USA: Schwarze Angestellte in Regierungsbehörden rufen zum Ende des Drogenkrieges auf

USA: Gruppe stimmt den „Strafverfolgern für Legalisierung“ zu;
Schwarze Angstellte in der Regierung (englisch: Blacks In Government (BIG)), eine Gruppe welche Afroamerikaner in Regierungsbehörden auf Föderaler, Bundesstaatlicher und Gemeindeebenen vertritt, hat mit einer überwältigenden Mehrheit eine Erklärung auf ihrem nationalen Treffen letzte Woche abgegeben, welche zu dem Ende des Verfehlten und Rassistischen „Krieges gegen die Drogen“ aufruft.

Die Erklärung, welche dem Präsidenten Barack Obama und dem Generalstaatsanwalt Eric Holder überreicht werden soll, ruft zu „alternativen zum Gefängnis [auf], welches – teilweise – ein Modell beinhaltet, welche die regulierte und kontrollierte Abgabe bestimmter Drogen ermöglichen könnte“.

Die Erklärung verweist auf die Worte von Marylands Bundespolizeichef Neill Franklin und US-Marshall Matthew Fogg, beides Mitglieder der „Strafverfolger gegen Verbote (LEAP)“, eine Gruppe von Polizisten, Richtern, Strafverfolgern und Gefängniswärtern, welche die Legalisierung und Regulierung von Drogen befürwortet.

BIG und LEAP sagen, dass die Afro-Amerikaner 53.5 Prozent aller Personen im Gefängnis wegen eines Drogenverbrechens stellen, trotz dem Fakt, dass Schwarze nicht öfter Drogen nutzen als Weisse.

Im Ruhestand aber nicht Ruhig, der ehemalige US Marshall Matthew Fogg von LEAP, Foto vom Truth of Success BlogIch persönlich war Zeuge von rassistisch voreingenommenen Strafverfolgungsprozeduren, als ich noch bei der DEA in einer Taskforce gearbeitet habe“, sagte Fogg, ehemaliger US-Marshall und ehemaliger BIG Vizepräsident. „Als ich eine gleichmässige Verfolgung in den Vororten verlangte, traf ich auf interne Behinderung.“

Die BIG Erklärung ruft auf zu einer „föderalen Untersuchung nach Lösungen, um die vornehmlich und weitergehende Verhaftung und Inhaftierung von Afroamerikanern in dieser extraordinären Anzahl wegen Drogenvergehen zu eliminieren.“

Mit der Unterzeichnung der Anti-Drogenkriegerklärung reiht sich BIG in eine Reihe ein mit anderen Afro-Amerikanischen Gruppen, welche ähnliche Positionen vertreten ein, wie die NAACP, dem nationalen Black Caucus of State Legislators und der National Black Police Association.

„Der Krieg gegen Drogen hat Schwarze zehnmal öfter für Drogenvergehen hinter Gittern gebracht als Weisse, auch wenn die Fakten konsistent zeigen, dass Scharze nicht öfter illegalisierte Drogen nutzen oder Verkaufen als Weisse,“ so Fogg: „Es ist an der Zeit, diesen versteckten Rassenkrieg zu beenden.“

Um den gesamten Text der BIG-Erklärung zu lesen, klicke hier (PDF).

via tokeofthetown

USA: NAACP für die Legalisierung in Kalifornien

Bundesstaat Kalifornien und die Marihuana - Hanf Debatte zur LegalisierungDas LaTimes Blog berichtet, dass die NAACP in Kalifornien für die Legalisierung von Cannabis ist. Die Prohibition von Cannabis erzeugt schwere Schäden bei Minderheiten, sagten Sprecher des kalifornischen Ablegers der NAACP am Montag, und werden die Initiative zur Bürgerwahl der Cannabislegalisierung im November unterstützen.

Der Krieg gegen die Drogen ist ein Fehlschlag und zielt vor allem unproportional häufig auf junge farbige Männer und Frauen, insbesondere Afro-Amerikanische Männer, sagte Alice Huffmann, Vorstand der Bundesversammlung der NAACP.

Die National Association for the Advancement of Colored People, auch NAACP genannt, ist eine der ältesten und einflussreichsten Bürgerrechtsorganisationen der USA. Sie ging aus dem 1905 gegründeten Niagara Movement hervor und wurde am 12. Februar 1909 ins Leben gerufen, um zugunsten der afro-amerikanischen Bevölkerung zu arbeiten.

Auch hier lässt sich etwas für die Legalisierung machen: Auf zur Hanfparade am 7. August 2010 in Berlin – Treffpunkt 13 Uhr am Alexanderplatz zwischen Fernsehturm und Bahnhof! Wir sehen und dort!