie mit Medizinalhanf bei Personen mit Krebs beinhalten Antiemetische Effekte, Stimulation des Appetits, Schmerzminderung und verbesserter Schlaf.
  • Auch wenn es noch keine relevanten Studien der Praxis existieren, scheint es, dass Ärzte die sich um Krebspatienten kümmern und ihnen Medizinalhanf empfehlen, dies hauptsächlich zum Symptommanagement verschreiben.
  • Anders als andere üblicherweise genutzte Substanzen werden Cannabinoide in den Körperfettspeichern aufgenommen und nur langsam wieder abgegeben (mit einer Halbzeit von etwa 1..3 Tagen).
  • Auch bei abruptem Absetzen der Cannabinoidaufnahme fällt die Blutplasmakonzentration nicht schnell ab, dies ist positiv, da dies einem Einsetzen von Entzugssymptomen entgegenwirkt.

Dr. Robert Melamede, Vorstand von Cannabis Science, Inc.Robert Melamede, Arzt und Vorstand von Cannabis Science sagte dazu „Wie wir schon vorher berichteten, sind die interessantesten Fakten, welche zum Vorschein gekommen sind seit der Entdeckung des Endocannabinoidsystems (welches marihuanaähnliche Substanzen im menschlichen Körper produziert und nutzt), ist, dass Cannabinoide grundlegende Krebstötende und antimetastasierende Eigenschaften haben. Es gibt eine starke wissenschaftliche Unterstützung für die potenten krebstötenden Eigenschaften von Cannabinoiden, demonstriert durch Gewebekulturen und Tierstudien bei solch tödlichen Krebsarten wie Gliome, Lungenkrebs, Brust- und Prostatakrebs, Leukämie und Lymphknotengeschwülsten als auch bei Hautkrebs.

Die Haltung der Föderalregierung, welche eine Verbotsposition gegenüber Cannabis einnimmt, behindert geradezu alle klinischen Cannabisforschungen.

Ich war sehr erfreut zu lesen, dass das NCI auf ihrer Webseite schreibt, dass „[i]n der Praxis der integrativen Onkologie könnten die Gesundheitsfürsorger Medizinalhanf empfehlen – nicht nur für das Symptommanagement, sondern auch wegen seiner möglichen direkten Antitumorwirkung.“

Aber ich hatte mich zu früh gefreut für diese offizielle Anerkennung der direkten Antitumorwirkung von Cannabinoiden, veröffentlicht in modernen peer-überprüften wissenschaftlichen Berichten. Traurigerweise wurde diese Stellungnahme ohne Kommentar nur kurze Zeit nach der Veröffentlichung entfernt.“

Dr. Melamede führt weiter aus „Klinische Untersuchungen werden dringenst benötigt. Cannabis Science arbeitet aktiv daran, Arrangements zu bekommen um die nötigen klinischen Versuche durchzuführen, und wenn nicht, die zahllosen Einzelberichte sammeln für den Beweis der Krebsheilung. Diese Berichte kommen mit einer immer höheren Frequenz, seitdem einige Bundesstaaten die Medzinalhanfnutzung ermöglichten. Tatsächlich gibt es eine biblische Übersetzung, die zeige, dass Cannabis (keneh bosem) ein Teil des „heiligen Salböls“ sei. Zur Zeit bietet Cannabis Science die Beweise, welche die historische und orale Nutzung von cannabisbasierten Medikamenten aufzeigen, da diese Erfolgreich bei der Behandlung sind.“

via Medicalmarijuana411.com

Marihuana tötet Krebszellen und unsere Regierung weiss das seit 36 Jahren

Heute, am 4. Februar ist Weltkrebstag.

Weiter unten findet ihr eine Kopie eines Artikels, welcher im November 2003 von der Organisation „Amerikaner für einen sicheren Zugang“ veröffentlicht wurde. Dieser Artikel beschreibt wie Cannabinoide, die aktiven Komponenten in Marihuana, den Tumorwachstum in Labortieren verzögert und auch Krebszellen tötet. Er endet damit, dass geschrieben wird, dass die US-Regierung dies schon seit 35 Jahren wusste. Normalerweise müssten die Medien Verrückt nach so einer Krebsheilungs-Story sein. Aber tatsächlich machen sie das nicht und scheinen die Story eher begraben zu wollen. Es zeigt sich wiedereinmal an dem Standpunkt der Regierungen gegenüber Marihuana und ihren verfehlten „Krieg gegen die Drogen“, dass sie eher einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen.

Wahrscheinlich werden einfach zuviele Menschen am Krieg gegen Drogen reich.

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Marihuana für Patrick Swayze

Nicht nur für viele Kalifornier ist Cannabis eine günstige Medizin, auch der Filmstar Patrick Swayze bekommt zukünftig Marihuana gegen Übelkeit, Schlaflosigkeit und Angstzustände.

Schauspieler Patrick Swayze leide an Bauchspeicheldrüsenkrebs und muss sich daher regelmäßigen Chemotherapien unterziehen. „Von so einer Bestrahlung wird Patienten sehr übel und sie bekommen fast nichts zu Essen hinunter“, bestätigt Swayzes Arzt dem National Enquirer. Um den drastischen Gewichtsverlust, der bei der Bekämpfung der Krankheit nicht hilfreich ist, zu verhindern, soll Swayze zu einem unter vielen Patienten bekannten Geheimtipp greifen: Marihuana.

via tt.com

Update

Patrick Swayze ist am 15. September 2009 im Alter von nur 57 Jahren an den Folgen seines Bauchspeicheldrüsenkrebses verstorben.

Cannabis in Studien

Auf diese interessante Liste von Studien zum Thema Cannabis, oder auch Hanf als Medizin, bin ich durch eine eMail gestossen. Eine sehr lange Liste… Was Mensch als Nicht-Insider nicht wissen kann ist, dass fast jeden Tag eine neue Studie zu Cannabis ‚rausgegeben wird. Da wird sehr viel geforscht. An dieser Stelle möchte ich noch ein Ärzte-Portal verlinken, denn soetwas gibt es auch. Da kann man sich jeden Tag per Newsletter die neuesten Studien zu Hanf/Cannabis zukommen lassen. Muss ich mal ebend raussuchen….

Bremst die Ausbreitung Hanf gegen Krebs: Mit Haschisch gegen Krebs

Rostock, 6.2.2008: Ein Inhaltsstoff der Pflanze Cannabis hemmt einer Laborstudie der Universität Rostock zufolge die Ausbreitung von Krebszellen. Cannabinoide werden schon seit Jahrzehnten auf ihre medizinische Wirkung untersucht und unter anderem bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen während einer Chemotherapie gegen Krebs oder bei Abmagerung bei HIV/AIDS eingesetzt. Tierversuche und Experimente mit Zellkulturen weisen darauf hin, dass Cannabinoide auch in der Lage sind, Krebszellen an der Teilung zu hindern und sogar zu töten und so das Wachstum von Tumoren bremsen können, so die Hochschule.

Die Resultate sind im „Journal of the National Cancer Institute“ (Ausgabe 100, Seite 59) veröffentlicht.

dpa, via ntv und vitanet