Youtube ignoriert die Cannabisfrage an Präsidenten Obama

Dienstag, Januar 31st, 2012

Logo der LEAP - Strafverfolger gegen ProhibitionWashington, DC: Am Montag, den 30. Januar ignorierte Youtube die Frage nach der Cannabislegalisierung von dem berenteten LAPD Polizeichef, dessen Frage doppelt soviel Fürsprache bekam als die jede anderer Videofrage. Er hatte seine Anfrage innerhalb der “Dein Interview mit dem Präsidenten”-Kampagne des Weissen Hauses gestellt. Youtube ist Eigentum von Google. Die Leute von YouTube haben allerdings die Zeit gefunden mit dem Präsidenten über Mitternachtssnacks, Singen und Tanzen, Hochzeitsfeiern und Tennis spielen zu reden.

Stephen Downing, der berentete LAPD Polizeichef und Vorsitzende der Organisation “Strafverfolger gegen die Prohibition” (LEAP) sagte dazu: “Es ist schlimmer als Einfältig, dass Youtube und Google die Zeit mit dem Präsidenten und der amerikanischen Bürger verschwenden, um mit ihm über Tennis spielen zu reden, wenn es viel wichtigere Frage in den Köpfen der Menschen gibt. Diese haben ihre Zeit genutzt um für die Fragen zu stimmen. Eine Mehrheit der Amerikaner unterstützt nun die Legalisierung von Marihuana, um den Kartelle und Banden ihre Märkte zu nehmen, Verhaftungen zu vermeiden, Gefängnisse und die wenigen Resourcen der Öffentlichkeit zu schonen, alles während eine Besteuerung stattfindet. Es ist an der Zeit, das Thema zu diskutieren. Wir sind es leid, dass diese Krise der Gesetzesmacher einfach mit Lachen zur Seite geschoben wird.”

Die Frage von Stephen Downing, auf Youtube:

Downings Frage kam an die erste Stelle für Videofragen und Platz zwei für alle Fragen (der erste Platz aller Anfragen ging an eine Textfrage über Copyrightverstösse). Viele andere der meistgestimmten Fragen drehen sich um die Marihuanagesetze oder den fehlgeschlagenen “Krieg gegen die Drogen”, wie jedes mal, wenn das Weisse Haus um die Mithilfe der Bürger fragt. Zum Beispiel kam bei der “Dein Interview mit dem Präsidenten”-Kampagne im letzten Jahr die Frage eines anderen LEAP-Mitglieds auf Platz Eins, und ring dem Präsidenten Obama die Antwort ab, dass die Drogenlegalisierung ein “komplett legitimes Thema für eine Debatte” sei. Der Austausch kann hier gesehen werden.

Die Abstimmung zu dieser Youtubekampagne war Samstag Mitternacht beendet. Zusätzlich zu der Top-Frage zu Marihuana und der Drogenpolitik, gab es eine Anzahl von ähnlichen Fragen die tausende von Stimmen erhielten, aber sie wurden mysteriöserweise Gelöscht, nachdem sie als “Unangemessen” gekennzeichnet wurden.

“Strafverfolger gegen die Prohibition” – Law Enforcement Against Prohibition (LEAP) repräsentiert Polizei, Strafverfolger, Richter, FBI/DEA Agenten und andere die Drogen Legalisieren und Regulieren möchten, nachdem sie in dem “Krieg gegen die Drogen” an der fordersten Front gekämpft haben. Daraus ist die Erkenntnis entstanden, dass Verbote nur die Gewalt und Abhängig verstärken. Mehr Informationen auf http://www.CopsSayLegalizeDrugs.com.

Kontakt: Tom Angell – +1 (202) 557-4979 or media@leap.cc
Übermittelt durch LEAP

USA: Frage eines Polizisten nach der Legalisierung auf Platz Zwei

Sonntag, Januar 29th, 2012

Washington, DC: Eine Frage nach der Legalisierung von Marihuana von einem berenteten LAPD Polizeichef hat zweimal so viele Dafür-Stimmen erhalten als jedes andere Video in der Abstimmung zur “Dein Interview mit dem Präsidenten” Aktion des Weissen Hauses. Der US-Präsident Obama wird einige der meistgestimmten Fragen am Montag beantworten.

Logo der LEAP - Strafverfolger gegen ProhibitionDie Cannabisfrage, übermittelt von Stephen Downing, einem Vorsitzenden der Organisation “Strafverfolger gegen die Prohibition” (LEAP), ist wie folgt:

“Mr. Präsident, mein Name ist Stephen Downing, und ich bin ein berenteter Polizeichef vom Los Angeles Polizeidepartment. Durch meine 20jährige Erfahrung bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass die Drogengesetze unseres Landes ein Fehlschlag sind und eine komplette Verschwendung von Mitteln des Strafvollzugs. Einer Umfrage von Gallup zufolge, sind nun mehr Amerikaner für eine Legalisierung und Regulierung von Marihuana, als dagegen. Was sagen sie dieser anwachsenden Wahlerschaft, die mehr Änderungen in der Drogenpolitik sehen möchten, als Sie in ihrer ersten Legislaturperiode geliefert haben?” Die Frage kann hier eingesehen werden:

Downings Frage kam an die erste Stelle für Videofragen und Platz zwei für alle Fragen (der erste Platz aller Anfragen ging an eine Textfrage über Copyrightverstösse). Viele andere der meistgestimmten Fragen drehen sich um die Marihuanagesetze oder den fehlgeschlagenen “Krieg gegen die Drogen”, wie jedes mal, wenn das Weisse Haus um die Mithilfe der Bürger fragt. Zum Beispiel kam bei der “Dein Interview mit dem Präsidenten”-Kampagne im letzten Jahr die Frage eines anderen LEAP-Mitglieds auf Platz Eins, und ring dem Präsidenten Obama die Antwort ab, dass die Drogenlegalisierung ein “komplett legitimes Thema für eine Debatte” sei. Der Austausch kann hier gesehen werden.

Die Abstimmung zu dieser Youtubekampagne war Samstag Mitternacht beendet. Zusätzlich zu der Top-Frage zu Marihuana und der Drogenpolitik, gab es eine Anzahl von ähnlichen Fragen die tausende von Stimmen erhielten, aber sie wurden mysteriöserweise Gelöscht, nachdem sie als “Unangemessen” gekennzeichnet wurden.

Übermittelt durch LEAP am 29. Januar 2012. Weiters auch hier von NORML: Wird das Weisse Haus die Marihuanafrage wieder zurückweisen? (Übersetzt).

via the daily chronic

USA: Wird das Weisse Haus die Marihuanafrage wieder zurückweisen?

Sonntag, Januar 29th, 2012

NORML Cannabis Gesetzesvorstellung: Regulierung und BesteuerungIn der letzten Woche hat das Weisse Haus mit dem Präsidenten der USA, Obama, eine weitere Aktion innerhalb ihrer Sozialen Medien Kampagne gestartet. Dieses mal läuft es unter dem Titel “Dein Interview mit dem Präsidenten” (Your Interview with the President). Das Konzept ist einfach, jeder kann seine Frage an den Präsidenten auf Youtube hochladen, andere können dafür stimmen und das mit den meisten Stimmen würde dem Präsidenten während eines Google+ Hangouts am 30. Januar 2012 vorgelegt. Es schien eine gute Möglichkeit zu sein, die Regierung zur Legalisierung von Marihuana zu befragen. Am letzten Dienstag hat Erik Altieri, NORML Communications Coordinator, die Frage von NORML auf die Youtube-Seite des Weissen Hauses zur Abstimmung gestellt. Sie fragten “Mit über 850.000 Amerikanern, die 2010 nur wegen Marihuana ins Gefängnis gekommen sind und tausende von Millionen an Steuergeldern, die nur für die Verhaftung von Marihuanakonsumenten ausgegeben werden, sollte es nicht an der Zeit sein, Marihuana zu regulieren und zu besteuern?”

Die Reaktion war überwiegend Positiv und in nur wenigen Stunden konnte die Frage über 4000 “dafür” Stimmen erhalten, und war eine, wenn nicht gar die am meisten, populäre Frage auf dem Dienst. Dann ist etwas passiert: Das Video wurde entfernt. Nachdem diese Frage die am meisten positiv bewertete in einem Tag wurde, hat das Weisse Hause die Frage mit einem “Unangemessen” ‘rausgeworfen.

NORML informierte ihre Leute über die Zensur und hat alle ermutigt, das Weisse Haus mit ihren eigenen Fragestellungen zu überraschen. Über die nächsten Tage hinweg wurde das Programm mit Fragen zur Gesetzesreform rund um Marihuana überflutet. Zuerst schien es, als würden die Fragen das gleiche Schicksal ereilen, wie das erste Fragevideo. Aber die Hartnäckigkeit zahlte sich am Ende aus und die Seitenadministatoren gaben diese ständige Zensur der eingehenden Fragen auf. Und seit dem bleiben die Marihuanafragen dort stehen.

Top 2 mit über 4000 Stimmen: Die Frage von LEAP: Strafverfolger gegen die Prohibition:

Die Abstimmung schloss in der letzten Nacht um Mitternacht und es gibt einige Statistiken dazu. Die 160 Top-Fragen bestehen aus 105 Fragen nur zur Marihuanagesetzgebung. Varianten der NORML-Frage haben etwa 17524 Dafür-Stimmen erhalten, zusätzlich zu den 4024 Stimmen des ersten Videos vor der Entfernung. Kombiniert ergibt das über 21000 Stimmen für eine Frage, was 5 mal mehr Stimmen sind als jede andere Frage auf der Seite. Die 105 Marihuanagesetzfragen in den Top-160 haben über 74000 Stimmen gebracht, damit ist jedes andere Thema deutlich unwichtiger.

Nun warten wir. “Dein Interview mit dem Präsidenten” ist auf den 30. Januar angesetzt. Da es das gleiche Individuum ist, welches vorher gesagt hatte “wir müssen über die Marihuanagesetze nachdenken und Entkriminalisieren” und dass die Legalisierung ein “wirklich legitimes Thema für eine Debatte” sei, wird er vielleicht dieses Mal die Gelegenheit für eine ernsthafte Debatte ergreifen. In einem Wahljahr könnte dies ein langer Weg werden, um einige der Wähler wieder zurückzugewinnen, die sich in der Debatte nicht ernstgenommen fühlen oder sich an die Razzien in den Medizinalhanfprojekten in Kalifornien und Colorado zurückerinnern.

Die Menschen in Amerika sind bereit für die Debatte. Mr. Präsident, sind Sie es?

via NORML Blog

Medizinalhanf wird dieses Jahr im Garten des Weissen Hauses angebaut

Mittwoch, März 30th, 2011

Feburar 2011: Es ist Anfang des Jahres und für Michelle Obama ist es die Zeit, den Garten des Weissen Hauses in Washington zu planen. Der Garten wird auch wieder eine große Anzahl verschiedener Früchte und Gemüse enthalten, als auch Blumen. Aber die neuste Errungenschaft ist die meist Kontroverse.

Der Garten des Weissen Hauses wird einige Arten von medizinischen Marihuana enthalten. Der Bezirk Columbia hat, wie viele andere Bundesstaaten, einige Gesetze erlassen um die Verwendung und den Anbau von medizinischem Marihuana zu ermöglichen. Ein spezieller Gärtner mit einer Lizenz zum Marihuanaanbau wird diese Ecke des Gartens koordinieren.

Marihuana ist nur ein kleiner Teil der “Medizinalkräuter” Ecke im Garten des Weissen Hauses. Dazu gesellen sich verschiedene Salbeipflanzen, Limone und viele andere. Ein Sprecher für das Gartenprojekt sagte, dass es das erste Mal für das Weisse Haus wäre. “Marihuana hat seit Dekaden einen schlechten Ruf”, sagte Mary Bridges. “Der Anbau von medizinischen Marihuana im Garten des Weissen Hauses ist ein klares Signal an Amerika, dass diese Regierung alles unternehmen wird, eine bessere Gesundheit für unsere Bürger zusichern, inklusive dem Anbau von Maui Waui (einer sehr potenten hawaiianischen Sorte der Hanfpflanze).”

Auf die Frage, ob dies auch bedeutet, dass das angebaute Marihuana in einer lokalen Abgabestelle verkauft wird, sagte Frau Bridges “Oh Nein. Während der Anbau von medizinischen Marihuana erlaubt ist, haben wir noch keine erlaubte Eröffnung einer Abgabestelle in unserer Gegend erlebt.”

Eine Frage wude noch beantwortet: “Nein, die Obamas sind bei bester Gesundheit und werden kein Marihuana nutzen.”

via glossynews

Wähler in den USA stimmen über Cannabisgesetze ab

Montag, November 1st, 2010

USA: Die Wähler werden am Dienstag, den 2. November 2010 in vielen Bundesländern der USA die Möglichkeit haben, über ihre zukünftigen Cannabisgesetze zu bestimmen. Hier sind die neun wichtigsten Abstimmungen, die man im Auge behalten sollte für die Legalisierung von Marihuana und der Beendigung der Verbote.

Kalifornien: Proposition 19 würde Marihuana für alle Erwachsenen machen – es ist immernoch der beste Ansatz in einem einzelnen Bundesstaat, den Fehler der Cannabisverbote über Bord zu werfen und eine Alternative ermöglicht, und weitere Bundesstaaten werden folgen. Die Gesetzesinitiative entkriminalisiert bei Personen über 21 Jahren den Besitz von bis zu einer Unze (etwa 28 Gramm) Marihuana, als auch den Eigenbedarfsanbau von bis zu 2,3 Quadratmetern (25 Quadratfuss). Sie ermöglicht auch den lokalen Behörden Steuern und weitere Regulationen zum Verkauf einzuführen, aber es bleibt weiterhin unklar, wie die Föderalregierung unter Obama reagieren wird wenn Prop 19 durchkommt. Webseite: yeson19.com

Arizona: Proposition 203, eine von der MPP geführten Initiative würde es Menschen, welche an Krebs, AIDS und weiteren lebensgefährlichen Krankheiten leiden, ermöglichen Marihuana auf Empfehlung ihres Arztes zu nutzen. Die Patienten sollen ihre Medizin von stark kontrollierten bundesstaatlich lizensierten Abgabestellen erhalten oder ihren Bedarf selbst anbauen, wenn sie weiter als 25 Meilen von einer Klinik entfernt wohnen. Webseite: stoparrestingpatients.org

Oregon: Measure 74 wurde die bereits bundesstaatlich existierenden Marihuanagesetze erweitern und den Behörden ermöglichen, regulierte und staatlich lizensierte nichtgewerbliche Kliniken zu erlauben, um den Patienten besseren Zugang zu ihrer Medizin zu bieten. Dieses System würde geschätzte drei bis 20 Millionen US-Dollar jedes Jahr an Steuern und Abgaben für den Bundesstaat generieren. Webseite: measure74.com

Süd Dakota: Measure 13 wurde es Personen, die an Krebs, AIDS und anderen ernsthaften Krankheiten leiden, mit einer Empfehlung ihres Arztes erlauben, Marihuana zu nutzen. Patienten sollen ihre Medizin selbst anbauen oder eine Person beauftragen. Webseite: sdcompassion.org

Vermont: WÄHLE Peter Shumlin zum Gouverneur. Shumlin, ein Demokrat, hat hat im Senat eine wichtige Rolle gespielt bei dem Durchbringen von Vermonts Medical Marihuana Gesetzes im Jahre 2004, und ist ein großer Unterstützer der Entkriminalisierung. MPP hat Jahre mit Lobbying verbracht um ein Entkriminalisierunggesetz in Vermont zu starten. Mit Shumlin als Gouverneur wird Vermont sicherlich schnell die Entkriminalisierung durchbringen und die Gesetze zum medizinischen Marihuana erweitern, um lizensierte Abgabestellen zu ermöglichen. Webseite: www.shumlinforgovernor.com

Kalifornien: NICHT Steve Cooley als Generalstaatsanwalt. Der Staatsanwalt Cooley (R) aus Los Angeles ist ein rabiater Anti-Marihuana Fanatiker, der fälschlicherweise Behauptete dass alle Abgabestellen für medizinisches Marihuana illegal seien und dass er erwachsene Personen bei Marihuanadelikten einsperren wird, egal ob Proposition 19 durchkommt oder nicht. Wenn er die Wahl als Generalstaatsanwalt gewinnt, wird er an oberster Stelle der Strafverfolgungsbehörden stehen und Jahre der progressiven Vorgehensweisen in den Marihuanagesetzen über den Haufen werfen. Webseite: notcooley.com

Neu Mexiko: NICHT Susana Martinez als Gouverneur. Martinez (R) ist führender Kandidat zum Gouverneur und gab an, dass sie an der Überarbeitung der Medical Marihuana Gesetze arbeiten werden wenn sie gewählt wird. Neu Mexikos Gesetze erfreuen sich breiter Unterstützung und wird oft als am stärksten kontrolliertetes Gesetz im Bundesstaat beschrieben. Martinez glaub aber an daran, dass die Förderalgesetze über den der Bundesstaaten stehen soll – trotzdem die Obamaregierung ihre Nicht-Einmischung in die bundesstaatlichen Medical Marihuanagesetze versprochen hatte. Website: donttakeawaymymedicine.org

Connecticut: WÄHLE Dan Malloy als Gouverneur. Malloy (D) sagte dass er die sowohl die Marihuanaentkriminalisierung “absolut” unterstützt, als auch Medizinisches Marihuanagesetze, die ernsthaft kranke Personen vor dem Gefängnis bewahren. Der sich verabschiedene Gouv. Jodi M. Rell hatte 2007 sein Veto gegen Gesetze für medizinisches Marihuana eingelegt. Wenn Malloy gewählter Gouverneur würde, wäre dies eine neue Hoffnung für Gesetze zum medizinischen Marihuana in Connecticut. Webseite: danmalloy.com

Massachusetts: Mehr als 70 Gemeinden in Massachusetts werden über nicht-bindende Vorschläge und öffentliche Regelungen abstimmen, die auch die Regierung des Bundeslandes aufruft, Gesetze für medizinisches Marihuana zu erschaffen oder die Marihuanaverbote komplett abzuschaffen. Diese Initiativen sind große Chancen für die Wähler in Massachusetts um ein starkes Signal an ihre Gesetzesmacher zu schicken, und auch um den regionalen Organisatoren ein besseres Gefühl zugeben für zukünftige Marihuanainitiativen. Webseite: masscann.org

Links zu weiteren Initiativen finden sich in den MPP Wahlanleitung für Bundesstaaten

Also – wenn du nicht schon gewählt hast – gehe ‘raus und WÄHLE!

via Marihuana Policy Project

USA: Obama ändert die Drogenpolitik

Samstag, Mai 15th, 2010

Die Obamaregierung hat am Dienstag eine neue Drogenkontrollpolitik veröffentlicht, die kommunale Prävention und die Rolle der Ärzte, das Drogenproblem zu übersehen, in den Vordergrund stellt. Dies stellt eine Veränderung der Strategie dar, während sie sich noch immer wesentliche Grundsätze des jahrzehntelangen Krieges gegen die Drogen klammert.

Auch wenn die Strategie seit Dienstag eine neue Richtung an vielen Fronten nimmt, Unterstützer sowie Kritiker des Drogenkrieges sehen darin keine große Abweichung von bisherigen Regierungsstrategien.

“Wenn es hart auf hart kommt, machen sie ein paar kleine Schritte und geben Lippenbekentnisse ab in Richtung eines Public-Health-Ansatzes, aber du kannst immernoch ihren reflexartigen Fokus auf die Strafverfolgung und die Kontrolle des Handels sehen, was in der Vergangenheit noch nie funktioniert hat”, sagte Ethan Nadelmann, Vorsitzender der Drug Policy Alliance, einer Gruppe die den föderalen Drogenkrieg beenden will.
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USA: “Krieg gegen Drogen” bekommt neuen Brennstoff

Samstag, Februar 13th, 2010

Der sogenannte Krieg gegen die Drogen bekommt neues Feuer, d.h. neues und mehr Geld. Dies schrieb die Organisation MPP am 9.2.2010 in ihrer Pressemitteilung. Präsident Obama’s 2011 Budget bläht den Krieg gegen die Drogen: Die Obama Regierung weitet den “Krieg gegen die Drogen” aus durch das verschieben von Geldern, hin zur Strafverfolgung und weg vom Therapieansatz.

Washington, D.C.: Diese Woche wurden die “Highlights” der Pläne für 2011 für den Krieg gegen die Drogen durch das Büro für nationale Drogenkontrolle (ONDCP) veröffentlicht. Das Budget setzt 15,5 Milliarden US-Dollar auf den Plan für das Jahr 2011; eine Zunahme von 3,5 Prozent gegenüber 2010 und eine Zunahme von 5,2 Prozent in den Geldern der Verfolgungsbehörden (9,7 Milliarden in 2010 gegenüber 9,9 Milliarden US-Dollar in 2011). Die Behandlung von Abhängigkeiten und Präventionsmaßnahmen wurden von 5,2 Milliarden auf 5,6 Milliarden US-Dollar erhöht.

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Legalisiertes Cannabis? Wir könnten schon auf dem Weg sein..

Donnerstag, Oktober 29th, 2009

Die neue Politik der Obama Administration ist “möglicherweise” Teil des Prozesses, sagt ein konservativer Kolumnist.

Mit der Entscheidung der Obama Administration, Verkäufer und Nutzer von medizinischem Cannabis nicht weiter zu verfolgen, trotzdem sie gegen föderale Gesetze verstossen, bringt den konservativen Kolumnist George F. Will dazu, zu sagen, dass das Land “offensichtlich in dem Prozess, Marihuana zu legalisieren, ist.”

In der Fernsehsendung von ABC “This Week with George Stephanopoulos,” verglich Will dass was gerade mit Marihuana passiert, mit den Änderungen der Gesetze bei Alkohol, Glücksspiel oder sogar Prostitution.

“Wir haben Glücksspiel über zwei Generationen hinweg in diesem Land legalisiert. Es wurde als Sünde und Kriminalität angesehen. Ohne irgendeine nationale Debatte oder entscheidenden Punkt wurde es einfach getan”, sagte Will. “Wir haben Prostitution in der Art Legalisiert, als dass jeder das Telefonbuch aufschlagen kann und unter “Escort” Service fündig wird. Und jetzt sind wir offentlichtlich in dem Prozess der Legalisierung von Marihuana.”

Es ist nicht nur die Gesetzgebung der neuen Obama Regierung zu Marihuana, sondern auch die erweiterte Definition von medizinischen Applikationen für die Droge, welche in einer zunehmenden Anzahl von Bundesstaaten erlaubt ist, anzubauen, verkauft zu werden und als Behandlung für eine Vielzahl von Krankheiten genutzt wird.

“Nun ist der medizinische Nutzen von Cannabis Ängste zu heilen, Schnupfen, und den ganzen Rest” sagte Will.

180 Grad Wende in der Cannabispolitik

Das neue Regelung – eine 180-Grad Wende von der harten Linie der Bush Regierung – zündete einen Funken für eine weitreichende Diskussion, heute in “This Week”.

In der letzten Woche hat die Obama Regierung neue Regelungen wegen medizinischem Marihuana herausgegeben.
Anstelle der Verfolgung der Nutzer, sollen sich die Behörden ihre Anstrengungen sehr viel mehr auf die Transporteure von illegalen Drogen, inklusive Marihuana, verlegen.

Eric Holder und das Medical Marihuana“Wir werden unsere begrenzten Resourcen nicht für einen Kampf gegen den Marihuanahandel fortführen, bei denen Personen, die ernsthafte Krankheiten und im Einklang mit den bundesstaatlichen Gesetzen stehen, es medizinisch Nutzen.” sagte Generalstaatanwalt Eric Holder in der letzten Woche.

Das Nutzen und Anbieten von medizinischen Marihuana ist legal in bislang 14 Bundesstaaten der USA: Alaska, California, Colorado, Hawaii, Maine, Maryland, Michigan, Montana, Nevada, New Mexico, Oregon, Rhode Island, Vermont und Washington.

Cannabispolitik ist für viele eine “gemischte Politik”

John Podesta vom progressiven Thinktank Center for American Progress, sagte, dass der Staatsanwalt ein größeres Bild im Auge hätte.

“Ich denke, dass was Eric Holder da gesagt hat, ist, schau – wir haben kaum Resourcen. Wir sollten nicht hinter Leuten her sein, die grauen Star oder Krebs haben, oder irgendwas mit medizinischem Marihuana. Wir haben immernoch einen Feldzug gegen die mexikanischen Drogenkartelle. Somit denke ich, dass wir hier eine gemixte Politik haben”.

“Die Vereinigten Staaten haben die höchste Gefängnispopulation von allen Ländern auf dieser Welt, und ich denke, dass haben wir vor allem den vorgesehenen Gefängnisstrafen für sinnlose Gesetze zu verdanken. Und ich denke, dass die Änderungen, die wir sehen, nun möglicherweise ein Rückzug von dieser Art ist”. Podesta weiter: “Und ich denke, dass hier ist ein Platz, an dem Leute wirklich überlegen sollten, ob sie diese riesige Menge Personen wirklich zu Lasten unserer Gesellschaft einsperren möchten.”

via TaxCannabis.org und ABC News

Video: FOX News – Legalize it?

Mittwoch, Oktober 7th, 2009

ENCOD.at hat mich auf diese interessanten Videos gebracht. Faszinierend ist daran, dass es eine recht gute Sendung über Medical Marihuana auf Fox News ist. Fox ist ein konservativer Sender und gehört Rupert Murdoc (News Corp. Inc, u.a. MySpace):

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Obama und das Medical Marihuana Kraut

Montag, März 30th, 2009

Vor kurzem ging es im Stadthaus im Internetlivechat mit Obama um die Frage nach der Cannabislegalisierung. Aber auch der Justizminister der USA hatte sich geäussert, dass es keine weiteren Überfälle auf Cannabisabgabestellen geben werde, wo es das lokale Gesetz zulasse. Aber wie auch das Hanfjournal berichtet, gab es eine weitere Razzia der DEA in San Francisco.