TRANSFORM: „Nach dem Krieg gegen die Drogen – Eine Anleitung für die Regulierung“

After the War on Drugs: TRANSFORM „After the War on Drugs: Blueprint for Regulation“ ist ein Buch, welches erst vor kurzem Veröffentlicht worden ist und beschreibt, wie nach dem „Krieg gegen die Drogen“ die Regulierung aussehen könnte. Sein 200-Seiten PDF ist hier verlinkt.

„This book is truly groundbreaking. In years to come we’ll look back at prohibition, and the only question we’ll ask is why it lasted so long.“ Jack Cole, Executive Director, Law Enforcement Against Prohibition

Es enhält „Fünf Modelle zur Regulierung der Drogenversorgung“ und „Die praktischen Details der Regulierung“. Mehr Informationen über die Personen und die Organisation, welche dieses Buch veröffentlich hat, hier.

Cannabis Regulierungs Modell

Globales Cannabis Regulierungs ModellDer Verein für Drogenpolitik aus Deutschland hat schon vor einiger Zeit ein „Globales Cannabis Regulierungsmodell“ vorgestellt. Auch dieses PDF ist hier zu beziehen. Die Broschüre bietet ein globales, prinzipiell in jedem Staat anwendbares Modell an, mit dem ein illegaler in einen legalen Cannabismarkt transformiert werden kann. In fünf Kapiteln werden die notwendigen Hintergrundinformationen und die Details des eigentlichen “Globalen Cannabisregulierungsmodells” erklärt.

Das ist der Krieg gegen die Drogen – ein Witz

Eine Sammlung von Clips in einem Video über verschreibungspflichtige Medikamente, Marihuana und dem „Krieg gegen die Drogen“ Mit Comedy von Chris Rock, Ed Helms, Bill Maher, Dave Reinitz, Marko Elgart, George Carlin, Doug Stanhope, Katt Williams, Jon Stewart, und mehr..

USA: Marihuanalegalisierung hat mehr Zustimmung als der Kongress und Kriege im Irak und Afghanistan

Eine Umfrage bei Gallup vom 22. Oktober 2009 zeigt, dass unglaubliche 44% der Amerikaner für die Legalisierung von Cannabis sind. Daran zeigt sich, wie nötig eine landesweite Debatte über die Gesetzgebung zu Marihuana ist.

Nach dem Blog von MPP, sind Amerikaner gerade nicht einfach. Es ist zur Zeit schwer, die Zustimmung für irgendwas zu bekommen – und da sind 44% eine unglaubliche Summe. Tatsächlich ist es so, dass die Idee, konsumierbares und berauschendes Cannabis zu Regulieren und zu versteuern mehr Zustimmung in der US-amerikanischen Öffentlichkeit erhält als die Kriege in Afghanistan und Irak, die Spitzenpolitiker der Demokraten und Republikaner – und vielleicht weniger überraschend – der Kongress selbst.

Schauen wir uns die Zahlen an:

Issue

Approve

Oppose

Source

Zufrieden mit Obama’s Arbeit

50%

42%

Gallup, Oct. 22.

Legalisierung von Cannabis

44%

54%

Gallup, October crime poll

Der Krieg in Afghanistan

39%

58%

CNN/Opinion Research, Sept. 15

Der Krieg im Irak

33%

64%

AP-GfK Poll, Oct. 1-5

Sprecherin des Senats Nancy Pelosi (D-Calif.)

32%

48%

Gallup, July

Minderheitenführer im Senat John Boehner (R-Ohio)

25%

23%

Gallup, July

Zufrieden mit der Arbeit des Kongresses

21%

72%

Gallup, Oct. 6

Basierend auf diesen Nummern, sowie der zunehmenden Berichterstattung durch Mainstreammedien, kann es nicht angezweifelt werden: Die Amerikaner sehen die Cannabislegalisierung als eine legitime Sache für eine landesweite Debatte…

Videotipp: How Weed Won the West – Official Trailer #1

Interessante Videos auf Youtube:

While California is going bankrupt, one business is booming. „How Weed Won the West“ is the story of the growing medical cannabis / marijuana industry in the greater Los Angeles area, with over 700 dispensaries doling out the buds. As a treatment for conditions ranging from cancer and AIDS, to anxiety, ADHD, and insomnia, cannabis is quickly proving itself as a healthier natural alternative to many prescription drugs.

Following the story of Organica, a southland dispensary which was raided by state and federal agencies in August of 2009, the film shows that although much has changed with Obama in office, the drug war is nowhere near over. From Kevin Booth, the producer/director of Showtime’s „American Drug War“, „How Weed Won the West“ puts California forward as an example to the rest of the country by documenting how legalizing marijuana can help save the economy.

Featuring:
Ethan Nadelmann (Drug Policy Alliance / DPA)
Don Duncan (Americans for Safe Access / ASA, Los Angeles Patients & Caregivers Group / LAPCG )
Kyle Kazan (Law Enforcement Against Prohibition / LEAP)
Alex Jones (radio host and filmmaker)
Jeff Joseph (Organica Collective)
Craig X Rubin (Beverly Hills Green Cross, Temple420)
Doug Stanhope (comedian)
Jon Perri (Students for Sensible Drug Policy / SSDP)
William Kroger (LA marijuana attorney)
Theresa Blaylock (drug and prison counselor)
Lou Dog (Kottonmouth Kings)
and more!

A Kevin Booth Film
Edited by Ryan Kaye

In order for Sacred Cow to bring you the latest developments in the battle for marijuana legalization, the original October 15th release date for „How Weed Won the West“ is being postponed. Since the release of the first trailer on YouTube last month, we have worked hard to go above and beyond your expectations. New developments to be covered in the film include the recent raids in San Diego, harvest season in the Emerald Triangle, an indoor growroom in Southern California, Marc Emerys arrest in Canada, and also some special surprises that have yet to be filmed. Keep watching for more info and spread the word – we need your help to free the weed!

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und noch ein Video..

Video: FOX News – Legalize it?

ENCOD.at hat mich auf diese interessanten Videos gebracht. Faszinierend ist daran, dass es eine recht gute Sendung über Medical Marihuana auf Fox News ist. Fox ist ein konservativer Sender und gehört Rupert Murdoc (News Corp. Inc, u.a. MySpace):

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Der WHO-Kokain Report den DU nicht sehen sollst

Coca Strauch IllustrationDie Publikation der größte Studie zu Kokain, die auf diesem Planeten erstellt wurde – und das schon in den frühen 90er Jahren von der UN Weltgesundheitsorganisation (WHO) und von dem UN Inter-Regionalen Kriminalitäts- und Justiz Forschungsinstitut (UNICRI) bezahlt, wurde auf Druck der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) unterdrückt. Dies passierte, als klar wurde, dass in dem Bericht Fakten genannt werden, die direkt konträr sind zu den Mythen, Stereotypen und Propaganda die der „Krieg gegen die Drogen“ gebracht hatte. (Link zu Wikileak-Seite mit dem Bericht, Mirror 1, Mirror 2)

Quelle und Weiter bei Drugsense, The WHO cocaine report the US didn’t want you to see. Hat es bis in den Guardian geschafft.

Kurze Fassung

Zwei hervorragende Aussagen des WHO-Reports sind:

  • „Gelegentlicher Kokainkonsum führt nicht typischerweise zu großen oder kleineren physischen oder sozialen Problemen. [..] eine Minderheit der Personen [..] nutzen es gewohnheitsmässig für eine kürzere oder längere Periode, und litten nur an geringen oder garkeinen negativen Konsequenzen.“
  • Und: „Die Nutzung des Kokablattes hat anscheinend keine negativen Effekte auf die Gesundheit und hat positive Therapeutische, Sakrale und soziale Funktionen für die indigenen Menschen in den Anden.
  • (Update, um was negatives Einzubauen:) Die Kokainkonsumenten berichteten sehr oft Menschenrechtsverletzungen durch Polizeibeamte und die hohe Korruption in dem Justizapperat.Die Nutzer hätten klargemacht, dass ein solches Verhalten nicht gerade zu Änderungen ihres Verhaltens beitragen würde.

Update

Und hier ist der Link zu Wikileaks mit dem WHO-Kokainreport Dokument. 1995 wurde von der Regierung der USA gedroht, die Finanzierung für die WHO einzustellen, wenn der Report veröffentlicht werde.

„Open Reichstag“ und die Legalisierung von Cannabis

Hanf Wird Siegen im Open Reichstag oder Open Bundestag ExperimentIch bin gerade über eine neue Videoportalaktion des Deutschen Reichstages gestolpert, dem „Open Reichstag„. Das ganze wird von ZDF gemacht und findet auf YouTube statt. Die Videoaktion will deiner Stimme im Wahlkampf Gehör verschaffen. Du sollst bestimmen können, worüber die Politiker diskutieren sollen.

Welches Thema brennt uns wohl unter Nägeln? Natürlich die Legalisierung von Hanf! Ab Sonntag, den 7. Juni 2009 können wir unsere Videos zu dieser Aktion ‚reinstellen.

Also schnappt dir eine Video-Kamera oder ein Video-Handy und misch dich ein: Sag deine Meinung oder stelle Fragen! Ein Video kann auch aus anderen Videos bestehen, oder, im Falle dass du dich nicht selber zeigen willst, einer Animation. Gute Ideen zu Videos gibt es beim NORML Fehrnsehspotwettbewerb! Um die Aktion zu einem Erfolg für uns zu machen, musst du auch die Info dazu weitergeben! Wenn du eine MySpace Seite hast, einen twitter oder in deinem Lieblingsforum ist die Info gut angebracht! Sag deinen Freunden bescheid…
Hochgeladene Videos sollen dann auch die Wahlsendungen im ZDF-Programm bereichern.

In den USA wurde die Frage nach der Legalisierung von Cannabis zu einem der wichtigsten Themen im Onlinewahlkampf!

Gute Argumente für die Legalisierung von Cannabis gibt es auf der Webseite Cannabislegal, der Hanfparade und bei dem Deutschen Hanf Verband.

Was die Politiker machen sollen

Auch die Spitzenkandidaten der Parteien sollen sich auf der Plattform präsentieren. Die Politiker sollen immer sonntags eine „Frage der Woche“ per Videobotschaft (die auch im ZDF-Programm ausgestrahlt wird) an die YouTube-Gemeinde senden, die darauf dann mit eigenen Videobeiträgen reagieren kann. „Ausgewählte Bürgermeinungen“ sollen in der Woche darauf dann in ZDF-Sendungen übernommen werden.

Ab Mitte Juli sollen „prominente Paten“ kontroverse politische Thesen zur Diskussion und Online-Abstimmung stellen. Auch hier will das ZDF die Rückmeldungen der Bürger auf YouTube im Programm aufgreifen, unter anderem im neuen Format „Illner intensiv“. Elf Tage vor der Bundestagswahl am 27. September geht das Gemeinschaftsprojekt dann in die Phase „Wahlkampf kompakt“, in der die Höhepunkte der vorangegangenen Debatten noch einmal zusammengefasst präsentiert werden. (via heise)

Ein sehr viel versprechendes Ziel…

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S.W.A.T. Bitte nicht schiessen!

Heute erreichte mich eine eMail vom DRCNet aus den USA:
S.W.A.T. shooting at you
Die Grafik zur linken ist von der Webseite des SWAT Teams in Lima, Ohio, USA. Januar 2008 hat das Team das Haus von Tarika Wilson und Anthony Terry im Rahmen einer normalen Strafverfolgung wegen Drogen gestürmt. Ein Mitglied des SWAT Teams schoss und hat Wilson – einen unbewaffneten 26-jährigen – getötet, sowie einen Finger des Ein-Jahr alten Sohnes, den er hielt, abgeschossen. Ein weiteres Mitgied von SWAT hat die zwei Familienhunde getötet. Die Polizeistation hat danach diese Grafik von ihrer Webseite genommen. Wilson’s Killer wurde wegen zwei Ordnungswiedrigkeiten versetzt und arbeitet weiterhin für die Polizei, allerdings nicht mehr im SWAT Team.

SWAT wurde für Notfall oder sehr intensive Situationen erschaffen, wie Geiselnahme oder Scharfschützen. Heutzutage sind die SWAT Teams in mehr als 50.000 Einsätzen unterwegs, in den meisten Fällen kleinere Drogenrazzien. Das ist gefährlich und falsch, wie die Tötung von Wilson, die Verstümmelung des Kindes – und das Bild, wie sich SWAT vor diesem Vorfall dargestellt hat. Schaue dir das folgende Video an, „SWAT Razzien – Niemand ist sicher„, leite es an Freunde weiter, vor allem US-Bürger, oder stelle es auf deine Webseite.

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Videotipp: Biodiviersität, eine Reise in das Herz des Kokainstaates

Unglaublich:

„Eine Reise in das Herz des Kokainstaates, an dem die Vereinigten Staaten Millionen von Steuergeldern ausgeben um Sprühaktionen aus der Luft mit Vernichtungsmitteln – auf mehr als 10 Millarden Quadratmetern – in Kolumbien, dem Land mit der weltweit zweitgrößten Biodiversität!

Quellseite: Shoveling Water: War on Drugs, War on People

Hier das Video:
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Kommentar zum Weblog von Sabine Bätzing – Rückschau auf 100 Jahre Drogenprohibition

Ich habe das Weblog der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing gefunden. Es ist nicht wirklich ein Blog, da ihm die Zeitlinie und der RSS Feed fehlt, aber der Eintrag vom 23. Januar 2009 ist ganz interessant. Den Originaltext habe ich unten angehangen. Eigentlich ist auch nur der Anfang interessant. Ich gehe nicht davon aus, dass Sabine Bätzing diesen Weblog selber schreibt.

In Bezug auf Drogen – sie ist schliesslich Drogenbeauftragte des Bundes – können wir an dieser Stelle „100 Jahre Drogenprohibition“ Reflektieren. Endlich wird auf den Drogenstrategiesitzungen der Vereinten Nationen zum ersten mal über Menschenrechte gesprochen. Der „Krieg gegen die Drogen“, ausgehend von den USA, ist unerträglich. Vielleicht nicht unbedingt hier in Deutschland, aber in anderen Staaten wie z.b. Mexiko eskaliert die Gewalt. Schwerkranken Menschen wird ihre Medizn verweigert.

Wenn Sabine Bätzing wirklich nach einem solchen Zitat lebte, würde sie die Entwicklungen des „War on Drugs“ erkennen und dafür die Verantwortung übernehmen. Und es ändern.

Blogauszug:

Liebe Genossinnen und Genossen,
„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts“. Mit diesem Zitat des dänischen Philosophen Sören Kiekergaard eröffne ich in dieser Zeit meine Neujahrsreden. Es ist absolut treffend. Denn oftmals wird uns erst bei der Rückschau so richtig klar, wie die Lebenswege verlaufen sind. Manchmal bleibt uns dies aber selbst dabei verborgen. Oder versteht ihr alles, was im Jahr 2008 passiert ist? Wahrscheinlich nicht. Sondern wir verspüren nur die Auswirkungen. Das „beste“ Beispiel dafür haben wir bei der Hessenwahl erlebt: Aus einem Sieg imJahr 2008 wurde eine bittere Niederlage am letzten Sonntag. Krempeln wir also die Ärmel hoch und leben Vorwärts! Mit Mut, mit Kraft und Zuversicht. Denkt dabei an Obama – wir können es schaffen. Yes we can! (Weblog von Sabine Bätzing vom 23. Januar 2009)

Ach, was ich da noch gefunden habe:

Sabine Bätzing unterstützt den Krieg gegen Afghanistan in besonderem Maße. So hat sie am 16.10.2008 für die Verlängerung des Krieges unter dem Mandat ISAF gestimmt und am 13.11.2008 für die Beteilung am US-Krieg gegen die dritte Welt in Gestalt der Operation Enduring Freedom. Ausserdem stimmte sie der Stasi 2.0 zu in Form der Vorratsdatenspeicherung zu und ist für die Diktatur des Lissabonner Vertrages.

Wahrscheinlich wird Sabine Bätzing bei der Bundestagswahl 2009 sowieso abgesägt. In Kriesenzeiten wählt man konservativ, leider.