British Science Assoc. empfiehlt Cannabis zu Überdenken

Wir müssen über die Lizensierung des Konsums von Cannabis diskutieren, sagt Professor Roger Pertwee von der British Science Association. Er sagte: „Im Moment ist Cannabis in den Händen von Kriminellen und Ich denke das ist Verrückt. Uns ist es erlaubt, Alkohol zu uns zu nehmen. Wenn man richtig damit umgeht, kann Cannabis nicht schlimmer sein als das.“ so fängt der Artikel über die Cannabis-Politik im Artikel auf
Britisch Science: Re-thinking Cannabis an.

Professor Pertwee, Professor der Neuropharmakologie an der Universität von Aberdeen, sagte dass eine Gruppe sich zusammensetzen sollte unter anderem aus Experten der Pharmakologie, Anwälte und Polizei bestehen um das jetzige Problem zu lösen. Er möchte dazu „soziale, ethische, rechtliche und ökonomische Faktoren sehen, wo es jetzt nur medizinische und pharmakologische“ in Betracht gezogen werden. „Wir benötigen eine bessere Lösung, als wir sie jetzt haben.“

Die Sache mit der Nutzung von Cannabis zum Rausch und der Selbstmedikamentierung mit Cannabis („medizinisches Marihuana“) sind beides kompliziertere Angelegenheiten, als nur Pharmazie aus Cannabis sagt Pertwee. „Die Sache mit dem Cannabiskonsum zum Rausch und medizinischem Marihuana muss nicht die Entwicklung von Cannabinoiden als Medizin stören“, sagt er dazu.

Stone und Sierra Neva gehören nicht zu den Gegnern von Proposition 19

USA: Einige der Bierbrauereien in Kalifornien wollen nichts mit der Spende an die Anti-Proposition 19 Kampagne zu tun haben. Erinnern wir uns. Ein Kalifornischer Bier & Brauereien Verband hat Geld ausgegeben um gegen die Marihuanalegalisierung Wetter zu machen. Die Bierverkäufer sehen sich als erste Konkurrenten wenn Marihuana in die Debatte kommt. Die Befürworter der Initiative schauen sehr genau, ob und wie sich die Likör- und Weinindustrie, sowie Pharmaindustrie in den verbleibenen Wochen in die Debatte einschalten wird.

Aber nicht alle unter den Bierbrauern sind gegen Gras und auch nicht unbedingt in diesem Verband. Sierra Nevada und Stone Brewing Co. sind beide aus dem Verband ausgetreten nachdem die Spende auf der Webseite Celebstoner.com bekannt wurde, einer Webseite die sich auf Marihuanabezogene News spezialisiert hat sowie Alternet.com.
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USA: T-Mobile wurde verklagt, da sie Marihuanabezogene SMS blockieren

USA: In einem Fall von freier Meinungsäusserung und Netzneutralität wurde T-Mobile von einer SMS-Firma verklagt, da sie den Zugang zum T-Mobile Netz blockierten. Dies passierte, da ein Kunde Informationen über medizinisches Marihuana verschickte.

Am Freitag, den 17.9.2010 verklagte (PDF mit der Schrift) Ez Texting, eine in New York ansässige Firma die Geschäfte bei ihren SMS-Marketing unterstützt, T-Mobile am U.S. Bezirksgericht von Süd New York. Die Firma ist eine, welche viele von diesen Services anbieten, bei denen man Informationen bekommt, wenn man ihnen ein bestimmtes Wort schickt – zum Beispiel „Sende „Jeans“ an 313131″

Bannergrafik von WeedMaps In der Klageschrift sagte Ez Texting, dass T-Mobile den Zugang zum Netz unterbrochen hatte, nachdem sie in Erfahrung brachten, dass es von einem Kunden genutzt wurde, der nicht „abgesegnet“ sei: legalmarijuanadispensary.com auch bekannt als WeedMaps, welche sich selbst als „eine Gemeinschaft, wo Patienten, die medizinisches Marihuana konsumieren, mit anderen Patienten interagieren können um zu Diskutieren und lokale Cannabis Kooperativen, Doktoren und Abgabestellen bewerten “ beschreiben.

Die Anklageschrift sagt auch aus, dass T-Mobile den Service für Ez Texting weiter verhindert, nachdem der Carrier informiert wurde, dass aus Angst ausgeschlossen zu werden, WeedMaps gekündigt wurde. Dazu muss man sagen, dass WeedMaps für Menschen da ist, in deren Bundesstaat medizinisches Marihuana legal ist und somit auch selbst ein legales Geschäft darstellt.. Die Klageschrift sagt weiter aus, dass Ez Texting bankrot gehen wird, wenn sie nicht wieder Zugang zum T-Mobile Netz erhalten.

Gigi Sohn, Vorstand der interessensgemeinschaft Public Knowledge (Öffentliches Wissen) sagte dazu: „Der Fall ist ein weiteres Beispiel für völlig willkürliche Entscheidungen durch den Carrier, bei dem sie Textnachrichten zwischen einem Konsumenten und einer Organisation, die miteinander reden wollen, blockieren. Die Regulierungsbehörde (FCC) sollte dem ein schnelles Ende setzen und das durchsetzen, was wir schon vor drei Jahren von ihr forderten.“

2007 hat Public Knowledge eine Petition gestartet, welche die Regulierungsbehörden aufforderte, die Nicht-Diskriminierungsgesetze, welche bei Telefonanrufen gelten auch auf Textnachrichten auszuweiten.

via cnet

Update

T-Mobile meint dazu, dass sie berechtigt seien, beliebige Textmitteilungen zu blockieren um ihre Kunden zu schützen.

Marc Emerys US-Staatsanwalt sagt jetzt: Legalize Marihuana

Am Samstag, den 18. September werden Marc Emery’s Unterstützer weltweite Free Marc Demos organisieren. Weitere Infos dazu hier und auf der Aktions-Webseite freemarc.ca. Die Unterstützer wollen auch, dass Marc an die kanadischen Behörden übergeben wird, ein Recht, dass die bilateralen Verträge erlauben.

In der Seattle Times am Samstag schrieb der ehemalige US-Staatsanwalt John McKay, der nun zu der anderen Seite übergelaufen ist. Als Bundesstaatsanwalt in Seattle war McKay für die Auslieferung und Verhaftung des kanadischen Hanfsamenherstellers und Hanfbefürworters Marc Emery verantwortlich. Emery sitzt nun im US-amerikanischen Bundesgefängnis und erwartet die formale Übermittelung der fünf-jährigen Gefängnisstrafe noch in diesem Monat.
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Kalifornien: Entkriminalisierungs-Gesetzesvorhaben durchgewunken

Kalifornien und das CannabisKurz bevor die Sitzung der Gesetzgeber am Dienstag endete, hat die kalifornische Versammlung dem Gesetzesvorschlag SB 1449 von Senator Mark Leno zugestimmt, welcher den einfachen Besitz von Marihuana komplett entkriminalisieren soll. Die Gesetzesnovelle passierte den Senat im Juni und kommt nun auf den Schreibtisch von Gouverneur Arnold Schwarzenegger.

Die Auszählung der Wahl sagte 43 zu 33 und sehr klar entlang der Parteilinien. Demokraten unterstützten das Gesetz mit 40-8, während die Republikaner mit 23-2 dagegen waren.

Unter aktuellen kalifornischen Gesetzen ist der Besitz von unter einer Unze Marihuana (etwa 28 Gramm) mit einer Maximalstrafe von 100 US-Dollarn belegt, aber es ist immer noch eine Ordnungswidrigkeit. Das bedeutet, dass die Person, die mit einem Joint oder einem Tütchen Gras erwischt wird, noch immer Verhaftet, seine Daten aufgenommen werden und die Person im Gericht erscheinen muss. Ausserdem wird eine Polizeiakte darüber angelegt. Es bedeutet auch nutzlose Arbeit für die Polizei und Gerichte.
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Die Hanflegalisierung hilft der Umwelt

Die Wähler in Kalifornien müssen sich bei der Abstimmung im November überlegen, ob sie THC-produzierendes Cannabis legalisieren und besteuern wollen. Mitten in der Debatte um das Für- und Wider, kommt dabei ein weiteres Argument zu Tage: Die Umweltschäden, die durch die Produktion von Marihuana, also die THC-reichen Blüten der Hanfpflanze, entstehen können. Illegale Pestizide und Verschmutzung des Grundwassers bei illegalen Outdoorplantagen sind gut dokumentiert. Aber auch die Sorgen um Schäden durch den illegalisierten Indooranbau nehmen zu.

Viele Menschen verbinden Öko’s mit dem Kifferklischee. Aber ironischerweise hat der Marihuanaanbau nicht viel mit Ökologie zu tun. Einem Bericht von NPR zufolge erzeugen sowohl legale als auch illegale Grasproduzenten so einige Umweltschäden.
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Elektrisches Hanf Auto wird in Kanada gebaut

CBC meldete am Montag, dass ein neues elektrisches Auto in Kanada gebaut werden soll, dessen Hülle aus Hanf gemacht wird. Das Auto soll noch in diesem August von der Firma Motive Industries Inc. mit Sitz in Calgary entworfen und getestet werden soll. Die Firma ist spezialisiert auf neuartige Materialien und Technologien. Das Kompaktfahrzeug soll neben dem Fahrer noch drei weitere Personen transporieren, eine Spitzengeschwindigkeit von 90 Kilometer pro Stunde erreichen und eine Reichweite von 40 bis 160 Kilometern haben, so die Informationen die CBC vorliegen. Verbaut werden soll ein Elektromotor von der Firma TM4 Electrodynamic Systems, sagte Motive Industries president Nathan Armstrong.

„Als Konstruktionsmaterial ist Hanf das beste.“ – Nathan Armstrong, Motive Industries Inc.

Die Hülle des Auto’s wird aus einem stossfesten Verbundmaterial gemacht, welches aus Matten aus Hanffasern produziert wird. Das Material wird bereitgestellt von Alberta Innovates-Technology Futures, einer kleinen Crown Kooperative, die technische Hilfe und Gelder zur Verfügung stellt um neue Technologien zu kommerzialisieren. Der Hanf wird in Vegreville, Alta angepflanzt.

Das Auto ist eines von fünf elektrischen Fahrzeugen, die im Projekt Eve entwickelt werden, einem kooperativem Projekt der Automobilindustrie, gegründet von Motive and Toronto Electric, einer Ontario Materialumschlag und Elektromotorfirma, um die Produktion von elektrischen Fahrzeugen und Komponenten in Kanada anzukurbeln.
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