Regierungschef von Burjatien kritisiert den schwachen Krieg gegen die Drogen

Der Regierungschef der russisch-sibierischen Republik Burjatien hat die Kampagne der Lokalregierung kritisiert, die im letzten Jahr versuchte, Cannabisanpflanzungen in dem Land zu eliminieren. Burjatien ist eine wenig bevölkerte Republik mit etwa eine Million Einwohnern, an der Grenze zur Mongolei. Sie haben ein gut für den Cannabisanbau geeignetes Klima. Jede sechste Hanfpflanze in Russland wächst in Burjatien.

Vyacheslav Nagovitsyn sagte, dass in vielen Fällen im letzten Jahr die Zerstörung der Cannabisplantagen weit hinter dem Zeitplan durchgeführt wurde. Der Kopf der Verwaltung von Nagovitsyn, Pyotr Mordovskoi, sagte, „Alle Marihuanapflanzungen wurden zerstört, aber die Arbeit wurde oft spät durchgeführt, als die Samen schon reif waren für zukünftige Ernten“.

Wir von der hanfplantage können den Regierungschef nur Danken, dass er mit der Information an die Öffentlichkeit geht. Sie zeigt, dass der „Kampf gegen Drogen“ keinen Sinn macht und Alternativen erforscht werden sollten.

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Russland eröffnet erste Marihuanaverkaufskette

April: Der erste Laden, der in Russland Marihuana verkaufen wird, eröffnet in Nizhny Novgorod. Allerdings wird es nicht für jede Person möglich sein, Marihuana zu kaufen: Personen unter 18 Jahren wird es nicht erlaubt sein und schwangere Frauen dürfen den Laden auch nicht betreten. Die Eröffnung ist für Juni geplant. Zur Zeit verhandelt das Kettenmanagement mit den Versorgern.

Es ist entschieden worden, ein Netzwerk von weiteren Läden in Moskau, Irkutsk und Samara zu eröffnen.

Seit Dezember 2010 ist es per Gesetz möglich, Marihuana in Russland zu verkaufen. Die Duma, die Staatsführung, stimmte einen Projekt zu, um psychotrope Substanzen zu medizinischen Zwecken zu verteilen. Marihuana ist bekannt als Anästhetikum, Antieplileptikum, Antikrampfmittel und Mittel gegen Erbrechen.

via newsbcm

Update

Das war wohl nur ein verspäteter Aprilscherz..

Gedenkveranstaltung für Drogentote in Moskau

Und so sehen Gedenkveranstaltungen für Drogentote in Moskau aus:

Am Internationalen Drogennutzer Tag, den 1. November 2009, haben sich Aktivisten vor der Förderalen Drogenkontrollbehörde (FDCS) in Moskau versammelt, um den Toten durch Drogen zu gedenken. Die Demonstranten legten Blumen und weisse Schuhe (das Symbol des Todes) auf die Treppen der Behörde um den vielen Leben, welche die russische Drogenpolitik fordert, zu gedenken.

Jedes Jahr sterben tausende von Menschen in Russland wegen drogenbezogenen Überdosierungen und Infektionen. Viele von diesen Toden hätten einfach verhindert werden können mit der Hilfe von evidenzbasierten schadensmindernen Programmen. Trotz der Effektivität dieser Programme führt die Anti-Drogenbehörde einen Krieg gegen die Drogengebraucher/innen. Und wie in jedem Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer.

Der friedliche Protest wurde brutal von der Polizei zerschlagen. Fünf Demonstranten wurden verhaftet für 5 Stunden, später mussten sie vor einen Richter. So reagieren die Russischen Behörden auf die Bürger, die ihre Meinung zu der Regierungspolitik sagen – und der Rest von Europa assistiert, weil sie ökonomische Interessen über Menschenrechte stellen.

Weitere Filme zu Drogenpolitik bei dem Drogenreporter

Unterstützt Russlands Legalize und den GMM-Organisator Serzh Konstantinov

Konstantinov Serzh macht mit bei der Orga der Cannabis Legalize League in Russland, ist ebendso Mitglied der TRP, und Organisator von so einigen Marijuana Marches in Moskow. 2007 verbrachte er 15 Tage im Arrest wegen dem Global Marijuana March, und alle 15 Tage lang hat er einen Hungerstreik durchgezogen. Informationen zu diesem Vorfall: http://hvoya.blogspot.com/2007/05/global-marijuana-march-in-moscow-total.html

Nun nimmt er an einer „virtuellen Wahl“ zum „Politiker von Russland“ teil. Neben ihm sind mehr oder weniger seltsame Personen auf der Liste. Anführer von nationalisitischen und prohibitionistischen Bewegungen.

Bitte unterstütze Serzh Konstantinov mit deinem Klick auf die Wahl:

Weitere Informationen zum Global Marijuana March in Russland im Cannabis-Wikia.

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