USA legalisiert Cannabis als Medizin (ab heute)

Nun, es war jetzt nicht „diese Woche„, aber jetzt ist es doch wahr geworden: Das Ursprungsland des „Kriegs gegen die Drogen“, USA, haben medizinisches Marihuana legalisiert. Legalisiert bedeutet in diesem Zusammenhang, dass es laut AP-Meldung zukünftig keine föderalen Gesetze mehr geben wird, die Menschen deswegen in den Knast bringen. Es wird weiterhin Richtlinen geben, um unter anderem Geldwäsche vorzubeugen und um Jugendschutz zu bewahren. In 14 von 50 Bundesstaaten ist natürliches Cannabis als Medizin für Menschen, die es benötigen, „geregelt“ und verfügbar.

Foto von Medical Marijuana

In den USA gibt es medizinisches Marihuana unter anderem gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Raucherentwöhnung, .. und natürlich schwereren Krankheitsbildern. Medizinisches Cannabis wird gerne von Personen, die wenig Geld haben als Medizin genommen, da es im vergleich zu Pharmazeutika ein sehr günstiges Medikament mit wenig Nebenwirkungen ist.

Hah. Gotcha.

Bei dem Marijuana Policy Project und der DEA sollte es dazu demnächst Pressemitteilungen geben, da sie als Quellen in dem AP Artikel genannt.

Update

Hier ist ein Link zum gesamten Text der Anweisung.

Video zu der Hanf als Medizin Legalisierung in den USA

Stefan Raab stellt die Legalisierungsfrage (an die FDP)

Mir wurde folgende eMail zugesendet. So hat Stefan Raab in TV-Total Daniel Bahr von der FDP unter anderem zur Legalisierung von Marihuana befragt.

hello,
ab 8min.30sek. gucken…da hat Raab tatsächlich die legalisierungsfrage gestellt…

Video von TV-Total bei Prosieben, vom 07.09.2009 (Sendung 1357)

die sendung lief gestern.

gute n8!

Mexiko entkriminalisiert Drogenbesitz

Ab heute wirkt in Mexiko ein neues, kontroverses, Gesetz. Es entkriminalisiert den Besitz von „geringen Mengen“ von Marihuana (Cannabis), Kokain, LSD, Methamphetamin, Heroin und anderen Drogen, während die Regierung kostenlose Drogentherapien anbieten möchte.

Jeder der mit Drogenmengen für den Eigenbedarf geschnappt wird, soll motiviert werden, an Therapien gegen Drogen teilzunehmen. Die Personen, die zum dritten Mal erwischt werden, müssen zu dieser Behandlung – auch wenn es keine Strafen für Abwesenheit gibt.

Die mexikanischen Behörden sagen, dass sie nur eine längere Praxis anerkennen, Personen mit geringen Mengen von Drogen nicht mehr zu verhaften.

Die maximale Menge von Marihuana, die als Eigenbedarf gilt, wird mit dem neuen Gesetz auf 5 Gramm festgelegt – das Äquivalent von vier Joints. Andere Limits sind 50 Milligramm Heroin, 40 Milligramm Methamphetamin und 0.015 Milligramm LSD.

via nytimes, sz, und Empörung bei Blick.ch.

11’000 Tote in Drogenkriminalität

Bislang drohten in Mexiko auch beim Besitz geringer Mengen schwere Gefängnisstrafen. In der Praxis wurden jedoch nur wenige Menschen aufgrund des Besitzes einer geringen Drogenmenge verurteilt. Mexikanische Politiker haben mehrfach betont, dass es wichtig sei, zwischen Gelegenheitskonsumenten, Süchtigen und Drogenhändlern zu unterscheiden. Seit Calderón den Drogenkartellen im Land den Kampf angesagt und Truppen in umkämpfte Gebiete geschickt hat, wurden in Mexiko 11’000 Menschen Opfer der Drogenkriminalität.

via baz

Drogen: Präsident Karsai verärgert NATO

Die Tagesschau berichtet 19.08.2009, 22:55, über Afghanistan. Dort soll Karsai, Präsident, in Ungnade gefallen sein. Das wohl wegen Drogen. Er soll Drogenbosse decken, sogar sein eigener Bruder soll einer sein. Das ist ja auch nicht weiter verwunderlich in diesem Land. Sie könnten auch die „Drogen“ legalisieren – und somit einen grossen Wirtschaftszweig in einen kontrollierten Markt ziehen. Ich bin gespannt und schreibe weiter darüber. Leider ist Afghanistan weit weg, aber hier im Internet schrumpfen die Wege und die Ideen nehmen ihren Lauf..

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MTV:Brad Pitt als Bürgermeister: Cannabis Legalisierung

MTV vermeldet, dass die Einwohner von New Orleans sich nichts wünschen würden, als dass der Schauspieler Bürgermeister ihrer Stadt wird. Herr Pitt musste aber leider absagen: „Ich wäre für die Schwulen-Ehe, gegen Religion und für die Legalisierung und Besteuerung von Cannabis!“

13.8.09: on3 SüdWild diskutiert über die Legalisierung von Drogen

Am 13. August 2009 um 16:30 wird im Bayrischen Rundfunk, in der Sendung on3 SüdWild über die Legalisierung von Drogen diskutiert. Die Sendung forder einen auf,sich einzumischen. Das kann per SMS, Skype, oder per Blogeintrag geschehen. Mal schaun ob der Pingback funktioniert :)

Es kann auch ein Video eingesendet werden. Ich habe dies getan und hier ist mein Kommentar zu dem Standpunkt der JU-Vorsitzenden Irene Daiber, die der Meinung ist, Zitat: „Ich bin gegen die Legalisierung von Drogen, weil ich glaube, dass man Jugendliche davor schützen muss!“

Meiner Meinung nach ist das völliger Nonsense: Durch die mittlerweile 100jährige Drogenprohibition wurde mehr Schaden verursacht, als die Drogen vor denen sie schützen soll, jemals hätten verursachen können. Zum einen ist durch die Prohibition ein unkontrollierbarer Schwarzmarkt entstanden, auf dem alles zu haben ist und der sich der Gesetzgebung entzieht, zum anderen ist in der Prohibition keine ehrliche Aufklärung möglich: Verbot fördert Missbrauch!

Link zum Video auf Youtube: on3 SüdWild diskutiert über die Legalisierung von Drogen. Kommentar von Martin und zur Sendungsankündigung SüdWild.

Weiter gehts mit dem Video dazu

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Ein neues Wörterbuch für Obama und Drogenzar Kerlikowske

Vielleicht erinnert sich der/die eine oder andere an die Aussage des neuen US-Drogenzars Kerlikowske, dass das Wort „Legalisierung“ nicht im Vokabular des Präsidenten und auch nicht in seines eigenen, vorkommt? Schaun wir mal ins Video:

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Diese Woche Legalisierung des Eigenbedarfs in den USA?

Foto von Abgeordneten Ron Paul, USAWashington, DC: Demokrat Barney Frank, mit dem co-sponsor Ron Paul (R-TX); Maurice Hinchey (D-NY); Dana Rohrabacher (R-CA); und Tammy Baldwin (D-WI), haben am 18. Juni 2009 ein neues Gesetz in den US-Kongress eingebracht um die Bundesbehörden in ihren Befugnissen, kleinere Marihuanabesitzer zu verhaften und einzusperren, zu beschneiden. (Es ist noch nicht aktiv!)

Das Vorhaben, dass sich „Gesetz um die Föderalen Strafen für den persönlichen Besitz von Marihuana von verantwortlichen Erwachsenen zu nehmen“ (House Bill 2943), würde die Bundesverpflichtung, jedes Marihuanadelikt zu verfolgen, entfallen lassen.
In diesem Fall liegt die erlaubte Grenze bei 100 Gramm für den Eigenbedarf an Cannabis sowie eine Unze (etwa 28 Gramm) für den nicht-kommerziellen Transport. Damit wird das Strafmass für Auffälligkeiten nur noch von den einzelnen Bundesstaaten bestimmt.

Eine weitere Gesetzesvorlage, „Gesetz zum Schutz von medizinisches Marihuana Patienten“ (House Bill 2835), würde die Verfolgung von Patienten, die sich mit medizinischem Marihuana heilen, nehmen.

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Unterstützt Russlands Legalize und den GMM-Organisator Serzh Konstantinov

Konstantinov Serzh macht mit bei der Orga der Cannabis Legalize League in Russland, ist ebendso Mitglied der TRP, und Organisator von so einigen Marijuana Marches in Moskow. 2007 verbrachte er 15 Tage im Arrest wegen dem Global Marijuana March, und alle 15 Tage lang hat er einen Hungerstreik durchgezogen. Informationen zu diesem Vorfall: http://hvoya.blogspot.com/2007/05/global-marijuana-march-in-moscow-total.html

Nun nimmt er an einer „virtuellen Wahl“ zum „Politiker von Russland“ teil. Neben ihm sind mehr oder weniger seltsame Personen auf der Liste. Anführer von nationalisitischen und prohibitionistischen Bewegungen.

Bitte unterstütze Serzh Konstantinov mit deinem Klick auf die Wahl:

Weitere Informationen zum Global Marijuana March in Russland im Cannabis-Wikia.

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Jugendlicher (17) akzeptiert Strafen für seine Cannabisfürsprache

Ian Barry sagt er wollte kein Märtyerer werden, als sich sich einen Marihuanajoint in der Peninsula High School in Gig Harbor anzündete, noch wollte er einen Stunt hinlegen.

Einfach gesagt wollte der 17-jähige Schüler die Botschaft seines Schulreferats rüberbringen: Marihuana gehöre legalisiert und nicht stigmatisiert.

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