Niederlande: Razzia beim Cannabis Cup; Festnahmen bei mehr als 5gr. Cannabisbesitzes

Der Cannabis Cup, welcher derzeit in Amsterdam stattfindet wurde von der Polizei gestürmt. Die Expo schliesst gerade und alle Besucher werden beim Verlassen von der Polizei durchsucht. Jede/r im Besitz von mehr als fünf Gramm Cannabis wird verhaftet!

via alibongo: Police Raid Shock At 2011 High Times Cannabis Cup!!

Pot TV Network: Alle in diesem Raum sind jetzt illegale!

Grafik Poster des Cannabis Cups in Amsterdam

„Kiffen verboten“ Schilder sollen weichen

Niederlande: Im Jahre 2007 wurde als Teil der Vertreibung von cannabisrauchenden Jugendlichen diese ungewöhnlichen „Kiffen verboten“ /Blowverbod) Schilder eingeführt, die bei den Touristen mittlerweile sehr beliebt sind. Diese Zeichen, die einen Cannabisjoint darstellen, mit kleinen Cannabisblättern im Hintergrund, wurden so oft gestohlen, dass die Stadt darüber nachdenkt, die Schilder für jeweisl 100€ zu verkaufen. Aber nun sollen sie abgenommen werden. Auch wenn der Besitz der sogenannten geringen Menge in den Niederlanden toleriert ist, ist es eigentlich noch immer illegal.

Deswegen hat der Rechtsberater der niederländischen Regierung durchgesetzt, dass die Stadt das Cannabis rauchen nicht in bestimmten Gegenden verbieten könne, da es das allgemeine Verbot repliziere.

metro

Niederlande: Einführung des Wietpass wird die Kriminalität anheizen

Der Niederländische Wietpass wird die Kriminalität anheizen. Dies ist die Sorge der Organisation Abhängige Nord-Niederlande (VNN) den sie in einem Brief an die Regierung ausdrückt.

Der Wietpass soll wegen Störungen rund um die Coffeeshops eingeführt werden. Aber der VNN zufolge werden die Probleme durch die strengere Politik nur verschärft. Personen, die Marihuana nutzen wollen können dies doch immer Erreichen und es sei besser, dass sie gute Qualitäten in einem Cafe kaufen könnten. Der Organisation zufolge werden diese Menschen ansonsten in die Kriminalität gezwungen. Der Brief wurde auch von anderen Organisationen aus dem Drogen- und Suchtbereich unterzeichnet.

Wir von der Hanfplantage können dem Brief der VNN nur zustimmen. Hier den Standpunkt der VNN als PDF. Wir als Touristen müssen unser Marihuana dann auf der Strasse kaufen. Und dort gibt es auch jede Menge andere Dinge zu kaufen… diese Durchmischung wird mehr Probleme bereiten, und solange es keine Geschäfte auch für die anderen Substanzen gibt, sich potenzieren.

via RTV Drenthe, Niederlande, 14.6.2011

Cannabisabgabe in Berlin – Das Modell und sechs Jahre danach

Kleine Rückschau: Im Jahre 2004 gab es einen Versuch, die Abgabe von Cannabis in Berlin auszuprobieren. Dieser musste zuerst in das Abgeordnetenhaus, die ganze Geschichte siehe oben auf Cannabislegal. So hatten SPD und PDS den Grünen-Antrag für einen Modellversuch zur kontrollierten Abgabe von Cannabis in Berlin grundsätzlich begrüßt.

Auf der Podiumsdiskussion „Neue Wege in der Berliner Cannabis-Politik?“ waren sich Vertreter fast aller Parteien einig, dass die über 30-jährige Verbotspolitik kläglich gescheitert ist. Nur die CDU blieb unentspannt. So hatte Abgeordneter Kurt Wansner auf der Sitzung des Abgeordnetenhauses Zitate aus Studien genommen, deren Quellen auf rassistischen Pamphleten fussten. Nicht gerade eine saubere Recherche.

Weiterhin wurde die Ausdehnung des Drogenkonsums befürchtet, auch das Landeskriminalamt hatte Bedenken. Er fürchtet einen Anstieg der Kriminalität. Nun zeigt sich an den Beispielen Niederlande, in denen trotz der relativen Verfügbarkeit weniger junge Menschen konsumieren, und Portugal das Gegenteil.

Nachdem die Drogen- und Kriminalitätsproblematik dort immer grösser wurde, änderte die portugiesische Regierung Mitte 2001 den Kurs. Seither sind dort Drogen zwar noch immer illegal, der Besitz einer 10-Tages-Verbrauchsmenge wird aber nicht mehr bestraft oder verfolgt. Also eine Entkriminalisierung. Das gilt nicht nur für die meistkonsumierte Droge auf der Welt, Cannabis, sondern auch für andere Mittel wie Heroin und Kokain.

Nach Zahlen des European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction wird Cannabis in Portugal von 3,3, in den Niederlanden 6,1, in Deutschland 6,9 und in den USA von 12,6% der erwachsenen Bevölkerung genutzt.

Es gibt in Portugal seit dem weniger Drogentote, Therapien werden wirksamer, AIDS-Fälle unter Drogenabhängigen nehmen ab, es gibt weniger Verbrechen. Der amerikanische Rechtsexperte Glenn Greenwald hat die Fakten kurz und prägnant in dieser Studie des Cato Institutes (das Greenwald Whitepaper) zusammengetragen.

Wie wäre es, mit diesen neuen standfesten Erkentnissen, mal wieder über eine Cannabisabgabe in Berlin nachzudenken?

Legalisierung reduziert Kriminalität – Niederlande beweisen Theorie

Wegen dem Mangel an Kriminalität hat Holland gerade acht Großgefängnisse geschlossen, während in unserem Land weiterhin Gefängnisse gebaut werden um nicht-gewalttätige Drogenkonsumenten einzusperren.

Darüberhinaus ist es natürlich etwas ironisch, wenn die Legalisierung von Drogen die Kriminalität reduziert in dem Gesetze abgeschafft werden – aber Erzähle das nicht den Drogenkriegern!
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Den Haag: Cannabis Tribunal treffen am 3. Mai

Am Montag, den 3. Mai 2010 von 10 bis 17.30 Uhr findet das Cannabis Tribunaal im Cafe Dudok in Den Hague, den Niederlanden statt. Die zentrale These des Treffens ist „Das Cannabisverbot schadet der Niederländischen Gesellschaft und muss so schnell wie möglich abgeschafft werden“.
Logo des Cannabis Tribunal in Den Haag, Niederlande

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Streik in den Coffeeshops am Neunten Juni 2010

Die Coffeeshopbesitzer in Holland rufen zu einem Streik am 9. Juni auf, um die Aufmerksamkeit auf ihre wichtige Rolle in der niederländischen Gesellschaft zu richten. Der Streik wird von dem Coffeeshopbesitzer Nol van Shaik, der den Willie Wortel Cannabis Shop in Harlem gegründet hat, organisiert. Nol van Shaik will mit dem Streik die Coffeeshopbetreiber und ihre Kunden darauf aufmerksam machen, dass sollte eine rechts-konservative Regierung gewählt werden, sie nicht nett zu dem Handel sein werden.

Wenn die Mitte-Rechts Christlich-Demokratische Partei (CDA) oder die Geert Wilders Freiheitspartei nach den Wahlen in den Niederlanden am 9. Juni 2010 dominieren, könnten sich die berühmten liberalen Cannabisgesetze ändern.

Auf seiner Webseite hat van Shaik ein Manifest mit den Argumenten für lizensierten Cannabis Coffeeshop Handel veröffentlicht, in denen er herausstellt, dass sie jedes Jahr 400 Millionen Euro in Steuern beitragen und dass, wenn sie schliessen müssen, die Kunden auf den unkontrollierbaren Schwarzmarkt angewiesen sein werden. Van Shaik möchte auch die strengen Regeln in den Coffeeshops betonen, die auch durchgesetzt werden. Kein Alkohol und keine harten Drogen sollen in den Läden konsumiert werden und es bestehen strenge Altersbeschränkungen.

Banner Grafik zum Streik der Coffeeshops in Holland im Jahre 2010

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Niederländischer Cannabisaktivist Jan van der Tas im Alter von 81 Jahren gestorben

Es wurde uns mitgeteilt, dass der ehemalige Niederländische Botschafter Jan van der Tas gestern gestorben ist. Er hat ein Alter von 81 Jahren erreicht.

Jan war ein Botschafter der Niederlanden, der auch Botschafter für die tolerante niederländische Drogenpolitik wurde als er in den 90er Jahren in Rente ging. Zwischen 2001 und 2007 war er aktiver Teilnehmer der ENCOD Treffen und mit anderen im ENCOD Vorstand zwischen 2005 und 2007.

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Love Cannabis Hate Fascism

Love Hemp Hate FashismIn den Niederlanden ist bei den Europawahlen 2009 die Rechtspopulistische Partei zweitstärkste Kraft geworden.
Der Vorsitzenden Geert Wilders hatte in der Vergangenheit mit Anti-Islam-Parolen und einem islamkritischen Film Aufsehen erregt.

Das geht so nicht! Auch wenn das alles ein menschenfeindliches System ist, den Faschisten darf es nicht vorgeworfen werden! Gehe wählen! Du kannst auch hingehen und deine Stimme ungültig machen. Wenn du nicht hingehst, wird sie „den Bösen“ zugerechnet. Pest oder Cholera.

Das Blog von Freestyleyourmind: Der gefühlte Linksruck in der Rechtskurve hat eine Aktion gegen Verhetzung von Menschen wegen ihrer Herkunft, Religion oder sontigen Kriterien im Netz gestartet.

Gerichtsurteil Trekt Uw Plant: Verein bleibt bestehen

Auf der Webseite von ENCOD und dem Cannabis Social Clubs Berlin kann man es nachlesen: Der Verein „Zieh deine Pflanze“ wird weitermachen. Das Gericht verurteilte den Präsidenten des Clubs zu einer Geldstrafe sowie Arbeitsstunden. Der Verein selbst bleibt bestehen – und wird in Revision gehen. Auch eine weitere – kollektive – Pflanzung soll es geben. Diese wird dann allerdings nicht mehr der Öffentlichkeit präsentiert.