Uni Graz: Cannabis effektiv bei der Behandlung von Morbus Crohn

Grafik zum MedizinalhanfEine neue klinische Studie, die in dem Journal für Pharmakologie und auf Pubmed veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass Cannabis effektiv ist bei der Behandlung der Krankheit Morbus Crohn. Morbus Crohn ist eine Form chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Laut den Forschern vom Institut für experimentelle und klinische Pharmakologie an der medizinischen Universität von Graz in Österreich „[..] ist Cannabis eine uralte Medizin, die weithin als Heilmittel gegen Entzündungen des Darms eingesetzt wird. Eine neue klinische Studie zeigt, dass die Medizinalpflanze Cannabis sativa die Erwartungen erfüllt hat und höchst Effektiv bei Fällen mit entzündlichen Darmerkankungen ist.“

Schon vorher wurde Berichtet, dass Cannabis sowohl bei den Symptomen hilft, als auch den Krankheitszustand verbessert, in einer Studie um 90% auf dem Crohn-Aktivitätsindex der Patienten. Dies ist nun die erste klinische Studie mit echtem Cannabis. Es konnte gezeigt werden, dass Cannabinoide anti-entzündliche Wirkungen hat und die Symptome lindert.

„In einer vielversprechenden plazebokontrollierten Studie wurde bestätigt, was durch anekdotische Berichte bekannt war, d.h. Cannabis produziert signifikante klinische Vorteile bei Patienten mit Morbus Crohn. Die beteiligten Mechanismen sind noch nicht klar, aber sie umfassen höchstwahrscheinlich periphere Aktionen der Cannabinoidrezeptoren 1 und 2 and auch könnten auch andere zentralnervöse Aktionen beinhalten.“

Die Studie kann im Volltext hier gefunden werden (Cannabis Finds Its Way into Treatment of Crohn’s Disease. Schicho R, Storr M., Pharmacology. 2013 Dec 17;93(1-2):1-3. [im Druck]) .

via The Joint Blog

Interessant ist auch..

..die folgende Meldung bei der AG Cannabinoide als Medizin: Studie – Wissenschaft/Mensch: Viele Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen verwenden Cannabis, um ihre Symptome zu behandeln.

Hanf als Medizin bei AIDS und HIV zum Welt-Aids-Tag

Die Rote Schleife
Hier zum Welt-Aids-Tag eine kurze Information zu Hanf als Medikament bei AIDS/HIV:
Aids-Patienten verlieren wegen Appetitlosigkeit und Unwohlsein oft in kurzer Zeit stark an Gewicht. Patienten berichten, daß sie nach Cannabiseinnahme zum ersten mal wieder richtig Appetit verspüren. Ein appetitanregender Effekt bei Aids und Krebs wird bereits bei Tagesdosen von 5 mg THC beobachtet. Die Dosierung kann bei Bedarf bis auf täglich 20 Milligramm gesteigert werden. In einer Studie mit Magersüchtigen brachte THC keinen Erfolg. Jüngst wurde über eine positive Beeinflussung des Gewichts bei Patienten mit Morbus Alzheimer, die die Nahrungsaufnahme verweigerten, berichtet (Volicer 1997). Überraschenderweise nahm unter THC im Vergleich zum Plazebo auch das verwirrte Verhalten ab. Erfahrungsbericht

Noch immer werden schwerstkranke Personen gejagt und Menschenunwürdig behandelt! Bloss weil die jetzige Cannabispolitik hochpolitisiert und moralistisch ist, heisst das nicht das sie nicht zu etwas gesundheitlich Sinnvolleren änderbar ist.

Quelle: Cannabislegal.de: Cannabis als Medizin