Youtube ignoriert die Cannabisfrage an Präsidenten Obama

Logo der LEAP - Strafverfolger gegen ProhibitionWashington, DC: Am Montag, den 30. Januar ignorierte Youtube die Frage nach der Cannabislegalisierung von dem berenteten LAPD Polizeichef, dessen Frage doppelt soviel Fürsprache bekam als die jede anderer Videofrage. Er hatte seine Anfrage innerhalb der „Dein Interview mit dem Präsidenten“-Kampagne des Weissen Hauses gestellt. Youtube ist Eigentum von Google. Die Leute von YouTube haben allerdings die Zeit gefunden mit dem Präsidenten über Mitternachtssnacks, Singen und Tanzen, Hochzeitsfeiern und Tennis spielen zu reden.

Stephen Downing, der berentete LAPD Polizeichef und Vorsitzende der Organisation „Strafverfolger gegen die Prohibition“ (LEAP) sagte dazu: „Es ist schlimmer als Einfältig, dass Youtube und Google die Zeit mit dem Präsidenten und der amerikanischen Bürger verschwenden, um mit ihm über Tennis spielen zu reden, wenn es viel wichtigere Frage in den Köpfen der Menschen gibt. Diese haben ihre Zeit genutzt um für die Fragen zu stimmen. Eine Mehrheit der Amerikaner unterstützt nun die Legalisierung von Marihuana, um den Kartelle und Banden ihre Märkte zu nehmen, Verhaftungen zu vermeiden, Gefängnisse und die wenigen Resourcen der Öffentlichkeit zu schonen, alles während eine Besteuerung stattfindet. Es ist an der Zeit, das Thema zu diskutieren. Wir sind es leid, dass diese Krise der Gesetzesmacher einfach mit Lachen zur Seite geschoben wird.“

Die Frage von Stephen Downing, auf Youtube:

Downings Frage kam an die erste Stelle für Videofragen und Platz zwei für alle Fragen (der erste Platz aller Anfragen ging an eine Textfrage über Copyrightverstösse). Viele andere der meistgestimmten Fragen drehen sich um die Marihuanagesetze oder den fehlgeschlagenen „Krieg gegen die Drogen“, wie jedes mal, wenn das Weisse Haus um die Mithilfe der Bürger fragt. Zum Beispiel kam bei der „Dein Interview mit dem Präsidenten“-Kampagne im letzten Jahr die Frage eines anderen LEAP-Mitglieds auf Platz Eins, und ring dem Präsidenten Obama die Antwort ab, dass die Drogenlegalisierung ein „komplett legitimes Thema für eine Debatte“ sei. Der Austausch kann hier gesehen werden.

Die Abstimmung zu dieser Youtubekampagne war Samstag Mitternacht beendet. Zusätzlich zu der Top-Frage zu Marihuana und der Drogenpolitik, gab es eine Anzahl von ähnlichen Fragen die tausende von Stimmen erhielten, aber sie wurden mysteriöserweise Gelöscht, nachdem sie als „Unangemessen“ gekennzeichnet wurden.

„Strafverfolger gegen die Prohibition“ – Law Enforcement Against Prohibition (LEAP) repräsentiert Polizei, Strafverfolger, Richter, FBI/DEA Agenten und andere die Drogen Legalisieren und Regulieren möchten, nachdem sie in dem „Krieg gegen die Drogen“ an der fordersten Front gekämpft haben. Daraus ist die Erkenntnis entstanden, dass Verbote nur die Gewalt und Abhängig verstärken. Mehr Informationen auf http://www.CopsSayLegalizeDrugs.com.

Kontakt: Tom Angell – +1 (202) 557-4979 or media@leap.cc
Übermittelt durch LEAP

Legalisierung von Drogen in Kolumbien – Wenn die Welt es akzeptiert

Foto von Juan Manuel Santos, Präsident von Kolumbien 2012Kolumbien: Präsident Juan Manuel Santos sagte während seines Auftrittes bei dem Hay Festival in Cartagena, dass er Drogen in Kolumbien legalisieren würde, wenn diese Entscheidung von dem Rest der Welt akzeptiert werde. Kolumbien ist der weltgrösste Produzent von Kokain.

Santos nahm am Samstag an diesem großen Literaturfestival zusammen mit dem mexikanischen Autor Carlos Funtes und dem ehemaligen nicaraguanischen Präsidenten Sergio Ramírez, auch ein Schreiber, teil, in einem Seminar „Ideas para un mundo in transicion“ (Ideen für eine Welt im Umbruch), bei dem die Konsequenzen aus dem Drogenhandel das Hauptelement der Debatte wurde.

Der kolumbianische Präsident antwortete mit seiner Stellungnahme, nachdem sowohl Fuentes als auch Ramírez sagten, dass der Startpunkt um diese Situation, unter denen die zentralamerikanischen Länder leiden, zu bändigen, die „Entkriminalisierung“ von Drogen sei.

auf Youtube:

„Diese Lösung würde für Kolumbien akzeptabel sein, wenn die gesamte Welt es macht“, sagte Santos zum Höhepunkt der Diskussion, welche wieder einmal Lateinamerikas größtes Problem aufzeigt: Die Gewalt, welche im Zusammenhang mit Drogen entsteht.

via Foxnews, Foto Wikipedia

USA: Frage eines Polizisten nach der Legalisierung auf Platz Zwei

Washington, DC: Eine Frage nach der Legalisierung von Marihuana von einem berenteten LAPD Polizeichef hat zweimal so viele Dafür-Stimmen erhalten als jedes andere Video in der Abstimmung zur „Dein Interview mit dem Präsidenten“ Aktion des Weissen Hauses. Der US-Präsident Obama wird einige der meistgestimmten Fragen am Montag beantworten.

Logo der LEAP - Strafverfolger gegen ProhibitionDie Cannabisfrage, übermittelt von Stephen Downing, einem Vorsitzenden der Organisation „Strafverfolger gegen die Prohibition“ (LEAP), ist wie folgt:

“Mr. Präsident, mein Name ist Stephen Downing, und ich bin ein berenteter Polizeichef vom Los Angeles Polizeidepartment. Durch meine 20jährige Erfahrung bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass die Drogengesetze unseres Landes ein Fehlschlag sind und eine komplette Verschwendung von Mitteln des Strafvollzugs. Einer Umfrage von Gallup zufolge, sind nun mehr Amerikaner für eine Legalisierung und Regulierung von Marihuana, als dagegen. Was sagen sie dieser anwachsenden Wahlerschaft, die mehr Änderungen in der Drogenpolitik sehen möchten, als Sie in ihrer ersten Legislaturperiode geliefert haben?“ Die Frage kann hier eingesehen werden:

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USA: Wird das Weisse Haus die Marihuanafrage wieder zurückweisen?

NORML Cannabis Gesetzesvorstellung: Regulierung und BesteuerungIn der letzten Woche hat das Weisse Haus mit dem Präsidenten der USA, Obama, eine weitere Aktion innerhalb ihrer Sozialen Medien Kampagne gestartet. Dieses mal läuft es unter dem Titel „Dein Interview mit dem Präsidenten“ (Your Interview with the President). Das Konzept ist einfach, jeder kann seine Frage an den Präsidenten auf Youtube hochladen, andere können dafür stimmen und das mit den meisten Stimmen würde dem Präsidenten während eines Google+ Hangouts am 30. Januar 2012 vorgelegt. Es schien eine gute Möglichkeit zu sein, die Regierung zur Legalisierung von Marihuana zu befragen. Am letzten Dienstag hat Erik Altieri, NORML Communications Coordinator, die Frage von NORML auf die Youtube-Seite des Weissen Hauses zur Abstimmung gestellt. Sie fragten „Mit über 850.000 Amerikanern, die 2010 nur wegen Marihuana ins Gefängnis gekommen sind und tausende von Millionen an Steuergeldern, die nur für die Verhaftung von Marihuanakonsumenten ausgegeben werden, sollte es nicht an der Zeit sein, Marihuana zu regulieren und zu besteuern?“

Die Reaktion war überwiegend Positiv und in nur wenigen Stunden konnte die Frage über 4000 „dafür“ Stimmen erhalten, und war eine, wenn nicht gar die am meisten, populäre Frage auf dem Dienst. Dann ist etwas passiert: Das Video wurde entfernt. Nachdem diese Frage die am meisten positiv bewertete in einem Tag wurde, hat das Weisse Hause die Frage mit einem „Unangemessen“ ‚rausgeworfen.
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Kanada: Liberale Partei stimmt auf ihren Parteitag für Legalisierung; Interimsvorstand Bob Rae gibt seinen Marihuanakonsum zu

Grafik Logo der Liberalen Partei in Kanada mit HanfblattDie Liberale Partei in Kanada hat auf ihrem Parteitag an diesem Sonntag für die Aufnahme der Legalisierung von Cannabis in ihr Parteiprogramm gestimmt. Die Liberalen versuchen eine neue Richtung zu finden und eine Programmatik, die den stimmig ist für Kanadier, so die National Post. Vor der Abstimmung beantwortete der Interimsvorstand Bob Rae die Frage eines Journalisten, ob er schon einmal Marihuana probiert habe, mit der Antwort „Natürlich habe ich es getan. Ich glaube nicht, dass alle meiner Generation als Abstinente angesehen werden sollten, aber habe ich es in letzter Zeit getan? Die Antwort wäre nein.“

Samstag Nacht hatten die Deligierten für die Öffnung der Partei für Neue beschlossen und eine kostenfreie Art der Mitgliedschaft eingerichtet. Sie hoffen damit die Politik Kanadas zu revolutionieren und die Liberale Partei wieder zu kräftigen.

Die Debatten über die Cannabislegalisierung hielten weiterhin an, aber 77 Prozent der Deligierten stimmten am Ende für dafür.

Die Debatte zu der Abstimmung der liberalen Partei kommt zum Höhepunkt eine weitkommunizierten Studie, welche sagt dass das Rauchen von Marihuana die Lungen nicht so stark schädige wie Tabakkonsum es mache. Forscher fanden heraus, dass einen Purjoint pro Woche rauchen die Lunge nicht schädigt.
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Video: Die Regulierung von Cannabis in Kopenhagen

Der Stadtrat von Kopenhagen stimmte für die Legalisierung von Marihuana. Schau dir das neue Video von der HCLU an, und finde heraus, warum!

Die internationale Presse berichtete im November letzten Jahres, dass der Stadtrat von Kopenhagen mit überwältigender Mehrheit für einen legalen Rahmen für Cannabis gestimmt hat. Das Videoberichterstattungsteam der HCLU ist in die dänische Hauptstadt gereist und hat einige Entscheidungsträger interviewt, dazu gehören Mitglieder des Stadtrats, um herauszufinden, warum sie die Legalisierung der Droge gewählt haben und wie sie das ganze regulieren wollen.

Es scheint, dass das System was hier entstehen soll, sich von den niederländischen Coffeeshopsystem unterscheidet, bei dem kleine private Shops durch Lokalbehörden lizensiert werden. Die dänischen Politiker zeigen auf, dass die Niederländer die Regulierung des Anbaus von Cannabis und dem Nachschub des Coffeeshops dem Schwarzmarkt überlassen haben, also diesen Teilbereich nicht reguliert haben. Der Stadtrat plant ein Netzwerk von staatskontrollierten Läden und Cafes, in denen die Regierung die ganze Prozedur unter kontrolle hat – von der Kultivierung bis zur Verteilung. Das Ziel ist es, den Konsumenten zu schützen und die Schäden des Konsums zu reduzieren. Die Frage ist, ob die neue linke Regierung dem Experiment zustimmen wird. Die Stadträte sind optimistisch: Selbst wenn der Plan jetzt fehlschlägt, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis der Cannabismarkt reguliert wird.

via Drugreporter

Schwedens Legalisierung ein Scherz

Leider ist grad nicht April, aber dennoch konnte es sich wohl jemand nicht verkneifen, das Wunschdenken vieler zu reflektieren und diese Meldung herauszuhaun: „Schweden Legalisiert Cannabisanbau und -konsum“. Interessant ist, dass jede Menge Leute diese Meldung unhinterfragt übernehmen. Man konnte gerade zu auf Facebook zuschauen, wie sich die Meldung verteilte. Anscheinend wünschen sich jede Menge Leute, dass es in der Legalisierung weitergeht..

Dennoch konnte die Story nicht überprüft werden. Es wurden keine Quellen angegeben – nur ein „420 Dagbladet, Stockholm, December 19, 2011,“ welches nirgends zu finden war, keine Webseite, keine Printausgaben.

Nach und Nach gab es aber auch einige Gegenstimmen: „Sorry but what the fuck? I live in central Stockholm and I haven’t heard shit about this?“ kommentierte ein Nutzer auf Reddit. „I haven’t even heard if there’s a discussion about legalizing it. Looking at the top 5 Swedish newspapers‘ websites I see nothing but Saab and Kim Jong-Il. I’d be happy if someone proved me wrong but there’s no doubt in my mind that these facts are wrong.“

via john yates in sweden, tokeofthetown

USA: Marihuana-Frage Nummer Eins im Weissen Haus

Und wieder ist es soweit: Auf der neu eingerichteten Petitionsseite des Weissen Hauses ist die Marihuana-Frage als eine der populärsten gelistet, mit etwa 72.000 Mitzeichnern. Zeitgleich hat die letzte Gallup-Umfrage eine Mehrheit für die Legalisierung von Marihuana in den USA erbracht. Nun schliessen sich auch die Ärzte in Kalifornien der Forderung nach der Legalisierung an. Die sogenannte „Trustees of the California Medical Assn.“ repräsentiert mehr als 35.000 Ärzte im Bundesstaat.

„Legalize und Regulate Marihuana in a Manner Similar to Alcohol“

Ich bin gespannt, ob die Petition wieder mit einem mitfühlenden Lächeln abgeschlagen wird…

USA: Schwarze Angestellte in Regierungsbehörden rufen zum Ende des Drogenkrieges auf

USA: Gruppe stimmt den „Strafverfolgern für Legalisierung“ zu;
Schwarze Angstellte in der Regierung (englisch: Blacks In Government (BIG)), eine Gruppe welche Afroamerikaner in Regierungsbehörden auf Föderaler, Bundesstaatlicher und Gemeindeebenen vertritt, hat mit einer überwältigenden Mehrheit eine Erklärung auf ihrem nationalen Treffen letzte Woche abgegeben, welche zu dem Ende des Verfehlten und Rassistischen „Krieges gegen die Drogen“ aufruft.

Die Erklärung, welche dem Präsidenten Barack Obama und dem Generalstaatsanwalt Eric Holder überreicht werden soll, ruft zu „alternativen zum Gefängnis [auf], welches – teilweise – ein Modell beinhaltet, welche die regulierte und kontrollierte Abgabe bestimmter Drogen ermöglichen könnte“.

Die Erklärung verweist auf die Worte von Marylands Bundespolizeichef Neill Franklin und US-Marshall Matthew Fogg, beides Mitglieder der „Strafverfolger gegen Verbote (LEAP)“, eine Gruppe von Polizisten, Richtern, Strafverfolgern und Gefängniswärtern, welche die Legalisierung und Regulierung von Drogen befürwortet.

BIG und LEAP sagen, dass die Afro-Amerikaner 53.5 Prozent aller Personen im Gefängnis wegen eines Drogenverbrechens stellen, trotz dem Fakt, dass Schwarze nicht öfter Drogen nutzen als Weisse.

Im Ruhestand aber nicht Ruhig, der ehemalige US Marshall Matthew Fogg von LEAP, Foto vom Truth of Success BlogIch persönlich war Zeuge von rassistisch voreingenommenen Strafverfolgungsprozeduren, als ich noch bei der DEA in einer Taskforce gearbeitet habe“, sagte Fogg, ehemaliger US-Marshall und ehemaliger BIG Vizepräsident. „Als ich eine gleichmässige Verfolgung in den Vororten verlangte, traf ich auf interne Behinderung.“

Die BIG Erklärung ruft auf zu einer „föderalen Untersuchung nach Lösungen, um die vornehmlich und weitergehende Verhaftung und Inhaftierung von Afroamerikanern in dieser extraordinären Anzahl wegen Drogenvergehen zu eliminieren.“

Mit der Unterzeichnung der Anti-Drogenkriegerklärung reiht sich BIG in eine Reihe ein mit anderen Afro-Amerikanischen Gruppen, welche ähnliche Positionen vertreten ein, wie die NAACP, dem nationalen Black Caucus of State Legislators und der National Black Police Association.

„Der Krieg gegen Drogen hat Schwarze zehnmal öfter für Drogenvergehen hinter Gittern gebracht als Weisse, auch wenn die Fakten konsistent zeigen, dass Scharze nicht öfter illegalisierte Drogen nutzen oder Verkaufen als Weisse,“ so Fogg: „Es ist an der Zeit, diesen versteckten Rassenkrieg zu beenden.“

Um den gesamten Text der BIG-Erklärung zu lesen, klicke hier (PDF).

via tokeofthetown