Regulierung von Marihuanaabgabestellen – Schliessung erhöht die Kriminalität in der Umgebung

Logo der IDPC, International Drug Policy Consortium21.9.2011: Wenn Abgabestellen für medizinisches Marihuana schließen müssen, steigt die Kriminalität in der Nachbarschaft deutlicher an, als in Gegenden, in denen die Abgabestellen geöffnet bleiben dürfen. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Studie durch die RAND Corporation. Die Fakten zerstören die Theorie, dass Abgabestellen für Medizinalhanf kriminellen Aktivitäten fördern würden.

Es wurden Straftaten sowohl vor, als auch nach der Schließung einer großen Anzahl von Abgabestellen in Los Angeles untersucht. Die Forscher fanden heraus, dass Tatbestände wie Einbrüche in der Nachbarschaft von geschlossenen Abgabestellen häufiger seien, als in Stadtteilen, in denen sie bestehen bleiben konnten.

Der Link zur Studie: RAND TR987

via international drug policy consortium

USA: Nationales Krebsforschungsinstitut frischt Info zur erfolgreichen Anwendung von Cannabis als Medizin auf

Grafik zu Cannabis als MedizinÜber Businesswire schreibt die US-Biotechfirma Cannabis Science, Inc. dass sie sich freue verkünden zu dürfen, dass das Nationale Krebsforschungsinstitut der USA seine Informationen zu Cannabis als Medizin in der Krebsbehandlung überarbeitet hat: Die Seiten zu Cannabis und Cannabioide als Medizin und Seite 2, cancer.gov, wurden am 17. März 2011 überarbeitet und fassen nun die Behandlung von Krebs mit Cannabinoiden zusammen und geht weit über die einfache Behandlung von Symptomen und Nebeneffekte hinaus indem auf mögliche direkte Antitumorwirkung hingewiesen wird.

„In der Praxis der integrativen Onkologie könnten die Gesundheitsfürsorger Medizinalhanf empfehlen – nicht nur für das Symptommanagement, sondern auch wegen seiner möglichen direkten Antitumorwirkung.“

Die Zusammenfassung enthält folgende Schlüsselinformationen:

  • Cannabis wurde zu medizinischen Zwecken schon jahrtausende Lang genutzt bis zum derzeitigen Status als illegale Substanz.
  • Chemische Komponenten im Cannabis, die sogenannten Cannabinoide, aktivieren spezifische Rezeptoren, die überall im Körper zu finden sind, um einen pharmakologischen Effekt herbeizuführen; insbesondere im zentralen Nervensystem und dem Immunsystem.
  • Cannabinoide könnten Erfolgreich in der Behandlung von krebsbezogenen Nebeneffekten haben. Die möglichen positiven Eigenschaften bei der Therapie mit Medizinalhanf bei Personen mit Krebs beinhalten Antiemetische Effekte, Stimulation des Appetits, Schmerzminderung und verbesserter Schlaf.
  • Auch wenn es noch keine relevanten Studien der Praxis existieren, scheint es, dass Ärzte die sich um Krebspatienten kümmern und ihnen Medizinalhanf empfehlen, dies hauptsächlich zum Symptommanagement verschreiben.
  • Anders als andere üblicherweise genutzte Substanzen werden Cannabinoide in den Körperfettspeichern aufgenommen und nur langsam wieder abgegeben (mit einer Halbzeit von etwa 1..3 Tagen).
  • Auch bei abruptem Absetzen der Cannabinoidaufnahme fällt die Blutplasmakonzentration nicht schnell ab, dies ist positiv, da dies einem Einsetzen von Entzugssymptomen entgegenwirkt.

Dr. Robert Melamede, Vorstand von Cannabis Science, Inc.Robert Melamede, Arzt und Vorstand von Cannabis Science sagte dazu „Wie wir schon vorher berichteten, sind die interessantesten Fakten, welche zum Vorschein gekommen sind seit der Entdeckung des Endocannabinoidsystems (welches marihuanaähnliche Substanzen im menschlichen Körper produziert und nutzt), ist, dass Cannabinoide grundlegende Krebstötende und antimetastasierende Eigenschaften haben. Es gibt eine starke wissenschaftliche Unterstützung für die potenten krebstötenden Eigenschaften von Cannabinoiden, demonstriert durch Gewebekulturen und Tierstudien bei solch tödlichen Krebsarten wie Gliome, Lungenkrebs, Brust- und Prostatakrebs, Leukämie und Lymphknotengeschwülsten als auch bei Hautkrebs.

Die Haltung der Föderalregierung, welche eine Verbotsposition gegenüber Cannabis einnimmt, behindert geradezu alle klinischen Cannabisforschungen.

Ich war sehr erfreut zu lesen, dass das NCI auf ihrer Webseite schreibt, dass „[i]n der Praxis der integrativen Onkologie könnten die Gesundheitsfürsorger Medizinalhanf empfehlen – nicht nur für das Symptommanagement, sondern auch wegen seiner möglichen direkten Antitumorwirkung.“

Aber ich hatte mich zu früh gefreut für diese offizielle Anerkennung der direkten Antitumorwirkung von Cannabinoiden, veröffentlicht in modernen peer-überprüften wissenschaftlichen Berichten. Traurigerweise wurde diese Stellungnahme ohne Kommentar nur kurze Zeit nach der Veröffentlichung entfernt.“

Dr. Melamede führt weiter aus „Klinische Untersuchungen werden dringenst benötigt. Cannabis Science arbeitet aktiv daran, Arrangements zu bekommen um die nötigen klinischen Versuche durchzuführen, und wenn nicht, die zahllosen Einzelberichte sammeln für den Beweis der Krebsheilung. Diese Berichte kommen mit einer immer höheren Frequenz, seitdem einige Bundesstaaten die Medzinalhanfnutzung ermöglichten. Tatsächlich gibt es eine biblische Übersetzung, die zeige, dass Cannabis (keneh bosem) ein Teil des „heiligen Salböls“ sei. Zur Zeit bietet Cannabis Science die Beweise, welche die historische und orale Nutzung von cannabisbasierten Medikamenten aufzeigen, da diese Erfolgreich bei der Behandlung sind.“

via Medicalmarijuana411.com

Marihuana hilft gegen Brustkrebs

Cannabis als Medizin GrafikSchon 2010 berichtete CBS über die Fähigkeit von medizinisch angewendeten Marihuana, Brustkrebszellen zu töten. Auch bei vielen anderen aggressiven Krebsarten wirkt sich eine Nutzung von Cannabis positiv aus, es gibt sogar ein Patent darauf seit über 30 Jahren von der US-Regierung. Nur kennen es offensichtlich zu wenig Personen. Mittlerweile gibt es zum Glück große Konferenzen von Ärzten und Wissenschaftlern zu diesem Thema.

In dem folgenen Video geht es um die Testungen von Cannabinoiden gegen menschliche Krebsarten. Es wurde vermutet, dass die verschiedenen anderen Cannabinoiden im Marihuana, neben dem THC, auch eine Rolle bei der Modulierung der Effekte des THC bewirken. Also wurde der Zusammenhang THC+anderes Cannabinoid in einer Studie untersucht, mit dem zweithäufigsten Cannabinioid, dem CBD. In den Modellkrebszellen U251 and SF126 haben THC und Cannabidiol zusammen gewirkt, um die Ausbreitung des Krebs zu verhindern. Die Behandlung von Krebszellen mit beiden Komponenten hat eine signifikante Modulation in dem Zellenzyklus erzeugt. Diese spezifischen Effekte wurden nicht bei der Anwendung von Einzelkomponenten beobachtet, so dass man Schliessen kann, dass die signalverarbeitenden Pfade ganz einzigartig von dieser Kombination angesprochen werden.

Die Resultate zeigen, dass die zusätzliche Gabe von CBD zu Delta9-THC die Effektivität der Behandlung von Krebszellen mit THC verbessern kann. PMID: 20053780

Studie: Jugendlicher Drogenkonsum nicht durch medizinisches Marihuana beeinflusst

USA: Einer Metastudie des Marihuana Policy Projects zufolge, welche alle verfügbaren Daten aus den US-Bundesstaaten die Medizinalhanf verfügbar haben, analysiert hat, beeinflusst die Verfügbarkeit nicht den Konsum von Jugendlichen. Es war die Frage herauszufinden, ob die Möglichkeit für Patienten ihre Medizin zu erhalten, das „falsche Signal“ an Jugendliche senden würde, so wie die Prohibitionisten es so oft behaupten. Der Bericht ist hier zu haben.

Nun zeigt sich, dass dies nicht der Fall ist. Tatsächlich stellt sich heraus, dass in den 13 Bundesstaaten mit verfügbaren Daten die Konsumraten die gleichen oder gesunken sind, seitdem es Medizinalhanfgesetze gibt. In einigen Fällen sind die Abnahmen bei jugendlichen Konsumenten signifikant. Das bedeutet nicht, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen Medizinalhanf und der Reduzierung der Konsumraten gibt. Allerdings zeigt der Bericht definitiv auf, dass es keinen Zusammenhang zwischen Medizinalhanf und einem vermehrten Konsum bei Jugendlichen gibt.

Es ist für uns nicht überraschend, wir wissen schon, dass das Verhaften von Personen wegen Marihuana, auch bei Teenagern, die Konsumtenrate nicht reduziert. Eine Eltern fragen sich an dieser Stelle vielleicht, „wie könnte ich verhindern, dass mein Kind Marihuana nimmt?“

Eine andere Studie, die in dieser Woche von der Universität Washington veröffentlich wurde, lautet die Antwort: „Redet mit ihnen.“

Cannabis: DEA benötigte nur neun Jahre zum Lügen

Die US-Drogenverfolgungsbehörde DEA kommt nach nur neun Jahren, seit dem Medizinalhanfbefürworter eine Petition eingereicht haben, Überlegung zu dem Schluss, dass Cannabisblüten keinen medizinischen Nutzen hätten. Die Petenten baten die Regierung zur Umklassifizierung, da eine wachsende Grundlage an Forschung die Effektivität bei bestimmten Krankheiten belegt habe. Die letzte dieser Art von Petition wurde 1972 eingereicht, da benötigte die DEA noch 17 Jahre um zu die Petition abzulehnen. Welch ein Hohn, wenn man sieht, dass große Pharmafirmen auf Cannabiswirkstoffe setzen, siehe Sativex von Bayer AG. Die Pharmafirmen dürfen also ganz legal Geld mit etwas machen, was uns seit Jahren als „medizinisch ohne Nutzen“ dargestellt wird und wir Normalsterbliche in den Knast dafür wandern, Familien zerrüttet und Schullaufbahnen beendet werden.

Während die Entscheidung der DEA veröffentlicht wurde, finden die Wissenschaftler weiterhin positive Effekte von Cannabis. So findet zur Zeit eine große Konferenz zu Cannabis und Cannabinoiden in Chicago statt. Dr. Igor Grant, ein Neuropsychiater am Centrum für die Erforschung von Medizinalhanf am UC San Diego, veröffentlichte vor kurzem klinische Studien, die zeigen dass Marihuana bei neuopathischen Schmerzen und Muskelspastizität hilft. Er sagte, dass die Position der Förderalregierung Wissenschaftler abschrecken lässt, die Forschung durchzuführen die notwendig sei um die medizinsche Effektivität der Droge zu testen. „Wir sind in einem Teufelskreis gefangen. Es ist immer eine Gefahr, wenn die Regierung aufgrund irgendwelcher Vorurteile oder Glauben agiert anstelle von wissenschaftlichen Beweisen.“, so Grant.

Die öffentliche Meinung zu Medizinalhanf habe sich auch gewandelt. So unterstütze die Mehrheit der US-Amerikaner/innen die medizinische Nutzung in landesweiten Umfragen. Als die Petition eingereicht wurde, waren es acht Bundesstaaten die Regelungen zu der Nutzung von medizinischem Marihuana hatten – nun sind es 16 und der Bezirk Columbia. Im Jahre 2009 drängte die Amerikanische Medizinerorganisation AMA die Regierung, ihren Standpunkt zu Marihuana zu Überdenken, „mit dem Ziel, klinische Studien zu cannabinoid-basierte Medikamente und alternative Methoden zu erforschen“.

via LA Times

Miss USA unterstützt Medizinalhanf

Nur um zu zeigen, wie die Marihuanadebatte den Mainstream erreicht hat, hat die frisch gekürte Gewinnerin des Miss USA Wettbewerbs, Alyssa Campanella, verlauten lassen, dass sie die Nutzung von medizinischem Marihuana unterstützt. Als Repräsentantin von Kalifornien, dachte die Jury, dass sie sie zu ihrer Meinung über Marihuana befragen sollte.

Sie hatte folgendes zu sagen:

Nun, ich verstehe warum diese Frage gefragt wird, insbesondere in Hinblick auf die zukünftige Ökonomie, aber ich verstehe auch dass medizinisches Marihuana sehr wichtig ist für jene die es benötigen“, sagte sie während des Wettbewerbs.

„Ich bin nicht sicher, ob es Legalisiert werden sollte, und damit wirklich den Krieg gegen Drogen ändert. Ich meine, es wird schon heute missbraucht, unglücklicherweise, und das ist der einzige Grund warum ich etwas dagegen bin, aber medizinisch ist es Okay.“

Nun, es ist gut dass die Miss USA der Meinung ist, dass es Personen, denen es mit dieser bewährten, aber noch immer kontroversen Medizin besser geht, sie auch bekommen sollten. Interessant an der Stelle ist, dass die Frage so wichtig geworden ist, dass sie in einem solchen öffentlichen Umfeld gefragt wird.

via MPP Blog (mit Foto von AP)

Cannabisblüten im Flugzeug vaporisieren

Grafik Rauchen nein, Vaporisieren jaKanada: Es ist sehr schade, dass man auf einem kommerziellen Flug nicht Rauchen kann. Aber wir haben uns schon ein paar mal gefragt, ob denn nicht Vaporisieren möglich wäre. Das ist kein Rauchen. Also wenn du ein legaler Konsument von medizinischen Cannabisblüten bist…. kann man dann auf einem Flug vaporisieren? Wir wissen es nicht – Aber Lisa als Calgary hat es gerade getan.

via DailySmoker

USA: Razzien in Abgabestellen und Lizenzen für Pharmafirmen

Während die Föderalregierung Druck auf das nationale Krebsinstitut ausübt, da ihre Beschreibung von Cannabis zu befürwortend ist; während die Drogenverfolgungsbehörde DEA Razzien in Bundesstaat nach Bundesstaat mit legalem medizinischen Marihuana durchführt; während föderale Verfolger versuchen, Beamte in Rohde Island, Maine, Arizona, Colorado und Washington einzuschüchtern – gibt die DEA zu, dass 55 Pharmafirmen nun Lizenzen erhalten haben um in den USA Cannabis anzubauen.

Das ist richtig – dass, was viele von euch in ihrer Privatsphäre in eurer Wohnung für euren Eigenbedarf macht und ein Verbrechen ist – aber wenn du eine Pharmafirma bist (und sichergehst, dass du genug Geld für politische Kampagnen ausgibst) kannst du eine Lizenz von der Drogenverfolgungsbehörde bekommen um Marihuana zu medizinischen Zwecken zu produzieren – die gleichen Zwecke, von denen die DEA sagt, Cannabis würde sie nicht besitzen.

Diese offenkundige und ungeschmickte Schizophrenie der föderalen Regierung zu diesem Thema ist nun voll zu erkennen. Wenn eine kranke Person in eine Abgabestelle geht, um Marihuana zu bekommen, ist das falsch.
Aber wenn sie eine wertlose Pille wie Marinol – ohne viele der Chemikalien im natürlichen Cannabis mit den medizinischen Eigenschaften – von einer pharmazeutischen Firma bekommt, ist das richtig.

In anderen Worten: Die Drogenverfolgungsbehörde DEA führt Razzien in Kollektiven und Abgabestellen durch, um die Konkurrenz für ihre „Big Pharma“ Freunde auszuschalten, die tonnenweise Geld an Politiker geben, die wiederum tonnenweise Geld in die DEA-Budgets geben. Eine echte Mafiataktik – nur dass sie von der Regierung kommt.

via 420Times: As The DEA Raids Dispensaries, It Hands Out Cannabis Growing Licenses To Big Pharma

USA: FDA stimmt neuer Studie zu Marihuana und Posttraumatischen Stress zu

Die Multidisziplinäre Vereinigung für psychedelische Studien aus Santa Cruz hat gerade die Erlaubnis der FDA erhalten, die Effekte von Cannabis auf posttraumatische Stressstörungen zu studieren.

Vor einigen Monaten hat die MAPS schon ihre ersten experimentellen Sitzungen in ihrer zweiten MDMA Studie begonnen, die auch um PTSD handelte.

PTSD eine sehr schwere medizinische Verfassung gegenüber der Gesundheit und zur Zeit belastet es etwa 7.8 Prozent der US-Amerikaner. Es wird durch das Ausssetzen in gefährlichen oder extrem stressigen Situationen ausgelöst, die in langwidrigen Symptomen äussern wie verstörende Flashbacks, stressige Emotionen, Panikattacken und Alpträume.

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Hanfaktivisten crashen die Webseite des Weissen Hauses

USA: Am Dienstag baten die Hanfaktivisten die Community auf reddit.com um Hilfe um eine Nachricht an den US-Präsidenten zu schicken. In dieser Nachricht sollte einem Protest gegen die föderalen Bemühungen Ausdruck verliehen werden, die Programme für medizinisches Marihuana zu schliessen. Eine große Masse von Anfragen aus der Community erreichten das Weisse Haus. Die Reddit Nutzer wählten das Thema zu einer Top-Priorität und das führte zu einer massiven viralen Briefkampagne auf WhiteHouse.gov

Nur das Weisse Haus könnte sagen, wieviele Nachrichten sie erhalten haben – aber das ist nur ein Hinweis, wahrscheinlich ist die Aufmerksamkeit da:

Screenshot der Webseite des Weissen Hauses während der Marihuana Aktion

Diese Art von temporärem Fehler ist üblich, wenn große Webseiten wie Reddit plötzlich große Mengen von Traffik an Stellen erzeugen, die dafür nicht vorbereitet sind. Einige Leute haben von diesem Problem berichtet, und tatsächlich ist es ein Anzeichen für den überragenden Erfolg der Kampagne!

Wir müssen uns nicht länger Fragen, ob das Weisse Haus überhaupt von unserem Ärger über ihren Betrug in Sachen medizinisches Hanf, der sich in den letzten Monaten entwickelt hat, wissen. Wenn jemand in der Obama Regierung dachte, die Zeit würde das schon regeln und politische Ablenkungen würden uns teilen oder zersplittern, wissen sie jetzt, dass der Präsident weiterhin verantwortlich gemacht wird für die Versprechen, die er in Sachen Medizinalhanf gemacht hat.

Dieser Kampf ist jetzt offiziell entbrannt und es ist an der Zeit dass Obama sich gegenüber den kranken und sterbenden Patienten erklären muss, die ihm auf dem Weg zur Regierung geholfen haben. Warum es die Obamaregierung soweit kommen lassen hat, ist ausserhalb meines Horizontes, aber ich kann euch eines versichern: Es gibt keinerlei Zwang, Bush’s sinnlosen Krieg gegen medizinisches Marihuana fortzuführen. Obama muss sich entscheiden, ob er ein paar verärgerte Strafverfolger und Drogenbeamte die ihren Unterhalt verteidigen haben will oder sich mit der Mehrheit der Amerikaner, welche die Entscheidung zum Medizinalhanf ihrem Doktor überlassen wollen, anlegt.

Es gibt keinen Grund, politisch, praktisch und moralisch, warum die gemäßigte Regelung die uns der Präsident versprochen hat nicht eingehalten werden könnte. Bis es soweit ist, werden die gleichen Werkzeuge der sozialen Netzwerk die Obama an die Macht gebracht haben genutzt werden um unseren Ärger über diese beschämende Schieflage, die so einfach gelöst werden könnte wie nie zuvor, zu verstärken.

via stopthedrugwar