BBC: Cannabis – Wo ist die Schädlichkeit?

Es gibt eine neue Serie auf BBC UK: James Alexandrou, Ex-Filmstar aus EastEnders, erforscht die Wahrheit über Großbritanniens liebste illegale Droge – von Cannabis, das auf der Strasse verkauft wird bis in die versteckte Welt des organisierten Verbrechens. Die erste Folge ist leider nicht bei uns auf BBC verfügbar, aber auf den üblichen BitTorrent Trackern ist es schon zu finden! Dafür gibt es wenigstens noch ein Interview mit Alexandrou über die Herstellung dieser Serie. So wurde Alexandrou wohl auf einem Foto mit Cannabis gesehen, dieses wurde in der Klatschpresse verbreitet – und nun fragt man sich, ob diese Serie soetwas wie eine Flucht nach vorne aussieht .. Ich bin gespannt, was dabei ‚rauskommt.

Hier das Preview:

Obama beantwortet Onlinefragen: Wird die Marihuanalegalisierung wieder dominieren?

An diesem Donnerstag wird Präsident Barack Obama wieder Fragen beantworten, die aus den sozialen Internet Netzwerken stammen. Das ganze wird als Youtube-Livestream übertragen. Unterstützer/innen von NORML waren aufgerufen, ihre Fragen an den Präsidenten bei youtube.com/askobama, oder via Twitter, durch die Nutzung des #askobama hashtag, zu stellen.

Obama wird die meist Bewerteten Fragen um 14:30 EST am Donnerstag beanworten.
Viele der Marihuanafragen sind in der „Anderes“ Kategorie gelandet…

In zwei vorherigen Online-Fragesendungen mit der amerikanischen Öffentlichkeit, die vor über zwei Jahren stattfanden, waren die Fragen zu Amerika’s fehlgeschlagenen Cannabisverboten die Spitzenfragen – beide male. Dies spricht für die Wichtigkeit des Anliegens, dass die Öffentlichkeit Cannabis via Regulierung und Besteuerung kontrollieren möchte. Bedauerlicherweise hat Obama die Beendigung der Cannabisprohibiton in unklaren Worten abgelehnt.

Eine sehr gute Videofrage könnt ihr bei unseren Freunden von LEAP einsehen, hier folgt die Videoeinladung von Obama:

Update

Tatsächlich hat die Marihuanafrage wieder dominiert. Die Antwort war eher kläglich, sorgt aber dennoch für einien Wirbel.

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Israel: Warte 6 Stunden nach dem Marihuanakonsum mit dem Autofahren

Patienten, welche Marihuana zu medizinischen Zwecken nutzen dürfen, sollen sechs Stunden warten nach dem Rauchen, bevor sie wieder ein Auto führen, so das Israelische Gesundheitsministerium. Die Verlautbarung soll demnächst veröffentlicht werden.

Bis jetzt ist das Problem mit dem Auto fahren und dem medizinischen Marihuana in Israel noch nicht formal geklärt, was schon einige Vorfälle mit der Polizei hervorgerufen hat, berichten Dan Even von Haaretz.com.

In einem Fall im November 2010, wurde gegen Ran Sarig, Drehbuchschreiber und Patient für medizinisches Marihuana, ermittelt, nach dem er während einer Fernsehsendung mit einem Joint in seinem Mund autofahrend gesehen wurde.

Fahrer von öffentlichen oder kommerziellen Fahrzeugen werden komplett von der neuen Regelung zu medizinischen Marihuana ausgeschlossen.

Die Nutzung von medizinischen Marihuana ist in den letzten Monaten in Israel weiter am Steigen, so die Zahlen des Gesundheitsministeriums. Etwa 4.000 Genehmigungen wurden für medizinisches Marihuana vergeben.

Dem Gesundheitsministerum zufolge werden etwa 40.000 Patienten in Israel Cannabis nutzen, sobald die finalen Regularien für die medizinische Nutzung ausgearbeitet sind.

Israelische Patienten, die medizinisches Marihuana bekommen, dürfen bis zu 200 Gramm Cannabis auf einmal besitzen. Das Marihuana zu medizinischen Zwecken wird gezüchtet und geliefert von staatlich lizensierten Landwirten.

via tokeofthetown und hanf journal

Neue Literaturübersicht: 200 Studien zu dem therapeutischen Potential von Cannabis von NORML

Grafik des NORML Booklet Cover - Cannabis in der TherapieIn dieser Woche hat die US-Amerikanische Legalize-Organisation NORML die vierte Auflage ihrer Literaturübersicht zu dem therapeutischen Nutzen von Cannabis veröffentlicht. Das Review umfasst nahezu 200 Studien und ist auf dem neusten Stand (2011).

„Emerging Clinical Applications for Cannabis & Cannabinoids: A Review of the Recent Scientific Literature“

In dem jetzt erhältlichen Bericht werden etwa 200 neu veröffentlichte wissenschaftliche Studien über die Sicherheit und Effektivität von Marihuana und seinen Komponenten in der Behandlung und Handhabung von neunzehn Krankheitsbildern besprochen: Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), chronische Schmerzen, Diabetes Mellitus, Dystonie, Fibromyalgie, gastrointestinale Störungen, Gliome und andere Krebs-Arten, Hepatites C, Humane Immundefizienz-Virus (HIV), Inkontinenz, arterielle Hypertonie, Multiresistente Staphyloccus aureus (MRSA), Multiple Sklerose, Osteoporose, rheumatischer Arthritis, Tourette Syndrom, Juckreiz und Atemstillstand im Schlaf.
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Cannabispetition in der taz (Zeitung)

Die Cannabis-Petition ist jetzt auch in mindestens einer Zeitung angekommen: Der DHV hat Werbung auf der ersten Seite der taz geschaltet: taz – zeitung, als pdf hier. Passende dazu auch der Kommentar auf Seite 1 Italiens Mafia ist auch ein deutsches Problem und der Schwerpunkt auf Seite 4&5

Das Geld aus dem Drogenhandel untergräbt auch bei uns die Demokratie

aber:

Geld aus legalem Drogenhandel bestärkt sie. (Axxxl)

Das große Ziel bis zum 26.1.2011 sind 20.114 Mitzeichner und damit Platz 15 aller jemals eingereichten Online-Petitionen. Es wird sicher eng, aber es ist auf jeden Fall erreichbar!

Update

Ein Radiosender im Süden von Deutschland, egoFM, macht jetzt wohl auch Werbung für die Petition. Wenn jemand das als Aufzeichnung hat – wir freuen uns über ein MP3 davon :-)

Marihuana halbiert das Wachstum von Lungenkrebs

Die aktiven Inhaltstoffe von Marihuana halbieren das Wachstum von Lungenkrebs und reduzieren Signifikant die Fähigkeit des Krebses, sich auszubreiten. Dies sagen Wissenschaftler von der Havard Universität, welche die Chemikalien sowohl im Labor als durch Mäusestudien getestet haben. Lungenkrebs fordert mehr Opfer als Brustkrebs, Prostatakrebs und Dickdarmkrebs zusammen.

Sie sagen, dass dies das erste Experiment ist, welches aufzeigt dass die Komponente Delta-Tetrahydrocannabinol (THC) das EGF-induzierten Wachstum und die Verbreitung verhindert. Lungenkrebs mit überstarkem epidermalen EGF-Faktor sind für gewöhnlich Hochaggressiv und Resistent gegen die Chemotherapie.

THC, welches die Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 aktiviert, funktioniert ähnlich wie das Endocannabinoidsystem, welches im Körper natürliche Stoffe produziert und diese Rezeptoren aktiviert. Die Wissenschaftler schlagen vor, dass THC oder andere Designerstoffe, welche diese Rezeptoren aktivieren, ein gutes Ziel sind um Lungenkrebs zu behandeln.

via current, quelle science daily, veröffentlicht im American Association for Cancer Research (2007, April 17). Marijuana Cuts Lung Cancer Tumor Growth In Half, Study Shows.

Kalifornien: Strafen für Cannabisbesitz reduziert zum 1. Januar 2011

Marihuana in Kalifornien GrafikUSA: Mit dem Beginn des 1. Januars 2011 werden einige Strafen für den Besitz von Marihuana in dem Bundesstaat Kalifornien reduziert. Marihuanabesitz bis zu einer Unze (etwa 28 Gramm) werden dann nur noch wie ein Vergehen behandelt, so ähnlich wie zu schnell Fahren.

Jede Person die mit dem Besitz erwischt wird, muss nun nicht mehr verhaftet werden, muss nicht ins Gefängnis und wird keinen Eintrag im polizeilichen Führungsregister bekomen. Als Teil des neuen Gesetzes muss die erwischte Person nun auch nicht mehr bei Gericht erscheinen.

via krcrtv

80-jähriger Republikaner führt die Bewegung zur Entkriminalisierung von Marihuana in Virigina, USA an

Foto von Harvey Morgan, Republikanischer Abgeordneter in Virginia, USAUSA: Die Gesetzesmacher in Virginia haben die einmalige Chance die Strafen für den einfachen Besitz von Marihuana in ihrem Bundesstaat zu beenden. Am 12. Januar 2011 wird die Generalversammlung von Virginia staffinden.

Überraschenderweise führt der 80-jährige und republikanischer Abgeordnete Harvey Morgan, ein Assistenzprofessor für Pharmazie an der Virginia Commonwealth Universität, die Bewegung zur Entkriminalisierung von Cannabisbesitzes an.
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Post für Cannabishäftlinge in den Knast

Einige von uns können Weihnachten nicht zuhause feiern… deswegen denkt doch mal darüber nach, Ihnen was in das Gefängnis zu schicken. Sie freuen sich über Kontakte und Literatur:

Jürgen Hahnel sitzt wegen der Nicht-Anerkennung einer gerichtlichen Verurteilung wegen Cannabisbesitzes. Er freut sich über Post von dir, an: Jürgen Hahnel, z.Zt. Schloss 1, 72108 Rottenburg/Neckar, Deutschland.

Marc Emery wurde wegen eines bi-lateralen Abkommens an die USA wegen Hanfsamenhandels in Kanada ausgeliefert. Hanfsamenhandel ist in Kanada keine Straftat, in den USA wurden ihm dafür fünf Jahre aufgebrummt. Er hofft, dass Menschen ihm Bücher und vor allem Magazine, auf Englisch, schicken. Die Gefängnisbibliothek sei furchtbar und nur mit alter Lektüre bestückt. Bitte sendet Marc’s Leselektüre an: Marc Emery #40252-086 Unit Q Pod 2, CI D Ray James, PO Box 2000, Folkston GA, 31537 – USA. Bitte nur ein Magazin oder Buch pro Umschlag/Paket.

Wir alle Danken für deine Unterstützung!

Cannabispetition Mitzeichnen!

Ich habe gerade die neue Cannabis-Petition mitgezeichnet und mit dort als Mitzeichner Nr. 2102 eingeschrieben! Mach auch du mit – und sag deinen Freunden bescheid!

Text der Petition: Cannabiskonsumenten entkriminalisieren.
Der deutsche Bundestag möge Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes beschließen, durch die konsumbezogene Cannabisdelikte (Besitz, Erwerb und Anbau geringer Mengen) in Deutschland konsequent entkriminalisiert werden.

Die Begründung kann man auf der Übersichtsseite zur Petition weiterlesen..

Vier Fakten zur Cannabis-Petition

  1. Die Petition ist heute schon gemessen an der Zahl der Teilnehmer erfolgreicher als jeder Protestmailer des Deutschen Hanfverband und das trotz der relativ hohen Hemmschwelle sich extra registrieren zu müssen. Wenn die Petition auf diesem Niveau noch 10 Tage weiterläuft, wird sie mehr Teilnehmer haben als alle Protestmailer des DHV zusammen!
  2. Das Risiko der Strafverfolgung oder Repression aufgrund der Teilnahme an der Petition ist gleich 0. Der Petitionsausschuß ist ein seriöser und nicht-kommerzieller Anbieter und nimmt Datenschutz ernst. Google und andere Suchmaschinen erfassen die Teilnehmer an den Petitionen nicht – ihr brauchst also auch keine Angst zu haben dass euer Chef euch dort findet – außer er zeichnet selbst mit ;-) Außerdem kann aus der Teilnahme an einer Petition in keinster Weise ein Anfangsverdacht auf Besitz oder Konsum illegalisierter Drogen konstruiert werden.
  3. Die Petition ist aktuell auch die laufende Petition mit den meisten Forenbeiträge. Das ist eine gute Sache, denn ein Hauptziel der Petition ist es Diskussionen anzuregen und damit nachhaltig die Stimmung in diesem Land zu verändern.
  4. Wir haben unser Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft – 20% der Deutschen sind für eine sofortige und vollständige Legalisierung von Cannabis, die Mehrheit ist für eine Entkriminalisierung – Auf gehts, lasst uns auch sie noch mobilisieren!
  5. Schicke E-Mails an Freunde, veröffentliche die Info in den Netzwerken (StudiVZ, Facebook ..)