Medropharm stellt neue medizinische Cannabissorten vor

Schweiz: Ein neues Unternehmen namens Medropharm stellt zwei neue Cannabissorten für die medizinische Nutzung vor. Sie kommen mit den Namen M-1337 und M-1448 und sollen ab dem Frühjahr 2016 erhältlich werden. Sie werden mit <0.8% THC (Δ9-Tetrahydrocannabinol) angegeben und sollen damit keine psychoaktive Wirkung zeigen. Vor allem dürfte bei diesen Pflanzen der CBD-Gehalt interessant sein. Aufgrund der fehlenden psychoaktiven Wirkung soll das Material für Patienten einfacher zu handhaben sein.

Die Medropharm GmbH ist spezialisiert auf die Gewinnung, Produktion und Vermarktung von Cannabinoiden und cannabinoidhaltigen Produkten pharmazeutischer Qualität. Nach eigenen Angaben bauen sie auf 3500qm an.

Eine solche Fabrikation mit Anbau ist in Deutschland zur Zeit noch nicht möglich. Erste Versuche für pharmazeutische Qualität als „Südhanf“ in München schlugen fehl. Andere Hersteller wandeln die Cannabinoide von industriellem Nutzhanf um, um an die begehrten Cannabinoide zu kommen. Möglicherweise wird sich dies im nächsten Jahr, mit der Ankündigung, medizinisches Cannabis besser zu regulieren, ändern. Wer wird wohl der nächste Bedrocan sein?

Weltrekord im Jointrauchen: US Marihuana Patient

Am 20. November 2009 hat Irvin Rosenfeld, ein Börsenmakler aus Florida, den Weltrekord für den Konsum von Cannabiszigaretten gesetzt.

Foto von Irv Rosenfeld, hält den Weltrekord in Joints Rauchen, USADie Bundesregierung der Vereinigten Staaten hat Rosenfeld und drei weitere US-Bürger seit Dekaden mit der rauchbaren Cannabismedizin versorgt. Irv Rosenfeld bezieht seine Medizin seit 27 Jahren und ist damit der am längsten bekannte Cannabispatient.

Einer von Vier Patienten wurde intensiv Untersucht im Jahre 2001 durch die Organisation „Patienten ohne Zeit“ als Teil der „Missoula Studie„. Irv befand sich in einem sehr guten gesundheitlichen Zustand für einen Mann in seinem Alter. Alle medizinischen Untersuchungen wurden von unabhängigen Stellen durchgeführt, da die US Behörden niemals eine solche gesamtübersichtliche Untersuchung gefordert hatten. Dadurch konnten sie auch nicht die Effizienz des Pflanzenprodukts, das sie da medizinisch verabreichen, durch den sogenannten „Compassionate New Drug Program“ der Arzneimittelzulassungsbehörde FDA, entdecken.

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